- Ein Tier stirbt - Ich bleibe bei dir bis zum Schluß und lasse dich nicht alleine. Beitrag #1
Wussel
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Hallo!
Ich möchte doch ein wenig Berichten auch wenn ich eigentlich keinen Thread aufmachen wollte. Ich weiß auch gar nicht wo ich das einstellen soll in welchen Ufo, da es ja für alle Tiere ist.
Vorweg möchte ich ganz dringend sagen, wenn ihr merkt eurer Hamster / bzw ein anderes Tier (was auch immer ihr habt) haben Schmerzen und Verletzungen, Tumore, was am Auge usw. nicht frisst und ihr wisst nicht warum geht zum Tierarzt mit ihm. Ich weiß es ist schlimm wenn man ein Tier nicht in seiner gewohnten Umgebung sterben lassen kann, aber es leiden zu lassen ist auch nicht Sinn der Sache und ich habe die erfahrung gemacht das man das Tier dann oft doch noch helfen kann und wunderschöne Tage mit ihm hat.
Meine kleine Daphne ist jetzt 2 ½ Jahre alt. Sie hatte die eine oder andere Krankheit die sie trotz langer Behandlung gut überstand. Laut letzten TA Besuch hat sie keine Schmerzen und wird auch nicht an einer Krankheit sterben sondern an Alterschwäche.
Im Gesamten hat mich meine Daphne mit Taxifahrkosten und alles drum und dran knapp 400€ gekostet.
Meiner Familie darf ich das gar nicht erzählen, die erklären mich vor Verrückt. Ich hatte schon einmal gedacht das sie stirbt aber der TA meinte das ich eine Kämpferin habe und sie so schnell nicht stirbt, und die Tierärztin hatte recht behalten.
Gestern sah ich dass es meiner Daphne nicht gut ging. Sie atmete sehr schwach, verweigerte das Futter, Popo ganz nass.
Ich versorgte sie erst einmal versuchte ihr Babybrei ein zuflössen aber sie wollte nicht. Ich habe sie dann eingekuschelt und in meine Kapuze vom Sweatshirt getan, dort schlief sie dann ganz ruhig.
In der Nacht reagierte sie kaum noch auf mich und ich dachte sie wird die Sonne nicht mehr sehen.
Habe schon das Geld und alles für das Tierkrematorium bereitgelegt dort angerufen und mich schlau gemacht.
Heute Morgen schaue ich nach ihr, das Futter noch immer unberührt. Mit den Gedanken schon sie sei tot schaute ich in die Kuschelhöhle rein und da blinzelte sie mich an.
Vorsichtig nahm ich sie und versucht ihr wieder etwas Babybrei zu geben, wollte sie wieder nicht. Dafür nahm sie ein Stück Apfel.
Ich weiß dass ich mir keine Illusionen machen darf, Hamster fressen bis zum Schluss um den Schein zu wahren, dass sie nichts haben.
Meine kleine Süße kann inzwischen nicht mehr laufen und nur den Kopf etwas heben. Sie ist sehr dünn, ich spüre ihre Knochen und kann die Wirbelsäule sehen, dabei hatte sie während ich gepeppelt habe wieder zugenommen,das alles hat sie schnell wieder abgebaut.Auch ist sie kalt hat Untertemperatur und ich wärme sie wo ich nur kann.
Im Moment schläft sie wieder in ihr rotes Sofa ganz fest und Atmet langsam.
Zeitweise hatte ich heute den Gedanken zum einschläfern und suchte eine Tierarztpraxis in meiner Nähe raus, aber dann schaute sie mich mit ihren Knopfaugen an und kuschelt sich in meine Hand, so dass ich mich entschied sie ruhig und friedlich in ihrer Umgebung sterben zu lassen.
Ich weiß nicht wie lange es noch dauern wird, bis sie ganz einschläft und die Regenbogenbrücke betritt, aber ich weiß sie wird es friedlich und ohne Schmerzen tun.
Ich weiß nicht warum ich das schreibe, vielleicht weil es mir dann doch etwas leichter fällt zu akzeptieren. Weinen kann ich noch nicht, aber das kommt sicher noch. Ich kenne mich.
Und danke noch mal an alle die mir im Blog und Chat zugehört haben und Trost spenden.
Vielleicht hilft es ja auch den einen oder anderen wenn er hier schreibt über sein Tier den tot und alles was damit zu tun hat besser zu verarbeiten.
