Barfen vs. Tierarzt

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  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #21
So, dann nehme ich den Text auch noch mal auseinander, bestimmt wirds lang ;)

Eigentlich ist der Artikel gar nicht schlecht und fängt ja auch gut an, kommt aber zu ein paar falschen Schlussfolgerungen.

Hunde sind keine reinen Fleischfresser, das ist richtig. Dennoch besteht ihre Nahrung wenn dann nur zu einem sehr kleinen Teil aus pflanzlicher Nahrung. Ein Hund wird normalerweise Fleisch in jedem Fall bevorzugen.
Es gibt übrigens Barfmodelle bei denen die Fütterung wirklich nur aus Fleisch besteht. Z.B. das Prey-Modell bei dem nur komplette Beutetiere verfüttert werden. Richtig ausgeführt ist bei dieser Art der Ernährung mit keinen Mangelerscheinungen zu rechnen.
Das "klassische" Barfmodell sieht vor den Hund mit Teile von Tieren zu füttern und die Fleischrationen zu supplementieren um quasi ein ganzes Tier zu simulieren.

ausschließliche Fleischfütterung (führt zu schweren Mangelerkrankungen)
Falls damit gemeint ist, das man einen Hund nicht ausschließlich mit Muskelfleisch ernährten kann, sondern auch Knochen und Innereien dazugehören stimme ich zu, falls gemeint ist ein Hund müsste zwangsweise auch pflanzliche Kost zu sich nehmen um gesund zu bleiben, dann bin ich anderer Meinung.

Pflanzliche Kost kann vom Hund so gut wie nicht verwertet werden und dient mehr als Kalorienlieferant (Getreide) oder Ballaststoff (Gemüse) aber letzteres räumt der Artikel ja sogar selber auch schon ein :
Rohes Gemüse und Obst sind zwar grundsätzlich nicht schädlich, können aber aufgrund der Ausrichtung des Magen-Darm-Trakts auf vorverdaute pflanzliche Nahrung, nicht gut verwertet werden, andererseits werden beim Kochen viele Vitamine zerstört
Rohes Fleisch als Futter für Hunde würde zwar der natürlichen Ernährung des Wolfes entsprechen, birgt aber die Gefahr, daß über die Nahrung Krankheiten übertragen werden, insbesondere Parasiten;
Ja, das stimmt. Jede Form von Nahrung bedeutet einen Stoff von Außen in den Organismus einzuführen und das birgt immer ein gewisses Risiko (nicht nur beim Hund ;)). Dennoch hat uns die Natur dafür gemacht mit den meisten Keimen in unserer Nahrung fertig zu werden, aus Angst vor Krankheiten nur noch steriles Essen zu sich nehmen zu wollen wäre weder sinnvoll noch realisierbar (doch vielleicht wenn man sich nur noch intravenös ernähren würde).
Von daher ist das Argument der Krankheitsgefahr beim Verzehr von frischer Nahrung für mich nicht haltbar.
Ja, frische Nahrung kann krankmachende Keime enthalten...aber solange die perfekte, komplette Nahrung per Pille oder Pulver noch nicht erfunden wurde können alle Lebewesen auf diesem Planeten beruhigt dabei bleiben das zu Essen wofür die Natur sie vorgesehen hat (von uns will ja auch keiner freiwillig auf Astronautenkost umsteigen).

Eine Ansteckung mit der Aujetzkischen Seuche kann man ganz einfach verhindern, indem man kein Schweinefleisch verfüttert, allerdings ist Deutschland seit Jahren frei von der Krankheit.

Wölfe und auch Wildhunde lassen die Knochen der Beutetiere zurück.
Das kommt auf die Beute an. Die Knochen eines Elches werden wohl eher nicht mitgefressen, aber kein Wolf käme auf die Idee sich das Fleisch von einer Maus oder einem Vogel abzupflücken (wäre auch etwas umständlich).
Genau daran sollte man sich auch beim Barfen orientieren, kleine, leichte Knochen (Huhn, Kalb, Lamm, Kaninchen, Fischgräten etc.) dürfen gegeben werden. Große Knochen hingegen sollte man meiden oder nur sehr portioniert geben, da es sonst schnell zu Verstopfungen kommen kann.
Leider ist es fast unmöglich, den Hund ausschließlich mit selbstzubereitetem Futter zu ernähren, ohne Mangelerkrankungen hervorzurufen,
Eine seltsame Aussage...wenn es fast unmöglich ist einen Hund mit (selbst)zubereiten Sachen zu ernähren, wieso will es denn dann die Industrie können? Dort stellt man bestenfalls Futter für den Durchschnittshund her und kann nicht auf das Individuum eingehen, woher möchte man denn da wissen wieviele Vitamine Hund x denn nun heute braucht?
Und wie konnten die Hunde nur über die Jahrtausende neben dem Menschen überleben, wenn es doch fast unmöglich ist sie zu ernähren?

