Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer?

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  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #21
Nee, Netty. Man darf auch erst nachdem der Patient ausgeschlafen hat das Krankenzimmer betreten.
Ich bin da etwas im Zwiespalt, ich glaube nämlich auch, dass das Tier enttäuscht wird, dass das Alpha zwar da ist, aber Glieder des Rudels nicht beschützt.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #22
@Momo

Sehe ich anders. Den Hund in der Situation alleine lassen und ihm noch mehr Stress aussetzen, macht den Hund erst richtig fertig.

Ich war bei Felix bis er eingeschlafen war. Habe ihn gestreichelt und er war ruhig. Das erste was er sah, als er die Augen aufgemacht hat, war wieder ich. Ihm hat das SEHR geholfen. Würde ich immer wieder so machen.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #23
Hach, schwierige Entscheidung. =/
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #24
War es für mich nicht. Für mich wäre es ein Unding, ein no-go gewesen ihn in der Situation alleine zu lassen. Glücklicherweise hat mich der Doc in meinem Vorhaben unterstützt.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #25
Also ich war auch immer bei der Narkosespritze dabei. Und beim Abholen waren meine Tiere noch halb weg.
Wie den Meisten hier ist es mir schon wichtig, das ich meine Tiere begleiten kann. (Ist ja schon eigenartig, das die Meisten schreiben, sie waren immer dabei, wenn es doch den Tieren nicht gut tun soll :eusa_think:)

Nur das mit dem halb narkotisiert abholen find ich nicht so gut. Mein voriger Rüde wäre dabei fast gestorben, da er nicht wach werden wollte. Ich mußte ihn dann immer aufstellen und warm rubbeln und ihn so wach kriegen. Zum Glück hatte es geklappt.

Da wo ich jetzt mit meinen Tieren hin gehe, ist es nicht mehr so. Sie geben mir die Tiere nur ganz wach wieder, aber da darf ich auch beim nakotisieren und beim aufwachen dabei sein.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #26
@apollo13
Wie in der human medizin hat jeder lehrende Prof. / Uni eben so seine Theorien und Richtungen. Du magst eine davon studieren...bleiben mindestens 100 andere ebenso belegbare.
Sicher bist Du mit deinem Studium vielen von unsvoraus - aber verfalle nicht dem Glauben des allwissenden Herren in weiß.

LG SUNO
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #27
Sicher bist Du mit deinem Studium vielen von unsvoraus - aber verfalle nicht dem Glauben des allwissenden Herren in weiß.
Das tue ich bestimmt nicht. Das kannst du mir glauben. Ich mache sogar den großen Fehler und widersprech den Professoren direkt.
Ich mache mir meine eigenen Gedanken und gerade in diesem Fall hat es nichts damit zu tun, was mir jemand predigt, sondern damit, was ich mir logisch erschließen kann. Und Logik hat hier nichts mit subjektivem Empfinden zu tun.

Ich war dieses Jahr auf einem internationalen Kongress und habe da sehr viel mit Anästhesisten aus aller Welt gesprochen. Tatsächlich sind sich die Ärzte in dieser einen Sache, dem Einschlafen und Aufwachen sehr einig. Ist auch kein Wunder, denn Studien können via Gehirnstrommessung und EKG belegen wie die Narkose wirkt. Vielmehr ist das Problem, dass die meisten Tierärzte, vollkommen egal wie gut sie sonst sind, von der Anästhesie nicht sehr viel Ahnung haben, weil es ein sehr stiefmütterlich behandeltes Fach ist. In ganz Europa gibt es vier oder fünf Unikliniken, die eine sehr gute Anästhesie haben. Dementsprechend leidet hier die Ausbildung.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #28
Hallo,
meine Hündin Franka (leider jetzt im Regenbogenland) mußte 3mal operiert werden.Ich war immer bei der Narkose dabei und konnte sie auch glaub ich gut beruhigen.Ich würde es immer wieder so machen und es wurde auch von meiner damaligen Tierärztin so empfohlen.Direkt nach der Operation wurde ich informiert wie alles gelaufen ist und durfte dann auch gleich kommen.Mitnehmen durfte ich sie dann allerdings auch erst,wenn sie richtig wieder (einigermaßen)wach war.Den Hund in so einer schwierigen Situation allein zu lassen ....Ich kann mir ehrlichgesagt nicht vorstellen ,das man einen Hund damit eher schadet ,wenn man ihm beisteht.Bin eigentlich davon überzeugt,daß es ihr gut getan hat,ein vertrautes Gesicht zu sehen.

