- SOS: Nierenschwellung E. cuniculi Beitrag #21
S
Silberstreif
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Hallo!
Vielen Dank für die weiteren Beiträge und das Reaktivieren dieses Threads. Meine längere Antwort an Tova zur Ernährung wurde leider vom "Bermudadreieck" des überraschend geschlossenen Threads verschluckt und ist jetzt verschollen. Um sie zu reproduzieren, brauche ich mehr Zeit, als ich im Moment habe. Deshalb antworte ich in Etappen mit größeren Abständen und fange beim letzten Beitrag an:
Der Hinweis auf mögliche Resistenzen ist natürlich sehr wichtig und sollte grundsätzlich auch beherzigt werden, besonders weil Panacur/Fenbendazol eigentlich gut verträglich ist und als relativ harmlos gilt.
(Anmerkung: Die wirksame Minimaldosis wurde m.W. nie getestet, und schon gar nicht gegen E. cuniculi, weil es dafür ja gar nicht entwickelt wurde. In Normaldosen ist fast immer eine gewisse Sicherheitsspanne enthalten. Geringere Dosen könnten, ich sage: könnten, also durchaus auch wirksam sein. Im übrigen gibt es bei Unterdosierung nicht unbedingt gleich keinen Effekt, sondern u.U. eben bloß einen hemmenden, "statischen", statt ausmerzenden Effekt.
Resistenzen können leider über kurz oder lang so oder so auftreten. Allerdings steigt bei geringerer Dosierung durchaus das Risiko, was natürlich vermieden werden sollte.
Wichtig ist eine möglichst hohe Dosierung [Achtung: keine Aufforderung zur Überdosierung mit unabsehbaren Folgen!!] aber auch wegen der angestrebten und bei diesem Parasiten ja absolut notwendigen Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, da nur dann das zentrale Nervensystem geschützt werden kann.
Ob das Antibiotikum wirklich nur der Behandlung von Nebenerkrankungen dient, dazu gibt es verschiedene Auffassungen - fast genauso wie bei der offenen Frage der Cortisonbehandlung. Es ist m.W. bisher nicht ausgeschlossen, daß bestimmte hirngängige AB, wozu zunächst einmal in entsprechend hoher Dosierung auch Baytril zählt, ebenso gegen den Erreger selbst wirksam sind. Aber für Baytril als Gyrasehemmer/Enrofloxacin, das ja den Vorteil der guten Verträglichkeit für die Nieren hätte, scheint diese Wirkung nicht zuzutreffen. Jedenfalls gibt es zur Wirksamkeit von Baytril bei E.-cuniculi-Befall viele kritische Stimmen.
Empfohlen wurde mir von meinen Tierärzten alternativ noch Chloramphenicol bzw. Cotrim K, was ich aber wegen der möglichen Organbelastungen nicht wollte, da meine Mäuse Baytril stets gut vertragen hatten. Heute würde ich anders entscheiden.)
Meine Dosierung für mein Mäusemännchen ergab sich nicht etwa aus Leichtfertigkeit, sondern aus dem Umstand, daß er Panacur/Fenbendazol in Normaldosierung einfach nicht vertrug. Er wurde dananch sehr schlapp und kraftlos, sodaß er beim Klettern z.B. plötzlich einfach abstürzte, was durchaus gefährlich war. Durch diese individuelle Unverträglichkeit, die es nun mal leider geben kann, hatte ich nur noch die Wahl, entweder ihm gar nichts mehr zu geben, ihn also unbehandelt und somit ungeschützt zu lassen oder aber es mit einer geringeren Dosis zu probieren.
Wie auch immer man es bewerten mag, es zeigte sich, daß er eine Vierteldosis gerade noch gut vertrug und diese ihn auch völlig gegen Rückfälle schützte.
Und solange ich bei ihm diese Dosis gab (auch ohne Antibiotikum, das ich nur anfangs für 2 Wochen gegeben hatte - das ist die absolute Maximalzeit), war ja auch alles in Ordnung.
Aber jedes Mal, wenn ich das Mittel alle vier Wochen probehalber absetzte, gab es nach zwei bis drei Tagen sofort wieder einen Rückfall - auch beim Weibchen, das die normale Dosis bekam.
