Puli

Diskutiere Puli im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Dachte immer das hat was mit Millitär (Schiffahrt) zu tun. *grübel* man lernt nie aus. Also als Welpen sind sie ja total sweet.
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  • Puli Beitrag #21
Dachte immer das hat was mit Millitär (Schiffahrt) zu tun. *grübel* man lernt nie aus.

Also als Welpen sind sie ja total sweet.
 
  • Puli Beitrag #23
Ich muss ehrlich gesagt sagen, als erstes dachte ich nur "Achh duu scheißee".
Die armen Hunde im prinzip können sie ja auch nichts für. Aber wenn sie ohne DReadlocks sind sehen sie um EINIGES besser aus und sind eigentlich total niedlich.


Wieso müssen Leute ihre Hund so qäulen? WIESO?!
 
  • Puli Beitrag #24
So eine Qual sind diese Schnüre doch nicht, im Gegenteil. Sie haben schon seinen Zweck, wenn der Hund Zeit seines Lebens bei Wind und Wetter draussen verbringt, und das Haarkleid wurde daran schließlich angepasst. Das ist keine Neumodische Qualzucht, wo es nur nach Aussehen geht.
 
  • Puli Beitrag #25
Wieso müssen Leute ihre Hund so qäulen? WIESO?!

Eine typische, meist bodenlange Schnüren-Behaarung ist Rassenmerkmal und auffälligstes Kennzeichen der bis 45 cm großen () und bis zu 14 kg schweren Pulik. Dieses Haarkleid bildet sich über einen Zeitraum von 1 bis 2 Jahren nach Ablegen des flauschigen , wenn feine Unterwolle und gröbere Deckhaare miteinander verfilzen. Hat das Fell – genetisch bedingt – die richtige Mischung aus gröberem Deckhaar und feinerer Unterwolle, verfilzt nicht das gesamte Deckfell zu einer Planke (Platte), sondern fällt bei nur wenig Pflege durch die Halter in dünnen Schnüren oder Bändern

Quelle: wikipedia ->
 
  • Puli Beitrag #26
Der Komodor ist ja schön!!!
Aber nur wenn er normal gelassen wird und nicht aussieht wie ein Schaf.

Mit seinem normalem Fell sieht er aus wie ein Bobtail
 
  • Puli Beitrag #27
Ja da hast recht, echt süß=)
 
  • Puli Beitrag #28
pulis wollen den ganzen tag aktiv bleiben, am besten wollen sie etwas zum hüten. sie sind recht eigentständig, brauchen aber engen familienanschluß.
man kann auch mit ihnen hundesport treiben, dazu müsste man sie nur scheren. es sind keine hunde, die für die stadt gegeignet sind.

ähnlich ist es auch mit den komondoren. sie sind eigenständig, lassen sich nichts gerne befehlen und sie sind nicht unterwürfig, was ihre erziehung auch nicht leicht macht. er ist recht dominant.

beide rassen wollen viel beschäftigung, und sind nicht wirklich für anfänger geeignet.

beide sind sensibel, unbestechliche wächter für haus und hof. der puli ist sehr bellfreudig.
 
  • Puli Beitrag #29
Was bedeutet "nicht für Anfänger geeignet"? Ich denke sie sind für GEEIGNETE Anfänger geeignet. Es kommt immer auf die Hund-Halter-Kombination an. Ist man sich der Bedürfnisse, der Eigenheiten einer Rasse bewusst und bereit auch wenn der worst case eintritt, sich darauf einzulassen, dann klappt es.
 