Es ist natürlich möglich einen Hund ohne Fertigfutter zu ernähren, genau das hat man nämlich die vergangen 50.000 Jahre gemacht (mit Abzug der letzten 50 ;)) und viele tausend Barfer tun es heute immer noch. Blutbilder beweisen das Hunde trotz Ernährung ohne Fertigfutter nicht unter Mangelerscheinungen leiden...und das sogar ohne Nahrungsergänzungsmittel.
Daß es sehr schwierig ist, ein gesundes Futter für den Hund selbst zuzubereiten, ist auch aus der unten angeführten Aufstellung über die essentiellen Nährstoffe zu ersehen.
Die Auflistung die nach diesem Satz folgt ist weder kompliziert noch vollständig, ich sehe anhand diese Auflistung nicht was an der Rohfütterung so "schwierig" sein soll

Geeignet und leicht verdaulich
Eiweißquellen: mageres Rindfleisch, Hüttenkäse, Hühnchenfleisch
Kohlenhydratquellen: Reis, Kartoffelpüree, Nudeln
Das zu den "geeinten und leicht verdaulichen" Nahrungsmitteln auch die Kohlenhydrate gehören hätte die Industrie gerne so. Kohlenhydrate liefern dem Hund aber nichts als nährstoffarme Kalorien. Ein Hund kann Kohlenhydrate nutzen, aber er braucht sie nicht und kommt auch ohne prima klar ;) Ständiges Füttern von sehr vielen Kohlenhydraten macht Hunde sogar dick und krank.


Nun der letzte Abschnitt, der macht mich schon auch ein bisschen sauer:
Wir empfehlen Trockenfutter, da dies die Bildung von Zahnstein reduziert.
Jetzt wird es haarig, denn das ist eine dicke, fette Lüge.
Hunde können nicht kauen, sie haben keine Mahlflächen auf den Zähnen, sie können nicht mal ihren Kiefer nach links und rechts bewegen um eine Kaubewegung auszuführen. Sie haben Zähne zum Reißen, Schneiden und Qutschen. Eine Trockenfutterkugel kann höchstens kurz durchgeknackt werden. Zudem weichen die gepressten Kugeln im Speichel auf und Rückstände bleiben an den Zähnen kleben.
Trockenfutter reinigt deswegen nicht die Zähne!
Ein Stück Fleisch mit Knochen hingegen muss gerissen, geschnitten, gequetscht werden und passt perfekt zwischen Hundezähne ...so bleiben sie sauber.
Wer es nicht glaubt soll es selbst ausprobieren. Obwohl wir Menschen Mahlflächen auf den Zähnen haben und das Trockenfutter kauen könnten, würden wir uns dadurch nicht das Zähneputzen sparen.
Wem der Selbsttest mit Trockenfutter und rohem Fleisch zu eklig ist, der nimmt sich einen Zwieback oder Butterkeks im Vergleich zu einem Apfel oder einer Karotte.....na, wonach sind die Zähen sauberer :mrgreen:
Ein Hund braucht keine Abwechslung bei der Fütterung, ein Hirsch schmeckt auch immer gleich.
Wenn der Hund keine Abwechslung bräuchte, warum heißt es dann weiter oben im Text, das die Ernährung des Hundes so unglaublich komplex sei, das man sie Zuhause keinesfalls selbst zubereiten könnte?
Wenn ein Hund keine Abwechslung braucht, warum wird dann in dem Artikel so groß davor gewarnt ausschließlich mit Fleisch zu füttern?
Ja was denn nun?
Oder geht es bei dieser Aussage nicht um die Zusammenstellung der Nahrung, sondern um den Geschmack? Wenn Hunde keinen Geschmack haben, warum gibt es dann aber Fertigfutter in zig Geschmacksrichtungen?