Daraufhin verlängerte ich das Intervall (Panacur muß ja bei dieser Erkrankung u.U. wegen zurückbleibender Erreger ein Leben lang gegeben werden) und hätte es am liebsten gar nicht abgesetzt, wenn ich nicht den Eindruck gewonnen hätte, daß es zumindest dem Weibchen schaden würde (Normaldosis!), weil sich bei ihr zunehmend in kurzen Momenten Übererregbarkeit/Zittrigkeit und in Erkundungssituationen manchmal rhythmische Muskelzuckungen des ganzen Rückens zeigten, was ich für Vergiftungssymptome hielt (es waren aber Symptome durch E. cuniculi).
Außerdem entwickelte sie plötzlich eine Rötung und Schwellung im Bereich von Leber und Milz, übermäßigen Durst, übermäßiges, schlagartiges Ausscheiden von Urin (große Pfützen) und ein deutliches Kratzmaus-Syndrom. Als ich recherchierte, daß Panacur eventuell die Leber belasten könnte und eine angegriffene Leber durch Rückstau und Schwellung solche oder ähnliche Symptome hervorrufen könne (die damaligen Tierärzte wußten sich keinen Rat), reduzierte ich zunächst auch bei ihr die Dosis und, als es (nachträglich: logischerweise) nicht besser wurde, setzte ich dann das Medikament ganz ab; auch weil das Labor mittlerweile die neuerliche Kotprobe als 100%ig erregerfrei attestiert hatte.
Dies alles ging, wie gesagt, leider ziemlich schnell.
Zudem machte ich noch weitere Fehler (nachträglich betrachtet):
1. Ich gab Mariendistelsamen-Tee (stark verdünnt), um die Leber zu schützen und wieder aufzubauen. Dies muß sich aber irgendwie negativ auf die Nieren ausgewirkt haben, obwohl eine solche Wirkung m.W. bisher nicht bekannt ist. Jedenfalls schwoll die rechte Niere einige Stunden später an, nachdem ich einmal ein paar Tröpfchen Tee mehr ins Trinkwasser gegeben hatte, als ob die Leber direkt alle Schadstoffe an die Niere weitergeleitet hätte. (Vielleicht war es auch einfach ein Zufall und kam nur durch den Erreger; ich möchte es trotzdem mal als Erfahrung weitergeben.)
2. Ich wußte zwar um die Rückfallgefahr (s.o.) und wollte in diesem Fall eben wieder Panacur geben. Was ich aber unterschätzt hatte, war dann doch die Schwere des Rückfalls (Panacur soll immunsuppressiv sein). Und dieser Rückfall fiel ganz besonders schlimm beim mit der Normaldosis behandelten Weibchen aus, während der Rückfall beim Männchen zu dieser Zeit noch relativ harmlos war und sich nur auf die Ausgangssymptome beschränkte (gelegentliche Zuckungen und leichte asthmaähnliche Anfälle bei Aufregung).
3. Ich gab nur noch sehr wenig Kochsalz (Knäckebrot/Käse, Salzleckstein), um bei schlechterer Nierenfunktion nicht einen zu hohen Spiegel an Natrium (bzw. Chlorid) entstehen zu lassen. Dies führte aber nur zum stärkeren Dehydrieren. Heute weiß ich, daß dieses Nierenspülen mit Kochsalz (im üblichen Maß - nicht in Überdosis!!) ganz wichtig gewesen wäre, um dem Erreger die Chance zu nehmen, sich dort festzusetzen, wie ja hier von anderer Seite schon in sehr einleuchtender Form erläutert wurde (danke dafür, es hat auch mir geholfen, den Sinn der Infusionen zu begreifen, die zur Standardbehandlung gehören sollten, aber bei unseren kleinen Mäusen leider kaum praktikabel sind).
Rückblickend kann ich es mir jetzt natürlich aussuchen, ob die längere Gabe von Panacur die Immunabwehr untergraben hat oder ob der inaktive Erreger das Antikörper-Training ausgehebelt hat.
