- Barfen vs. Tierarzt Beitrag #1
Puppe1984
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liebe barfer was sagt ihr zum folgendem text den ich gestern vom tierarzt bekommen habe? :
Ernährungstips Hunde
Unsere Haushunde sind rasseunabhängig alle Nachkommen des Canis lupus, dem Wolf. Dieser ernährt sich hauptsächlich von Großwild (Pflanzenfresser wie Büffel, EIche, Hirsche), das er gemeinsam mit seinem Rudel erjagd.
Die Beute frißt das Rudel bis auf die Knochen komplett auf, d.h., auch die Eingeweide, wodurch er auch vorverdaute planzliche Nahrung aufnimmt. Nur wenn der Wolf einzelgängerisch leben muß, was selten vorkommt, bspw. wenn er vom Rudel verstoßen wurde, ernährt er sich von dem, was er alleine “kriegen kann“, d.h., auch von kleinen Beutetieren bis hin zu Waldbeeren und Insekten, um zu überleben.
Diese Ernährungsweise erklärt, warum der Hund, anders als die Katze, kein reiner Fleischfresser ist (wobei auch die Katze nicht ausschließlich mit Fleisch ernährt werden sollte, s. dort).
Rohes Fleisch als Futter für Hunde würde zwar der natürlichen Ernährung des Wolfes entsprechen, birgt aber die Gefahr, daß über die Nahrung Krankheiten übertragen werden, insbesondere Parasiten; rohes Schweinefleisch ist wegen der möglichen Übertragung der Pseudowut (Aujeszkysche Erkrankung), einer unheilbaren und innerhalb von 24 Stunden tödlich endenden Virusinfektion, streng verboten. Rohes Gemüse und Obst sind zwar grundsätzlich nicht schädlich, können aber aufgrund der Ausrichtung des Magen-Darm-Trakts auf vorverdaute pflanzliche Nahrung, nicht gut verwertet werden, andererseits werden beim Kochen viele Vitamine zerstört, d.h., Gemüse sollte gedünstet werden, wenn es Teil des Hundefutters wird.
Wölfe und auch Wildhunde lassen die Knochen der Beutetiere zurück.
Sie “wissen“, daß Knochen gefährliche Verletzungen im Magen-Darm-Trakt verursachen können und ferner, da Sie kaum verdaulich sind, zu schweren Verstopfungen führen. Unsere Haushunde “wissen“ das häufig nicht mehr und nagen Knochen nicht nur ab, sondern fressen sie ganz auf. Deswegen sollten Hunden KEINE KNOCHEN gegeben werden!
Leider ist es fast unmöglich, den Hund ausschließlich mit selbstzubereitetem Futter zu ernähren, ohne Mangelerkrankungen hervorzurufen, es sei denn, man reichert dieses Futter mit bestimmten Nahrungszusätzen (Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen) an.
Daß es sehr schwierig ist, ein gesundes Futter für den Hund selbst zuzubereiten, ist auch aus der unten angeführten Aufstellung über die essentiellen Nährstoffe zu ersehen.
Verboten:
·[FONT="] [/FONT]rohes Schweinefleisch (s.o.)
·[FONT="] [/FONT]ausschließliche Fleischfütterung (führt zu schweren Mangelerkrankungen)
·[FONT="] [/FONT]rein vegetarische Fütterung
·[FONT="] [/FONT]ungesäuerte Milchprodukte (Milch, Sahne)
·[FONT="] [/FONT]Vitamin A und D Zusätze über den oben genannten Mengenempfehlungen hinaus
·[FONT="] [/FONT]Fettiges, Gewürztes, Heißes, Kaltes, Süßes
·[FONT="] [/FONT]für den Hund giftige Lebensmittel des Menschen:
Kakao (Schokolade), Zwiebeln, Avocado
Geeignet und leicht verdaulich
Eiweißquellen: mageres Rindfleisch, Hüttenkäse, Hühnchenfleisch
Kohlenhydratquellen: Reis, Kartoffelpüree, Nudeln
Welches Futter also und wieviel und wie oft?