Ich denke, hier wird sich widersprochen nur um die eigene Absicht des Artikels (dem Trockenfutter ein positives Image zu verleihen) aufrecht zu erhalten, wohl in der Hoffnung der Leser würde es schon nicht merken.

Es gibt also keinen Grund, ein Futter zu wechseln, was bisher gut vertragen und gefressen wurde
Prima, dann kann ich ja weiter barfen :mrgreen:

Falls Sie mehr über Hundefütterung wissen möchten, können wir Sie gerne individuell und detailliert beraten.
Ich wüßte doch zu gerne wer "wir" ist :eusa_think:

Puuh, so da habe ich mich ja mal wieder ausgelassen. Muss aber auch dazu sagen das ich diesen Artikel ebenfalls noch für gemäßigt halte und da wirklich schon schlimmeres gesehen habe, wo keine Horrorstory zu hanebüchen war um das böse Frischfleisch schlecht zu reden und kein Loblied zu polemisch um das unfehlbare Trockenfutter in den Himmel zu loben.

...ist euch schonmal aufgefallen:
Es wird den Barfern immer vorgeworfen sie wären so übereifrig und würden alle missionieren wollen indem sie lautstark erzählen wie furchtbar doch Trockenfutter wäre. Dabei wird ständig übersehen, dass dieser Kampf auf beiden Seiten der Front tobt, denn die Futterindustrie tut seit Jahrzehnten genau das gleiche! Mit dem Unterschiede das die Barf-Anhänger keinen einzigen Cent bekommen wenn sie erzählen wie überzeugt sie von der Rohfütterung sein, während die Fertigindustrie Millionen in Werbung investiert nur um dadurch noch wieder viel mehr Millionen einnehmen zu können ;)

Barfen ist weder verwegen, mutig und avantgardistisch, noch ist es verantwortungslos, unüberlegt und gefährlich. Es ist einfach nur die Fütterung des Hundes mit frischen Lebensmitteln.


Nochmal @Puppe:
jedoch wird laut barfplänen zu einer fütterung mit 80-70% fleischknochen geraten
Woher hast du das? Normalerweise sollten reine Knochen rund 10% der Gesamtfuttermenge ausmachen, oder 15% fleischige Knochen.
Knochen sollten immer mit sehr viel Fleisch gefüttert werden, um das Verhältnis eines Beutetiers nachzustellen und damit es nicht zu Verstopfungen kommt ;)
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #22
Welches Futter also und wieviel und wie oft?
Die in Deutschland sich im Handel befindlichen Futtermittel für Hunde sind für einen gesunden, erwachsenen, nicht übergewichtigen und nicht trächtigen Hund grundsätzlich geeignet.
Wir empfehlen Trockenfutter, da dies die Bildung von Zahnstein reduziert. Wichtig ist ferner, daß das gewählte Fertigfutter dem Hund schmeckt und daß er es verträgt (Futtermittelunverträglichkeit führt zu chronischem Durchfall und/oder zu Juckreiz/Haarausfall etc.).
Hat schon mal jemand von einer Futtermittelunverträglichkeit bei einem Wildtier gehört?
Warum wird in Zoologischen Anlagen nicht mit Trockenfutter gefüttert, sondern mit rohem Fleisch?
Und wer ist "wir"?
Die Futtermittelindustrie etwa?
Ich glaube, die Werbung war noch nie ganz dicht bei der Wahrheit.
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #23
Hallo
Ich denke was im dem Artikel gemeint ist mit : Hirsch schemckt immer geich, das man Fertigfutter nicht wechseln muss weil in einer Dose ja das enthalten ist was der Hund braucht ( meint halt der TA, aber das sei mal dahingestellt), Ich denke nicht das es auf die direkten Nährstoffe zu werten ist, Und wenn Hund/ Wolf einen Hiirsch frisst werden sowohl Innerein als auch deren Inhakt mitgegessen was ja unmittelbar zu keiner rein fleischlichen Ernährung fürht... was ja wiederrum beim barfen imitiert werden soll, wie du oben geschrieben hat, ich finde den Text gut, wenn auch ein paar , wahrscheinlich gut gemeinte, aber nicht wahre Zeilen geschrieben sind...

