- Wir können nicht einfach töten, was uns missfällt Beitrag #1
Pita
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Hallo zusammen, ich möchte euch einmal von Spike erzählen, einem Huskymischling.
Meine Eltern haben sich zwei Jahre nach dem Tod unseres Familienhundes wieder dazu entschieden, einen Hund aufzunehmen. Da war dann Spike in der Zeitung, ein wunderschöner 12 Wochen alter Huskymischling, mit einem blauen und einem braunen Augen. Spike war ein toller Hund.
Vor zwei Jahren, am 28.07.2004 (Spike war gerade zwei Jahre geworden), ist mein Vater wie jeden Abend zu seiner üblichen Runde mit Spike aufgebrochen. Er lief ohne Leine am Fahrrad und tollte herum. Irgendwann lief er nicht mehr fröhlich hin und her und brach auf dem Rückweg zusammen. Mein Vater rief meine Mutter an, die sofort mit dem Auto dahin kam. Spike, auf dem Arm meines Vaters, hatte Schaum vor dem Hund, sein Kopf hing herum. Beim Tierarzt kam jeder Rettungsversuch zu spät. Spike hatte ungefähr eine halbe Stunde lang Krämpfe, er ist an seinem eigenen Schleim erstinkt.
Auf der üblichen Tour, die mein Vater - wie viele andere Hundebesitzer - gemacht hat, hat irgendjemand Giftköder auslegt. Mindestens drei Hunde sind gestorben, zwei mussten ums Überleben kämpfen.
Für uns als Familie war es die Hölle. Als ich zu meinen Eltern kam, stand dort noch der gefüllte Futternapf. Meine Mutter hatte die Nacht nach Spikes Tod Albträume, mein Vater ist noch Tage später immer die Strecke abgefahren, ab und zu hat er sich mit den Worten "Ich fahr mit Spike" verabschiedet. Meine Eltern so zu sehen, hat mir das Herz zerrisssen.
Ich kann verstehen, wenn man sich durch Hundekot o.ä. auf Straßen und Wegen belästigt fühlt, ich ärgere mich auch darüber. Aber man nicht einfach töten, was uns missfällt. Das einzige positive ist, dass ich mir zwei Tage später meine Pita aus dem Tierheim geholt haben. Ich lasse mir nicht vorschreiben, ob und wann ich einen Hund halte. Genau wie meine Eltern, sie haben sich einen Welpen aus dem Tierheim geholt. Er kann Spike nicht ersetzen, aber er hat es einfacher gemacht und den Schmerz gelindert.
Der Täter wurde nie gefasst!:evil:
Meine Eltern haben sich zwei Jahre nach dem Tod unseres Familienhundes wieder dazu entschieden, einen Hund aufzunehmen. Da war dann Spike in der Zeitung, ein wunderschöner 12 Wochen alter Huskymischling, mit einem blauen und einem braunen Augen. Spike war ein toller Hund.
Vor zwei Jahren, am 28.07.2004 (Spike war gerade zwei Jahre geworden), ist mein Vater wie jeden Abend zu seiner üblichen Runde mit Spike aufgebrochen. Er lief ohne Leine am Fahrrad und tollte herum. Irgendwann lief er nicht mehr fröhlich hin und her und brach auf dem Rückweg zusammen. Mein Vater rief meine Mutter an, die sofort mit dem Auto dahin kam. Spike, auf dem Arm meines Vaters, hatte Schaum vor dem Hund, sein Kopf hing herum. Beim Tierarzt kam jeder Rettungsversuch zu spät. Spike hatte ungefähr eine halbe Stunde lang Krämpfe, er ist an seinem eigenen Schleim erstinkt.
Auf der üblichen Tour, die mein Vater - wie viele andere Hundebesitzer - gemacht hat, hat irgendjemand Giftköder auslegt. Mindestens drei Hunde sind gestorben, zwei mussten ums Überleben kämpfen.
Für uns als Familie war es die Hölle. Als ich zu meinen Eltern kam, stand dort noch der gefüllte Futternapf. Meine Mutter hatte die Nacht nach Spikes Tod Albträume, mein Vater ist noch Tage später immer die Strecke abgefahren, ab und zu hat er sich mit den Worten "Ich fahr mit Spike" verabschiedet. Meine Eltern so zu sehen, hat mir das Herz zerrisssen.
Ich kann verstehen, wenn man sich durch Hundekot o.ä. auf Straßen und Wegen belästigt fühlt, ich ärgere mich auch darüber. Aber man nicht einfach töten, was uns missfällt. Das einzige positive ist, dass ich mir zwei Tage später meine Pita aus dem Tierheim geholt haben. Ich lasse mir nicht vorschreiben, ob und wann ich einen Hund halte. Genau wie meine Eltern, sie haben sich einen Welpen aus dem Tierheim geholt. Er kann Spike nicht ersetzen, aber er hat es einfacher gemacht und den Schmerz gelindert.
Der Täter wurde nie gefasst!:evil: