Anfangs wollte ich keinen Hund mehr - der Schmerz saß so tief, dann stand zur Debatte, ob ich nicht ab 2011 wieder eine weitere Weiterbildung zur Steuerberaterin anfange, die dann bis Anfang 2013 gedauert hätte usw. Aber dieser Gedanke mit der Weiterbildung ist erstmal verdrängt. Auch wollte ich eigentlich warten, bis sich mein Tierbestand verringert hat, aber das wird bei meiner Tierliebe eh nie der Fall sein :? und der Drang, wieder einen Hund zu haben ist so stark ... ich vermisse es einfach, z.B. jemanden abends bei mir zu haben, der mit mir kuschelt und spielt (Maxl hat bei mir im Bett beim Kopf geschlafen. Er brauchte sein eigenes Kopfkissen - wenn nicht, beschlagnahmte er meines und konnte schaun, wo ich bleibe. Einmal beanspruchte er mein Bett (wohlgemerkt breite 1,40 m) so stark, dass ich rausgeflogen bin

) Auch beim spazierengehen, was ich derzeit auch ohne Hund gerne mache, vermisse ich es, mich mit meinem Hund zu unterhalten, mit ihm zu spielen, ihn zu ärgern :silence:. Wir waren ein super Team! er fehlt so sehr! Und um den Schmerz besser verarbeiten zu können, soll ein neuerHund einziehen ...
am besten einer, der Hilfe benötigt, aber eben maximal 3-4 Monate alt ist.
ich habe mich ja gerade deswegen an euch gewandt, um mir eure guten Ratschläge anzuhören und ich werde sie natürlich auch beherzigen. Klar muss ich mich am Ende dem Hund er der wiederum sich auch mir anpassen, ganz klar.
Was mich bei einem Westie abschreckt, auch wenn er ein Traum für mich ist - ist der hohe Preis eines Züchters. Wir haben hier einen in der nahen Umgebung - der möchte 900 Euro für den Hund. Um Gottes Willen, das Geld spielt keine Rolle - ich habe ein extra Tiersparbuch usw., aber wieso muss ich 900 Euro für einen Hund bezahlen? Nur weil er Papiere hat? Wobei ich da bei der nächsten Frage bin: Maxl hatte von Geburt an ein Herzleiden, er kam bis zu seinem 9 Lebensjahr sehr gut ohne Medikamente usw. zurecht. Jetzt bin ich der Meinung, dass ich mir wenn reinrassig, dann nur einen von einem guten VDH-Züchter mit Papieren holen werde, weil ich dann davon ausgehen kann, dass er gesund ist, man kennt die Vorfahren usw. Liege ich da richtig? Klar, jede Krankheit kann man nicht ausschließen.
Oder eben einen Mischling - die sind in meinen Augen auch robuster als reinrassige Hunde. SAgt man bei uns zumindest so.