Welpen auch für Anfänger

Diskutiere Welpen auch für Anfänger im Frettchen Haltung Forum im Bereich Frettchen Forum; Hallo Leute, ich wollte mal meine Erfahrung berichten. Es heißt immer, man soll als Anfänger keine Welpen nehmen sondern schon "erzogene"...
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  • Welpen auch für Anfänger Beitrag #1
laus

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Hallo Leute,

ich wollte mal meine Erfahrung berichten.
Es heißt immer, man soll als Anfänger keine Welpen nehmen sondern schon "erzogene" Freddis.
Es liegt immer am Mensch, und ein erwachsenes Frettchen wird bei neuen , fremden Menschen oder Besitztern auch versuchen wie weit es gehen kann( zwicken, beißen). Natürlich sind die vielleicht schon Stubenrein, was die Welpen nicht sind. Aber ansonsten sollte man sich eh vorher mit allen Themen ( Haltung, Erziehung, Nahrung, Beschäftigung, Kastration, Impungen usw.) so gut beschäfftigen, dass das mit Welpen auch kein Problem ist! Wenn man sich echt richtig informiert.Und die Leute, die sich nicht um ihr Wissen vorher kümmern, können auch mit erwachsenen Freddis Probleme bekommen.
Bevor wir unsere 3 Racker angeschafft haben, haben wir einen Frettchenverrein besucht und uns stundenlang den Umgang mit diesen Tieren zeigen lassen. Echt empfehlenswert, da man sie da auch hautnah erleben kann.
Auch wie man sie zurechtweisen kann!
Das Argument daß diese Vereine, auch zu recht äußern ist, das Anfänger oft
mit der Erziehung doch nicht klar kommen-die Freds dann bissig werden und dann als Abgabetiere bei ihnen landen.
Meiner Meinung nach kommen diese Leute auch mit erwachsenen Tieren nicht so leicht klar!
Wie gesagt, wir haben uns halt echt ausreichend informiert ( Bücher, Dokus, Internet, Frettchenverein) und haben uns dann trotz allem für Welpen entschieden.
Beim Verein war kein einziges Tier dabei, daß so lieb und ( für Frettchen)unbissig war, wie jetzt unsere Schatzis.
Man weis halt bei Abgabetieren auch nie, was sie erlebt haben.
Ich finds natürlich auch gut, wenn solche armen Freddis ein Zuhause
finden aber es ist Unsinn zu behaupten, daß sich kein Frettchenanfänger Welpen zulegen soll.
Auch unsere (mit Frettchen erfahrene) Tierärztin ist total begeistert, wie lieb sie sind.
Also Leute, informiert euch vorher richtig, dann bekommt ihr auch raus, ob diese Tiere was für euch sind. Versucht das Wesen dieser kleinen Räuber zu verstehen und trefft auch erst mal live welche bevor ihr euch eigene Freddis zulegt!

Gruß Judith
 
  • Welpen auch für Anfänger

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  • Welpen auch für Anfänger Beitrag #2
Hallo und willkommen hier,
natürlich gibt es auch Leute, die auf Anhieb mit Welpen klarkommen und natürlich gibt es auch schwierige Abgabis.
ABER in der Regel ist es eben so, daß Frettchenanfänger mit Welpen überfordert sind. Informationen sind ja gut und schön (und auch sinnvoll!), aber sie ersetzen nicht die Erfahrung, die man macht, wenn man wirklich Frettchen hat. Wenn man sich an eine gute Frettchenhilfe wendet, werden die einen 100 % dabei begleiten, die richtigen Tiere zu finden und auch den richtigen Umgang mit ihnen zu erlernen. Eine vernünftige Hilfe würde einem Angänger keine verhaltensauffälligen Frettchen geben.
Oft sind die Frettchen ja erstmal eine Weile in der Hilfe, so daß die Pfleger die Tiere kennenlernen und einschätzen können. "Bissige" Frettchen werden meist so lange dabehalten, bis sie vermittlungsfähig sind (ich hatte schonmal 2 Fähen 5 Monate hier, bis ich sie abgeben konnte), oder ggfs. eben gar nicht weitervermittelt.