Jedenfalls starb meine süße Maus, die zwar von der Krankheit gezeichnet war, aber gleichzeitg immer noch ziemlich munter, kontaktfreudig und lieb war, durch einen schrecklichen Sturz in große Tiefe bei einem plötzlichen epileptischen Anfall, nachdem ich mich schon Tage zuvor einmal gewundert hatte, wie sie denn von der Mäuseburg nach unten auf den Boden gekommen war, aber dies nicht mit einem epileptischen Anfall in Verbindung gebracht hatte und nur froh war, daß sie es unverletzt geschafft hatte, obwohl sie etliche Tage vorher schon einmal einen heftigen Anfall im Käfig gehabt hatte und sich vor dem dann leider tödlichen Sturz - schlauerweise - unter dem Rädchen festgezwängt hatte, wo ich sie aber blöderweise ahnungslos herausgeholt hatte...
Ich erzähle dies nur, weil es vielleicht andere vor denselben Fehlern bewahrt, was mich für jeden einzelnen in jeder Hinsicht sehr, sehr freuen würde!
Mein gleichfalls sehr süßes Männchen ist nun verwaist, um dieses Thema hier abzurunden, was natürlich seine Abwehrkraft auch untergräbt, die er jetzt doch so gut brauchen könnte. Aber ihm jetzt eine Partnermaus an die Seite zu stellen, wäre natürlich unverantwortbar, solange er nicht richtig gesund ist.
Aus diesem Dilemma kann daher nur eine anderweitig gestärkte Abwehrkraft oder aber ein gutes Heilmittel heraushelfen. Auch (aber nicht nur) deshalb habe ich diesen Thread gestartet, der möglichst viele Erfahrungen - gute wie auch schlechte - mit dieser bösen, oft kurz, aber etwas irreführend E.C. genannten Krankheit, zusammenführen soll, damit es hoffentlich mit der Behandlung und dem Bewußtsein für diese Krankheit etwas vorangeht.
Denn beim jetzigen Stand darf es nicht bleiben - den Tieren und den Menschen zuliebe.
Grüße, Silberstreif und "Böckchen"
Hallo!
Vielen Dank für die weiteren Beiträge und das Reaktivieren dieses Threads. Meine längere Antwort an Tova zur Ernährung wurde leider vom "Bermudadreieck" des überraschend geschlossenen Threads verschluckt und ist jetzt verschollen. Um sie zu reproduzieren, brauche ich mehr Zeit, als ich im Moment habe. Deshalb antworte ich in Etappen mit größeren Abständen und fange beim letzten Beitrag an:
Der Hinweis auf mögliche Resistenzen ist natürlich sehr wichtig und sollte grundsätzlich auch beherzigt werden, besonders weil Panacur/Fenbendazol eigentlich gut verträglich ist und als relativ harmlos gilt.
(Anmerkung: Die wirksame Minimaldosis wurde m.W. nie getestet, und schon gar nicht gegen E. cuniculi, weil es dafür ja gar nicht entwickelt wurde. In Normaldosen ist fast immer eine gewisse Sicherheitsspanne enthalten. Geringere Dosen könnten, ich sage: könnten, also durchaus auch wirksam sein. Im übrigen gibt es bei Unterdosierung nicht unbedingt gleich keinen Effekt, sondern u.U. eben bloß einen hemmenden, "statischen", statt ausmerzenden Effekt.
Resistenzen können leider über kurz oder lang so oder so auftreten. Allerdings steigt bei geringerer Dosierung durchaus das Risiko, was natürlich vermieden werden sollte.
Wichtig ist eine möglichst hohe Dosierung [Achtung: keine Aufforderung zur Überdosierung mit unabsehbaren Folgen!!] aber auch wegen der angestrebten und bei diesem Parasiten ja absolut notwendigen Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, da nur dann das zentrale Nervensystem geschützt werden kann.
