Jagd - immer ein Diskussionsthema!

Diskutiere Jagd - immer ein Diskussionsthema! im Wildtiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Dann is ja gut :) Ich hab eigentlich immer das Problem dass mein "Humor" falsch verstanden wird oder falsch rüber kommt darum erklär ich mich...
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  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #41
Off-Topic

Dann is ja gut :) Ich hab eigentlich immer das Problem dass mein "Humor" falsch verstanden wird oder falsch rüber kommt darum erklär ich mich lieber nochmal.

LG


Ich glaub das Füttern hat auch viel damit zu tun die Tiere im Revier zu halten. Sie würden ja bei sinkendem Futterangebot abwandern.

LG
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #42
Jagd ist ein blutiges Geschäft, da kann man sagen was man will...
ABer ich d´finde es immer noch besser, "humaner" wenn man so will, in den Wald oder ans Feld raus zu gehen und das Wild mit Flinte oder Büchse zu schießen (Vorausgesetzt man kann es auch!), als all diese Mastfarmen, wo Schweine in engen Abteilungen gehalten werden, mit Medikamenten behaldelt werden, weil sie sonst krank werden.
Das Reh, das im Wald herumläuft ist wirklich "Bio". Es hat ein gutes Leben und wenn es dann groß ist und vom Jäger geschossen wird... Nun, dann hätte ich zumindest ein besseres Gewissen, wenn der Rehrücken mit Speck auf dem Teller liegt, als das billige Schweineschnitzel mit Antidepressiva.
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #43
Off-Topic
Hat so ein Reh eigentlich einen unverwechselbaren Eigengeschmack oder würde ich es nicht merken, wenn man es mir aufn Teller legt?
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #44
Wild ist übrigens sehr lecker. So das musste jetzt nochmal gesagt werden :D
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #45
hahaha^^
Finde ich auch... tja, wonach schmeckt es... wir Rind, vielleicht herber... auf jeden Fall gut^^
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #46
Ich glaub wenn man es vorher noch nie gegessen hat kann man nicht rausschmecken dass es Reh ist, Nikara... Obwohl ich finde es schmeckt schon anders als das Fleisch unserer Haustiere..
Ja genau Waldfröschli, "herber", würziger irgendwie. Schwer zu beschreiben....
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #47
Da gibts eine Insel in den USA - verdammt ich komm ned drauf... - da war eine Echherde eingewandert. Da gab es keine Feinde, also haben die sich fröhlich vermehrt... und sind schließlich fast alle elendig krepiert, weil sie kein Futter mehr hatten.
Du meinst sicher die Rentiere auf der alaskischen Pribilof-Insel ;)
Dort sind in den 40er Jahren ein paar Rentiere ausgesetzt worden die sich von den Flechten auf der Insel ernährten und sich wegen des guten Nahrungsangebots und der fehlenden Fressfeinde stark vermehrt, irgendwann gab es allerdings so viele Rentiere, dass der Bestand der Flechten sich nicht mehr ausreichend regenerieren konnte und die Population brach zusammen. Mit der Erholung des Flechtenbestandes werden aber auch die Rentiere wieder mehr, so regelt sich zumindest dort alles von selbst ;)

Die Frage wie "nötig" Jagd wirklich ist, und was passiert wenn man nicht mehr jagen würde ist sicher ökologisch etwas komplexer und wahrscheinlich können wir das hier gar nicht so schnell klären, aber anders kann man ja nun gar nicht sagen, ob Jagd wirklich Not tut, oder ob es auch ohne gehen würde :102:
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #48
Zu Weihnachten gibt es ja bei vielen Familien Wild... kannst ja mal im Handel schauen Nikara, wenn du es mal probieren willst^^ Am besten schmecken dazu Salzkartoffeln, Steinpilze und Preiselbeeren^^
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #49
Zitat von ida22:"
Auch "Hobbyjäger" sind nicht immer schießgeile Grünröcke ... Auch hier steht meist der Tier- und Naturschutzgedanke an erster Stelle.

Im übrigen ist es mit Geld alleine nun auch nicht getan. Solch eine "Schießgenehmigung" - wie Du es so schön nennst - bezeichnet man auch als das "grüne Abitur". Da hängt einiges an Arbeit und Zeit dahinter ..."
__________________
Da hat Ida recht, bevor man Jäger werden darf, steht meines Wissens eine nicht einfache Prüfung an.