Holt man sich Welpen vom Züchter, kann man nicht einschätzen, wie sich der Charakter des Fretts entwickelt. Sicher bekommt es vom Züchter einiges "in die Wiege gelegt", es kommt ja auch immer mit drauf an, wie der Züchter sich kümmert und die Kleinen sozialisiert. Aber ob des Frettchen im Endeffekt ein ruhiger Genosse oder ein Quirl wird, kann man bei Welpen nie sagen.
Zumal auch die Käufer von Welpen wirklich ganz viel falsch machen können. Das ist gar nicht böse gemeint, aber bereits erzogene "Alt"-Tiere gewöhnen sich ihre guten Eigenschaften (nicht beißen, in's Klo machen, nicht den Blumentopf ausbuddeln usw) nicht so schnell ab, auch wenn man "falsche Erziehungsmethoden" anwendet.
Geht man aber mit Welpen nicht richtig um, so hat man nachher Füße zwackende, Finger beißende, Nase piercende, überall hinmachende, alles zerstörende, saufreche kleine Monster. Und denen das dann wieder abzuerziehen ist richtig schwer, zumal wenn man die Erziehung selbst erstmal lernen muss.

Dazu kommt natürlich meine persönliche Einstellung dazu, wie eine vernünftige Zucht auszusehen hat und daß es eh ausreichend Frettchen gibt, die ein Zuhause suchen...

Alles in allem würde ich weiterhin jedem zu Abgabefrettchen raten, vor allem Anfängern.

LG Tina
 
  • Welpen auch für Anfänger Beitrag #3
Jedes Frettchen hat ja auch einen eigenen Karakter, egel ob Welpe oder nicht!
Ich glaub auch nicht, dass man einem Freddi, das total auf buddeln abfährt, das ganz aberziehen kann- oder auch soll!
Man kann nie alle gleich brav hinbekommen.Wär ja auch langweilig!
Und zum Züchter: Wenn man da eben genau schaut, wie der Züchter ist, und wie die Eltern sind ist es eben kein problem!
Die meisten wissen denk ich im Vorraus einfach zu wenig um auf die wichtigen Dinge zu achten und sie zu erkennen!
Vielleicht ist desweden die Aussage nicht ganz falsch, Anfängern keine Welpen geben zu wollen!
Aber es muß eben nicht Zwangsläufig so sein,oder!
Natürlich schaun die Frettchenvermittler von so Stationen auch, dass man als Anfänger liebe Frettchen bekommt. Aber ich bin überzeugt, wenn wir jetzt erwachsene Tiere genommen hätten, die wären nicht so lieb geworden wie jetzt unsere!
Aber es gibt leider viel zu viel, die sich gar nicht auskennen und es aber meinen, desshalb ist es vielleicht nicht schlecht zu behaupten- keine Welpen für Anfänger!
Aber genau das ist es, lieber Abgabetiere loswerden bevor die Nachfrage auf Wepen noch grösser wird und dadurch nochmehr Abgabetiere entstehen, weil viele Leute halt doch nix wissen ausser: Ohh,sind Welpen! Süß!
 
  • Welpen auch für Anfänger Beitrag #4
Jedes Frettchen hat ja auch einen eigenen Karakter, egel ob Welpe oder nicht!
Ich glaub auch nicht, dass man einem Freddi, das total auf buddeln abfährt, das ganz aberziehen kann- oder auch soll!
Genau das meine ich. Geht man zu einer Frettchenhilfe und holt sich ein erwachsenes Tier, wissen die vorher, welche Eigenschaften dieses Frett hat und sagen es einem. Z.B. daß das Frettchen eben gerne Pflanzen ausbuddelt oder überall hochklettert, wie ein kleines Äffchen.
Wenn man sich einen 10 Wochen alten Welpen holt, entwickelt sich das alles noch und man kann in dem Alter überhaupt noch nicht abschätzen, wie der Kleine später als Großer mal drauf ist.

