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Diskutiere ziemlich stur... im Pferde Verhalten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo zusammen... und zwar hab ich bzw ne freundin von mir ein ziemliches problem mit ihrem pferd. Am bestem ich erzähl mal im allgemeinen (wird...
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  • ziemlich stur... Beitrag #1
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Mara*

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Hallo zusammen...

und zwar hab ich bzw ne freundin von mir ein ziemliches problem mit ihrem pferd. Am bestem ich erzähl mal im allgemeinen (wird jetz ein bisschen ausführlicher sorry:lol:) also wir gehen so gut wie jeden Tag ausreiten und haben, wenn wir nicht so viel zeit haben, eine feste runde die wir reiten... und bei dieser runde gibts ne einmündung die er zwar nie gerne rein gegangen ist aber nach ner kleinen drehung dann letztendlich doch rein ist.
Bloß seit kurzem geht er dort überhaupt nicht mehr rein (aber auch wenn sie in ne andere Richtung will und er will nicht) er lässt sich dann nicht mehr lenken, (fast) nicht mehr anhalten und läuft stur Heim. Das komische dabei ist aber das er den Kopf, wenn meine freundin am rechten Zügel zieht, er den Kopf bis zur Schulter dreht und trotzdem geradeaus läuft und wenn sie nach links zieht macht er das auch nur dabei geht er dann noch in Trab über.
Wir haben jetz schon verschiedene Gebisse ausprobiert wie die Kandare normale Wassertrense und ne doppelt gebrochene aber geholfen hat da nichts und ihn hat auserdem nicht interessiert, dass ich mit meinem pferd in die andere Richtung gegangen bin, ihn mit meinem pferd "lenken" wollte indem ich vorraus bin und die geplante strecke vorausgegangen bin er ist einfach stur seinen weg gegangen.
Also wir wissen jetz echt nicht mehr was wir noch machen sollen vielleicht hat ja jemand ne idee wär echt toll....
ach ja vielleicht nur mal so, am reitplatz macht er das nicht, da lässt er sich lenken, anhalten und auch sonst was man von ihm will mit sich machen

liebe grüße
mara:051:
 
  • ziemlich stur... Beitrag #2
hallo mara, dem wurmt was in der einmündung.....wenn ihr immer die selbe strecke reitet, dann dreht doch die runde mal um. fangt da an wo ihr rauskommt. geht ab und zu auch mal einfach nur spazieren, so kann er auch sein vertrauen wieder aufbauen, da du ihn ja führst. auch einfach mal da stehen bleiben...nen bisschen mit deiner freundin quatschen, wenn eine möglichkeit besteht setzt euch da irgendwo hin. wenn er nach einigen übungen dann immer noch das theater macht lass ihn rückwärts gehen. falls er das nicht machen sollte, übe das zuhause aufm reitplatz. da pferde nicht nach hinten sehen können lass ihn rückwärts....aber bitte nur ein kurzes stück....in die einmündung gehen, bis an die stelle vorbei wo er dann nicht mehr will. ab da kannste ihn dann wieder umdrehen und vorwärts reiten. viel glück
 
  • ziemlich stur... Beitrag #3
Hi !

Das kann Gründe wie Sand am Meer haben. Entweder deine Freundin reitet das Pferd nicht ausgewogen genug, sodass dem Tier einfach sterbens langweilig ist und es einfach nur nach Hause möchte und sich stur widersetzt.
Oder das Pferd hat Schmerzen, ich würd mal so den Rücken als typischen Schmerzpol nennen, weil es nicht genügend Dressurarbeit bekommt.
Es kann ein Respekt- oder Vertrauensproblem sein.
Deine Freundin gibt die falschen Hilfen, das Pferd versteht sie nicht...

Wo wir grad dabei sind:
Dieses "Ziehen" was du da beschreibst ist ohnehin falsch. Das ist lenken für Anfänger, aber nicht für Reitermädels wie euch mit eigenem Pferd. Ein Pferd wird primär mit Gewicht und Schenkel gelenkt, der Zügel ist wenn überhaupt nur richtungsweisend, aber nicht dazu da um ein Pferd irgendwo hin zu lenken, darum kann das Tier ja auch überhaupt ausbrechen. Wenn deine Freundin sich mal mehr mit dem Schenkel und dem Gewicht durchsetzen würde, dann könnte das Pferd gar nicht so einen Eiertanz aufführen.
Also: Ab auf den Reitplatz und Dressurarbeit ableisten, am besten mit Unterricht, mindestens einmal die Woche.
Und: Wenn ihr so oft ausreitet, dann ist es sinnvoll auch ein wenig Dressur in den Ausritt einzubauen. Mal schenkelweichen oder Schulter herein z.B. an einer Hecke entlang.
Denn ein Ausritt ist ja wirklich schön für Reiter und Pferd, aber ein durchhängender Rücken oder sogar Kopf im Himmel sind Gift für den Pferderücken. Der muss trainiert, trainiert und nochmal trainiert werden, damit er das Reitergewicht überhaupt für so lange Zeit aushalten kann. Darum ist es wichtig, das man neben den schönen Dingen auch mal arbeitet.

Noch was: Das mit den Gebissen find ich ja schonmal gut. Ihr macht euch eure Gedanken und versucht es dem Pferd recht zu machen. Aber ein schärferes Gebiss ist keine Lösung für ein schwer lenkbares Pferd. So scharfe Gebisse sind für seeeehr feine Hilfen gedacht, quasi um noch unauffälliger lenken zu können. Also bitte, wenn überhaupt ein weicheres Gebiss dranschrauben ;)
 
  • ziemlich stur... Beitrag #4
Nehmt ihr denn Reitunterricht?
Für mich klingt das nämlich nach einem ganz grundsätzlichen Problem. Wie Soy schon gesagt hat, würde ich mit dem Pferd auch erstmal auf dem Platz Dressur reiten und vorallem Unterricht nehmen, damit ihr Kontrolle über das Pferd bekommt und es auch ohne Probleme lenken könnt.