Ob das Antibiotikum wirklich nur der Behandlung von Nebenerkrankungen dient, dazu gibt es verschiedene Auffassungen - fast genauso wie bei der offenen Frage der Cortisonbehandlung. Es ist m.W. bisher nicht ausgeschlossen, daß bestimmte hirngängige AB, wozu zunächst einmal in entsprechend hoher Dosierung auch Baytril zählt, ebenso gegen den Erreger selbst wirksam sind. Aber für Baytril als Gyrasehemmer/Enrofloxacin, das ja den Vorteil der guten Verträglichkeit für die Nieren hätte, scheint diese Wirkung nicht zuzutreffen. Jedenfalls gibt es zur Wirksamkeit von Baytril bei E.-cuniculi-Befall viele kritische Stimmen.
Empfohlen wurde mir von meinen Tierärzten alternativ noch Chloramphenicol bzw. Cotrim K, was ich aber wegen der möglichen Organbelastungen nicht wollte, da meine Mäuse Baytril stets gut vertragen hatten. Heute würde ich anders entscheiden.)
Meine Dosierung für mein Mäusemännchen ergab sich nicht etwa aus Leichtfertigkeit, sondern aus dem Umstand, daß er Panacur/Fenbendazol in Normaldosierung einfach nicht vertrug. Er wurde dananch sehr schlapp und kraftlos, sodaß er beim Klettern z.B. plötzlich einfach abstürzte, was durchaus gefährlich war. Durch diese individuelle Unverträglichkeit, die es nun mal leider geben kann, hatte ich nur noch die Wahl, entweder ihm gar nichts mehr zu geben, ihn also unbehandelt und somit ungeschützt zu lassen oder aber es mit einer geringeren Dosis zu probieren.
Wie auch immer man es bewerten mag, es zeigte sich, daß er eine Vierteldosis gerade noch gut vertrug und diese ihn auch völlig gegen Rückfälle schützte.
Und solange ich bei ihm diese Dosis gab (auch ohne Antibiotikum, das ich nur anfangs für 2 Wochen gegeben hatte - das ist die absolute Maximalzeit), war ja auch alles in Ordnung.
Aber jedes Mal, wenn ich das Mittel alle vier Wochen probehalber absetzte, gab es nach zwei bis drei Tagen sofort wieder einen Rückfall - auch beim Weibchen, das die normale Dosis bekam.
Daraufhin verlängerte ich das Intervall (Panacur muß ja bei dieser Erkrankung u.U. wegen zurückbleibender Erreger ein Leben lang gegeben werden) und hätte es am liebsten gar nicht abgesetzt, wenn ich nicht den Eindruck gewonnen hätte, daß es zumindest dem Weibchen schaden würde (Normaldosis!), weil sich bei ihr zunehmend in kurzen Momenten Übererregbarkeit/Zittrigkeit und in Erkundungssituationen manchmal rhythmische Muskelzuckungen des ganzen Rückens zeigten, was ich für Vergiftungssymptome hielt (es waren aber Symptome durch E. cuniculi).
Außerdem entwickelte sie plötzlich eine Rötung und Schwellung im Bereich von Leber und Milz, übermäßigen Durst, übermäßiges, schlagartiges Ausscheiden von Urin (große Pfützen) und ein deutliches Kratzmaus-Syndrom. Als ich recherchierte, daß Panacur eventuell die Leber belasten könnte und eine angegriffene Leber durch Rückstau und Schwellung solche oder ähnliche Symptome hervorrufen könne (die damaligen Tierärzte wußten sich keinen Rat), reduzierte ich zunächst auch bei ihr die Dosis und, als es (nachträglich: logischerweise) nicht besser wurde, setzte ich dann das Medikament ganz ab; auch weil das Labor mittlerweile die neuerliche Kotprobe als 100%ig erregerfrei attestiert hatte.
Dies alles ging, wie gesagt, leider ziemlich schnell.
Zudem machte ich noch weitere Fehler (nachträglich betrachtet):
1. Ich gab Mariendistelsamen-Tee (stark verdünnt), um die Leber zu schützen und wieder aufzubauen. Dies muß sich aber irgendwie negativ auf die Nieren ausgewirkt haben, obwohl eine solche Wirkung m.W. bisher nicht bekannt ist. Jedenfalls schwoll die rechte Niere einige Stunden später an, nachdem ich einmal ein paar Tröpfchen Tee mehr ins Trinkwasser gegeben hatte, als ob die Leber direkt alle Schadstoffe an die Niere weitergeleitet hätte. (Vielleicht war es auch einfach ein Zufall und kam nur durch den Erreger; ich möchte es trotzdem mal als Erfahrung weitergeben.)
