Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied??

Diskutiere Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; keine Panik Flixilotte, der geht nicht an den PC xD Ich habe mir meinen Beitrag gerade nochmal durchgelesen und das ganz kommt doch ein wenig...
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  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #21
keine Panik Flixilotte, der geht nicht an den PC xD

Ich habe mir meinen Beitrag gerade nochmal durchgelesen und das ganz kommt doch ein wenig falsch rüber:
1. Ich weiß nur das dieser Mann das gemacht hat. Mehr nicht
2. Das mit seriös, mit Beachtung aller Regeln etc. war rein Hypothetisch. So xD
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied??

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  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #22
Wenn ein "Hundeliebhaber" zwei reinrassige, gesundheitlich durchgeprüfte Hunde, die also offiziell zuchttauglich sind und jeweiligen Rassen angehören, die miteinander harmonieren, verpaart (weil er z. B. die Optik und den Charakter beider Rassen interessant findet).

Wenn diese Tiere von Menschen gezüchtet werden, die sich wirklich mit Genetik und Zucht auskennen. Wenn diese Tiere einwandfrei - wie es bei einem seriösen Züchter sein sollte - aufwachsen. Wenn er diese Tiere dann in verantwortungsvolle Hände weiterverkauft zu einem angemessenen Preis.

Ist das in Euren Augen ein "Vermehrer"? Wenn ja, warum? Worin liegt der Unterschied, ob die Elterntiere der selben Rasse angehören oder nicht? Warum braucht das die Tierwelt in Euren Augen nicht? Oder braucht sie es vielleicht doch?

In meinen Augen ist ein Vermehrer jemand, der nur für Geld hundebabys produziert. Ob das nun in einem Hinterhof passiert, in einem Verein, von gleichrassigen Hundeeltern oder gemischten, absichtlich oder unabsichtlich ist egal!!
Wenn der Züchter sich wie oben geschrieben mit Genetik auskennt, sich vorbildlich um die Aufzucht der Welpen bemüht usw. spricht für mich nichts dagegen das man auch zwei verschiedene Rassen, die sich ergänzen, oder wieder gesünder machen ( z. bsp. Retromops) verpaart.

Seit tausenden Jaaren verpaart der Mensch verschiedene Hunde miteinander, einerseits wegen der Optik, andererseits wegen spezieller Eigenschaften, die für den Menschen zur jeweiligen Zeit am nützlichsten waren. Heute sind wir an einem Punkt angelangt in dem bald jedem das Wort Qualzucht geläufig ist, eben weil wir Menschen zu lang zu viel wert auf die Optik gelegt haben anstatt auf Gesundheit und Wesen. ( Sage dazu nur Schäferhund!oder Englische Bulldogge)
Normal ist das nicht mehr und schön in meinen Augen auch nicht! Die Leidtragenden sind die Tiere, und das ist das Schlimme. Und meiner Erfahrung nach gibt es auch in Vereinen durchaus schwarze Schafe, die nicht viel mehr interessiert als Geld und nochmals Geld.
Ginge es nach mir, würde ich sagen: Lasst der Natur freien Lauf! Der Genpool wäre größer und somit das Risiko an Erbkrankheiten zu erkranken geringer. Das würde jedoch beinhalten,dass wir Menschen aufhören müssten, Gott spielen zu wollen.

Lg
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #23
Ich weiß schon warum ich meinen niemals zum decken geben werde! Ich hab schon viele Sätze gehört wie: Oh wir sollten mal das gibt süße Welpen! Aber aufgrund das seine linke Hüfte nicht 1 A ist werde ich es schon nicht tun! Zudem ist er ziemlich schüchtern, ich kenne seine Eltern nicht usw!
Auch wenn mich zig leute fragen oder mir Geld dafür bieten würden würde ich das nicht tun!
Und ich werde auch alles dran setzten das es auch nicht mal ausversehen passieren kann!
Kranke Welpis würde ich mir nie verzeihen!
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #24
Hallo,

einige interessante Gedankengänge ...

