- Rüpelphase Beitrag #1
ZwanzigAugen
- Beiträge
- 524
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo zusammen ...
man liest ja immer mal wieder von der sogenannten "Rüpelphase" bei Hunden.
Dazu würde ich gerne mal Eure Erfahrungen erfragen, wie äußerte sich das bei Eurem Hund/Eurer Hündin, wann fing es an , wann hörte es auf .. etc..
Ich hab schon einiges An Literatur verschlungen, interessanterweise ist dort immer vermerkt dass der Junghund, welcher in die Pupertät schlittert gerne all das vergisst was er im Welpenalter gelernt hat.
Schön und gut. Nur hat meine Mara selbst in der Welpenzeit null gelernt, da sie da noch keinen Kontakt zu Menschen und deren Ansichten von gutem hündischen Benehmen hatte.
Gibt es hier jmd der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Auf was kann ich mich einstellen. Ich merke dass sie langsam in eine Phase kommt wo sie, naja, gerne mal was überhört, auch draußen wird sie ungewohnt, hm, frech zu anderen Hunden.. (nicht zu allen)
Ist es prinzipiell so dass jeder Hund eine solche Phase durchläuft oder gibt es auch hier Abstufungen?
Bei meiner verstorbenen Hündin war es nämlich so gar nicht offensichtlich dass sie sich in einer solchen Phase befand .
Wir hatten in dieser Hinsicht nie Probleme.
Ich sehe dem ganzen "eigentlich" recht entspannt entgegen, möchte aber dennoch vermeiden gravierende Fehler zu machen die sich dann auch in das Erwachsenenalter übertragen.
ZB Maras Benehmen anderen Hündinnen gegenüber. Sie ist , wie gesagt, sehr sozial. Und dennoch kommt es in den letzten Wochen immer mal wieder zu einem sehr frechen Benehmen.
alleine an der Körperhaltung, und all den hündischen Signalen bis hin zur Weglagerei erkennt man sehr gut dass Madame momentan wirklich rotzefrech auf einige Hunde zugeht.
Ich versuche das von vorneherein zu unterbinden. Weggelagert wird nicht, wenn sie es tut nehme ich sie zur Seite ins Sitz. Auch das typische Angetänzel wie es bei Hunden normal ist läßt vereinzelt zu wünschen übrig .
Sie geht zielbewußt auf andere zu, ohne Umwege, schnurstraksmit einer Haltung als wäre sie der Chef der Straße.
Das lasse ich auch nicht zu, nehme sie ebenfalls zur Seite denn ich möchte nicht dass sie meint damit durchzukommen, bzw möchte ich auch nicht dass sie eine auf den Deckel bekommt von anderen Hunden die dadurch natürlich genervt sind .
Mit ihrer Freundin ist es das gleiche . Beide sind wohl nur ein paar Monate auseinander. Beide haben diese Art an sich , auch wenn sie einander begegnen. allerdings artet es hier dann immer als fröhliches Spiel aus.
Wie ist das generell mit den Pöbelein? (Ich habe Mara ausschliesslich an der Leine da sie nicht 100 Pro abrufbar wäre) ..
Ich handhabe es so dass ich sie immer auf der vom anderen Hund entfernten Seite laufen lasse. Das Signal "guck" funktioniert solang bis der andere, was leider öfters mal vorkommt, entweder knurrt oder bellt. Dann ist mein Rambo nämlich der Meinung sie sei auf nem Battle und es gilt den "Gegner" platt zu bellen.
Ich bin in solchen situationen dann ruhig. Selbstverständlich grüße ich mein Gegenüber und nehme dann Abstand von der Situation. Mara selbst spreche ich nicht an, erst , wenn sie Ruhe gibt wird sie gelobt. Ablenkung ist hier völlig fehl am Platz. Keine Reaktion .
gibt es unter Hunden wie bei und Menschen auch solche Begegnungen wo man als Hund von vorne herein weiß "Ok, den mag ich nicht "?
Eine Hündin mit der Mara anfangs ganz normal umging, knurrte und pöbelte von Anfang an. die Besitzerin meinte das liegt daran da se mal schlechte Erfahrungen mit schwarzen Hunden gemacht hat.
