Zitat von ida22:"
Auch "Hobbyjäger" sind nicht immer schießgeile Grünröcke ... Auch hier steht meist der Tier- und Naturschutzgedanke an erster Stelle.
Im übrigen ist es mit Geld alleine nun auch nicht getan. Solch eine "Schießgenehmigung" - wie Du es so schön nennst - bezeichnet man auch als das "grüne Abitur". Da hängt einiges an Arbeit und Zeit dahinter ..."
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Da hat Ida recht, bevor man Jäger werden darf, steht meines Wissens eine nicht einfache Prüfung an.
Reine "Trophäenjäger" sind für mich keine Jäger im eigentlichen Sinne, ich glaube, darüber müssen wir nicht diskutieren, die mag wohl niemand von uns.

Ich kenne aber auch verantwortungsbewusste Jäger und Förster !
Ein Jäger, der seinen Job ernst nimmt, hat wirklich die Verantwortung für das Wild im Blick - denn wäre es besser für die Tiere, qualvoll zu verhungern oder an Krankheiten zu sterben ?
Wir Menschen haben unsere Umwelt in Jahrhunderten so gestaltet, dass keine Raubfeinde wie Luchs, Wolf etc. mehr da sind, also haben wir jetzt auch die Verantwortung, dass das Wild nicht qualvoll leidet - und auch die Wälder nicht übermässig leiden.
Das ist eine Gratwanderung, aber diesen Grat haben wir selbst geschaffen, das sollten wir nicht vergessen.