Reine "Trophäenjäger" sind für mich keine Jäger im eigentlichen Sinne, ich glaube, darüber müssen wir nicht diskutieren, die mag wohl niemand von uns. ;) Ich kenne aber auch verantwortungsbewusste Jäger und Förster !

Ein Jäger, der seinen Job ernst nimmt, hat wirklich die Verantwortung für das Wild im Blick - denn wäre es besser für die Tiere, qualvoll zu verhungern oder an Krankheiten zu sterben ?

Wir Menschen haben unsere Umwelt in Jahrhunderten so gestaltet, dass keine Raubfeinde wie Luchs, Wolf etc. mehr da sind, also haben wir jetzt auch die Verantwortung, dass das Wild nicht qualvoll leidet - und auch die Wälder nicht übermässig leiden.

Das ist eine Gratwanderung, aber diesen Grat haben wir selbst geschaffen, das sollten wir nicht vergessen.
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #50
Hehe.... von der Jagd zum Essen :)

Bei uns gibts Wildschweinbraten mit Rotweinsauce, Kartoffeln und Rotkohl :)

Okay. Jetzt reichts sonst krieg ich Hunger
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #51
Jagd ist ein blutiges Geschäft, da kann man sagen was man will...
ABer ich d´finde es immer noch besser, "humaner" wenn man so will, in den Wald oder ans Feld raus zu gehen und das Wild mit Flinte oder Büchse zu schießen (Vorausgesetzt man kann es auch!), als all diese Mastfarmen, wo Schweine in engen Abteilungen gehalten werden, mit Medikamenten behaldelt werden, weil sie sonst krank werden.
Das Reh, das im Wald herumläuft ist wirklich "Bio". Es hat ein gutes Leben und wenn es dann groß ist und vom Jäger geschossen wird... Nun, dann hätte ich zumindest ein besseres Gewissen, wenn der Rehrücken mit Speck auf dem Teller liegt, als das billige Schweineschnitzel mit Antidepressiva.

Dem kann ich mich nur anschließen ... Wer jemals einen Schlachthof von innen gesehen hat (mal abgesehen davon wie es den Tieren vorher ging) kann eigentlich vernünftige Jagd nur positiv sehen. Die Tiere leben frei und artgerecht, sie haben (meist) einen schnellen Tod und Wildbret ist sehr gesund, da sehr fettarm und reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen.

Ich sage immer, wenn ich nur essen dürfte, was ich selbst getötet habe, müßte ich auf Fleisch verzichten ...

Übrigens schmeckt Wild (Rotwild, Reh) ähnlich wie Rindfleisch. Je nach Alter des Tieres aber sehr viel zarter. Am besten nur mit Pfeffer und Salz gewürzt, schön mit Speck gespickt und mit viel Sahne in der Soße ... Dazu Rotkohl und Spätzle, hmmmmmm ....
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #52
Hab eben nochmal gegoogelt... Die Insel, die ich meinte heißt Isle Royale. Sie liegt in dem großen See der nordöstlichen USA un grenzt an Kananda. Dort sind Rentiere hin, als es eine "Eisbrücke" gab. Die Tiere haben sich so stark vermehrt, dass die Population innerhalb von ein paar Jahren von etwa 45 auf über 6000 Tiere angewachsen ist. Daraufhin ist die Population zusammen gebrochen - es haben gerade mal 41 Tiere überlebt.
"Regulierung" find ich da etwas zu viel gesagt :?
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #53
Naja im Grund genommen ist es eine "Regulierung", der Pegel Angebot an Nahrung - Tiere hat sich ja wieder eingestellt, auch wenn das ganz schön drastisch war.
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #54
Ich finds aber schon ziemlich dramatisch... Ich kenn jetzt nicht alle Eckdaten, müsstest vielleich tselbst mal schauen... irgendwo hab ich auch noch Unterlagen dazu... Aber wenn ich mir meinen Schreibtisch und mein Regal so anschau... Da vergeht mir die Lust am suchen! :eusa_doh:
Jedenfalls kann sowas auch wirklich zum Aussterben der Population führen. Von der engen genetischen Verwandschaft mal ganz abgesehen...
Aber es ist auch ein Extrembeispiel, die Tiere hatten keine Chance auszuwandern, keine Feinde... In unseren europäischen Wäldern schauts schon etwas anders aus^^ Wenn der Revierförster einen großen Zaun um seine wertvollen Eichensätzlinge zieht, gehen die Rehe eben rüber zum Nachbarn *hahaha*
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #55
Also ich finde die jagd, wenn sinnvoll betrieben, sogar wichtig...