  • Puli Beitrag #30
ich weiß nicht kenn mich mit der rasse nicht aus aber ich hab früher immer wischmopp Hunde zu denen gesagt und ich finde die total hässlich irgendwie. Ok mit kürzeren fell geht ja noch aber so nein danke sowas muss ich nicht haben aber da hat ja auch jeder seinen eigenen geschmack :D
 
  • Puli Beitrag #31
nicht jeder kommt mit der kombination "sensibel" und "dominant" bzw. "eigenständig" zu recht. bei manchen rassen sollten die interressenten wirklich schon erfahrungen mit hundeerziehung gemacht haben. wie zum beispiel der karelischer bärenhund. oder kaukasischer ovtcharka. beides sind hunderassen, wo man schon erfahrungen sammeln muss....
genauso wie mit dem puli oder komondor. auch wenn man sich viel informiert, kann man schnell ein böses wunder erwarten. ist natürlich nicht immer so.

und es sollte jeder für sich selber entscheiden. jeder informiert sich schließlich anders. einer informiert sich nur über seine rasse, der ander noch dazu über hundepsychologie, bzw wieder andere über das genannte und noch dazu über problem-hunde, aggressives verhalten, ängstliches verhalten ect.....
 
  • Puli Beitrag #32
Dominanz ist keine Charaktereigenschaft, sondern situationsbezogen. Soviel dazu. Was nützt es jemandem, der zwanzig Jahre Pudel hatte und dann einen Puli bekommt? Wenig. Auch noch so erfahrene Hundehalter können Schiffbruch erleiden, wenn die Kombination nicht passt.

Böses Erwachen kann es auch gut und gerne bei erfahrenen Hundehaltern geben. Es gibt keine Anfänger und Nicht-Anfänger-Rassen, nur passende und nicht passende Hund-Halter-Kombinationen.
 
  • Puli Beitrag #33
ich sagte doch. jeder muss es selber entscheiden, ob seine favouriten rasse zu ihm passt. und dominanz kann man sehr wohl als auch als charaktereigenschaft nennen.
 
  • Puli Beitrag #34
@Blackdobermann

Das ist eine vollkommen überholte Einstellung. Die Charaktereigenschft Dominanz gibt es nicht. Davon ist sogar Bloch mittlerweile abgewichen. Dominanz ist situationsbezogen. Beim einen kommt es in mehr Situationen vor, beim anderen in weninger Situationen.

Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden. Nach kritischer Auseinandersetzung mit dem Für und dem Wider.
 
  • Puli Beitrag #35
Ich weiß nicht ich debnke schon das Dominanz rasseabhängig und erziehungsbedingt ist, ich glaube schon das es Rassen gibt die im Verhalten dominanter sind als andere

LG
 
  • Puli Beitrag #36
@Tätzchen

Nee, davon ist auch Bloch mittlerweile abgerückt. Dominanz ist eine situationsbezogene Verhaltensweise. Wir er auch in seinem neuen Buch sicherlich noch mal ausführlich darlegen.

Es gibt Rassen, die eher zur Eigenständigkeit, also zur selbständigen Entscheidungsfähigkeit gezüchtet wurden. Andere weniger. Das wird oft als Dominanz fehlinterpretiert.
 
  • Puli Beitrag #37
Ok ich dneke genau das hab ich gemeint eben dieses typische Stur, weißt sicher was ich mein.
ich war immer der Meinung das es sehr wohl einfach Hunde gibt die Dominater sind als andere, zb Pitbull bei anderen Artgenossen dominanter als ein Chihuahua, aber ich dneke das meinst du eh mit Situationsbedingt, Ich dneke ich werd mir das Buch mal kaufen.

ich Glaube gerade Dominanz ist ein Verhalten was man oft fehl interpretiert, da es wahrscheinlich wirklich meistens nichts mit Dominanz zu tun hat, wäre aber durchaus ein Interressantes Thema zum diskutieren, vielleicht sollten wir mal einen Thread aufmachen...

LG
 
  • Puli Beitrag #38
:mrgreen: mußte doch über den einen oder anderen Beitrag schmunzeln.

Bevor ich hier noch meine Vorstellung gebe, zuerst zu den Pulis.

Ich lebe schon seit 20 Jahren mit Pulis zusammen.

