Hi Susanne - so ganz kann ich dir da aber nicht zustimmen

Dann müsste "es gibt in der Natur keine Kittenmäuse" auch für Hundewelpen zutreffen à la "es gibt keine Welpenkaninchen" oder ähnliches.
Das Welpenfutter (ob Katze oder Hund is dabei egal) ist bzw sollte an die Bedürfnisse (Proteinzusammensetzung zB) der noch wachsenden Jungtiere angepasst (sein).
Welpen haben einen ganz anderen Energieumsatz als adulte Tiere.
Ich zitiere mal eben kurz aus meinem Buch (klinische Diätetik für Kleitiere, Thatcher, Remillard, Roudebusch): "....generell liegt der täglicher Energiebedarf adulter, intakter Katzen bei etwa 1,4x Ruheumsatz" (wer den erklärt haben will, nochmal nachfragen

)
"......der Energiebedarf während des Wachstums liegt über dem zur Erhaltung benötigten Bedarf......Welpen benötigen vom Absetzen bis zu einem Alter von vier Monaten 3x Ruheumsatz und danach bis zum Erreichen der Endgröße 2x Ruheumsatz"
"...........Der Stoffwechsel wandelt Nahrungsfett effektiver in gespeichertes Körperfett um als Kohlenhydrate oder Proteine........während des Wachstums wird Energie zuerst zum Proteinaufbau und erst dann zur Fettspeicherung verwendet...."
"......Für heranwachsende Katzen wird eine Energiezufuhr von 2,5x Ruheumsatz empfohlen". usw und sofort.
Das schlägt sich natürlich auch auf die Zusammensetzung des Futters nieder. Darum stimmt die Behauptung nicht so ganz, dass man quasi auf Kittenfutter verzichten kann weils das Adult-Futter auch tut.
LG