- Freigehege für Griechen Beitrag #1
Swanlake
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Hallo,
unsere Griechische Landschildkröte soll im Frühjahr/Sommer (je nachdem, wie schnell das klappt mit dem Umzug ins Häuschen
) sein Freigehege im Garten bekommen.
Wir haben ihn erst seit Kurzem. Da er diesen Winter partout nicht in die Starre gehen wollte (auch nicht, bevor er zu uns kam), verbringt er die kalten Monate in der Wohnung. Zunächst hatten wir ausschließlich ein Terrarium, jetzt haben wir - zugegeben, etwas provisorisch - eine Art Zimmergehege daraus gemacht. Das ist aber kein Dauerzustand, bzw. auf Dauer soll er ja sowieso ganz raus.
Ich finde im Netz, hier im Forum und in unseren Büchern so viele verschiedene Angaben über die Größe des Freigeheges, dass ich mittlerweile ganz schön verwirrt bin. Wir wollen das eben jetzt schon planen, damit wir das gleich schön groß (artgerecht) bauen können und nicht später noch 10 mal etwas ändern müssen.
Deshalb hoffe ich, dass es ok ist, wenn ich hier meine Fragen in den Raum werfe. Die vielen verschiedenen Angaben überall sind total verwirrend. :?
1.) Er ist ca. 30 Jahre alt, ergo dürfte er nicht mehr (viel) wachsen. Wie viel qm sollte das komplette einzuzäunende Gehege haben? Ich meine keine "Mindestmaße", sondern "schöne Maße". Nicht übertrieben, aber eben so groß, dass wir wirklich ein gutes Gefühl haben können.
2.) Wie groß soll die Schutzhütte sein - Länge, Breite, Höhe? Wie tief muss sie in den Boden eingelassen werden? Gehört da nur Erde hinein oder anderes "Einstreu", wie Pinienrinde, Stroh, o.ä.?
3.) Die Tierärztin sagte uns, Schildkröten sehen Draht oder Glas nicht so gut und nehmen es nicht als Begrenzung wahr. Wir sollten unserem Kleinen zu Liebe eine deutlich sichtbare Einzäunung machen - wie tun wir das am Besten? Wäre behandeltes Holz in Ordnung? Schimmelt das nicht irgendwann, trotz Behandlung?
4.) Wie tief müsste die Bezäunung in den Boden gehen, damit er sich nicht freigräbt?
5.) UV-Licht bekommt er im Freien ja genug. Braucht er dann trotzdem noch eine Wärmelampe? Wie wohnen in Schleswig-Holstein, da ist es ja meist ziemlich kühl und windig... :eusa_think:
Wenn ja: Wärmelampe in die Schutzhütte integrieren oder draußen? In der Schutzhütte hätte doch den Nachteil, dass er dann kaum noch rausgeht und ihm UV-Licht fehlen würde, oder?
Und: Wärmelampe auch bei Freihaltung nach festen Zeiten (Zeitschaltuhr) oder nach Gefühl, wenn das Wetter nicht so gut ist?
6.) Ist bei Freihaltung eine Zufütterung nötig? Er hätte dann ja ein großes Stück Wiese, auf dem "Unkraut", wie Löwenzahn oder Spitzwegerich, selbstverständlich nicht entfernt würde (außer durch ihn :mrgreen
und andere essbare Kräuter würden wir dort für ihn säen. Sepia- oder Eierschale und frisches Wasser bekäme er natürlich schon dazu, aber bräuchte er sonst noch Extrafutter?
7.) Wie groß sollte am Besten die Badestelle sein? Und wie macht man so etwas, mit Teichfolie vielleicht?
8.) Bräuchte die Einzäunung auch einen Schutz von oben, also einen "Deckel"? Ich glaube zwar nicht, dass er so gut klettern könnte (vielleicht unterschätze ich ihn da aber auch :lol
, aber ich denke da an Raubvögel, Marder, unsere Hunde, o.ä.
Das war es dann so weit erstmal...
Ich hoffe, jemand kann mir Antworten geben.