Mittlerweile müssen die beiden Damen sich nur von weitem sehen und es gibt ein riesen Trara. Ich hatte gehofft mit den Besitzern ins Gespräch zu kommen diese sind von der Situation jedoch so genervt dass nicht mal mehr ein Guten Morgen drin ist. Schade .
Ich bin der Meinung auch ein Hund muss nicht jeden mögen. Aber zwangsläufig werden wir uns ja immer wieder mal begegnen und ich fände es schön wenn das dann ruhiger von statten ginge. Ist ja auch für die Leute drumherum ein erschreckender Anblick, gerade die die eh Angst vor Hunden haben.
Ansonsten üben wir täglich mit ihr bekannten Hunden von denen ich weiß dass sie gut sozialisiert sind und sich nicht auf Maras Mackergetue einlassen. Da dauert das dann nicht mal ne Minute und schon läuft alles wieder normal.
Ich habe oft gelesen dass gerade die Leine ansich solche situationen hervor rufen kann. Gerade weil die andere Hundedame zB nie angeleint ist.
Ich werd Mara aber sicher nicht ableinen. Dafür ist das Vertrauen nicht groß genug.
Und wie würdet ihr das handhaben. Man sagt man soll den Hund nicht ziehen. Das ist sonst auch kein Problem. Wenn sie jedoch dieser Hündin begegnet läuft sie kein Stück weiter. Es bleiben mir also 2 Möglichkeiten. Ich ziehe sie sanft mit oder ich setze sie ab und warte. Letzteres würde doch aber auf Mara so wirken als würde sie mit ihrem Getue etwas erreicht haben, oder? Also dass die andere fort geht , sie diese Situation sozusagen "gewonnen" hat - oder ist meine Denkensweise hier zu vermenschlicht ?
Man sagt dass Hunde so im 3-4 Lebensjahr deutlich ruhiger werden. Das hörte ich oftmals von anderen Rüpelbesitzern. Das ist eine lange Zeit in dem sich viel festsetzen kann.
Was würdet Ihr mir raten ?
Liebe Grüße
20Augen mit Rüpelhund und Töchterchen mit beginnender Pupertät ;-)
man liest ja immer mal wieder von der sogenannten "Rüpelphase" bei Hunden.
Dazu würde ich gerne mal Eure Erfahrungen erfragen, wie äußerte sich das bei Eurem Hund/Eurer Hündin, wann fing es an , wann hörte es auf .. etc..
Ich hab schon einiges An Literatur verschlungen, interessanterweise ist dort immer vermerkt dass der Junghund, welcher in die Pupertät schlittert gerne all das vergisst was er im Welpenalter gelernt hat.
Schön und gut. Nur hat meine Mara selbst in der Welpenzeit null gelernt, da sie da noch keinen Kontakt zu Menschen und deren Ansichten von gutem hündischen Benehmen hatte.
Gibt es hier jmd der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Auf was kann ich mich einstellen. Ich merke dass sie langsam in eine Phase kommt wo sie, naja, gerne mal was überhört, auch draußen wird sie ungewohnt, hm, frech zu anderen Hunden.. (nicht zu allen)
Ist es prinzipiell so dass jeder Hund eine solche Phase durchläuft oder gibt es auch hier Abstufungen?
Bei meiner verstorbenen Hündin war es nämlich so gar nicht offensichtlich dass sie sich in einer solchen Phase befand .
Wir hatten in dieser Hinsicht nie Probleme.
Ich sehe dem ganzen "eigentlich" recht entspannt entgegen, möchte aber dennoch vermeiden gravierende Fehler zu machen die sich dann auch in das Erwachsenenalter übertragen.
ZB Maras Benehmen anderen Hündinnen gegenüber. Sie ist , wie gesagt, sehr sozial. Und dennoch kommt es in den letzten Wochen immer mal wieder zu einem sehr frechen Benehmen.
alleine an der Körperhaltung, und all den hündischen Signalen bis hin zur Weglagerei erkennt man sehr gut dass Madame momentan wirklich rotzefrech auf einige Hunde zugeht.