ich denke was der Artikelschreiber mit : es ist kaum möglich einen Hund nur von Selbgekochten zu ernähren , meint ist das jemand, sprich 0815 Hundehalter zu wenig Erfahrung über die gewohnheiten des Hundes hat und damit viel falsch machen kann, ich denke nicht das hier die erfahrenen Barfer angesprochen werden, aber sind wir doch mal ehrlich wenn man sich nicht richtig auskennt beim barfen kann es serwohl zu mangelerscheinungen kommen, was natürlich auch beim Fertigfutter passier kann, aber es ist doch schwierriger für Otto Normalverbraucher sich mit der Frage : was braucht mein Hund, auseinander zusetzten, da wir d lieber eine Dose gegeben.
Ich bin der Meinung das man seinen Hund auch mit Fertigfutter gut ernähren kann, natürlich spielt hier die Zusammensetzung der jeweielgen Futters eine wichtige Rolle.... Meine Hunde bekommen 2 mal die Woche frisches Fleisch sonst bekommen sie Trofu oder Nafu je nachdem... und keienr hat Mangelerscheinungen.... es kommt immer darauf an wie man das Futter gestalltet

LG
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #24
ja, 10.15% waren auch meine Info, und da auch nicht gerade den Oberschenkelknochen eines ausgewachsenen Rindes. Hunde die täglich knochen bekommen neigen zu verstopfung und Blähungen, oft sind die Haufen sehr weißlich, und wie man weiß sind Blähungen und Verstopfungen ja auch ziemlich schmerzhaft. also lieber etwas weniger Knochen als gar zu viele.
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #25
jedoch wird laut barfplänen zu einer fütterung mit 80-70% fleischknochen geraten :eusa_eh:

Und hier haben wir ja das perfekte Beispiel, das man beim barfen wenn man sich nicht richtig auskennt viel Falsch machen kann... nicht böse gemeint, Ich spreche nur auf den Text an

Lg
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #26
@ Taetzchen:
Du sprichst von erfahrenen Barfern und den 0815 Hundehalter, also ich halte mich eher fuer einen 0815 Hundehlater und trotzdem barfe ich! Erfahrung kann man erst mit der Zeit sammeln! Ich denke schon das ich mich gut informiert habe natuerlich kann jeder Fehler machen, aber dafuer informiert man sich ja auch immer wieder! So wie Puppe jetzt, sie fragt ja nach und das ist alles was es braucht. Denn auch wenn man am Anfang was falsch macht kann man vieles ueber einen langen Zeitraum wieder ausgleichen. ZB wenn man die ersten zwei Wochen keine Innereien fuettert kann man das spaeter ausgleich!!!
Eine Jahrelange Fehlernaehrung mit Industriefutter auszugleichen wird da schon schwerer!
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #27
Also ich finde denn Text auch noch mäßig geschrieben.

Mein TA hat jetzt auch keine Luftsprünge gemacht als er gehört hat das Gizmo gebarft wird,aber er meinte wenn er es gut verträgt und ich das gefühl habe es geht ihm damit besser bzw. er wird damit besser satt,dann soll ich das beibehalten!

Zu den Knochen,Gizmo bekommt 1x in der Woche je nach der größe des Knochens 1-2 Kalbsbrustbeinknochen und verträgt es super!
Auch Putenhälse sind supi verträglich.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Eine jahrelange Fehlernährung ist fast unmöglich auszugleichen,ich selbst weiß wovon ich rede meine Hündin hatte Mangelerscheinungen durch jahrelanges Dosenfutter und später Trockenfutter und ist später auch mit vielen Krankheiten wegen der Mangelerscheinungen gestorben.
Hätte ich es vor 15 jahren schon gewußt das man den Hund auch gesund ernähren kann hätte ich es auch getan und vielleicht hätte sie dann länger und gesünder gelebt!
Jetzt weiß ich es besser und werde es auch bis Gizmo alt und grau ist durchführen!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #28
ich meine mit 0815 Hundehaltern nicht Leute die sich informieren sondern eher Luete die halte einen hund haben um ihn zu haben ( wisst ihr was ich mein)??? kanns suchn nicht besser erklären...

