Mit Gen und Gier

Diskutiere Mit Gen und Gier im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Ich habe gerade das hier gesehen: <object width="560" height="340"><param name="movie"...
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  • Mit Gen und Gier Beitrag #1
AxoZombie

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Ich habe gerade das hier gesehen:


[YOUTUBE]<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6hlPOh1Glno&hl=de&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6hlPOh1Glno&hl=de&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>[/YOUTUBE]

Quelle:

Was haltet ihr von den Video? Und was haltet ihr allgemein von genmanipuliert "Sachen"
 
  • Mit Gen und Gier Beitrag #2
Ich habe mir das Video jetzt aus Faulheit nicht ganz angesehen. Aber in meinem Bioleistungskurs haben wir letztes Jahr darüber viel gesehen und gesprochen und gehört usw.

Genmanipuliert klingt meist sehr negativ belastet, so negativ ist es aber eigentlich gar nicht, zumindestens was die gesundheitliche und geschmackliche Seite angeht.
Allerdings muss man diesem genmanipuliertem Kram anlasten, dass er zu der systematischen Ausbeutung von Entwicklungsländer beiträgt und vor allen Dingen, dass die natürliche Selektion dem Wunsch des perfekt seins weicht. Ich finde es ein Unding die Natur auf diese Weise zu verändern. Heute unsere Nahrung, morgen unsere Tiere und übermorgen unsere Kinder...
 
  • Mit Gen und Gier Beitrag #3
Heute unsere Nahrung, morgen unsere Tiere


Sind den nicht unsere Tiere (Kühe etc) schon betroffen, ich weiss ja nicht ob es auswirkung hat (zb auf die Milch von der Kuh) und wenn ja wie, aber die bekommen ja bestimmt Genmanipuliertes Zeugs zu futtern hingeworfen
 
  • Mit Gen und Gier Beitrag #4
Die Frage ist doch immer, was "genmanipuliert" ist - im Grunde ist auch Evolution nichts anderes als "Genmanipulation", der Wandel vom Gras zum Getreide ist genaugenommen "Genmanipulation", die Zuchtauslese zu essbaren Gurken und Kürbissen ist "Genmanipulation" etc.
Insofern halte ich nichts von diesem reißerischen Begriff, der gehört in den Boulevardjournalismus, weil er unreflektiert verwendet wird und rein negativ besetzt ist, aber schöne Schlagzeilen bringt.

In der Entschlüsselung des Genoms liegt ein ungeheueres Potential, wäre es z.B. nicht wünschenswert, wenn man durch gezielte Auswahl von Saatgut auf einen Großteil von Insektiziden verzichten könnte?
Konventionell muß das durch trial & error einfach ausprobiert werden - die Gentechnik bietet die Möglichkeit, diese Testphasen zu verkürzen. Allerdings beteuten mehr Möglichkeiten auch immer eine größere Verantwortung, und dessen muß man sich bewusst sein. Jenseits aller ethischer Bedenken - jede kleine Veränderung kann ein massives Ungleichgewicht in der Natur zur Folge haben, die man anfangs vielleicht gar nicht abschätzen kann, analog den Problemen, die gezielt angesiedelte Neozoen verursachen können.
 
  • Mit Gen und Gier Beitrag #5
... analog den Problemen, die gezielt angesiedelte Neozoen verursachen können.


bist dahin habe ich alles verstanden, aber das da dann überhaupt nicht xD:eusa_think:
 
  • Mit Gen und Gier Beitrag #6
  • Mit Gen und Gier Beitrag #7
Unsere Tiere betrifft das glaube ich noch nicht. Aber im Ausland betreibt man das soweit ich weiß. Bin mir aber da nicht so ganz sicher.

Genmanipuliert mag ein reißerischer Begriff sein. Dennoch ist aber Fakt, dass wir ganz bewusst versuchen etwas zu einem perfekten Stück Leben zu machen.
Die Evolution kann man denke ich nicht so einfach als Genmanipulation bezeichnen. Da war keiner bewusst hinter seinem Forschungsgerätchen und hat aus nem Urtierchen das heutige Känguruh gemacht. Es geschah alles weitgehend zufällig. Wobei man natürlich ab der Entwicklung des Menschen einen Einschub machen muss.
 
  • Mit Gen und Gier Beitrag #8
Da war keiner bewusst hinter seinem Forschungsgerätchen und hat aus nem Urtierchen das heutige Känguruh gemacht. Es geschah alles weitgehend zufällig. Wobei man natürlich ab der Entwicklung des Menschen einen Einschub machen muss.

Der Zufall war ja spätestens mit dem gezielten Anbau von Nahrungsmitteln bzw. der Zucht von Haustieren in gewisser Weise außer Kraft - ebenso bleibt auch beim Einsatz von Gentechnik immer ein Rest Zufall vorhanden.
Wenn jemand ganz gezielt Getreide oder Äpfel oder Kartoffeln anbaut, eine Hunderasse züchtet oder bestimmte Fellfarben aus der Pferdezucht ausschließt, betreibt er eine bewusste Auslese - zwar nicht in vitro, aber eine Auslese wird getroffen, und genaugenommen ist das bereits "Genmanipulation", daher finde ich den Begriff für eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema extrem unglücklich gewählt bis irreführend, weil er eben ausschließlich negativ besetzt ist ("Manipulation" konnotiert ja im Deutschen ausschließlich negativ).
 
  • Mit Gen und Gier Beitrag #9
Unsere Tiere betrifft das bereits, aber nicht in dem Ausmass wie die Pflanzen und auch nur in den Laboratorien, soweit ich weiss, schlimm genug .. Wenn ich da hoere, wie man solche Lebewesen (!) herstellt :evil: da wird mir ganz anders .. Der Mensch sollte nie den Respekt vorm Leben verlieren und nicht alles was theoretisch machbar ist, sollte man auch tun ..

Es stimmt schon, das Evolution und Genmanipulation eigentlich verschiedene Paar Schuhe sind, aber sowohl bei der Evolution als auch bei der Genmanipulation sind die Ergebnisse genetisch veraenderte Individuen, die "besser" an ihre "Umwelt" angepasst sind ..
Wobei man bedenken muss, dass zum Beispiel Pathogen- und Parasitenrestistenz nie unendlich lang halten wird, irgendwann bilden die auch Resistenzen aus und der ganze Spass beginnt von vorn.
Genmanipulation ist die moderne Art der Zucht, sie geht schnell und dank Sequentierung gerichteter. Wenn man durch gentechnisch veraenderte Pflanze Noete der Welt (zB Hunger) mindern kann, spricht nichts dagegen, aber man sollte vorsichtig sein und es nicht ueberspannen ..

Eine aehnliche Monopolisierung der Saatguthaendler gab es auch vor der Gentechnik, damals war es aufgrund des Heterosis - Effektes, das Pflanzen besonders gut waren, aber im naechsten Jahr war das nicht mehr moeglich, da sich die Pflanzen ja wild durcheinander gepaart haben und die Nachkommen kaum berechen bar waren, da nicht nur 2-3 Gene heterozygot waren, sondern eine Vielzahl .. Somit musste der Bauer jedes Jahr neues Saatgut kaufen und konnte nie selber etwas seiner Ernte fuer das naechste Jahr zurueckhalten.
Ob sich das nun verschlimmert hat, koennen wir als Aussenstehende sicher kaum beurteil ..
 
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