Ich selbst würde immer einen Hund aus dem Tierschutz oder einem Notfall bevorzugen. Ich stelle gewisse "Ansprüche" an den Hund, er kann gewisse "Ansprüche" an mich stellen, die Chemie muß stimmen und dann passt das.;)

Ich habe jedes Verständnis dafür, wenn jemand sich einen Rassehund holt; egal ob er einfach die Rasseeigenschaften toll findet, den Hund für gewisse Zwecke (z. B. Jagd) nutzen möchte - solange dieser Hund von einem seriösen Züchter stammt.

Ich habe aber auch Verständis für Leute, die oft als Vermehrer betitelt werden, weil sie Rassen zielgenau und (in meinen Augen) verantwortungsvoll verpaaren. Sollte es irgendwann keine Notfälle mehr geben ;), hätte ich kein Problem damit, solch einen Hund aufzunehmen und dafür auch einen gewissen Preis zu zahlen.

Ein guter Züchter bedeutet für mich, daß sich jemand mit der Sache auseinandersetzt bevor er verpaart. Daß das Wohl der Hund an allererster Stelle steht - das der Eltern sowie natürlich auch das der Welpen. Und eben, daß die Welpen einwandfrei aufgezogen werden und tierärztlich versorgt sind. Ebenso macht einen guten Züchter für mich aus, daß er damit kein Geld verdienen möchte und genau guckt, wohin die Welpen gehen.

Ob es sich dann letztendlich um Rassehunde handelt oder um Mixe, hat für mich keine Bedeutung. Ebenso wenig die Zugehörigkeit zu einem Verband.

Ein Vermehrer ist für mich jemand, dem es nur ums Geld geht - Dann wird natürlich auch gespart wo es geht: Kein Tierarzt, keine Mühe bei der Aufzucht, viele Würfe von einer Hündin, usw.

Was mich wahnsinnig nervt ist eben diess Denken vieler, ein Rassehund sei mehr "wert" als ein Mix ... Für mich ist ein Hund ein Hund und kein Prestigeobjekt. Mir tun Menschen leid, die sich über die Herkunft, den Preis oder das Aussehen ihres Hunde profilieren müssen. Und ich kenne viele Leute, die eine Rasse alleine wegen der Optik wählen und dann erstaunt und überfordert sind, wenn der Hund seine rassetypischen Eigenschaften zeigt. Da denke ich mir dann oft, daß diese Hunde nicht von guten Züchtern kommen können - denn ein guter Züchter hatte sie nicht an diese Menschen gegeben.

LG Ida
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #25
Allein das Wort "Hobbyzüchter" hasse ich wie die Pest. Entweder man Züchtet anständig und gewissenhaft oder nicht. Es als "Hobby" anzusehen find ich irgendwo überflüssig.

jemand wo einfach keine Ahnung hat und sich mit der Sache noch nie richtig auseinander gesetzt zu scheint hat, sollte nicht so große Töne spucken...

es gibt einen rechtlich sehr wichtigen Unterschied zwischen Hobbyzucht und gewerblicher Zucht.

gewerbliche Zucht = Zucht mit etlichen Würfen im Jahr und hohen Einnahmen die den Lebensunterhalt decken sollen

Hobbyzucht = Zucht mit höchstens 2 Wüfen im Jahr, Preis der Welpen deckt grade mal die Kosten der Zucht, Einnahmen sind ziemlich wenig, davon könnte man niemals leben

ich verstehe das Problem daran nicht, wenn ein Züchter die Zucht als Hobby sieht... heisst das gleichzeitig dass er es nicht richtig und seriös macht???
finde ich nicht!
ganz anders schauts da aus wenn es kein Hobby ist sondern zur Absicherung des Lebensunterhaltes dient...

wie in einem anderen Thread schon erwähnt bin ich letztens über eine Seite gestolpert wo Golden Retriever und Toller miteinander verpaart werden (weiß nicht ida, ob du durch das angeregt wurdest diesen Therad hier zu eröffnen).
die Leute haben sich komplett mit Zucht, Genetik, Vererbung, etc. auseinandergesetzt.
sie machen sämtliche Gesundheitsuntersuchungen, also HD,ED, komplette Augenuntersuchung, Patella, Allergietest, etc.

und dann verpaaren sie die Hunde miteinander. sie hatten sehr viele Bilder und Berichte drin wie die Welpen geboren werden, wie sie aufgezogen, sozialisiert und geprägt werden... alles sah wirklich seriös aus!