Ich sage weder was gegen das Barfen noch gegen Fertigernährung, ich denke das die meisten hier im Forum genau wissen wie sie ihre Tiere ernähren müssen und ich finde es gut wenn man sich informiert, aber Ich bin hakt der Meinung das der Text eben nicht nur Schrott ist, er ist vielleicht mäßig geschrieben gubt aber für ANfänger doch gute Hinweiße

LG
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #29
ich habe das auch für viel gehalten mit 80-70% knochen aber das habe ich mir nicht ausgedacht ;)

ausserdem hat chiara seit dem barfen erst gestern einen kalbsknochen bekommen,weil man mir bei mc dog auch gesagt hat das dies zuviel knochen wäre aber das müsste bedeuten das alle pläne falsch sind...:eusa_eh:



klickt mal irgendeinen futterplan an,dort steht 20-30% fleisch und 80-70% fleischige knochen ;):eusa_think:
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #30
Ich glaube die drücken sich nur ungünstig aus bei den Plänen, denn da heißt es 70% der Tagesmenge sollen Fleisch und fleischige Knochen sein.
Von den 70% sollen 30% wiederum reiner Fleischanteil sein.
Das bedeutet die Gesamtfuttermenge soll ungefähr aus 50% fleischigen Knochen bestehen. Da es ja bei diesen 50% um rohe, fleischige Knochen geht ist der reine Knochenanteil dann wahrscheinlich auch nicht wirklich höher als 20%.
Klingt für mich aber schon recht viel, ich füttere rund 10 - 15% Knochen und mein Hund kommt prima damit klar.

es ist kaum möglich einen Hund nur von Selbgekochten zu ernähren , meint ist das jemand, sprich 0815 Hundehalter zu wenig Erfahrung über die gewohnheiten des Hundes hat und damit viel falsch machen kann
Natürlich kann man auch eine Menge falsch machen, wenn man sich nicht vorher etwas mit dem Thema beschäftigt.
Aber ich finde es grundfalsch von einer guten Sache grundsätzlich abzuraten, nur weil es ja auch jemand falsch machen könnte.
Nach dieser Logik dürfte sonst auch niemand mehr Autofahren lernen weil es sonst immer ein paar Idioten gibt die hinterher rasen und andere gefährden ;)
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #31
hey kompassqualle,dann klick mal den plan für junghunde an,da steht eindeutig das die 100& geteilt werden in 30% obst/gemüse und 70% fleisch und diese 70% fleisch werden wieder als 100% gestellt und diese wieder unterteilt in 30% fleisch und 70% knochen ;)
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #32
Natürlich kann man auch eine Menge falsch machen, wenn man sich nicht vorher etwas mit dem Thema beschäftigt.
Aber ich finde es grundfalsch von einer guten Sache grundsätzlich abzuraten, nur weil es ja auch jemand falsch machen könnte.
Nach dieser Logik dürfte sonst auch niemand mehr Autofahren lernen weil es sonst immer ein paar Idioten gibt die hinterher rasen und andere gefährden ;)
Das ist schon klar nur ein TA wird auch nicht jedem Hundehalter raten das er seinen Hund barfen sollte, weil einfach viele sich zu wenig mit dem Thema und und ernährung auseinander setzten..
Außerdem rät der Tex ja nicht grundsätzlich vom barfen ab, er listet ja nur die probleme auf die bei rein selbstgemachtem Futter auftreten können, das macht doch ihr auch wenn ihr hier einen User über dieses Thema aufklärt, und das finde ich auch wichtig die Vor und nachteile aufzuzählen und darüber aufzuklären

LG
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #33
es wird aber teils fälschlicherweise schon sehr zu verstehen gegeben,das knochenfütterung gefährlich und barfen nicht sinnvoll bzw. möglich ist ;)
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #34
Bei den Welpenplänen sollen 80% der Gesamtfuttermenge aus Fleisch und RFK bestehen.
Davon wiederum sollen 80- 75% RFK sein und 20 - 25 % Fleisch.

Bei 80% von 80% bedeutet das, dass 64% der Gesamtfuttermenge aus RFK bestehen soll.

Wenn mich nicht alles täuscht, dann beziehen sich die Pläne auf der Seite auf die Bücher von Messika/Schäfer, dort werden nämlich rund 50% RFK empfohlen.

Während Swanie Simon, sowie Prey empfehlen rund 10% reinen Knochenanteil zu geben.

Wahrscheinlich ist das ein altes zehn-Barfer-zehn-Meinungen Problem.
Ich glaube allerdings so weit klaffen die Prozentsätze gar nicht auseinander, denn bei einem RFK Anteil von 50% wird die reine Knochenmasse auch kaum mehr als 20% ausmachen.

