- Unsere neuen Mitbewohner - bitte um Ratschläge... Beitrag #1
orugrita
- Beiträge
- 94
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo an alle,
wir sind seit knapp einer Woche stolze Besitzer von einem Grüppchen Farbmäuse :mrgreen:
Eigentlich waren ja gar keine Mäuse geplant. Angefangen hat alles, als ich vor 2 Wochen auf der Arbeit (Restaurant) ein Hausmausbaby fand. Naja, eher gesagt fand meine Kollegin es vor mir, kehrte es auf ein Blech und folgte dann der Anweisung meines Chefs, es einfach in den Müllcontainer zu werfen
Ich glaubte das arme kleine Ding schon verloren, aber siehe da, kurze Zeit später saß es, zerzaust und total dreckig und mit abgeknicktem Schwänzchen auf der Kellertreppe und wusste weder ein noch aus. Es war so schlapp dass es sich ohne Probleme fangen ließ und ich schmuggelte es dann an meinem Chef vorbei und nahm es kurzerhand in einem Becher mit nach hause.
Und durchgeknallt wie ich bin, fuhr ich am nächsten Tag ins Zoogeschäft, denn so ein Mäuschen braucht ja einen schönen Käfig um wieder gesund zu werden, in dem Becher war etwas suboptimal :shock:
Eigentlich wollte ich ja einen kleinen kaufen, aber im Endeffekt kam ich dann mit einem ziemlich geräumigen Vollplastikding zurück (die Kleine war so winzig, die wäre auch durch 0,8-Stäbe gekommen), samt Ausstattung und kaltem Buffet.
Nach 2 Tagen war das Tierchen wieder topfit, und zwar so topfit, dass sie irgendwie (!!!), ich weiß bis heute nicht wie, aus dem Käfig getürmt ist. Ich habe sie dann noch ein paar Mal durch mein Zimmer flitzen sehen, aber nach weiteren 2 Tagen war sie komplett verschwunden (hat wahrscheinlich die vielen Hunde gewittert).
So. Und nun stand ich da. Und kam mir ja schon ziemlich idiotisch vor mit diesem gigantropischen Käfig, aber ohne Maus drin.
Also haben meine Mitbewohnerin und ich unsere Nachbarin angehauen, die im Tierheim arbeitet. Und prompt hatten wir letzten Freitag dann 4 nigelnagelneue Untermieter, und hier fängt unsere Geschichte eigentlich erst richtig an...
Wir hatten darum gebeten dass man uns etwas schwer vermittelbares geben sollte, etwas altes, scheues, behindertes, eben Tiere, die sonst keine Chance haben.
Im Endeffekt hat man uns eine Gruppe mit 4 unkastrierten Böckchen gegeben, die alle im Januar geboren sind und seit Februar (bisher) friedlich zusammen saßen.
Wir tauften sie Freddy (dunkelgrau-schwarz), Fluffy, Wilson (beide dunkelgrau mit hellem Bauch) und Edward (mittelgrau mit hellem Bauch).
Am Montag morgen bemerkte ich bei Fluffy Atemgeräusche und fuhr sofort mit ihm zum TA. Dort wurde er untersucht, abgehört und bekam dann Baytril gespritzt, außerdem bekam ich für ihn und die anderen orale Lösung 2,5% mit nach Hause, die für 5 Tage reichen sollte.
Nach dem TA-Besuch war Fluffy noch ganz fit, obwohl natürlich ziemlich durchgestresst, zudem war es an diesem Tag auch noch recht warm draußen. Und dann, auf der Heimfahrt, passierte es: Ich hatte ihn im Transporter auf dem Beifahrersitz und warf alle paar Minuten mal einen Blick auf ihn, und von einem auf den anderen Moment lag er auf der Seite und rührte sich nicht mehr! Ich konnte es nicht glauben und mache mir bis heute Vorwürfe, weiß aber gleichzeitig nicht was ich anders hätte machen sollen/können, denn nicht zum TA fahren kann ich ja auch nicht...
Jedenfalls hatten wir so am Montag schon unseren ersten Mäuse-Trauerfall :022:
Wilson hat sich offensichtlich angesteckt, er knattert auch und das ist mal einen Tag besser und einen schlechter, heute war er wieder sehr laut. Und das alles trotz Baytril. Ich würde ihn ja so gerne zum TA bringen und ihn spritzen lassen, aber ich habe Angst dass das gleiche passiert wie mit Fluffy...
Ich habe noch so viele andere Fragen, z.B. zum Thema Kastration (wir wollen die 3 kastrieren lassen, da sie sich jetzt in dem großen Käfig täglich anpöbeln), Vergesellschaftung (wir wollen wieder einen 4. dazu), Futter, Käfigausstattung... Aber erst einmal muss Wilson wieder gesund werden.
Mit viel Geduld (und Fruchtdrops :idea
habe ich Wilson jetzt schon recht handzahm, er lässt sich hochheben (auch wenn er das noch nicht so prickelnd findet), streicheln und kommt immer ganz neugierig gucken wenn ich die Hand in den Käfig halte. Die anderen beiden sind noch sehr scheu und verschwinden im Häuschen sobald sie mich sehen.