L.G.
Martina;)
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #29
...

Hm... Für mich klingt alles was apollo13 schreibt recht gut nachvollziehbar.

...
*wah* ...ich bin dennoch total zwiegespalten... *seufz*
Es hört sich alles so 'harmonisch' an, wenn der Hund ruhig in Anwesenheit des Besitzers einschläft, dieser bei der OP sogar dabei ist und dann gleich beim Aufwachen ruhig auf den Hund einreden kann.
Aber das 'harmonische' Empfinden hat da in erster Linie mein menschlicher Kopf. Betrachte ich alles aus der Sicht des Hundes lande ich wieder eher bei der Aussage von apollo13.


Für den Hund ist es sicherlich schrecklich in fremde Hände gegeben zu werden und dann sehr bestimmt festgehalten und in Narkose gelegt zu werden. Wo ist der Rudelführer? Warum konnte er zulassen, dass die bösen Menschen uns auseinandergerissen haben? Das ist die eine Seite...
Aber dann ist der Besitzer bei seinem Hund auf irgendeinem rutschigen Tisch. 'Mensch' hält ihn fest, während die -bösen- Menschen dem Hund picksen und er nicht mehr weiß warum er auf einmal so 'schwach' wird. Und was macht das Herrchen/Frauchen? Es hockt da und streichelt den Hund besorgt, so dass die meisten Hunde wohl entweder noch mehr Angst durch die unbewusste/bewusste Sorge seines Rudelführers bekommt oder aber nicht verstehen kann, warum seine Vertrauensperson zwar da ist aber nichts macht. Nicht hilft und zuschaut, wie das Tier selbst immer benommener wird. ...

--
Während der OP 'dabei' sein hat ebenso zwei Gesichter. ...auf der einen Seite ist es für den Besitzer natürlich toll, auch während der OP zumindest den Anschein haben zu können die Kontrolle über die Situation beizubehalten. ...und wenn es eine unkomplizierte OP ist mag das auch gehen. ...aber was wenn es doch etwas ernster wird. Steht der Besitzer da nicht im vollkommen im weg und bedeutet für den Tierarzt nicht noch mehr Stress, weil ja auch der Besitzer noch beruhigt werden muss, obwohl er in erster Linie das Tier versorgen müsste. ...und wie ist es mit der Konzentration vom Tierarzt? ...kann dieser nicht alleine mit seinem Team nicht viel konzentrierter arbeiten als wenn da ein Besitzer mit rumsteht oder nervös auf dem Stuhl daneben hockt. Evtl. findet noch eine Unterhaltung, etc. stand und und und...

--
Doch jede OP ist irgendwann vorbei... In den allermeisten Fällen natürlich ohne Probleme und das Tier ist soweit, dass es aus der Narkose wieder erwachen kann...
Ein 'vertrauteres' Gefühl, wäre es für das Tier natürlich in seiner gewohnten Umgebung mit seinen gewohnten Menschen zu erwachen.
Aber ist es nicht so, dass grade in der Aufwachphase noch eine Menge passieren kann.
Wie will man das als Besitzer für sich verantworten, wenn das Tier daheim erwacht und man erst wieder zum Tierarzt muss und es dann (fast) zu spät für eine Hilfe ist?!
...Aufwachräume beim Tierarzt sind für die Besitzer bestimmt eine schöne Sache...
Ich wäre auch gerne bei meinem Tier, wenn es aus der Narkose erwacht, aber mein Tierarzt lehnt das aus den von apollo13 beschriebenen Gründen ab. ...und ja, ich kann es bei meinen Hunden auch nachvollziehen. Würde ich da beim Aufwachen neben Pepsi hocken und noch so ruhig auf sie einreden und streicheln - sie würde dennoch zumindest den Willen haben aufzustehen und mich überschwenglich begrüßen, was aber aufgrund der Aufwachphase nicht möglich ist und es wieder zu einem frustrierenden "Ich bin schwach - warum hilft mir mein Frauchen nicht?"-Situation kommt. ...bei meiner Pepsi kann ich mir das absolut vorstellen. Ebenso würde sie wesentlich eher auf den Beinen stehen, um mir zu zeigen, dass sie okay ist und bereit ist alles für mich zu tun.

