- Aggressiver Hund aus dem Tierheim Beitrag #1
Friedel
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Hallo,
ich muss Euch Etwas vom Wochenende berichten und würde gerne Eure Meinung dazu hören.
Eine Bekannte von mir wollte sich gerne einen Hund anschaffen.
Auf mein Anraten hin ist sie mit ihrem Freund dann zu einem Tierheim in der Nähe gefahren.
In Nachmittag rief sie mich dann ganz begeistert an, dass sie nun einen Hund hätten.
Es handelte sich um einen Akita Inu – Belgischen Schäferhund Mischling.
Der Hund war 10 Monate alt und hatte schon 3 Besitzer!
Daraufhin habe ich sie dringend gebeten doch mit ihrem Hund bei uns vorbei zu kommen, damit wir uns ihn mal ansehen könnten.
Sie sind dann mit ihrem neuen Hund bei uns vorbei gekommen.
Ein wunderschöner gestromter Hund, der seine Akita Vorfahren nicht verleugnen konnte.
Der Hund machte mit unseren drei Hündinnen keinerlei Probleme und war auch sonst in keiner Weise auffällig.
Er beherrschte alle Grundkommandos und war auch an sonst recht umgänglich. Er zeigte ein leicht dominantes Verhalten, was aber für einen Akita Mischling in diesem Alter durchaus normal war und mit einem lauten Wort sofort beendet wurde.
Wir haben etwa 3 Stunden gemütlich im Garten gesessen und den Hunden beim Spielen und Toben zugeschaut.
Wir verabschiedenden uns und haben noch mal darauf hingewiesen, dass eine Hundeschule besucht werden solle.
Nachts um 12:30 Uhr ging dann plötzlich das Telefon.
Meine Bekannte war am Telefon und berichtete mir, dass der Hund sich ein Handtuch aus der Küche geklaut hatte. Als ihr Freund es ihm abnehmen wollte ist der Hund total ausgerastet und auf ihn losgegangen und ihn recht heftig in den Arm gebissen. Selbst als ihr Freund ihm das Handtuch überlassen hat, ist der Hund weiter auf ihn und meine Bekannte losgegangen, die sich dann nicht mehr anders zu helfen wussten, als sich im Badezimmer und im Schlafzimmer in Sicherheit zu bringen.
Der Hund ging danach sofort auf sie los, wenn sie die Türen nur einen Spalt zu öffnen versuchten.
Wir sind dann mit unserer Akita Inu Hündin zu ihnen gefahren und haben die Mitbewohner im Haus aus dem Bett geklingelt, damit wir erst einmal ins Haus kamen.
Wir haben dann von außen an die Türe geklopft, woraufhin der Hund wir ein Verrückter auf die Türe los ging. Da er durch unser Klopfen abgelenkt war, gelang es meiner Bekannten die Wohnungstüre mit einem Besenstiel zu öffnen und sich dann wieder in Sicherheit zu bringen.
Wir haben dann unsere Akita Inu Hündin in die Wohnung gelassen.
Plötzlich war der Hund wie ausgewechselt und begrüßte uns freudig und Schwanzwedelnd.
Er ließ sich problemlos anfassen und streicheln.
Da nun aber unsere Akita Hündin begann sich für den Futternapf zu interessieren, wollte meine Frau diesen hochstellen. Sie war noch etwa 1,5 Meter vom Napf entfernt, als der Hund erneut durchdrehte und auf sie losging. Er hatte einen total starren Blick, drehte die Augen weg und biss nach allem was sich bewegte.
Meine Frau setzte sich mit Schlägen einer Hundeleine zur Wehr und ich schnappte mir den Besen und bugsierte den Hund in die Küche und schloss die Küchentüre.
Einen solch aggressiven wild um sich beißenden Hund habe ich noch nie gesehen.
Es war, als wenn man einen Schalter umlegt und der Hund daraufhin total abdreht.
Unsere Bekannten konnten sich nun wieder aus ihren Zimmern wagen. Sie haben am ganzen Körper gezittert und waren total fertig.
Am folgenden Morgen konnten sie den Hund wieder aus der Küche lassen. Er war, als ob nichts gewesen wäre.
Er wurde dann von unseren Bekannten wieder ins Tierheim zurück gebracht.
Dort konnte man sich natürlich das Verhalten des Hundes überhaupt nicht erklären. Er sei noch nie Auffällig geworden.
Seltsam, von den Vorbesitzern ist er wohl aus den selben Grund abgegeben worden.
Die 200 €, die meine Bekannte für den Hund zahlen musste, hat sie natürlich auch nicht mehr gesehen.
Es wurden vom Tierheim dann noch so Vorschläge wie Maulkorb und Hundepsychologe gemacht.
Ich finde jedoch, dass so unberechenbare Hunde nicht in die Vermittlung gehören. Das Gefahrenpotenzial ist einfach zu groß. Ich stecke mir ja auch keine durchgeladene und entsicherte Pistole in die Tasche und hoffe, dass es schon gut geht.
Bei aller Tierliebe, aber ich würde einen solchen Hund einschläfern lassen!