Also, wer es bis hier durchgehalten hat: Wir sind für jeden Tipp dankbar, denn wir sind Neulinge. Ich habe mich schon etwas im Internet belesen (auf der wunderbaren Seite diebrain.de), aber Ratschläge aus der Praxis sind nicht zu ersetzen.
DANKE!
Melina
wir sind seit knapp einer Woche stolze Besitzer von einem Grüppchen Farbmäuse :mrgreen:
Eigentlich waren ja gar keine Mäuse geplant. Angefangen hat alles, als ich vor 2 Wochen auf der Arbeit (Restaurant) ein Hausmausbaby fand. Naja, eher gesagt fand meine Kollegin es vor mir, kehrte es auf ein Blech und folgte dann der Anweisung meines Chefs, es einfach in den Müllcontainer zu werfen
Ich glaubte das arme kleine Ding schon verloren, aber siehe da, kurze Zeit später saß es, zerzaust und total dreckig und mit abgeknicktem Schwänzchen auf der Kellertreppe und wusste weder ein noch aus. Es war so schlapp dass es sich ohne Probleme fangen ließ und ich schmuggelte es dann an meinem Chef vorbei und nahm es kurzerhand in einem Becher mit nach hause.
Und durchgeknallt wie ich bin, fuhr ich am nächsten Tag ins Zoogeschäft, denn so ein Mäuschen braucht ja einen schönen Käfig um wieder gesund zu werden, in dem Becher war etwas suboptimal :shock:
Eigentlich wollte ich ja einen kleinen kaufen, aber im Endeffekt kam ich dann mit einem ziemlich geräumigen Vollplastikding zurück (die Kleine war so winzig, die wäre auch durch 0,8-Stäbe gekommen), samt Ausstattung und kaltem Buffet.
Nach 2 Tagen war das Tierchen wieder topfit, und zwar so topfit, dass sie irgendwie (!!!), ich weiß bis heute nicht wie, aus dem Käfig getürmt ist. Ich habe sie dann noch ein paar Mal durch mein Zimmer flitzen sehen, aber nach weiteren 2 Tagen war sie komplett verschwunden (hat wahrscheinlich die vielen Hunde gewittert).
So. Und nun stand ich da. Und kam mir ja schon ziemlich idiotisch vor mit diesem gigantropischen Käfig, aber ohne Maus drin.
Also haben meine Mitbewohnerin und ich unsere Nachbarin angehauen, die im Tierheim arbeitet. Und prompt hatten wir letzten Freitag dann 4 nigelnagelneue Untermieter, und hier fängt unsere Geschichte eigentlich erst richtig an...
Wir hatten darum gebeten dass man uns etwas schwer vermittelbares geben sollte, etwas altes, scheues, behindertes, eben Tiere, die sonst keine Chance haben.
Im Endeffekt hat man uns eine Gruppe mit 4 unkastrierten Böckchen gegeben, die alle im Januar geboren sind und seit Februar (bisher) friedlich zusammen saßen.
Wir tauften sie Freddy (dunkelgrau-schwarz), Fluffy, Wilson (beide dunkelgrau mit hellem Bauch) und Edward (mittelgrau mit hellem Bauch).
Am Montag morgen bemerkte ich bei Fluffy Atemgeräusche und fuhr sofort mit ihm zum TA. Dort wurde er untersucht, abgehört und bekam dann Baytril gespritzt, außerdem bekam ich für ihn und die anderen orale Lösung 2,5% mit nach Hause, die für 5 Tage reichen sollte.
Nach dem TA-Besuch war Fluffy noch ganz fit, obwohl natürlich ziemlich durchgestresst, zudem war es an diesem Tag auch noch recht warm draußen. Und dann, auf der Heimfahrt, passierte es: Ich hatte ihn im Transporter auf dem Beifahrersitz und warf alle paar Minuten mal einen Blick auf ihn, und von einem auf den anderen Moment lag er auf der Seite und rührte sich nicht mehr! Ich konnte es nicht glauben und mache mir bis heute Vorwürfe, weiß aber gleichzeitig nicht was ich anders hätte machen sollen/können, denn nicht zum TA fahren kann ich ja auch nicht...
Jedenfalls hatten wir so am Montag schon unseren ersten Mäuse-Trauerfall :022:
Wilson hat sich offensichtlich angesteckt, er knattert auch und das ist mal einen Tag besser und einen schlechter, heute war er wieder sehr laut. Und das alles trotz Baytril. Ich würde ihn ja so gerne zum TA bringen und ihn spritzen lassen, aber ich habe Angst dass das gleiche passiert wie mit Fluffy...
Ich habe noch so viele andere Fragen, z.B. zum Thema Kastration (wir wollen die 3 kastrieren lassen, da sie sich jetzt in dem großen Käfig täglich anpöbeln), Vergesellschaftung (wir wollen wieder einen 4. dazu), Futter, Käfigausstattung... Aber erst einmal muss Wilson wieder gesund werden.
Mit viel Geduld (und Fruchtdrops :idea
Also, wer es bis hier durchgehalten hat: Wir sind für jeden Tipp dankbar, denn wir sind Neulinge. Ich habe mich schon etwas im Internet belesen (auf der wunderbaren Seite diebrain.de), aber Ratschläge aus der Praxis sind nicht zu ersetzen.
DANKE!
Melina