Ich versuche das von vorneherein zu unterbinden. Weggelagert wird nicht, wenn sie es tut nehme ich sie zur Seite ins Sitz. Auch das typische Angetänzel wie es bei Hunden normal ist läßt vereinzelt zu wünschen übrig .
Sie geht zielbewußt auf andere zu, ohne Umwege, schnurstraksmit einer Haltung als wäre sie der Chef der Straße.
Das lasse ich auch nicht zu, nehme sie ebenfalls zur Seite denn ich möchte nicht dass sie meint damit durchzukommen, bzw möchte ich auch nicht dass sie eine auf den Deckel bekommt von anderen Hunden die dadurch natürlich genervt sind .
Mit ihrer Freundin ist es das gleiche . Beide sind wohl nur ein paar Monate auseinander. Beide haben diese Art an sich , auch wenn sie einander begegnen. allerdings artet es hier dann immer als fröhliches Spiel aus.
Wie ist das generell mit den Pöbelein? (Ich habe Mara ausschliesslich an der Leine da sie nicht 100 Pro abrufbar wäre) ..
Ich handhabe es so dass ich sie immer auf der vom anderen Hund entfernten Seite laufen lasse. Das Signal "guck" funktioniert solang bis der andere, was leider öfters mal vorkommt, entweder knurrt oder bellt. Dann ist mein Rambo nämlich der Meinung sie sei auf nem Battle und es gilt den "Gegner" platt zu bellen.
Ich bin in solchen situationen dann ruhig. Selbstverständlich grüße ich mein Gegenüber und nehme dann Abstand von der Situation. Mara selbst spreche ich nicht an, erst , wenn sie Ruhe gibt wird sie gelobt. Ablenkung ist hier völlig fehl am Platz. Keine Reaktion .
gibt es unter Hunden wie bei und Menschen auch solche Begegnungen wo man als Hund von vorne herein weiß "Ok, den mag ich nicht "?
Eine Hündin mit der Mara anfangs ganz normal umging, knurrte und pöbelte von Anfang an. die Besitzerin meinte das liegt daran da se mal schlechte Erfahrungen mit schwarzen Hunden gemacht hat.
Mittlerweile müssen die beiden Damen sich nur von weitem sehen und es gibt ein riesen Trara. Ich hatte gehofft mit den Besitzern ins Gespräch zu kommen diese sind von der Situation jedoch so genervt dass nicht mal mehr ein Guten Morgen drin ist. Schade .
Ich bin der Meinung auch ein Hund muss nicht jeden mögen. Aber zwangsläufig werden wir uns ja immer wieder mal begegnen und ich fände es schön wenn das dann ruhiger von statten ginge. Ist ja auch für die Leute drumherum ein erschreckender Anblick, gerade die die eh Angst vor Hunden haben.
Ansonsten üben wir täglich mit ihr bekannten Hunden von denen ich weiß dass sie gut sozialisiert sind und sich nicht auf Maras Mackergetue einlassen. Da dauert das dann nicht mal ne Minute und schon läuft alles wieder normal.
Ich habe oft gelesen dass gerade die Leine ansich solche situationen hervor rufen kann. Gerade weil die andere Hundedame zB nie angeleint ist.
Ich werd Mara aber sicher nicht ableinen. Dafür ist das Vertrauen nicht groß genug.
Und wie würdet ihr das handhaben. Man sagt man soll den Hund nicht ziehen. Das ist sonst auch kein Problem. Wenn sie jedoch dieser Hündin begegnet läuft sie kein Stück weiter. Es bleiben mir also 2 Möglichkeiten. Ich ziehe sie sanft mit oder ich setze sie ab und warte. Letzteres würde doch aber auf Mara so wirken als würde sie mit ihrem Getue etwas erreicht haben, oder? Also dass die andere fort geht , sie diese Situation sozusagen "gewonnen" hat - oder ist meine Denkensweise hier zu vermenschlicht ?
Man sagt dass Hunde so im 3-4 Lebensjahr deutlich ruhiger werden. Das hörte ich oftmals von anderen Rüpelbesitzern. Das ist eine lange Zeit in dem sich viel festsetzen kann.
Was würdet Ihr mir raten ?
Liebe Grüße
20Augen mit Rüpelhund und Töchterchen mit beginnender Pupertät ;-)