auch gibts nur alle paar Jahre einen Wurf, wenn genügend Interessenten für diese interessante Mixtur da sind...

an und für sich denke ich mir, dass diese Verpaarungen total unnötig sind, aber mit Vermehrern würde ich diese Leute nicht vergleichen. die haben die gleichen Kosten und den gleichen Aufwand wie richtige Züchter, sie sparen zwar die Mitgliedsgebür und die Gebüren für Ahnentafeln vom Verein, aber dafür geben sie auch mehr für die Untersuchungen aus, die man durch die Vereine vergünstigt bekommt.

klar, behalten sie eine Nachzucht und wollen mit der weiterzüchten dann können sie mit diesem Mix nicht auf Ausstellung. aber wenn man bedenkt, dass bei sehr vielen Rassehundezuchtvereinen nicht mal eine Ausstellung pflicht ist sondern auch die Bewertung eines Tierarztes (der nicht auf die Rasse spezialisiert ist) ausreicht der beurteilt ob der Hund rassetypisch ist oder nicht, dann finde ich das nicht schlimm, ganz sicher nicht.

bevor man sich einen Hund vom richtigen Vermehrer holt, dann bitte doch lieber von dort her... würde es auch ok finden wenn man sich für diesen interessanten Mix interessiert und deshalb unbedingt so einen Hund möchte, auch ok. immerhin sind alle heutige Rassen aus verpaarung verschiedener Rassen entstanden, obwohl ich betonen muss dass es nun wirklich genügend Rassen gibt wo für jeden was dabei ist.

Mixe sind schon etwas total schönes, die Vielfalt ist echt toll, aber brauchen tut man sie wirklich nicht unbedingt. es gib so viele Rassen, für jeden ist etwas dabei. wenn man was augefalleneres möchte wo man nicht an jeder Straßenecke trifft dann ist es heute doch ein Leichtes übers Internet sich beraten zu lassen und gute Züchter zu finden.

ansonsten bin ich genau dieser Meinung (von ida):

Ein guter Züchter bedeutet für mich, daß sich jemand mit der Sache auseinandersetzt bevor er verpaart. Daß das Wohl der Hund an allererster Stelle steht - das der Eltern sowie natürlich auch das der Welpen. Und eben, daß die Welpen einwandfrei aufgezogen werden und tierärztlich versorgt sind. Ebenso macht einen guten Züchter für mich aus, daß er damit kein Geld verdienen möchte und genau guckt, wohin die Welpen gehen.

Ob es sich dann letztendlich um Rassehunde handelt oder um Mixe, hat für mich keine Bedeutung. Ebenso wenig die Zugehörigkeit zu einem Verband.

Ein Vermehrer ist für mich jemand, dem es nur ums Geld geht - Dann wird natürlich auch gespart wo es geht: Kein Tierarzt, keine Mühe bei der Aufzucht, viele Würfe von einer Hündin, usw.
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #26
Off-Topic
Jup, Goldchen ... genau das in Deinem anderen Thread war der ausschlaggebende Punkt, das ich diese Frage hier gestellt habe. *erwischt:uups::uups:*

Ich hatte bisher so ein wenig den Eindruck, daß jeder, der nicht Rassehunde im Verband züchtet von vielen als Vermehrer angesehen wird bzw. mit dem, was ich selbst als Vermehrer ansehe, gleichgestellt wird. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, daß jeder der einen Mix besitzt der nicht aus dem TH kommt, diese Vermehrer unterstützt. Und da bin ich eben anderer Meinung und wollte auch mal hören, wie andere das sehen ... LG Ida


Das mit dem Hobbyzüchter sehe ich übrigens genauso - mal abgesehen von steuerlichen Aspekten, die eine gewerbliche Zucht mit sich bringt.

Für mich ist ein Hobby eine Sache, mit der ich mich nicht aus Notwendigkeit beschäftige, sondern die ich aus Interesse, Leidenschaft oder Faszination an der Sache bzw. Liebe zur Sache mache. Was kann eine bessere Motivation sein für den Umgang mit Hunden bzw. deren Nachzucht?