Außerdem scheint ihr den Sinn des Zügels missverstanden zu haben. Probleme löst man nicht mit Zügel ziehen und erst recht nicht mit einem schärferen Gebiss. Das kann evt. kurzzeitig das Problem beheben, aber sobald das Pferd sich an das Gebiss und den damit verbundenen Schmerz gewöhnt hat (denn Kandare+Zügelziehen bedeutet für das Pferd nichts anderes als Schmerz - und das nichts wenig), geht das ganze so weiter wie vorher.
Der Zügel ist ergänzend zum Gewicht und Schenkel, er sollte niemals in den Vordergrund treten. Schenkel und Gewicht übernehmen die Hauptarbeit, während der Zügel lediglich beim Einrahmen hilft und für Stellung und Anlehnung sorgt. Zum Lenken und Bremsen ist er nicht da, auch wenn das von vielen angenommen wird.

Aber dadurch, dass dieses grundlegende Wissen fehlt (das ist nicht böse gemeint, aber wenn jemand versucht seine Probleme mit Zügelziehen und scharfen Gebiss zu lösen, hat er entweder nicht genug Wissen über das reiten oder er will seinem Pferd schaden - wovon ich bei euch nicht ausgehe;)), ist es sehr wichtig, dass ihr bei einem kompetenten Reitlehrer Unterricht nehmt.
 
  • ziemlich stur... Beitrag #5
Wie schon erwähnt, der Zügel gibt nur die Richtung vor! Mit Schenkel und Gewicht wird in die Richtung geritten.
Ich denke auch, dass Du Unterricht nehmen solltest! Schadet ja nie!
Und: Immer dieselbe Runde, kann für ein Pferd sehr langweilig sein - trotzdem muss es in die Richtung gehen, die Du vorgibst.
 
  • ziemlich stur... Beitrag #6
naja ich bin mal die freundin wo sozusagen den fehler macht!
also ich arbeite mit schenkel und gwicht und zügel deswegen weiß ich nicht mehr weiter ! der kopf geht ja nur der körper will nicht !
und reitunterricht hatte ich auch eine zeit lang und das pferd ist geritten und gefahren vieleicht hat a das was zu sagen ihc weiß es nicht! aber danke für eure tipps ich werde auf jeden fall was ausprobiern aber welche erfahrung habt ihr mit gebisse !
es ist ja immer total gut gegangen und man kann a net sagen das er keine lust hat oder das es langweilig ist aber auf einmal von etz auf gleich sozusagen über nacht hat es angefangen oder ist es einfach nur ein dickkopf??
und wir reiten ja nicht immer die gleiche strecke nur ab und an ( evtl einmal im monat) nur die kleine runde also abwechslung hat er genug!
 
  • ziemlich stur... Beitrag #7
Sorry, wenn ich dir da widersprechen muss, aber wenn nur der Kopf herumgeht, arbeitest du immernoch zu doll mit den Zügeln, da muss mehr von der Mitte kommen.

Verschiedene Gebisse haben verschiedene Wirkungen, aber ich würde ein Freizeitpferd einfach aus Maulfreundlichkeit mit einem doppeltgebrochenem Gebiss reiten. Das ist nicht zu sanft und auch nicht zu scharf.

Natürlich ist dieses Verhalten jetzt nur eine Lapalie.
Das es jetzt nicht klappt zeigt aber auch Defizite auf, die dir verdeutlichen sollten, dass dir da doch noch ein bisschen Unterricht fehlt. Ausgelernt hat man beim Reiten nie.
 
  • ziemlich stur... Beitrag #8
ok danke für eure tipps ich werd mal probiern noch weniger mit zügel wobei dann könnt ich ja gleich ohne reiten, den zügel benutze ich nur wenn auf gewicht und schenkel nicht reagiert wird!
also kommt eig ziemlich zum schluss!
nur wenn ich es so falsch mache warum hat es immer geklappt und nach fast 2 jahren wo ich das pferd reite dann auf einmal so was??
naja danke für die tipps
lg
 
  • ziemlich stur... Beitrag #9
Ich sage ja nicht, dass man ein Pferd nicht mit den Zügeln lenken kann. Man sollte es nur nicht, weil es schlichtweg falsch ist und einen ganz anderen Effekt auf das Pferd hat, als wenn man es mit Schenkel und Gewicht lenkt. Gerade wenn das Pferd mal nicht will, bemerkt man den Effekt des Zügels erst recht: Der Kopf geht rum, der Körper macht irgendwas anderes.

Ich will dir ja auch nicht unterstellen, dass du da draufsitzt wie der letzte Anfänger und alles falsch machst. Aber ich glaube einfach, du hast die Hilfen noch nicht so drauf oder so verlernt, dass du dich in dieser Situation nicht so durchsetzen kannst, wie es ein anderer könnte.

Um das Pferd da für die Zwischenzeit entlang zu reiten, kannst du es auch einfach hinführen, oder rückwärts in den Weg einreiten. Das klappt. Aber damit ist das Problem, das dahinter steht nicht gelöst ;)

Ich meins ja nur gut. Einmal Unterricht in der Woche tut dem Sparschwein nicht weh und du wirst Fortschritte merken. Wichtig ist natürlich, dass es guter Unterricht von einer qualifizierten Reitlehrerin oder Reitlehrer ist (mindestens ein Trainer C !).
 
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