Ich möchte doch ein wenig Berichten auch wenn ich eigentlich keinen Thread aufmachen wollte. Ich weiß auch gar nicht wo ich das einstellen soll in welchen Ufo, da es ja für alle Tiere ist.
Vorweg möchte ich ganz dringend sagen, wenn ihr merkt eurer Hamster / bzw ein anderes Tier (was auch immer ihr habt) haben Schmerzen und Verletzungen, Tumore, was am Auge usw. nicht frisst und ihr wisst nicht warum geht zum Tierarzt mit ihm. Ich weiß es ist schlimm wenn man ein Tier nicht in seiner gewohnten Umgebung sterben lassen kann, aber es leiden zu lassen ist auch nicht Sinn der Sache und ich habe die erfahrung gemacht das man das Tier dann oft doch noch helfen kann und wunderschöne Tage mit ihm hat.
Meine kleine Daphne ist jetzt 2 ½ Jahre alt. Sie hatte die eine oder andere Krankheit die sie trotz langer Behandlung gut überstand. Laut letzten TA Besuch hat sie keine Schmerzen und wird auch nicht an einer Krankheit sterben sondern an Alterschwäche.
Im Gesamten hat mich meine Daphne mit Taxifahrkosten und alles drum und dran knapp 400€ gekostet.
Meiner Familie darf ich das gar nicht erzählen, die erklären mich vor Verrückt. Ich hatte schon einmal gedacht das sie stirbt aber der TA meinte das ich eine Kämpferin habe und sie so schnell nicht stirbt, und die Tierärztin hatte recht behalten.
Gestern sah ich dass es meiner Daphne nicht gut ging. Sie atmete sehr schwach, verweigerte das Futter, Popo ganz nass.
Ich versorgte sie erst einmal versuchte ihr Babybrei ein zuflössen aber sie wollte nicht. Ich habe sie dann eingekuschelt und in meine Kapuze vom Sweatshirt getan, dort schlief sie dann ganz ruhig.
In der Nacht reagierte sie kaum noch auf mich und ich dachte sie wird die Sonne nicht mehr sehen.
Habe schon das Geld und alles für das Tierkrematorium bereitgelegt dort angerufen und mich schlau gemacht.
Heute Morgen schaue ich nach ihr, das Futter noch immer unberührt. Mit den Gedanken schon sie sei tot schaute ich in die Kuschelhöhle rein und da blinzelte sie mich an.
Vorsichtig nahm ich sie und versucht ihr wieder etwas Babybrei zu geben, wollte sie wieder nicht. Dafür nahm sie ein Stück Apfel.
Ich weiß dass ich mir keine Illusionen machen darf, Hamster fressen bis zum Schluss um den Schein zu wahren, dass sie nichts haben.
Meine kleine Süße kann inzwischen nicht mehr laufen und nur den Kopf etwas heben. Sie ist sehr dünn, ich spüre ihre Knochen und kann die Wirbelsäule sehen, dabei hatte sie während ich gepeppelt habe wieder zugenommen,das alles hat sie schnell wieder abgebaut.Auch ist sie kalt hat Untertemperatur und ich wärme sie wo ich nur kann.
Im Moment schläft sie wieder in ihr rotes Sofa ganz fest und Atmet langsam.
Zeitweise hatte ich heute den Gedanken zum einschläfern und suchte eine Tierarztpraxis in meiner Nähe raus, aber dann schaute sie mich mit ihren Knopfaugen an und kuschelt sich in meine Hand, so dass ich mich entschied sie ruhig und friedlich in ihrer Umgebung sterben zu lassen.
Ich weiß nicht wie lange es noch dauern wird, bis sie ganz einschläft und die Regenbogenbrücke betritt, aber ich weiß sie wird es friedlich und ohne Schmerzen tun.
Ich weiß nicht warum ich das schreibe, vielleicht weil es mir dann doch etwas leichter fällt zu akzeptieren. Weinen kann ich noch nicht, aber das kommt sicher noch. Ich kenne mich.
Und danke noch mal an alle die mir im Blog und Chat zugehört haben und Trost spenden.
Vielleicht hilft es ja auch den einen oder anderen wenn er hier schreibt über sein Tier den tot und alles was damit zu tun hat besser zu verarbeiten.
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