LG Ida
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #27
Off-Topic
hehe, dachte ich es mir doch :D

von den Leuten vom VDH wird jeder Züchter der in einem Disidenzverein züchtet schon als Vermehrer verabscheut, dort gehts aber nur um Ruhm und Profit mit Mitgliesbeiträgen, etc.

wichtig sind die Gesundheit und das Wesen der Hunde, ob Ausstellungen wichtig sind muss jeder für sich selbst entscheiden, ich halte sie für nicht wichtig... ich selbst gehe nur auf ein oder zwei Ausstellungen um einen Beleg zu haben dass meine Hunde dem Rassestandart entsprechen, mehr möchte ich nicht und will ich meinen Hundis auch nicht antun!
wenn man nun einen Mix zum "züchten" nimmt, alle gesundheitlichen Dinge abgeklärt hat und das Wesen passt, dann ist das doch fast das gleiche, nur dass man eben keine Vorschrift hat wie der Hund aussehen soll, was bei einen oder anderen Rassen auch von Vorteil wäre (Boxer, DHS, etc.), so lange der Hund unter seiner Optik nicht leidet ist doch alles ok, oder nicht?

und mit dem Argument dass man ein Überraschungspaket bekommt braucht auch niemand ankommen, denn ich hatte bei meinem erstn Golden auch ein Überraschungspaket mit einem Golden-untypischem Wesen und sooo selten kommt das ja nun wirklich nicht vor, Individualcharakter eben...^^


ups, jetzt ist alles OT, naja egal...^^

das mit den steuerlichen Aspekten wollte ich noch hinzufügen, das hatte ich vergessen, der wesentliche Grund wieso rechtlich die Unterscheidung zwischen Hobby- und gewerblicher Zucht so wichtig ist!
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #28
ich finde hobbyzüchter(sofern sie es wirklich top machen)besser als gewerbliche.
der chi züchter ausem vdh in meiner nähe,hat auch direkt auf seiner homepage stehen:willkommen bei meiner hobbyzucht.finde ich persönlich net schlimm
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #29
Hobbyzüchter sind im jeden Falle besser als gewerbliche Züchter!!

gewerbliche Züchter züchten wie schon gesagt um Geld zu verdienen, damit da was dabei rausspring, anders wie bei der Hobbyzucht müssen diese ja irgendwo sparen.

soo, da wird dann mit Absicht ein Verband mit schwachen Regeln gesucht, der wo nicht viele Gesundheitsuntersuchungen vorschreibt, nicht vorschreibt wie oft man eine Hündin in welchem Abstand belegen lassen darf, wos egal ist in welchem Alter die Hündin auf HD und ED geröngt wird, in welchem Alter sie das erste Mal Welpen bekommt, wo einem Züchter freie Hand lässt bei der Wahl der Verpaarung (so entstehen Inzuchten, Verpaarungen von HD B mit HD C, usw.), und wo ein bericht vom befreundeten Tierarzt reicht dass der Hund zuchttauglich ist (ohne Ausstellung, etc.)...

so hat man kaum Kosten und Aufwand und so kommt dann auch verdammt viel Geld rein wenn man jeden Welpen dann für 1000 Euro verkauft.

solche gewerblichen Züchter gehen auch gerne in Verbände wo kein Zuchtwart kommt um den Wurf abzunehmen, wo nicht kontrolliert wird wie die Hunde gehalten werden, die Welpen aufwachsen, etc.
wo auch egal ist wieviel Würfe der Züchter gleichzeitig hat... wo der TA um die Ecke den Wurf abnimmt und alles für einen 50 Euro-Schein für OK erklärt!

Off-Topic
in meinem Verband ist alles fest geregelt und passt irgendwas nicht bekomme ich keine Papiere, so einfach ist das...
natürlich gibts Lücken in der Zuchtordnung von jedem Verband, aber da ist es an der Verantwortung des Züchters diese Lücken zu füllen... egal ob es mehr kostet oder ob es mehr Aufwand ist...!!


und man darf bei dem was ich grade erzähle nicht vergessen, dass das alles rechtens so ist wie es die gewerblichen Züchter machen und dass die Welpen auch wirklich sachgemäß Papiere und alles bekommen, dass man auch mit ihnen weiterzüchten dürfte!!

so einem Verband kann auch ein Hobbyzüchter beitreten... wofür ich erstmal keinen Hobbyzüchter verurteile, denn wie hier schon erwähnt wurde sagt der Verband gar nichts aus!
tritt aber der vermeintliche Hobbyzüchter dem Verband bei um sich einige Dinge zu sparen um mehr Geld zu machen dann ist er nicht besser wie der gewerbliche Züchter...

die Zuchtordnung die ich Zuhause liegen habe hat auch einige Lücken, aber ein seriöser Züchter füllt diese Lücken, auch wenn es mehr Geld und Aufwand kostet, er steht zu seiner Verantwortung und tut ALLES dafür um gesunde und wesenfeste Hunde zu züchten und diese auch sachgemäß aufzuziehen und zu prägen!

soviel zu Hobbyzüchter, gewerbliche Züchter und Verbände...
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #30
Ich würde nicht anhand eines Begriffes/ einer Definition einen Züchter als seriös oder unseriös einteilen.

Man muss seine Augen IMMER selbst offen halten. Für mich ist ein Züchter noch lange nicht gut, nur weil er sich selbst Hobbyzüchter nennt. Keine Vereinszugehörigkeit der Welt und keine Begriffe können es einem abnehmen sich selbst genaustens zu Informieren. Zumal unter dem Wort Hobbyzüchter sowieso jeder was anderes versteht. Ich habe meine Kriterien und alles andere kommt für mich nicht in Frage.

Noch mal zu dem Eingangsbeispiel:
Wenn ein "Hundeliebhaber" zwei reinrassige, gesundheitlich durchgeprüfte Hunde, die also offiziell zuchttauglich sind und jeweiligen Rassen angehören, die miteinander harmonieren, verpaart (weil er z. B. die Optik und den Charakter beider Rassen interessant findet).
Für mich reicht das nicht. Zwei Hunde verpaaren weil einem die Optik zusagt ist für mich wirklich kein Grund einer guten Zucht, hier geht es wieder nur um Äusserlichkeiten. Und warum muss er die Rassen mischen, wenn ihm die Optik beider gefällt? Was ist denn das Ziel dieser Zucht?

Ein Grund wäre für mich, wenn eine Rasse durch Einkreuzung gesünder gemacht werden soll, ein besserer Körperbau geschaffen werden soll, leichter, weniger anfällig für HD, ED usw., mit einem grösseren Genpool. Das aber bitte mit System und den richtigen Zielen und keine Zucht die darauf aus ist bunte Hunde zu schaffen, die hübsch aussehen sollen.
Es steckt noch so viel mehr dahinter.
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #31
Ich würde nicht anhand eines Begriffes/ einer Definition einen Züchter als seriös oder unseriös einteilen.

Man muss seine Augen IMMER selbst offen halten. Für mich ist ein Züchter noch lange nicht gut, nur weil er sich selbst Hobbyzüchter nennt. Keine Vereinszugehörigkeit der Welt und keine Begriffe können es einem abnehmen sich selbst genaustens zu Informieren. Zumal unter dem Wort Hobbyzüchter sowieso jeder was anderes versteht. Ich habe meine Kriterien und alles andere kommt für mich nicht in Frage.

dem schließe ich mich voll und ganz an... und nichts anderes habe ich auch mit meinem letzten Beitrag sagen wollen...

(nur ein gewerblicher Züchter kann nicht seriös sein, weil wie schon gesagt ist dieser auf Profit aus und um den zu machen müssen viele Würfe her und wenig Ausgaben)

Für mich reicht das nicht. Zwei Hunde verpaaren weil einem die Optik zusagt ist für mich wirklich kein Grund einer guten Zucht, hier geht es wieder nur um Äusserlichkeiten. Und warum muss er die Rassen mischen, wenn ihm die Optik beider gefällt? Was ist denn das Ziel dieser Zucht?

Fini, bei dem Beispiel wurde nicht nur die Optik als Grund angegeben, sondern auch der Charakter der Hunderassen...
rein vom Wesen (und ja auch vom Optischen) finde ich die Kombi Golden und Toller wirklich interessant...

ich sagte ja schon bereits dass man eigentlich so eine Mischung nicht braucht, aber um auf die eigentliche Frage zurück zu kommen: ICH finde nicht dass man dies mit einem richtigen Vermehrer gleichsetzen kann, auch wenn man diese Hunde unnötig "produziert" weil es ja genügend Hunderassen gibt und wie schon erwähnt für jeden was dabei ist.

ich sage auch nur dass es nicht mal einen so großen Unterschied gibt zur richtigen Rassehundezucht (wenn der "Züchter! alles so macht wie Rassehundezüchter unter einem Verband auch), aber gleichsetzen mit richtigen seriösen Züchtern würde ich sie auch nicht... ist irgendwie so ein Mittelding, aber von vermehren kann man da doch echt nicht reden...