Wenn ich nicht dabei bin, wenn sie aufwacht, kann sie mit Sicherheit langsamer wieder zu sich kommen. Die fremde Gegend und die Frage 'Wo ist mein Besitzer' währen vielleicht dennoch in ihrem Kopf... Aber sie würde sich einfach etwas mehr Zeit für sich selbst lassen.

Und was ist, wenn beim Aufwachen Komplikationen eintreten und wieder erst mal der Besitzer 'aus dem Weg geschafft' und beruhigt werden muss?

Ich stelle es mir schrecklich vor als Besitzer zu sehen, wie es Probleme gibt und mein Hund noch mal schnell behandelt werden muss.

Wobei es auch schrecklich ist ohne Hund vor der Tierarztpraxis zu lauern und sich die schlimmsten Gedanken zu machen... *seufz*

Als Mensch würde ich dennoch am liebsten die ganze Zeit bei ihr bleiben und halte es aus menschlicher Sicht auch als das einzig Richtige...

--
Hilfe... Das ist schon wieder so ein langer Text von mir... :/

...
Bei Pepsi war ich bisher immer dabei, wenn sie in Narkose gelegt wurde und bekam sie erst wieder zu Gesicht als sie schon wieder ein paar Schritte laufen konnte. Einmal war sie wirklich noch nicht lange wieder 'wach' und ich fand den Anblick so schmerzlich, wie sie noch etwas torkelte und sich dennoch so sehr freute mich zu sehen aber es eben nicht direkt 'ausleben' konnte. ... Mit Sicherheit habe ich meine Sorgen auch sofort auf den Hund übertragen... *seufz*

Mein Kaninchen (ich weiß - wir sind im Hunde-Bereich) bekam ich mit nach Hause, wo es noch in Narkose lag. Die Narkose hätte damals gar nicht stattfinden dürfen und dass mir dieser Tierarzt, bei dem ich früher war dann auch noch mein altes Kaninchen mit der Aussage mitgegeben hat "...eibentlich müsste es schon wieder -wach- sein. [...] ...jetzt würde ich mir auch Sorgen machen." ...ich fand es schon reichlich... Es dauerte eine ganze Zeit noch bis mein Kaninchen dann erwachte und sich nicht mehr von der Narkose erholte und so wenige Tage später verstarb... :(

Niemals würde ich wieder ein Tier mit nach Hause nehmen, bevor es nicht wieder aus der Narkose wieder wach ist.
Ob nun gesunder junger Hund oder altes krankes Kaninchen.


--

Aber jetzt habe ich noch eine etwas andere Frage...
Wie ist es, wenn der Hund ein Gas-Narkose erhält? Ist die Einschlaf- und Aufwachphase dabei genauso lang wie bei der Narkose per Spritze?

~§~
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #30

Aber das 'harmonische' Empfinden hat da in erster Linie mein menschlicher Kopf.

Damit hast du's auf den Punkt gebracht.

Und was ist, wenn beim Aufwachen Komplikationen eintreten und wieder erst mal der Besitzer 'aus dem Weg geschafft' und beruhigt werden muss?

Das ist ein weiterer Extrafaktor. Was würdet ihr sagen, wenn euer Tier aufhört zu atmen? Eine Komplikation die etwa bei jedem fünften Patienten auftritt, aber kein Grund zur Sorge ist.

Ich stelle es mir schrecklich vor als Besitzer zu sehen, wie es Probleme gibt und mein Hund noch mal schnell behandelt werden muss.

