- Kleine Vergesellschaftungsdoku Beitrag #1
Sawyer
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Huhu,
nachdem ich mit meiner eigenen Gruppe ja bislang immer nur äußerst unspektakuläre Vergesellschaftungen erlebt habe, bringt seit heute Muffin Leben in die Bude.
Guckt ganz unschuldig und ist nur ein 700-irgendwas-Gramm-Schweinchen - aber die Dame hat es faustdick hinter den Ohren.
Allerdings auch nicht ohne Grund - ihre Vorbesitzer holten sie viel zu früh gedeckt aus schlechter Haltung, und eigentlich sollte sie dort in der Großgruppe ein dauerhaftes Zuhause finden. Leider hat sie sich dort nie so richtig eingefunden, wurde gemobbt, war ihrerseits aber auch entsprechend zickig.
Hier ist sie ja zunächst als Partnerin für Zorro eingezogen, der allerdings nun vermittelt ist. Ursprünglich hätte ich sie auch weitervermitteln wollen, aber mittlerweile bin ich viel zu verliebt in dieses Staubwedelchen. (Und, ich mein: Was für ein Zeichen - Muffin hieß sie nämlich schon, also sehr passend zu den anderen Schweinchen...
)
Hieß zuerst: Anbauen - mein Gehege hat jetzt einen Dauerauslaufanbau, so dass ich auf ganz nette 4,4 m² Bodenfläche komme.
Und dann war heute Vergesellschaftung angesagt - Gemüseschnippselchen quer durch's Gehege verstreut - und Arena frei.
Klar, dass sie alle Tierchen erstmal auf's Futter gestürzt haben. Alle? Nee, Muffin nicht. Die hat erstmal unbemerkt einen Kontrollgang durch's Gehege gemacht, kannte sie ja alles noch nicht. Die 1. Runde verlief ohne Zwischenfall, beim 2. Rundgang stieß sie dann irgendwie auf Macchiato und aus dem niedlichen, unschuldigen, kleinen Schweinchen wurde eine hackende, zwickende, klappernde Furie.
Der arme Macchiato wusste sicher nicht, wie ihm geschah - und bei Muffin wird es der Überraschungsmoment gewesen sein, denn wie sich später heraustellen sollte, und ich auch schon vermutet hatte, hat sie gegen Kastraten eigentlich nichts einzuwenden...
Dann ging einige Zeit alles sehr schnell - kaum saß Macchiato also verwirrt quiezend und klappernd auf seiner Etage, hatten sich Butterscotch und Muffin - die zu Anfang ganz nach dem Motto vorging: "Wenn ich zuerst hacke, tut mir vielleicht keiner was!" - in der Wolle, und einige Zeit und nach ein "bisschen" Gejage und Gehacke mit diversen Schweinchen später saßen dann schließlich alle Schweine verwirrt klappernd und quiezend in ihren jeweiligen Ecken.
Muffin zog sich dann - überfordert - erstmal in den angebauten Gehegeteil zurück...
Und dann wurde es sehr interessant, da da waren meine Schweinchen dann gar nicht so doof, sondern sind immer alleine oder maximal zu zweit zu ihr rüber, haben sich einfach nur in die Nähe gehockt und Gemüse geknabbert und waren relativ unaufdringlich. Besonders hervorgetan haben sich da zuerst Flokati, Fudge und Macchiato - später, als die Situation entspannter war, kam Cappuccino dazu, noch später das Schaf und Butterscotch.
Muffin hat sich zwar zwischendrin immer mal wieder erschrocken, oder fand, dass ihr jemand zu nah kam, und dann gab's Gerenne, aber im Großen und Ganzen ohne Geklappere (und ohne Beißerei
).
Schließlich saß sie am Nachmittag sogar freiwillig in dem Gehegeteil, wo die anderen Schweinchen auch waren und das Ganze wirkte sehr vielversprechend, nun durfte die anderen Schweinchen auch an ihr vorbeigehen, ohne dass sie Panik bekam.
Jetzt im Laufe des Abends habe ich sie auch schon gemeinsam mit Cappuccino Heu fressen sehen, so langsam scheint also die Erkenntnis zu kommen, dass die anderen Schweinchen - vor allem die Mädels - nichts Schlimmes tun.
Dass es eher ein Mädels-Problem ist, wird in der Interaktion mit den Kastraten relativ deutlich - die beiden durften sie anbrommseln und abschnüffeln, ohne dass Muffin ängstlich reagierte...
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie das weitergeht - falls absehbar und wider Erwarten gar keine richtige Ruhe reinkommt, kann sie immer noch mit Macchiato getrennt von den anderen zusammenziehen, aber mittlerweile bin ich eigentlich ganz optimistisch, dass sie sich gut in die Gruppe einleben kann...