Man kann nie alle gleich brav hinbekommen.Wär ja auch langweilig!
Ein Anfänger fände das vielleicht ganz praktisch!?

Und zum Züchter: Wenn man da eben genau schaut, wie der Züchter ist, und wie die Eltern sind ist es eben kein problem!
s.o....

Die meisten wissen denk ich im Vorraus einfach zu wenig um auf die wichtigen Dinge zu achten und sie zu erkennen!
Vielleicht ist desweden die Aussage nicht ganz falsch, Anfängern keine Welpen geben zu wollen!
Aber es muß eben nicht Zwangsläufig so sein,oder!
Ist doch genau mein Reden.

Natürlich schaun die Frettchenvermittler von so Stationen auch, dass man als Anfänger liebe Frettchen bekommt. Aber ich bin überzeugt, wenn wir jetzt erwachsene Tiere genommen hätten, die wären nicht so lieb geworden wie jetzt unsere!
Da sitzt du einem Irrtum auf. Abgabis wissen meist ganz genau, was für ein Glück sie haben, wenn sie ein endgültiges Zuhause bekommen und sind sehr dankbar. Ich habe in 17 Jahren noch KEINEN Abgabi bekommen, der nicht im Endeffekt ein superlieber Schmuser geworden ist. Im Gegensatz zu den Fretts, die ich als Welpe bekommen, bzw. selbst gezüchtet habe - die sind rotzfrech und wissen gar nicht, wie gut sie es bei mir haben! ;) Natürlich sind auch die zahm und lieb, aber sie benehmen sich definitiv anders, als Abgabis.

Aber genau das ist es, lieber Abgabetiere loswerden bevor die Nachfrage auf Wepen noch grösser wird und dadurch nochmehr Abgabetiere entstehen, weil viele Leute halt doch nix wissen ausser: Ohh,sind Welpen! Süß!
Ist das jetzt positiv oder negativ gemeint?

LG Tina
 
  • Welpen auch für Anfänger Beitrag #5
Schon eher positiv, ich meine einfach, dass das halt ein grosses Gerücht ist, Welpen wären so schlimm.Sind halt Räuber, oder!?Aber ein erwachsenes Tier braucht auch gute Pflege und die richtigen Besitzer und kann auch spinnen!
Einer der Frettchen versteht und sich echt auch reinhängt kann auch Welpen nehmen, derjenige weis ja dann eben auch, dass ein Tier eben mal anderst sein kann oder sich zum gangster entwickeln kann, der kommt dann damit eben auch klar.
Alle Abgabetiere die ich kennengelernt habe, waren (bissiger) als unsere, da hab ich jetzt halt ne andere Erfahrung gemacht wie du!
Und irgendwie meinen jetzt alle, erwachsene Tiere wären lieber, die kann ja jeder halten!?
Und mit denen kann man ja alles machen, mich erschreckts halt voll wieviele Leute sich Abgabetiere holen, die dann früher oder später z.B. doch alleine leben müssen, wenn eins stirbt oder z.B. das Frettchen krank wird und die nicht zum Tierarzt gehen.Ich frag mich auch immer wieso es immernoch so viele einsame Frettchen gibt und viele einfach nicht verstehen wollen, das das Tierquälerei ist. Sollche Leute sollten meiner Meinung nach halt gar keine Tiere halten. Da hätten es die Tiere oft in den Stationen doch noch besser.
Aber die, die es richtig machen sollten selbst entscheiden können ob Welpe oder nicht. Natürlich ist das immer schwer festzustellen, wer ein guter Tierhalter ist und wer nicht.
Aber die Abgabetiere, meine ich, werden leicht auch an die falschen Leute abgegeben, weils mit denen ja so einfach wäre!
Plötzlich muß so ein Tier z. B in nem Käfig leben, oder sonstiges und wird dann auch "böse". Man kriegt hir ja im Forum gut mit, was da teilweise für Nullchecker am Start sind!
Ich denke wir wären eh in den meisten Punkten gleicher Ansicht!
 
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