Das Fell, bzw. die Zotten wie es richtig heißt, fühlt sich gut an, solange der Puli gepflegt ist. D.h. ab und zu muß auch ein Puli in die Wanne.

Ein Kläffer ist er nur, solange man es zuläßt, denn auch dies läßt sich in Griff bekommen, lebe schon mit dem vierten Puli zusammen, bin also schon Fachfrau:mrgreen:.

Hundesport mache ich , trotz dem langen Fell meiner Hündin, natürlich nicht bodenlang, sondern schön abgestuft, SO gefällt es mir!

In Ungarn wird der hütende Puli generell abgeschoren, nicht geschnitten, was furchtbar aussieht, denn keiner macht sich die Mühe dieses Fell zu pflegen.

Für Anfanger mit Einschränkung geeignet - ist man willens zu einer liebevollen, aber konsequenten Erziehung gelingt es auch einem Anfänger, wie ich es einer war. Mein erster Puli kam aus dem TH und war nicht "ohne":004: im Verhalten. Wo ein Wille, auch ein Weg.

Der Komondor ist eigenständig, klar muß er auch sein in seiner Eigenschaft als Herdenschutzhund, im Gegenzug zum Puli, der als Hüte-und Treibhund eingestuft wird und mit dem Menschen zusammen arbeitet.

@Flixilotte, ich habe jetzt erst kürzlich eine Vorkontrolle für einen Puli gemacht, die jetzigen Besitzer waren der Meinung, einen Pudel - ihre langjährige Rasse - vor sich zu haben und mußten natürlich schon Veränderungen im Verhalten fest stellen.

Aber nicht destotrotz auch dies klappt: Der Weg ist das Ziel und wenn man will, funktioniert auch so etwas.

So, jetzt wünsche ich euch einen schönen Abend und morgen erzähle ich euch dann ein bissele mehr von mir und meiner Leidenschaft, die keine Leiden, sondern nur Freude schafft: MEINEN PULIS:clap:
 
  • Puli Beitrag #39
Wie ist es eig. wenn man nei den Pulis das Fell bei den Welpen nicht eindreht? Wird das dann trotzdem so oder
bleiben die dann ganz wie "normales" Fell?
 
  • Puli Beitrag #40
Das Fell muß nicht eingedreht werden, die Natur macht dies - meistens - von alleine. Es gibt Pulis, bei denen gestalten sich die Zotten fast von alleine, bei anderen - so wie bei meinen - muß schon mächtig gearbeitet werden. Sobald viel Unterwolle - ja auch die hat der Puli:mrgreen: - vorhanden ist, heißt es Arbeit-Arbeit-Arbeit. So im Alter von sechs-neun Monaten fängt das Fell mit der naturgewohnten Verfilzung an und hier heißt es jetzt, die Zotten in die richtigen Bahnen zu lenken, oftmals muß am Anfang mehrmals in der Woche gerupft, d.h. die Zotten auseinander gerissen werden, bis sich dann eines Tages dies auf - meistens - einmal im Monat beschränken wird.

Bei zweien meiner Pulis habe ich die Unterwolle z. T. heraus gerupft, bei Apaly ließ ich es und mußte mich dann eben mehrmals in der Woche durcharbeiten, sie hat ein ebenso schönes Fell wie meine Rüden bekommen.

Es gibt auch Pulis mit offenem Fell, dies ist aber dann nicht standardgerecht, die Zotten gehören zum Puli dazu. In Amerika wurden die Pulis früher z. T. sogar gebürstet, nicht mein Fall;)

Zum Eindrehen, es gibt Pulimenschen, die die Zotten drehen, aber dies gefällt mir nicht, es wird dann zu gleichmäßig, oftmals auch zu Schnüren gedreht. Mir gefällt die bandartige Verzottung viel mehr, sieht auch urtypischer aus.

Die Doppelpulis sind mein verstorbener Arpad, der schwarze mein Oldie Bogi mit 16.4 Jahren.

Der rasende Puli ist dat Apaly :clap:
 

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