nachdem ich mit meiner eigenen Gruppe ja bislang immer nur äußerst unspektakuläre Vergesellschaftungen erlebt habe, bringt seit heute Muffin Leben in die Bude.
Guckt ganz unschuldig und ist nur ein 700-irgendwas-Gramm-Schweinchen - aber die Dame hat es faustdick hinter den Ohren.
Allerdings auch nicht ohne Grund - ihre Vorbesitzer holten sie viel zu früh gedeckt aus schlechter Haltung, und eigentlich sollte sie dort in der Großgruppe ein dauerhaftes Zuhause finden. Leider hat sie sich dort nie so richtig eingefunden, wurde gemobbt, war ihrerseits aber auch entsprechend zickig.
Hier ist sie ja zunächst als Partnerin für Zorro eingezogen, der allerdings nun vermittelt ist. Ursprünglich hätte ich sie auch weitervermitteln wollen, aber mittlerweile bin ich viel zu verliebt in dieses Staubwedelchen. (Und, ich mein: Was für ein Zeichen - Muffin hieß sie nämlich schon, also sehr passend zu den anderen Schweinchen...
Hieß zuerst: Anbauen - mein Gehege hat jetzt einen Dauerauslaufanbau, so dass ich auf ganz nette 4,4 m² Bodenfläche komme.
Und dann war heute Vergesellschaftung angesagt - Gemüseschnippselchen quer durch's Gehege verstreut - und Arena frei.
Klar, dass sie alle Tierchen erstmal auf's Futter gestürzt haben. Alle? Nee, Muffin nicht. Die hat erstmal unbemerkt einen Kontrollgang durch's Gehege gemacht, kannte sie ja alles noch nicht. Die 1. Runde verlief ohne Zwischenfall, beim 2. Rundgang stieß sie dann irgendwie auf Macchiato und aus dem niedlichen, unschuldigen, kleinen Schweinchen wurde eine hackende, zwickende, klappernde Furie.
Der arme Macchiato wusste sicher nicht, wie ihm geschah - und bei Muffin wird es der Überraschungsmoment gewesen sein, denn wie sich später heraustellen sollte, und ich auch schon vermutet hatte, hat sie gegen Kastraten eigentlich nichts einzuwenden...
Dann ging einige Zeit alles sehr schnell - kaum saß Macchiato also verwirrt quiezend und klappernd auf seiner Etage, hatten sich Butterscotch und Muffin - die zu Anfang ganz nach dem Motto vorging: "Wenn ich zuerst hacke, tut mir vielleicht keiner was!" - in der Wolle, und einige Zeit und nach ein "bisschen" Gejage und Gehacke mit diversen Schweinchen später saßen dann schließlich alle Schweine verwirrt klappernd und quiezend in ihren jeweiligen Ecken.
Muffin zog sich dann - überfordert - erstmal in den angebauten Gehegeteil zurück...
Und dann wurde es sehr interessant, da da waren meine Schweinchen dann gar nicht so doof, sondern sind immer alleine oder maximal zu zweit zu ihr rüber, haben sich einfach nur in die Nähe gehockt und Gemüse geknabbert und waren relativ unaufdringlich. Besonders hervorgetan haben sich da zuerst Flokati, Fudge und Macchiato - später, als die Situation entspannter war, kam Cappuccino dazu, noch später das Schaf und Butterscotch.
Muffin hat sich zwar zwischendrin immer mal wieder erschrocken, oder fand, dass ihr jemand zu nah kam, und dann gab's Gerenne, aber im Großen und Ganzen ohne Geklappere (und ohne Beißerei
Schließlich saß sie am Nachmittag sogar freiwillig in dem Gehegeteil, wo die anderen Schweinchen auch waren und das Ganze wirkte sehr vielversprechend, nun durfte die anderen Schweinchen auch an ihr vorbeigehen, ohne dass sie Panik bekam.
Jetzt im Laufe des Abends habe ich sie auch schon gemeinsam mit Cappuccino Heu fressen sehen, so langsam scheint also die Erkenntnis zu kommen, dass die anderen Schweinchen - vor allem die Mädels - nichts Schlimmes tun.
Dass es eher ein Mädels-Problem ist, wird in der Interaktion mit den Kastraten relativ deutlich - die beiden durften sie anbrommseln und abschnüffeln, ohne dass Muffin ängstlich reagierte...
Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie das weitergeht - falls absehbar und wider Erwarten gar keine richtige Ruhe reinkommt, kann sie immer noch mit Macchiato getrennt von den anderen zusammenziehen, aber mittlerweile bin ich eigentlich ganz optimistisch, dass sie sich gut in die Gruppe einleben kann...