Lieber geht jemand wenn er einem Mix haben will zu einem der diese Hunde kontrolliert Verpaar als zum Vermehrer der überhaupt keine Ahnung hat was er da tut und wies um die Gesundheit der Hunde steht...
(es gibt immernoch genug Leute die wollen einen Welpen und keinen reinrassigen weil das Gerücht "Mischlinge sind gesünder" trotz aller Aufklärung immernoch weit verbreitet ist)

Off-Topic
ich habe jetzt bewusst "oder geht ins TH und holt sich da einen" weg gelassen weil ich meine ganz eigene Meinung zu Hunden aus dem Tierschutz habe... worüber ich hier aber nicht diskutieren will
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #32
@Fini: Klar ist das in erster Linie Begriffsglauberei ... Und sicher würde ich nicht jeden Hobbyzüchter wegen des Begriffs gut finden. Aber irgendwie muß man das Kind ja nun nennen;).

Ich weigere mich einfach zu akzeptieren, daß nur ein Züchter von Rassehunden unter einem Verband als seriöser Züchter definiert wird. Es gibt überall schwarze Schafe (nicht nur in der Hundezucht) und der eigene kritische, offene und informierte Menschenverstand sollte allemal eingeschaltet sein und bleiben wenn man sich einen Hund aussucht.

Ich rede auch nicht davon, daß zwei Hunde alleine wegen der Optik verpaart werden - wobei diese sicher auch eine wesentliche Rolle spielt (so ist der Mensch nun mal). Die wenigsten suchen sich eine Rasse aus, weil ihnen der Charakter gefällt und passt, sie den Hund aber vom Optischen her potthässlich finden, oder? Das kommt schon eher mal bei einem Tierschutzhund vor - die Chemie und der Hund passen und DER muss es einfach sein (egal ob er optisch so ganz zusagt oder nicht, die Zähne schief sind, die Ohren hängen statt stehen, der Hund dunkel ist und man eigentlich helle Hunde mag, usw.)

Ich würde es auch als verantwortungslos bezeichnen, wenn Hunde mit komplett gegensätzlichen Charaktereigenschaften verpaart werden, ebenso natürlich wenn komplett unterschiedliche Körperbauten verpaart werden.

Das Ziel dieser Zucht? Keine Ahnung ... ehrlich gesagt. Vielleicht findet man Pudel und Malteser einfach hinreissend und kann sich für keines der beiden entscheiden? Evtl. interessiert man sich für die Mischung aus Flat und Troller und möchte noch so ein klein wenig "Überraschung" dabeihaben? Vielleicht auch optische Gesichtspunkte - oder einfach die Suche nach dem "Besonderen"? Mir fällt kein wirklich gutes Ziel dafür ein; aber muß man immer ein Ziel dabei haben oder kann es einfach nur die Freude daran sein - solange die Hunde nicht darunter leiden...

Lg Ida
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #33
immer ein Ziel dabei haben oder kann es einfach nur die Freude daran sein - solange die Hunde nicht darunter leiden...

