Hallo,
ich denke, da kann man keine klare Meinung haben und viele sind da eher "zweigeteilt"...
Da gibt es die "Mittellosen", die von dem wenigen was sie haben das Meiste abzweigen um es ihrem Tier zukommen zu lassen...ich kenne einen Obdachlosen, der hat nach langen Verhandlungen einen Hund aus dem TH bekommen, es war ein sechs Jahre alter Schäferhund-Mix, der KEINEN (nicht mal die Pfleger) an sich ran ließ, nur diesen Obdachlosen...er bekam dann die Auflage, den Hund nur angeleint und mit Maulkorb zu führen etc., hatte den Hund zur Probe, alle Eventualitäten wurden zehn Mal geprüft...so und inzwischen ist der Hund elf Jahre alt, wird einmal jährlich vom TH-TA (kostenlos) durchgecheckt/geimpft/entwurmt, läuft inzwischen ohne Leine, lässt sich problemlos von Fremden anfassen und ist meines erachtens nach glücklicher als mancher "Familienhund"...der Mann sitzt oft in der Fußgängerzone und bettelt, ABER er geht sobald er genug Geld hat erstmal in den Supermarkt und kauft dem Hund Futter und er freut sich über ne Dose Rinti mehr als über nen Euro!!! Der Hund ist gepflegt und hat glaube ich einfach den passenden Besitzer gefunden! In diesem Fall sehe ich da kein Problem, es ist alles geregelt, Hund und Herr geht es den Umständen entsprechend gut und wer weiß wahrscheinlich wäre der Hund nie aus dem TH rausgekommen...
So und dann gibt es die Leute, die kein Geld haben, bzw. nicht bereit sind das wenige was sie haben zu teilen und sich dann trotzdem Tiere anschaffen...diese Menschen sind verantwortungslos und egoistisch, genauso wie die mit Geld, die trotzdem nicht bereit sind ihr Tier so artgerecht und gut wie möglich zu halten! Das hat aber dann glaube ich nichts mit der finanziellen Situation zu tun, dass sind eher die Leute mit der Auffassung "ist ja nur ein Tier"...wen es krank ist...egal, wenn es stirbt...egal etc. Aber wie gesagt diese Mentalität hat nichts mit der dicke des Geldbeutels zu tun!
Also ein zweischneidiges Schwert...