der gedanke gleichgewicht beim aufsteigen ist sicherlich goldrichtig.
es gibt da sehr viele dinge, die man falsch machen kann.
daher stufenweise beginnen:
1 frage: wie lange reitest du
2. wie steigst du auf?
3. gibt es hifepersonen?
das a und o ist der immer gleiche ablauf und absolute konsequenz.
1. am anfang (bis es mal soweit klappt, dass du es allein kannst) immer einen helfer mitnehmen der
a. den rechten zuegel mitanfasst
b. den steigbuegel rechts festhaelt.
sitzt du dann im sattel, stellt sich die hilfeperson vor das pferd.
erst nach ca 30-69 sekunden reitest du dann los, die person tritt zur seite.
wichtigster punkt: nur dann losreiten, wenn das pferd absolut auf allen beinen stillsteht.
tritt er weg, zurueckreiten, hinstellen, wieder anreiten.
is langweilig, hilft aber
zweite phase:
wenn das dann klappt, ohne hilfeperson, achte auf folgendes:
longiere das pferd vor dem reiten, ca 5-10 min. dann mach den gurt zu, damit dir beim aufsteigen nicht der sattel entgegenkommt.
beim aufsteigen nimmst du den rechten zuegel kuerzer als den linken, sodass das pferd nach rechts gebogen steht. mit der rechten hand greifst du den zwiesel hinten und steigst zuegig auf. wenn das pferd wegtritt, kann es nur unter dich treten. lass es sozusagen nicht nach vorne weg, bis du stehst.
ich hab meine pferde immer im stand ein wenig geneckt, indem ich den hintern ein wenig bewegt habe, damit die etwas resistenter waren und erst auf schenkelhilfe dann antraten.
man muss die spannung aus dem pferd nehmen, es etwas stressresistenter machen, indem man auch die unangenehmen dinge wie eben nachgurten und steigbuegel aufnehmen etc. in ruhe besorgen kann. das geht aber nicht, wenn man aus lauter sorge dass das pferd jetzt loslegen koennte, fast schon zur salzsaeule wird, um kein unliebsames zeichen zu geben.
hoffe, dass ich dir damit ein wneig helfen konnte.
lg
namenlose-mama