auf die Hinterhand bringen.

Diskutiere auf die Hinterhand bringen. im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo also da mein PFerd sehr viel auf der Vorderhand dahin ladscht, hab ich mich entschlossen jetzt mal daran zu arbeiten. Also ich hab es jetzt...
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  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #1
J

**jessy**

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Hallo also da mein PFerd sehr viel auf der Vorderhand dahin ladscht, hab ich mich entschlossen jetzt mal daran zu arbeiten.
Also ich hab es jetzt mit STangenarbeit und mit Geschwindigkeitsveränderungen gemacht. Und da merk ich dann nach einer Weile plötzlích so einen SChub aus der Hinterhand und sie kommt vorne hoch. Das ist doch dann richtig oder dann hat sie doch das Gewicht auf die Hinterhand verlagert oder?
Also ich bin dann wenn ich schon länger geritten bin abgestiegen und hab sie noch abgeführt(sollte es dieses wort geben) oder wenn es am anfang war hab ich sie längers am langen Zügel gehen lassen.
Jetzt meine Frage mach ich das richtig wenn ich absteige oder sie am langen Zügel gehen lasse oder müsste ich weiter reiten?
Lg
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #2
Puh... Ich würde mal so aus der Ferne behaupten, dass du daran bist Fortschritte zu machen, dein Pferd mehr über die Hinterhand zu reiten (toll das du nun begeistert daran arbeitest ;) ). Genau beurteilen kann ich das nun nicht.

Mh bei deiner letzten Frage scheiden sich die Geister. Einige sagen, dass man sobald man an etwas Neuem gearbeitet hat und es dann klappt, man mit der Arbeit aufhören soll. Andere meinen, dass die Arbeit so lange dauert wie die Arbeit eben dauert und ein Pferd das so auch verinnerlicht.

Ich bin der Meinung, dass man noch eine Weile weiter so reiten sollte, wenn es klappt. Bis es dann nicht mehr klappt. Dann stellst du das Pferd neu so ein, wie es soll und lässt dann die Zügel aus der Hand kauen und die Arbeit ist beendet.
Es bringt meiner Meinung nach nichts, das Pferd danach noch weiter zu ärgern. Es soll das ja als positiv empfinden. Aber immer gleich abspringen sobald es gut aussieht, hilft meiner Meinung nach auch nicht - nicht das ich dir das jetzt unterstellen will, ich wollte es nur übertrieben darstellen, um zu veranschaulichen was ich mein ;)
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #3
Huhu

Stangenarbeit ist gut um die Hinterhand zu aktivieren aber wenn dein Pferd schon lange auf der Vorderhand "umlatscht" würde ich mit dem guten alten v/a anfangen - und das nicht nur zum einreiten. Im richtigen v/a muss die Hinterhand untertreten und schwingen, und dann erst würde ich dein Pferd langsam wieder in die Anlehnung holen. Warscheinlich muss dein Pferd auch erst wieder die richtigen Muskeln aufbauen um "gut" laufen zu können.


Liebe Grüße
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #4
Ich muss nochmal antworten, hab was wichtiges vergessen:

Das einfachste ist eigentlich ganz viel Schenkelweichen und im gelände berg auf und berg ab gehen. Da ist dein Pferd "gezwungen" mit der Hinterhand unterzutreten und sie zu aktivieren.

Liebe Grüße
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #5
Von mir ein PS:

Man sollte NIEMALS solange arbeiten
Bis es dann nicht mehr klappt.
Sondern davor aufhören, also eine neue Übung ein paar Mal wiederholen (je nach Schwierigkeitsgard der Lektion und Ausbildung/Kondition des Pferdes mehr oder weniger oft)

Man sollte immer mit einem positiven Ergebnis aufhören und ein Pferd niemals 'müde/sauer' reiten.

LG Lilly
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #6
Falls du Englischreiter bist dann reite Schultervor, Rückwärts und daraus antraben, viel vorwärts in Dehnungshaltung. Reite viele Übergänge in Dehnungshaltung, wobei du im Übergang verstärkt treibst, Hilfreich sind hier Übungen mit ähnlicher Hilfengebung z.B. korrekt durchgetriebene Paraden mit Verstärkungen.