Das zum einen und zum andern frag ich mich immer, ob es denn die Besitzer nicht stört zu sehen wieviele Schläuche an und in so ein Tier reingehen können.

Mein Kaninchen (ich weiß - wir sind im Hunde-Bereich) bekam ich mit nach Hause, wo es noch in Narkose lag.

Das ist so ein bösartiger Fehler, der wirklich absolut keinem Tierarzt passieren dürfte. Das größte Risiko haben Kaninchen 6 Stunden NACH Ende der Narkose, die ersten 24 Stunden sind kritisch.


Wie ist es, wenn der Hund ein Gas-Narkose erhält? Ist die Einschlaf- und Aufwachphase dabei genauso lang wie bei der Narkose per Spritze?

Du kannst ein Tier nicht nur mit Gas in Narkose legen, du kannst ihn damit nur Bewusstlos machen. Optimalerweise wird intramuskulär prämediziert und die dafür verwendeten Medikamente müssen auf den jeweiligen Patienten angepasst sein. Dadurch wird das Tier ruhiger (übrigens fast gar nicht, wenn der Besitzer dabei ist, aber ich red mir den Mund hier eh fusselig). Dann wird ein Zugang gesetzt und eingeleitet, dann schläft das Tier schonmal und man kann intubieren. Dann schließt man das Tier an das Narkosegas an und hat so eine Erhaltung, wenn die OP schmerzhaft ist, kommt es noch an einen Schmerzdauertropf.

Ach so und das mit dem Aufwachen und Einschlafen ist vom Medikament abhängig und davon ob es antagonisiert werden kann.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #31
Also ich streichle mein Hund nicht,weder wenn die Narkose eingeleitet wurden ist ,noch wenn er am aufwachen ist. Er liegt auf einer schönen Decke und ich sitze ein bisschen weiter weg von ihn. Ist er am aufwachen,wird er ,im Beratungsraum ,auch auf die gleiche Decke,die wir mitbringen sollen, daraufgelegt und da sitze ich am Tisch und rede mit dem Tierarzt. Und wenn er wach ist und mich sieht kommt er angelaufen und freut sich.:)

Apollo :Nichts,mein Tierarzt weiß doch besser Bescheid,als ich und ich sitze nicht im weg,da ich am Tisch sitze und mein Hund gleich neben mein Tierarzt. Ich weiß nicht wie Du ein Beratungsraum oder Behandlungsraum vorstellst?Klar ist es furchtbar wenn der Hund nicht mehr amtet,aber die Tierärtze wissen schon wie sie die Hunde zum atmen bringen. Und da muss es nicht gleich mit Schläuchen sein,wie Du es gesagt hast.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #32
Apollo :Nichts,mein Tierarzt weiß doch besser Bescheid,als ich und ich sitze nicht im weg,da ich am Tisch sitze und mein Hund gleich neben mein Tierarzt. Ich weiß nicht wie Du ein Beratungsraum oder Behandlungsraum vorstellst?
Auf was bezieht sich das nichts?
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #33




. Was würdet ihr sagen, wenn euer Tier aufhört zu atmen? Eine Komplikation die etwa bei jedem fünften Patienten auftritt, aber kein Grund zur Sorge ist.




Auf diese Frage von Dir.;)


Apollo :Nichts,mein Tierarzt weiß doch besser Bescheid,als ich und ich sitze nicht im weg,da ich am Tisch sitze und mein Hund gleich neben mein Tierarzt. Ich weiß nicht wie Du ein Beratungsraum oder Behandlungsraum vorstellst?Klar ist es furchtbar wenn der Hund nicht mehr atmet,aber die Tierärzte wissen schon wie sie die Hunde zum atmen bringen. Und da muss es nicht gleich mit Schläuchen sein,wie Du es gesagt hast.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #34

Du kannst ein Tier nicht nur mit Gas in Narkose legen, du kannst ihn damit nur Bewusstlos machen. Optimalerweise wird intramuskulär prämediziert und die dafür verwendeten Medikamente müssen auf den jeweiligen Patienten angepasst sein. Dadurch wird das Tier ruhiger (übrigens fast gar nicht, wenn der Besitzer dabei ist, aber ich red mir den Mund hier eh fusselig). Dann wird ein Zugang gesetzt und eingeleitet, dann schläft das Tier schonmal und man kann intubieren. Dann schließt man das Tier an das Narkosegas an und hat so eine Erhaltung, wenn die OP schmerzhaft ist, kommt es noch an einen Schmerzdauertropf.