Wieder andere empfehlen sich am Calzium-Phosphor Verhältnis zu orentieren um den Knochenanteil zu bestimmen, jedoch bekommt man auch dort wieder ganz unterschiedliche Werte als Optimum lesen, je nachdem welche Quelle man zu rate zieht.

Ebenso wie bei der menschlichen Ernährung gibt es auch bei Hunden keinen unabdingbaren Ernährungsplan der immer richtig ist und für alle gültig (das macht es auch unmöglich, dass die Industrie ein perfektes Futter herstellt ;))
Mit Hilfe von Lektüren kann man aber problemlos ins Barfen einsteigen ohne seinem Hund zu schaden, am Ende entwickelt wahrscheinlich jeder seine eigene Philosophie und macht es ein bisschen anders als der andere.
Genauso wie an den Fertigfuttersorten scheiden sich die Geister an den Barfmodellen, in erster Linie finde ich es aber wichtig, das es dem Hund bekommt, er es verträgt und es ihn gesund erhält ;)


@Tätzchen: Es ist natürlich wichtig über die Umstände der Rohfütterung und auf was man achten aufzuklären.
In meinen Augen tut der Artikel das aber nicht, sondern er lehnt Rohfütterung als Alternative zur Fertigfütterung ab, dass wird doch zwischen den Zeilen recht deutlich.
Deswegen habe ich nicht das Gefühl, dass es nur darum gehen soll den Leser zu informieren, sondern auch darum ihn möglichst weiterhin im Kaufen von Fertigfutter zu bekräftigen.
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #35
also ich weiß nicht was ich da falsch verstehe :eusa_eh: :eusa_think:

(plan für junghunde an,da steht eindeutig das die 100& geteilt werden in 30% obst/gemüse und 70% fleisch und diese 70% fleisch werden wieder als 100% gestellt und diese wieder unterteilt in 30% fleisch und 70% knochen)

falls ich es doch falsch verstehe,dann ist es verdammt schlecht beschrieben,stellt euch mal vor ich füttere deswegen wirklich 80% knochen und frag nicht nach :shock:
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #36
vor allem ist eigentlich alles besser als trockenfutter...

selbst wenn jmd. nur das minimum dessen leistet, was man beim barfen machen kann, ernährt er seinen hund immer noch gesünder wie mit trockenfutter.
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #37
Geh mal ins Gesundehunde.com/forum. Da gibt es eine Liste von Tierärzten, die positiv gegenüber BARF eingestellt sind. Meiner gehört zum Glück auch dazu.
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #38
Geh mal ins Gesundehunde.com/forum. Da gibt es eine Liste von Tierärzten, die positiv gegenüber BARF eingestellt sind. Meiner gehört zum Glück auch dazu.

Mein TA gehört leider nicht dazu. Aber deshalb werd ich meinen TA nicht wechseln.

Mein TA weiss was ich für ne Meinung hab und ich kenn seine. Natürlich gibts immer wieder diskusionen.
Aber im großen und ganzen geht das unblutig aus.

Der würde allerdings auch nicht solche Zettel auslegen. Und wenn doch, bekommt er mächtig ärger mit mir :silence:;)

Jeder darf ja seine Meinung haben. Er hat seine ich hab meine.....
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #39
Mein TA gehört leider nicht dazu. Aber deshalb werd ich meinen TA nicht wechseln.

Mein TA weiss was ich für ne Meinung hab und ich kenn seine. Natürlich gibts immer wieder diskusionen.
Aber im großen und ganzen geht das unblutig aus.

Der würde allerdings auch nicht solche Zettel auslegen. Und wenn doch, bekommt er mächtig ärger mit mir :silence:;)

Jeder darf ja seine Meinung haben. Er hat seine ich hab meine.....

So lange er DEINE Meinung akzeptiert ist das auch vollkommen in Ordnung.
 
  • Barfen vs. Tierarzt Beitrag #40
vor allem ist eigentlich alles besser als trockenfutter...

selbst wenn jmd. nur das minimum dessen leistet, was man beim barfen machen kann, ernährt er seinen hund immer noch gesünder wie mit trockenfutter.

Es gibt auch sehr hochwertiges und gutes Trockenfutter, finde ich und auch viele Sorten die man stehen lassen sollte, ich denke es kommt auch hier immer darauf an was man sucht, ich fütter mittlerweile orijen und bin sehr zufrieden damit

LG
 
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Barfen vs. Tierarzt

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