Falls du Westernreiter bist reite viel Vorwärts in Dehnungshaltung (etwas enger als beim Englischreiten), reite nach der Ecke auf dem 2. Hufschlag eine schnelle Wendung in Richtung Wand und reite aus dieser Wendung verstärkt vorwärts. Für die Schrittarbeit kannst du eine Stange leicht schräg senkrecht zum Hufschlag legen, dann waagerecht eine weitere Stange (einen Eingang lassen), nach der waagerechten Stange kommt eine Pylone. Reite das Pferd im 45 Grad Winkel in diese Konstruktion hinein und reite es seitwärts. Durch die hintenliegende Stange muss es sich kurz machen.
Reite Trailübungen wie z.B. die Box.
Reite Reiningübungen wie z.B. schnelle Zirkel im Wechsel mit kleinen Zirkeln. Im kleinen Zirkel auf Abstellung nach innen (mehr Stellung als Biegung) achten. Dehne das Pferd stark in der VH, damit es die Schultern unbedingt oben lässt.
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #7
Also, wenn ich den Stand des Reiters nicht kenne, schlage ich ihm z. B. nicht Rückwärtsrichten (versammelnd) dann daraus antraben vor! Das kann schon eine harte Nuss sein.
Ich würde viele gebogene Linien reiten, viele Tempowechsel in den Gangarten, d. h. Arbeitstrab - etwas zulegen - Arbeitstrab etc., Wechsel, Galopp - Trab - Galopp Trab - Schritt - Trab. Vierreck verkleinern und vergrößern, Schlangenlinien ganze Bahn
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #8
Man sollte immer mit einem positiven Ergebnis aufhören und ein Pferd niemals 'müde/sauer' reiten.
Off-Topic

So meinte ich das nicht. Das Pferd sollte nicht vollkommen bockig aus der Bahn kommen.
Es ist schwer zu beschreiben was ich meine... ähm... nehmen wir mal beispielsweise Seitengänge. Vorausgesetzt in meiner Überlegung ist natürlich immer, dass das Pferd die Übung eigentlich beherrscht und es nicht neu lernen muss, sondern nur wieder festigen muss.
Zunächst reite ich die Übung nur für kleine Schritte. Immer mal wieder zwischendurch 3-4 Schritte seitwärts. Sobald ich dann währenddessen merke, das mein Pferd beginnt diese Übung nervtötend zu finden und die letzten Schritte nur noch herumschlurft oder ausweicht, dann mache ich diese Übung einfach nochmal ordentlich mit weniger Schritten, lobe und höre dann auf.
Sinn ist eben, dass die Arbeit mit einem positiven Ergebnis für mich und mit einer positiven Belohnung für das positive Ergebnis für das Pferd aufhört.
 
  • auf die Hinterhand bringen. Beitrag #9
Also, wenn ich den Stand des Reiters nicht kenne, schlage ich ihm z. B. nicht Rückwärtsrichten (versammelnd) dann daraus antraben vor! Das kann schon eine harte Nuss sein.
Ich würde viele gebogene Linien reiten, viele Tempowechsel in den Gangarten, d. h. Arbeitstrab - etwas zulegen - Arbeitstrab etc., Wechsel, Galopp - Trab - Galopp Trab - Schritt - Trab. Vierreck verkleinern und vergrößern, Schlangenlinien ganze Bahn


Du hast schon recht, jedoch ist ein gewisses reiterliches Können immer Voraussetzung dafür ein Pferd auf die HH zu bringen. Selbst Übergänge können mit hoher Kruppe und 'Badewannenrücken' geritten werden und haben somit absolut keinen Effekt.
Selbst das Schultervor, was am Einfachsten ist und ein Pferd hervorragend auf die HH bringt, kann falsch geritten einen absoluten 0-Effekt bringen.
 
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