Lg Ida

Den Hunden ist das eh egal. Wenn etwas nicht passt, dann nennt man das in der Natur "natürliche Auslese". Nur die Menschen haben ein genaues Bild davon und so soll das Tier dann sein.
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #34
Naja Verena, leider versagt die natürlich Auslese aber auch ganz oft ... sonst würde so manche Rasse schon lange nicht mehr daher laufen.
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #35
Sobald der Mensch eingreift und kuenstlich ausliest - so wie es bei Zucht immer der Fall ist - hat die natuerliche Selektion nur noch in krassen Faellen (Lethalfaktoren) noch einen Einfluss.
Natuerliche Selektion beruht auf Fitnessunterschieden, die unter anderem auf der Anzahl ueberlebender und selbst reproduzierender Jungtiere basiert. Wenn der Mensch nun den einen Hund nimmt und den anderen nicht und sie vermehrt bzw mit ihnen zuechtet, gibt es wie gesagt fast keine natuerliche Selektion.
Daher liegt auch die Verantwortung der Tiere in den Haenden der Menschen, die diese Verantwortung auch ernst nehmen muessen.
Natuerlich wuerde ein hueftlahmer Hund in der Natur kaum lange ueberleben und lange reproduzieren, er wuerde vermutlich kaum Nahrung finden, denn richtig jagen koennte er nicht. Der Mensch haelt ihn aber am Leben versorgt ihn und laesst ihn sich reproduzieren - die Schuld am Elend der Tiere liegt nicht in der Natur, der Mensch ist Schuld.
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #36
Die natürliche Auslese war ja genau auf das bezogen. Der Mensch sucht sich nur äußerst gesunde Tiere heraus. Ist ja auch selbstverständlich. Und damit wollte ich nur sagen, in der Natur wäre ein kranker Hund (auch andere Tiere) nicht lang am Leben. Das war damit gemeint. Und auf den von mit zitierten Satz bezogen.
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #37
Die natürliche Auslese war ja genau auf das bezogen. Der Mensch sucht sich nur äußerst gesunde Tiere heraus.

Und gerade das bezweifle ich, um noch mal auf das Beispiel der Möpse oder englischen Bulldoggen zurückzukommen, nur zwei Beispiele von etlichen krankgezüchteten Rassen.

Da geht es wohl mehr um "Schönheit" ( im Sinne der Züchter und Aussteller ) und Ausstellungskriterien. Nichts, womit ein Hund in der Natur überleben könnte. :silence:
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #38
Stimmt. Da hast du Recht, Anitram.
ERSCHRECKEND!
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #39
Also ich bin der meinung, das zucht in den heutigen tagen völlig überflüssig ist. Egal wie seriös ein züchter ist. Warum werden hunde immernoch gezielt vermehrt? Ein züchter ist nunmal ein vermehrer. Die tiere brauchen keinen menschen der ihnen dabei hilft. Es gibt soviele leidende hunde in tierheimen und von Ländern wie griechenland und spanien will ich gar nicht erst anfangen. Ich finde es sollte einen absoluten zucht stopp geben damit sich die anzahl herren(und Frauen)losen Tieren wieder halbwegs regeneriert.
Ich möchte keinem damit zu nahe treten. Ich habe ja auch keinen tierheim hund, denn als ich damals in tierheimen nach einen passenden hund suchte, war zufällig eine Hündin von einer guten bekannnten trächtig. Und da ich die elterntiere recht gut kannte und sie mir sehr gefielen nahm ich einen von den welpen.
Trotzdem möchte ich an mich selbst und an andere appelieren: Nehmt tiere aus dem tierheim!!!! Die habens nötig! Das gilt für alle tiere.
Alle ratten die ich habe und hatte habe ich aus tierheimen oder aus notfall vermittlungen, wegen schlechter haltung.
Sorry wenn das jetzt ein bisschen böse klingt. Wollte nur meine meinung kundtun :?
 
  • Vermehrer oder Züchter - wo ist der Unterschied?? Beitrag #40
Zuchtstop sollte deiner Meinung nach eingeführt werden? Find ich nicht es gibt genug Rassen die bei einem Zuchtstop aussterben würden und um die sich die Züchter bemühen sie zu erhalten.

Zum Thema Geziehlt Mischlinge züchten: Wenn mans genau nimmt bräuchte man von den vielen Hunderassen auf der Welt nicht mal die Hälfte weil sich sehr viele im Carakter ähnlich sind oder schon gleich sind ;). Ich find es jetzt nicht sonderlich schlimm wenn man sehr gut überlegt dabei vorgeht sprich nur Würfe wenn genügend Käufer vorhanden sind (vorher!) Eltern mit Papiere und auf sämtliche Rasseerbkrankheiten getestet und man genug ahnung vom Züchten hat ich finde dazu muss man nichtmal in einem Verein sein- wenn man genug ahnung hat braucht man nicht überprüft werden.

Klar braucht man die Mischung nicht aber so sind nunmal viele Hunderassen entstanden und jetzt die bsp- Mischung Toller- Golden find ich sinnvoller als zb Mops -der- nicht- atmen- kann ;)
 
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