Liebe Grüße
Friedel
ich muss Euch Etwas vom Wochenende berichten und würde gerne Eure Meinung dazu hören.
Eine Bekannte von mir wollte sich gerne einen Hund anschaffen.
Auf mein Anraten hin ist sie mit ihrem Freund dann zu einem Tierheim in der Nähe gefahren.
In Nachmittag rief sie mich dann ganz begeistert an, dass sie nun einen Hund hätten.
Es handelte sich um einen Akita Inu – Belgischen Schäferhund Mischling.
Der Hund war 10 Monate alt und hatte schon 3 Besitzer!
Daraufhin habe ich sie dringend gebeten doch mit ihrem Hund bei uns vorbei zu kommen, damit wir uns ihn mal ansehen könnten.
Sie sind dann mit ihrem neuen Hund bei uns vorbei gekommen.
Ein wunderschöner gestromter Hund, der seine Akita Vorfahren nicht verleugnen konnte.
Der Hund machte mit unseren drei Hündinnen keinerlei Probleme und war auch sonst in keiner Weise auffällig.
Er beherrschte alle Grundkommandos und war auch an sonst recht umgänglich. Er zeigte ein leicht dominantes Verhalten, was aber für einen Akita Mischling in diesem Alter durchaus normal war und mit einem lauten Wort sofort beendet wurde.
Wir haben etwa 3 Stunden gemütlich im Garten gesessen und den Hunden beim Spielen und Toben zugeschaut.
Wir verabschiedenden uns und haben noch mal darauf hingewiesen, dass eine Hundeschule besucht werden solle.
Nachts um 12:30 Uhr ging dann plötzlich das Telefon.
Meine Bekannte war am Telefon und berichtete mir, dass der Hund sich ein Handtuch aus der Küche geklaut hatte. Als ihr Freund es ihm abnehmen wollte ist der Hund total ausgerastet und auf ihn losgegangen und ihn recht heftig in den Arm gebissen. Selbst als ihr Freund ihm das Handtuch überlassen hat, ist der Hund weiter auf ihn und meine Bekannte losgegangen, die sich dann nicht mehr anders zu helfen wussten, als sich im Badezimmer und im Schlafzimmer in Sicherheit zu bringen.
Der Hund ging danach sofort auf sie los, wenn sie die Türen nur einen Spalt zu öffnen versuchten.
Wir sind dann mit unserer Akita Inu Hündin zu ihnen gefahren und haben die Mitbewohner im Haus aus dem Bett geklingelt, damit wir erst einmal ins Haus kamen.
Wir haben dann von außen an die Türe geklopft, woraufhin der Hund wir ein Verrückter auf die Türe los ging. Da er durch unser Klopfen abgelenkt war, gelang es meiner Bekannten die Wohnungstüre mit einem Besenstiel zu öffnen und sich dann wieder in Sicherheit zu bringen.
Wir haben dann unsere Akita Inu Hündin in die Wohnung gelassen.
Plötzlich war der Hund wie ausgewechselt und begrüßte uns freudig und Schwanzwedelnd.
Er ließ sich problemlos anfassen und streicheln.
Da nun aber unsere Akita Hündin begann sich für den Futternapf zu interessieren, wollte meine Frau diesen hochstellen. Sie war noch etwa 1,5 Meter vom Napf entfernt, als der Hund erneut durchdrehte und auf sie losging. Er hatte einen total starren Blick, drehte die Augen weg und biss nach allem was sich bewegte.
Meine Frau setzte sich mit Schlägen einer Hundeleine zur Wehr und ich schnappte mir den Besen und bugsierte den Hund in die Küche und schloss die Küchentüre.
Einen solch aggressiven wild um sich beißenden Hund habe ich noch nie gesehen.
Es war, als wenn man einen Schalter umlegt und der Hund daraufhin total abdreht.
Unsere Bekannten konnten sich nun wieder aus ihren Zimmern wagen. Sie haben am ganzen Körper gezittert und waren total fertig.
Am folgenden Morgen konnten sie den Hund wieder aus der Küche lassen. Er war, als ob nichts gewesen wäre.
Er wurde dann von unseren Bekannten wieder ins Tierheim zurück gebracht.
Dort konnte man sich natürlich das Verhalten des Hundes überhaupt nicht erklären. Er sei noch nie Auffällig geworden.
Seltsam, von den Vorbesitzern ist er wohl aus den selben Grund abgegeben worden.
Die 200 €, die meine Bekannte für den Hund zahlen musste, hat sie natürlich auch nicht mehr gesehen.
Es wurden vom Tierheim dann noch so Vorschläge wie Maulkorb und Hundepsychologe gemacht.
Ich finde jedoch, dass so unberechenbare Hunde nicht in die Vermittlung gehören. Das Gefahrenpotenzial ist einfach zu groß. Ich stecke mir ja auch keine durchgeladene und entsicherte Pistole in die Tasche und hoffe, dass es schon gut geht.
Bei aller Tierliebe, aber ich würde einen solchen Hund einschläfern lassen!
Liebe Grüße
Friedel