Husky als Familienhund?

Diskutiere Husky als Familienhund? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallihallo alle zusammen, ich brauche echt unbedingt eure Hilfe. In meiner familie beraten wir schon lange über die anschaffung eines Huskys, wir...
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  • Husky als Familienhund? Beitrag #1
Cindy34

Cindy34

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Hallihallo alle zusammen,

ich brauche echt unbedingt eure Hilfe. In meiner familie beraten wir schon lange über die anschaffung eines Huskys, wir hatten schon immer Hunde und es würde mich jetzt einfach interessieren ob es wirklich stimmt was alle immer sagen von wegen der muss den ganzen tag rennen also ich weiß ja das er mehr auslauf brauch als bei anderen hunden aber den ganzen Tag?? Ich meine Huskys sind mit der Zeit ja auch an dieses Klima gewohnt da man sie darauf gezüchtet hat also glaube ich sind sie auch etwas fauler als ihre verwandten in Alaska!
Bitte gebt mir ein paar Tipps. Falls ihr selber einen Hund habt könnt ihr mir ja vielleicht sagen wie oft und wie lange ihr mit ihm unterwegs seid und wie ihr mit ihm zurecht kommt also auch im verhalten ob sie hyperaktiv sind oder eher normal.

glg Cindy
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #2
Der Husky hat ein höheres Bewegungsbedürfnis wie andere Hunderassen, außerdem sind sie sehr eigensinnig und haben Jagdtrieb also überlegt gut worauf ihr euch einlasst ;)
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #3
Viele Vorurteile kann man sehr gut belegen.
Zb das man tagtäglich kilometer weit rad fahren muss etc.
Das stimmt nich, außer du willst trainieren.
Wie meinte eine Züchterin? Es gitbt Leute die laufen Marathon, es gibt aber auch welche die lassen es sein.
Doch eins müsstet ihr stark überlegen, ein Husky ist kein Einzelhund. Ihn alleine zu halten wäre eine strafe für ihn.
Sie brauchen nun wirklich ihr Rudel. Wir haben ja auch 3 Hunde (nur meiner davon ist ein Husky).
Huskys kann man nicht ohne Leine laufen lassen? Auch eine Sache der Erziehung.
Meiner läuft den ganzen Tag ohne Leine auf ein nicht-Eingezäunten Hof umher und ist noch nie abgehauen.
Hyperaktiv? Nicht mehr als andere Hunde.
Er brauch seine Tobeeinheiten um ausgelastet zu sein, aber die brauchen andere auch.
Jagdttrieb? Naja, anfangs hatte meiner 2 Hühner gerissen, dann hat Oma ihn so angemeckert das dass gefruchtet hat, er geht an kein Geflügel mehr.
Katzen rennt er zwar hinterher, aber er bleibt stehen sobald diese stehen bleibt.
Unseren Kühe oder Pferden hing er noch nie am Hals ;)

Die Nordischen sind gute Futterverwerter, sprich sie saugen alles auf was ihnen vor der Nase kommt ^^
Das kann in soweit vorteilhaft sein, das sie für Futter sehr viel tun.
Meiner würde für bayrischen Leberkäse sterben.
Von daher klappt es auch eigentlich gut mit der Erziehung. Man muss eben nur Sehr konsequent sein.
Und nen Dickschädel? Nagut, haben viele die ich kenne, meiner nicht.
Das kommt auf den Charackter an, es gibt auch welche denen man den Jagttrieb nicht abgewöhnen kann.
Bei uns stehen die Rehe knapp 20 Meter neben dem Hof, es wird nichtmal versucht sie zu jagen.

Es spricht also nichts dagegen, doch... mom ^^
Wie lange müsste er alleine bleiben? Weil da kommen viele mal auf kommische Ideen.
und das hab ich bis jetzt bei fast jedem gesehen ^^
Vom Schuh zerfetzen über Stuhl anknabbern und mal aufm Fensterbrett sitzen und Blumen ausbuddeln.
Meiner hat die Kurve bekommen, er kann alleine bleiben.

Soweit spricht nichts gegen einen Familienhund, meiner ist auch einer ;)
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #4
@ Abu Sayanna: Klar es gibt ausnahmen in jeder Rasse wenn du schreibst deiner hat kaum Jagdtrieb ist er da wohl eine den ich habe den Husky anders kennen gelernt ;)
Allerdings beim kauf darauf hoffen eine Ausnahme zu bekommen ist ja nicht wirklich das richtige :D

Wie lange würde er alleine bleiben?
Wie wird er Ausgelastet?
Hundeerfahrung?
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #5
Deswegen habe ich ja geschrieben das es auf den Charackter ankommt.
Aber ich habe meinen Hund so erzogen, das er weiß das es bei mir immer was besseres gibt, als das Wild das da grade wegrennt.
Und seitdem macht er auch keine Probleme im Wald ohne Leine. Er guckt wenn ein Hase wegrennt, dann guckt er aber mich an und kommt.

So wie ich es gelesen habe hatten sie schon viele Hunde.

