- Milchleisten-Mammatumor Beitrag #1
Elke49
- Beiträge
- 20
- Punkte Reaktionen
- 0
Meine Schäferhündin(im Mai 12) hatte einen schweren Start ins Leben,bei den Vorbesitzern wurde sie 1,5 Jahre an einer Kette gehalten die 50 cm kurz war.Sie wurde vom Amtstierarzt dort weg geholt,kam ins Tierheim für ein halbes Jahr bis ich sie entdeckte.Es war Liebe auf den ersten Blick,zu Hause angekommen kam sie von der Leine ab und konnte nicht rennen....Schock,was sie aber schnell lernte auf ihrem 1000qm grossem Revier.Bis zum November 2009 hatte sie ein schönes Hundeleben,sie fing an sehr viel am Tag zu trinken und ich wollte daher einen TA aufsuchen.Ein paar Tage später nahm sie nichts richtig wahr,freute sich nicht wenn wer nach Hause kam und lag nur da.Ich streichtelte sie am Bauch und stellte fest das eine Milchleiste von vorne bis hinten dick und hart war.Da ich immer ....Menschen Tiere und Doktoren... sehe war mir klar was das heisst.Wir fuhren schnell zum TA und er bestätigte was ich ahnte,ein sehr schnell wachsender Tumor und von einer Op wurde abgeraten wegen dem Alter und wegen dem fortgeschrittenen Stadium.Uns wurde gesagt wenn sie es bis zum Sommer schafft dann ist es gut.Das sollte aber leider nicht sein.Nach drei Spritzen wegen dem Fieber war sie wieder besser drauf,bis dann wieder ein Schub in Form eines Tochtertumors kam am Schulterblatt.Sie hat sich total gierig dran geleckt und bekam wieder Spritzen,das war vor 14 Tagen.Seit vergangene Woche leckt sie an der Milchleiste wie verrückt und an der anderen Stelle auch.Heute habe ich eine zweite Meinung einholen wollen und merkte wie mein Hund im Auto stinkt,das passiert wenn der Tumor durch die Zitzen aufbricht und wurde mir vom ersten Tierarzt gesagt das es passieren kann.Die 2. Tierärztin hat das bestätigt und das war auch der gestank.Die Hunde haben zwar keine Schmerzen,aber es spannt und juckt unwahrscheinlich und daher dieser Drang zum lecken.Sie liegt immer nebenmir und der Gestank ist wie bei Gammelfleisch.Morgen um 19 Uhr wollen wir sie erlösen auf Anraten des TA,es fällt mir total schwer aber ich will nicht das sie leidet.Es ging alles viel zu schnell vorran,aber ich lass sie seit dem Ausbruch nichtmehr allein.Ich schlafe auf der Couch und sie auf ihrem Hundebett neben mir....auch in dieser letzten Nacht sofern man überhaupt von schlafen reden kann denn ich bin eh nur am heulen.Ihr Grab ist auch schon vorbereitet an ihrem Lieblingsplatz,das ging trotz Frost Gott sei Dank.So haben wir sie immer bei uns.
Ich wünsche denen die sowas auch durchmachen müssen,egal was für eine Krankheit es ist... alles erdenklich Gute
Ich wünsche denen die sowas auch durchmachen müssen,egal was für eine Krankheit es ist... alles erdenklich Gute