2. Ich wußte zwar um die Rückfallgefahr (s.o.) und wollte in diesem Fall eben wieder Panacur geben. Was ich aber unterschätzt hatte, war dann doch die Schwere des Rückfalls (Panacur soll immunsuppressiv sein). Und dieser Rückfall fiel ganz besonders schlimm beim mit der Normaldosis behandelten Weibchen aus, während der Rückfall beim Männchen zu dieser Zeit noch relativ harmlos war und sich nur auf die Ausgangssymptome beschränkte (gelegentliche Zuckungen und leichte asthmaähnliche Anfälle bei Aufregung).
3. Ich gab nur noch sehr wenig Kochsalz (Knäckebrot/Käse, Salzleckstein), um bei schlechterer Nierenfunktion nicht einen zu hohen Spiegel an Natrium (bzw. Chlorid) entstehen zu lassen. Dies führte aber nur zum stärkeren Dehydrieren. Heute weiß ich, daß dieses Nierenspülen mit Kochsalz (im üblichen Maß - nicht in Überdosis!!) ganz wichtig gewesen wäre, um dem Erreger die Chance zu nehmen, sich dort festzusetzen, wie ja hier von anderer Seite schon in sehr einleuchtender Form erläutert wurde (danke dafür, es hat auch mir geholfen, den Sinn der Infusionen zu begreifen, die zur Standardbehandlung gehören sollten, aber bei unseren kleinen Mäusen leider kaum praktikabel sind).
Rückblickend kann ich es mir jetzt natürlich aussuchen, ob die längere Gabe von Panacur die Immunabwehr untergraben hat oder ob der inaktive Erreger das Antikörper-Training ausgehebelt hat.
Jedenfalls starb meine süße Maus, die zwar von der Krankheit gezeichnet war, aber gleichzeitg immer noch ziemlich munter, kontaktfreudig und lieb war, durch einen schrecklichen Sturz in große Tiefe bei einem plötzlichen epileptischen Anfall, nachdem ich mich schon Tage zuvor einmal gewundert hatte, wie sie denn von der Mäuseburg nach unten auf den Boden gekommen war, aber dies nicht mit einem epileptischen Anfall in Verbindung gebracht hatte und nur froh war, daß sie es unverletzt geschafft hatte, obwohl sie etliche Tage vorher schon einmal einen heftigen Anfall im Käfig gehabt hatte und sich vor dem dann leider tödlichen Sturz - schlauerweise - unter dem Rädchen festgezwängt hatte, wo ich sie aber blöderweise ahnungslos herausgeholt hatte...
Ich erzähle dies nur, weil es vielleicht andere vor denselben Fehlern bewahrt, was mich für jeden einzelnen in jeder Hinsicht sehr, sehr freuen würde!
Mein gleichfalls sehr süßes Männchen ist nun verwaist, um dieses Thema hier abzurunden, was natürlich seine Abwehrkraft auch untergräbt, die er jetzt doch so gut brauchen könnte. Aber ihm jetzt eine Partnermaus an die Seite zu stellen, wäre natürlich unverantwortbar, solange er nicht richtig gesund ist.
Aus diesem Dilemma kann daher nur eine anderweitig gestärkte Abwehrkraft oder aber ein gutes Heilmittel heraushelfen. Auch (aber nicht nur) deshalb habe ich diesen Thread gestartet, der möglichst viele Erfahrungen - gute wie auch schlechte - mit dieser bösen, oft kurz, aber etwas irreführend E.C. genannten Krankheit, zusammenführen soll, damit es hoffentlich mit der Behandlung und dem Bewußtsein für diese Krankheit etwas vorangeht.
Denn beim jetzigen Stand darf es nicht bleiben - den Tieren und den Menschen zuliebe.
Grüße, Silberstreif und "Böckchen"
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