Ach so und das mit dem Aufwachen und Einschlafen ist vom Medikament abhängig und davon ob es antagonisiert werden kann.

Hey du...
So ganz überflüssig wie du denkst sind deine Beiträge nicht. ;)
Mir zumindest helfen deine Informationen grade sehr gut. (-> Also immer her damit! :) )

Ich will in erster Linie, dass die gesamte OP von meinem Hund schnell und unkompliziert vor sich geht.
Und wenn ich die Kleine dafür schweren Herzens komplett in fremde Hände geben muss, werde ich das nun auch tun.
Meine Kleine würde wohl total gegen Narkosemittel & Co. ankämpfen... Und mir selbst geht es dabei ja auch eher schlecht als das ich meinem Tier vermitteln könnte, es wäre alles okay... *seufz*

Ich kann ja brav vorne warten und weiß dann auch schnell, ob das in 'Narkose legen' gut ging...
Dann heißt es für mich eh diese schrecklich lange Zeit zu überstehen, bis ich an die Info komme, ob mein Hund die OP überstanden hat. Und dann heißt es wieder warten, ob Pepsi die Aufwachphase überstanden hat. Und dann heißt es wieder die ersten Stunden und Tage zu überstehen...
Ach weh...
Ich glaube die gesamte OP ist für mich als Menschen viel schlimmer als für die alte Terrier-Lady... *argh*
~§~
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #35
Auf diese Frage von Dir.;)
Aso. Dann bist du aber weit relaxter als viele Besitzer.

Und da muss es nicht gleich mit Schläuchen sein,wie Du es gesagt hast.
Wie stellst du dir denn das Beatmen vor? Das geht nunmal nur mit Intubieren.
Und bestenfalls hängt an einem Patienten ein EKG, eine Infusion, je nach OP ein Schmerzmittel, ein Pulsoxymeter, eine Temperatursonde und eine Intubation mit Kapnographen.
Dass viele Tierärzte nicht diese Möglichkeit haben, ist mir klar, dass eine Narkose ohne Intubation gemacht wird, ist ehrlich gesagt grenzwertig.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #36
Ja bin ich schon,da ich mein Tierarzt vertraue, bei 16Jahre lange Bekanntschaft. Keine Ahnung wie ich mir das vorstellen soll, ich bin nie dabei,wenn es solche Komplikationen auftreten sollte. ;) Und meiner hat noch nie nen Schlauch gehabt.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #37
Also bei uns dürfen die Besitzer dabei sein, wenn wir die Tiere in Narkose legen. Keiner von Ärzten findet es schlimm.
Aufwachen ist am besten ohne Besitzer. Bei uns werden die Tiere komplett wach (können stehen und laufen) erst dann gehen die nach Hause.

@ Apollo, Tubus kann ja nicht ewig drin bleiben,genau so wie Kapnograph. Temperatursonden hat auch nicht jeder, man kann aber ganz normal rektale Temperatur messen.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #38
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #39
Nichts. Nicht alle verstehen was du damit meinst (die meisten Geräte kennen nicht mal Praxis TÄ, geschweige denn die Besitzer). Schön wenn man an Uni-Kliniken sowas hat, es ist aber noch nicht das wichtigste.
 
  • Aufwachen aus der Narkose - mit/ohne Besitzer? Beitrag #40
Tubus ist Standard, und auch wichtig! Also ich würd mein Tier nicht in einer Praxis operieren lassen die keinen Tubus besitzt (ich weiß es gibt OP's, die ohne Tubus durchgeführt werden (können), aber um die freie Atmung zu gewährleisten und notfalls auch zu beatmen ist der unabdingbar)

LG
 
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