- Das Krähenkind... Beitrag #1
adeline
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Es ist nun schon einige Jahre her, da hatte ich ein erlebnis, das ich niemals vergessen werde.
Ich stand in meiner Küche beim abwaschen und die Spüle befand sich damals ganz dicht an einem Fenster, von dem aus man, den Hinterhof gut und weit überblicken konnte.
Während ich mal so einen Blick nach draussen warf, fiel mir ein seltsamer Kreis Katzen auf der Wiese, abwechselnd bewegten sie sich vorwärts, nur um dann schnell wieder zurückzuspringen, das ging eine ganze weile, bis ich mir sagte, jetzt geh aber mal gucken, was da so interessant ist.
Gesagt getan, ich ging nach draussen, zur Wiese hinüber und nun sah ich was los war.
Ein Krähenkind, vermutlich aus dem Nest gehopst saß da im Kreis der Katzen und sah doch recht unglücklich aus.
Ich ging zu ihm hin und schaute es an, die junge Krähe ihrerseits blickte mit ihren dunklen Augen zu mir hinauf.
Ich kniete mich hin und sagte "Du arme kleine, wenn du hier hocken bleibst, hast du keine Chance gegen den haufen Katzenrabauken". Ich setzte es auf meinen linken Arm, wo es sich auch tatsächlich festhielt.
Es da irgendwo in Bäume oder Sträucher zu setzen, wäre sinnlos gewesen, da das Krähenjunge schon ziemlich aktiv war und sicherlich versucht hätte zu fliegen. Wie das ausgegangen wäre, kann man sich bei, zu dem zeitpunkt, 20 katzen gut vorstellen.
Also nahm ich es mit in die Wohnung, aber es war nicht zu bewegen, meinen Arm zu verlassen, also musste ich wohl oder übel die ganze Zeit meinen Arm hochhalten. ich wusste genau was ich tun musste und so rief ich die Vogelaufzuchtstation in Leiferde an. Die schimpften natürlich, das ich es hätte an Ort und stelle wieder freilassen sollen, doch nachdem ich von meinen katzen berichtete, wurden sie einsichtig und baten mich das kleine zu bringen. Das tat ich dann auch, nachdem ich noch zwei weitere Std. auf meinen Mann warten musste, da ich noch kein Auto und keinen Führerschein hatte, die ganze Zeit saß die Krähe dabei auf meinem Arm ( Das war der tag an dem ich beschloss einen Führerschein zu machen ).
Wir brachten dann gemeinsam die Krähe in die auffangstation und durften sogar noch zusehen wo die kleine untergbracht wurde.
Dann fuhren wir wieder nach Hause, ohne Krähe, aber ich konnte meinen Arm wieder bewegen.
Sechs Wochen später bekam ich eine Karte von der Station, das die Krähe erfolgreich ausgewildert worden war.
Ich wünsch ihr alles gute.
Ich stand in meiner Küche beim abwaschen und die Spüle befand sich damals ganz dicht an einem Fenster, von dem aus man, den Hinterhof gut und weit überblicken konnte.
Während ich mal so einen Blick nach draussen warf, fiel mir ein seltsamer Kreis Katzen auf der Wiese, abwechselnd bewegten sie sich vorwärts, nur um dann schnell wieder zurückzuspringen, das ging eine ganze weile, bis ich mir sagte, jetzt geh aber mal gucken, was da so interessant ist.
Gesagt getan, ich ging nach draussen, zur Wiese hinüber und nun sah ich was los war.
Ein Krähenkind, vermutlich aus dem Nest gehopst saß da im Kreis der Katzen und sah doch recht unglücklich aus.
Ich ging zu ihm hin und schaute es an, die junge Krähe ihrerseits blickte mit ihren dunklen Augen zu mir hinauf.
Ich kniete mich hin und sagte "Du arme kleine, wenn du hier hocken bleibst, hast du keine Chance gegen den haufen Katzenrabauken". Ich setzte es auf meinen linken Arm, wo es sich auch tatsächlich festhielt.
Es da irgendwo in Bäume oder Sträucher zu setzen, wäre sinnlos gewesen, da das Krähenjunge schon ziemlich aktiv war und sicherlich versucht hätte zu fliegen. Wie das ausgegangen wäre, kann man sich bei, zu dem zeitpunkt, 20 katzen gut vorstellen.
Also nahm ich es mit in die Wohnung, aber es war nicht zu bewegen, meinen Arm zu verlassen, also musste ich wohl oder übel die ganze Zeit meinen Arm hochhalten. ich wusste genau was ich tun musste und so rief ich die Vogelaufzuchtstation in Leiferde an. Die schimpften natürlich, das ich es hätte an Ort und stelle wieder freilassen sollen, doch nachdem ich von meinen katzen berichtete, wurden sie einsichtig und baten mich das kleine zu bringen. Das tat ich dann auch, nachdem ich noch zwei weitere Std. auf meinen Mann warten musste, da ich noch kein Auto und keinen Führerschein hatte, die ganze Zeit saß die Krähe dabei auf meinem Arm ( Das war der tag an dem ich beschloss einen Führerschein zu machen ).
Wir brachten dann gemeinsam die Krähe in die auffangstation und durften sogar noch zusehen wo die kleine untergbracht wurde.
Dann fuhren wir wieder nach Hause, ohne Krähe, aber ich konnte meinen Arm wieder bewegen.
Sechs Wochen später bekam ich eine Karte von der Station, das die Krähe erfolgreich ausgewildert worden war.
Ich wünsch ihr alles gute.