Die in Deutschland sich im Handel befindlichen Futtermittel für Hunde sind für einen gesunden, erwachsenen, nicht übergewichtigen und nicht trächtigen Hund grundsätzlich geeignet.
Wir empfehlen Trockenfutter, da dies die Bildung von Zahnstein reduziert. Wichtig ist ferner, daß das gewählte Fertigfutter dem Hund schmeckt und daß er es verträgt (Futtermittelunverträglichkeit führt zu chronischem Durchfall und/oder zu Juckreiz/Haarausfall etc.).
Hunde sollten nicht ständig Zugang zum Futter (wohl aber zum Trinkwasser) haben, da sie dadurch übergewichtig werden. Wir empfehlen, den Hunden morgens und abends jeweils zehn Minuten Futteranzubieten.
Vor allem bei große Rassen sollte de Tagesration des Futters auf mindestens zwei Portionen verteilt werden, um einer Überfüllung des Magens mit der Gefahr der Magendrehung vorzubeugen.
Ferner sollten die Hunde wie ihre wilden Artgenossen nach der Mahlzeit ca. zwei Stunden ruhen, zumindest jedoch nicht toben (Zehn Goldene Regeln). Ein Hund braucht keine Abwechslung bei der Fütterung, ein Hirsch schmeckt auch immer gleich.
Es gibt also keinen Grund, ein Futter zu wechseln, was bisher gut vertragen und gefressen wurde, es sei denn, eine spezielle Diät ist aufgrund einer Erkrankung vonnöten.
Auch Leckerchen sollten sich auf 1-2 verschiedene Varianten beschränken. Falls Futter gewechselt wird, sollte zunächst für ein paar Tage das alte mit dem neuen Futter gemischt werden, sonst kann es durch eine zu schnelle Umstellung zu Durchfall kommen, dies gilt insbesondere für Welpen und Junghunde!
Falls Sie mehr über Hundefütterung wissen möchten, können wir Sie gerne individuell und detailliert beraten.
Ernährungstips Hunde
Unsere Haushunde sind rasseunabhängig alle Nachkommen des Canis lupus, dem Wolf. Dieser ernährt sich hauptsächlich von Großwild (Pflanzenfresser wie Büffel, EIche, Hirsche), das er gemeinsam mit seinem Rudel erjagd.
Die Beute frißt das Rudel bis auf die Knochen komplett auf, d.h., auch die Eingeweide, wodurch er auch vorverdaute planzliche Nahrung aufnimmt. Nur wenn der Wolf einzelgängerisch leben muß, was selten vorkommt, bspw. wenn er vom Rudel verstoßen wurde, ernährt er sich von dem, was er alleine “kriegen kann“, d.h., auch von kleinen Beutetieren bis hin zu Waldbeeren und Insekten, um zu überleben.
Diese Ernährungsweise erklärt, warum der Hund, anders als die Katze, kein reiner Fleischfresser ist (wobei auch die Katze nicht ausschließlich mit Fleisch ernährt werden sollte, s. dort).
Rohes Fleisch als Futter für Hunde würde zwar der natürlichen Ernährung des Wolfes entsprechen, birgt aber die Gefahr, daß über die Nahrung Krankheiten übertragen werden, insbesondere Parasiten; rohes Schweinefleisch ist wegen der möglichen Übertragung der Pseudowut (Aujeszkysche Erkrankung), einer unheilbaren und innerhalb von 24 Stunden tödlich endenden Virusinfektion, streng verboten. Rohes Gemüse und Obst sind zwar grundsätzlich nicht schädlich, können aber aufgrund der Ausrichtung des Magen-Darm-Trakts auf vorverdaute pflanzliche Nahrung, nicht gut verwertet werden, andererseits werden beim Kochen viele Vitamine zerstört, d.h., Gemüse sollte gedünstet werden, wenn es Teil des Hundefutters wird.