Liebe Grüße,
Swanlake
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edit: Achja - reicht bei Freilandhaltung auch eine Parasitenuntersuchung und evtl -behandlung einmal im Jahr oder müsste die da öfter erfolgen?
unsere Griechische Landschildkröte soll im Frühjahr/Sommer (je nachdem, wie schnell das klappt mit dem Umzug ins Häuschen
Wir haben ihn erst seit Kurzem. Da er diesen Winter partout nicht in die Starre gehen wollte (auch nicht, bevor er zu uns kam), verbringt er die kalten Monate in der Wohnung. Zunächst hatten wir ausschließlich ein Terrarium, jetzt haben wir - zugegeben, etwas provisorisch - eine Art Zimmergehege daraus gemacht. Das ist aber kein Dauerzustand, bzw. auf Dauer soll er ja sowieso ganz raus.
Ich finde im Netz, hier im Forum und in unseren Büchern so viele verschiedene Angaben über die Größe des Freigeheges, dass ich mittlerweile ganz schön verwirrt bin. Wir wollen das eben jetzt schon planen, damit wir das gleich schön groß (artgerecht) bauen können und nicht später noch 10 mal etwas ändern müssen.
Deshalb hoffe ich, dass es ok ist, wenn ich hier meine Fragen in den Raum werfe. Die vielen verschiedenen Angaben überall sind total verwirrend. :?
1.) Er ist ca. 30 Jahre alt, ergo dürfte er nicht mehr (viel) wachsen. Wie viel qm sollte das komplette einzuzäunende Gehege haben? Ich meine keine "Mindestmaße", sondern "schöne Maße". Nicht übertrieben, aber eben so groß, dass wir wirklich ein gutes Gefühl haben können.
2.) Wie groß soll die Schutzhütte sein - Länge, Breite, Höhe? Wie tief muss sie in den Boden eingelassen werden? Gehört da nur Erde hinein oder anderes "Einstreu", wie Pinienrinde, Stroh, o.ä.?
3.) Die Tierärztin sagte uns, Schildkröten sehen Draht oder Glas nicht so gut und nehmen es nicht als Begrenzung wahr. Wir sollten unserem Kleinen zu Liebe eine deutlich sichtbare Einzäunung machen - wie tun wir das am Besten? Wäre behandeltes Holz in Ordnung? Schimmelt das nicht irgendwann, trotz Behandlung?
4.) Wie tief müsste die Bezäunung in den Boden gehen, damit er sich nicht freigräbt?
5.) UV-Licht bekommt er im Freien ja genug. Braucht er dann trotzdem noch eine Wärmelampe? Wie wohnen in Schleswig-Holstein, da ist es ja meist ziemlich kühl und windig... :eusa_think:
Wenn ja: Wärmelampe in die Schutzhütte integrieren oder draußen? In der Schutzhütte hätte doch den Nachteil, dass er dann kaum noch rausgeht und ihm UV-Licht fehlen würde, oder?
Und: Wärmelampe auch bei Freihaltung nach festen Zeiten (Zeitschaltuhr) oder nach Gefühl, wenn das Wetter nicht so gut ist?
6.) Ist bei Freihaltung eine Zufütterung nötig? Er hätte dann ja ein großes Stück Wiese, auf dem "Unkraut", wie Löwenzahn oder Spitzwegerich, selbstverständlich nicht entfernt würde (außer durch ihn :mrgreen
7.) Wie groß sollte am Besten die Badestelle sein? Und wie macht man so etwas, mit Teichfolie vielleicht?
8.) Bräuchte die Einzäunung auch einen Schutz von oben, also einen "Deckel"? Ich glaube zwar nicht, dass er so gut klettern könnte (vielleicht unterschätze ich ihn da aber auch :lol
Das war es dann so weit erstmal...
Ich hoffe, jemand kann mir Antworten geben.
Liebe Grüße,
Swanlake
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edit: Achja - reicht bei Freilandhaltung auch eine Parasitenuntersuchung und evtl -behandlung einmal im Jahr oder müsste die da öfter erfolgen?