Ich hab da mal eine reportage gesehen, über schwarzwild in deutschland.

Und dass sich die lieben tierchen dermaßen vermehren, dass es bald mehr schweine als menschen in D gäbe würde man nicht welche schießen.

Denn die ernähren sich ja im gegensatz zu rotwild von beinahe allem. Also zerlegen sie felder und schrecken auch vor menschlichem "müll" nicht zurück.

Der hat ausgerechntet, das von einem eber und einer bache (schreibt man die so?) In 2 jahren so um die 200 kleine wildschweinchen entstehen können (die werden ja schon jung geschlechtsreif...)

Also da ist mir ein wildschwein aufm teller lieber als lebendig vor mir stehend...

Wild schmeckt übrigens etwas nach "wald" und "erde" findet meine mutter, also eher intensiv. (Sie mand wild nicht besonders...)

Ich hab bis jetzt nur wildschwein gegessen, ich finde es schmeckt wie "hausschwein", nur intensiver...
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #56
Die kleinen Schweinchen vermehren sich wirklich äußerst schnell... Sie setzen auf viele Nachkommen, eine Strategie von Tieren mit hoher Sterblichkeitsrate der Jungtiere. Da aber keine Räuber mehr da sind, die die kleinen Schweinchen fressen, gibt es schnell ein paar zu viel.
Außerdem ist bei Wildschweinen nicht das Alter über die Geschlechtsreife entscheidend, sonders das Gewicht. Bei guter Nahrung legen die Frischlinge also schneller zu und können früher an der Paarung teilnehmen.
Und so eine Rotte Sauen kann schonmal während einer NAcht ein gazes MAisfeld umpflügen... Deswegen hat das Schwarzwild keine Schusszeiten, es darf das ganze Jahr über geschossen werden! (Mütter, die noch zur Jungenaufzicht gebraucht werden, ausgenommen, die dürfen niemals geschossen werden!)

Ach ja, das männliche Wildschwein heißt Keiler, der Eber ist das Hausschwein =D
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #57
Es ist ja mittlerweile sogar so dass sich die lieben Schweinis mitten in der Stadt (Berlin glaub ich wars...?) durch private Gärten pflügen - also ich weiß nicht ob ich so begeistert wäre wenn ich plötzlich nen Wildschwein im Beet stehen hätte.
Natürlich sind an dem Verhalten auch wieder irgendwie die Menschen schuld die den Tieren den Lebensraum eingrenzen.
Einer der "Betroffenen" sagte: "Wenn die nicht was machen dann leg ich Köder mit Draht aus"
Dann doch lieber die Jäger dazu anhalten, die Tiere zu erschießen!

LG
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #58
Off-Topic

ok, keiler sind das... aber bache stimmt, oder auch nicht?



naja, wir haben um wien herum doch so einige der "putzigen" schweinchen... die sind echt unerträglich, vor allem zerlegen die auch mal nen zaun um an den leckeren komposthaufen zu kommen...

bin ein mal einer "mami" mit frischlingen begegnet, man hatte ich schiss... zum glück hatte ich meine hunde nicht dabei.

ne, schwarzwild habe ich schon gern... aber auf meinem teller.
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #59
Darf man kaum glauben, dass Berlin eine regelrecht Schweineplage hat... dabei stellt man sich Berlin eher als "Betonwald" vor^^ dabei haben die mehr Schweinchen als in Bayern...
Und das mit dem Draht ist ja mal sowas von Tierquälerei :x Wenn sie dann elendig an inneren Blutungen sterben müssen... Also das geht gar nicht!

Ich bin noch keiner Sau begegnet... hab schoin genug Spuren von ihnen gesehen, aber von Angesicht zu Angesicht standen wir uns nie gegenüber... Ich hoffe, das bleibt vorerst auch so =/ Oder ich brauch einen hohen Baum :lol:

Nur noch kurz zu den Bezeichnungen für die Schweinchen: Der Jäger nennt Wildschweine im Gesamten Schwarzwild oder Schwarzkittel, das Männchen heißt Keiler, das Weibchen Bache, die Jungen Frischlinge und die "Jugendlichen" Überläufer.
 
  • Jagd - immer ein Diskussionsthema! Beitrag #60
Ja klar ist das Tierquälerei, darum muss man ja als Jäger in solchen Fällen Präsenz zeigen um den Betroffenen zu zeigen wir tun was, damit sie nicht auf die Idee kommen zu solchen Maßnahmen oder/und Giftködern zu greifen.
 
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