Wie sagt man? In jedem Husky steckt ein wenig Hund? ^^

Wie ist eure Wohnsituation? In einer Neubauwohnung würde ich mir keinen Husky holen, die Gefahr zu jagen wäre aber geringer ;)
Also ein Garten müsste schon mindestens da sein, auch wenn dieser sich wohl sehr in seiner Gestalt ändern würde, weil buddeln ist ihre 2te Leidenschaft ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Husky als Familienhund? Beitrag #6
So soll es ja auch sein das du interessanter wie das Wild bist ;)
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #7
Der Husky ist ein unheimlich intelligenter Hund, er muss vom Kopf her gefordert und ausgelastet werden, sonst sucht er sich selbst eine Beschäftigung.
Der Bewegungsdrang wird oft überschätzt, du kannst ihn einen Bewegungsdrang auch anerziehen und dann verlangt er natürlich auch danach.
Die Nordischen haben alle einen ausgeprägten Jagdtieb, ist aber einer Sache der Erziehung ob man ihn irgendwann ableinen kann oder nicht, einfach ist es nicht, aber zu schaffen.
Huskys sind sehr eigenständige Hunde und sehr dicköpfig oder eigenwillig.
Ob das nun ein toller Familienhund ist, liegt an der Familie und deren Anforderungen und Möglichkeiten.
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #8
Meiner ist auch ein Hund mit einem 2ten Gesicht.
Als ihm nämlich mal langweilig war, fing er an Chester, unserem Border, nachzuahmen und hütet nun Kühe ^^
Bzw er versucht es. Er kriegt es auch schon ganz gut hin und wird immer bissle besser.
Doch trotzdem viel Kopfarbeit ^^

Weil einem Hund dem Langweilig ist, kommt schnell auf Dumme Ideen ^^

@Peanut, ja und deswegen habe ich keine Probleme mit einem jagenden Hund.

Ich denke mal Chester wird seinen Teil auch dazu beigetragen haben. Er hat Larry die Grenzen gezeigt, haut auch nicht ab. Und Huskys haben ja noch mehr Spaß dabei, wenn das Ganze Rudel mitkommt streifen zu gehen ^^
Und ich gehe nie zu Fuß vom Hof, weil sich erst so Wege eingeprägt werden. Wir haben hier genug Auslauf, und wenn ich mal Inliner fahren gehe oder durch Wald, naja dann muss ich da mit Auto hinfahren, aber das akzeptiere ich gerne, dafür das mein Hund nicht abhaut.
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #9
@ Abu Sayanna: Klar es gibt ausnahmen in jeder Rasse wenn du schreibst deiner hat kaum Jagdtrieb ist er da wohl eine den ich habe den Husky anders kennen gelernt ;)
Allerdings beim kauf darauf hoffen eine Ausnahme zu bekommen ist ja nicht wirklich das richtige :D

Wie lange würde er alleine bleiben?
Wie wird er Ausgelastet?
Hundeerfahrung?

also es gibt manche Tage da müsste er ca 2 stunden alleine bleiben das wäre dann so 2 mal im monat ansonnsten ist immer jemand da wie meine Mutter, mein Bruder oder ich. Das wären aber auch wirklich nur ausnahmen meine Mutter muss ab und an malfrüher anfangen zu arbeiten und dann kommts warscheinlich auf 2 stunden aber wie schon gesagt das ist eher die ausnahme als die Gewöhnlichkeit.
Also Hundeerfahrung haben wir schon ich hatte bisher 1 Hund meine Mutter 3 wir konnten sie bisher auch alle sehr gut erziehen.
Ich selber reite ab und an bei Jagdreiten und Wanderreiten mit wo er/sie mit könnte wenn er an Pferde gewöhnt ist und keine Angst vor ihnen hat. Ansonsten wohne ich in einem ziemlich kleinen Dorf und erledige viel mit dem Fahrrad was täglich schon so 1-2 Stunden ausmacht.

glg
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Wie ist eure Wohnsituation? In einer Neubauwohnung würde ich mir keinen Husky holen, die Gefahr zu jagen wäre aber geringer ;)
Also ein Garten müsste schon mindestens da sein, auch wenn dieser sich wohl sehr in seiner Gestalt ändern würde, weil buddeln ist ihre 2te Leidenschaft ^^

Wir wohnen in einem Haus das ca 300qm groß ist und haben einen etwa 70qm großen Garten wo er dann schon sehr viel Auslauf hätte. Im haus darf er selbstverständlich nicht in alle zimmer aber in so ziemlich die meisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Husky als Familienhund? Beitrag #10
Na das hört sich ja gut an mit dem Haus, so ist es bei uns auch, naja, der "Garten" ist bissle größer ^^
Ja, einen Husky kann man auch zum Reitbegleithund ausbilden, da musst du aber drauf achten, das du erst mit ca 2 Jahren anfangen darfst, weil er erst dann voll ausgewachsen etc ist. Sowieso, sollte vor 2 Jahren noch nicht "gearbeitet" werden.
Gegen ab und an Biken ist nichts einzuwenden.

Naja, die 2 Stunden wird er schon locker aushalten, dann gibbet nen Knochen und er hat Beschäftigung.
Wäre er dann "Solohund"? Weil wie gesagt, sie sind eigentlich extreme Rudeltiere.
Ich merke ja schon an meinem das der Chester sucht, weil wir wohnen in 2 Häusern auf unserem Hof, Chester ist seinem, Larry bei uns.
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #11
Nein wäre er nicht wir haben noch eine Hündin sie ist aber mittlerweile schon etwas älter tobt also nicht mehr alzu sehr also nach ner halben stunde ist schluss dann brauch sie eine Pause. Aber sonst liebt sie andere Hunde und spielt leidenschaftlich gerne.
 
  • Husky als Familienhund? Beitrag #12
Also, ich finde es toll das du dich vorher informierst. Ich wollte auch immer einen Husky haben. Mein absoluter Traumhund. Dann habe ich mich mit der Hilfe Huskys in Not in Verbindung gesetzt und mir das mal vor Ort angesehen. Nach langen Gesprächen und Spaziergängen habe ich mich dann gegen einen Husky entschieden. Und zwar weil ich ihm nicht 15 Jahre das garantieren kann was er braucht. Was ist wenn du ihm nicht mehr das geben kannst. DAs solltest du immer im Kopf haben. Wende dich doch mal an die Nothilfe. Die haben auch immer Welpen die sie vermitteln müssen, wenn ist da vielleicht der Richtige für dich bei.
 
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