Wenn ich überlege, was wir jetzt alles für die theoretische Prüfung können müssen... da gehört wirklich schon viel Verständnis für Populationen, Krankheiten ect dazu.
Wenn man die Wälder sich selbst überlassen würde... naja, durch die fehlenden Räuber würde alles kahl gefressen werden. Die Holzvorräte würden schneller ausgehen als uns lieb ist, immerhin braucht so ein Baum auch seine Zeit bis er "reif" ist... Außerdem denke ich, dass die Population da mehr drunter leiden würde, als wenn man sie schießt. Da gibts eine Insel in den USA - verdammt ich komm ned drauf... - da war eine Echherde eingewandert. Da gab es keine Feinde, also haben die sich fröhlich vermehrt... und sind schließlich fast alle elendig krepiert, weil sie kein Futter mehr hatten. Verhungern ist kein schöner Tod, ebenso langsam an irgendeiner Krankheit dahin zu siechen...
Europa war ursprünglich auch kein Waldland sondern eher eine Steppe mit vielen Grasflächen, die durch die großen Pflanzenfresser kurz gehalten wurden.
Doch vieles hat sich in dieser langen Zeit geändert und ich bin der Meinung, dass wir mehr Probleme hätten, wenn wir die Tiere sich selbst überlassen würden.
Mit der Fütterung ist das so eine Sache... viele tun es... zum Anlocken, Ablenken, in der Notzeit... Aber es ist auch erwiesen, dass es eigentlich Unsinn ist.