Wölfe und auch Wildhunde lassen die Knochen der Beutetiere zurück.
Sie “wissen“, daß Knochen gefährliche Verletzungen im Magen-Darm-Trakt verursachen können und ferner, da Sie kaum verdaulich sind, zu schweren Verstopfungen führen. Unsere Haushunde “wissen“ das häufig nicht mehr und nagen Knochen nicht nur ab, sondern fressen sie ganz auf. Deswegen sollten Hunden KEINE KNOCHEN gegeben werden!
Leider ist es fast unmöglich, den Hund ausschließlich mit selbstzubereitetem Futter zu ernähren, ohne Mangelerkrankungen hervorzurufen, es sei denn, man reichert dieses Futter mit bestimmten Nahrungszusätzen (Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen) an.
Daß es sehr schwierig ist, ein gesundes Futter für den Hund selbst zuzubereiten, ist auch aus der unten angeführten Aufstellung über die essentiellen Nährstoffe zu ersehen.
Verboten:
·[FONT="] [/FONT]rohes Schweinefleisch (s.o.)
·[FONT="] [/FONT]ausschließliche Fleischfütterung (führt zu schweren Mangelerkrankungen)
·[FONT="] [/FONT]rein vegetarische Fütterung
·[FONT="] [/FONT]ungesäuerte Milchprodukte (Milch, Sahne)
·[FONT="] [/FONT]Vitamin A und D Zusätze über den oben genannten Mengenempfehlungen hinaus
·[FONT="] [/FONT]Fettiges, Gewürztes, Heißes, Kaltes, Süßes
·[FONT="] [/FONT]für den Hund giftige Lebensmittel des Menschen:
Kakao (Schokolade), Zwiebeln, Avocado
Geeignet und leicht verdaulich
Eiweißquellen: mageres Rindfleisch, Hüttenkäse, Hühnchenfleisch
Kohlenhydratquellen: Reis, Kartoffelpüree, Nudeln
Welches Futter also und wieviel und wie oft?
Die in Deutschland sich im Handel befindlichen Futtermittel für Hunde sind für einen gesunden, erwachsenen, nicht übergewichtigen und nicht trächtigen Hund grundsätzlich geeignet.
Wir empfehlen Trockenfutter, da dies die Bildung von Zahnstein reduziert. Wichtig ist ferner, daß das gewählte Fertigfutter dem Hund schmeckt und daß er es verträgt (Futtermittelunverträglichkeit führt zu chronischem Durchfall und/oder zu Juckreiz/Haarausfall etc.).
Hunde sollten nicht ständig Zugang zum Futter (wohl aber zum Trinkwasser) haben, da sie dadurch übergewichtig werden. Wir empfehlen, den Hunden morgens und abends jeweils zehn Minuten Futteranzubieten.
Vor allem bei große Rassen sollte de Tagesration des Futters auf mindestens zwei Portionen verteilt werden, um einer Überfüllung des Magens mit der Gefahr der Magendrehung vorzubeugen.
Ferner sollten die Hunde wie ihre wilden Artgenossen nach der Mahlzeit ca. zwei Stunden ruhen, zumindest jedoch nicht toben (Zehn Goldene Regeln). Ein Hund braucht keine Abwechslung bei der Fütterung, ein Hirsch schmeckt auch immer gleich.
Es gibt also keinen Grund, ein Futter zu wechseln, was bisher gut vertragen und gefressen wurde, es sei denn, eine spezielle Diät ist aufgrund einer Erkrankung vonnöten.
Auch Leckerchen sollten sich auf 1-2 verschiedene Varianten beschränken. Falls Futter gewechselt wird, sollte zunächst für ein paar Tage das alte mit dem neuen Futter gemischt werden, sonst kann es durch eine zu schnelle Umstellung zu Durchfall kommen, dies gilt insbesondere für Welpen und Junghunde!
Falls Sie mehr über Hundefütterung wissen möchten, können wir Sie gerne individuell und detailliert beraten.