Bleibt die Frage, was das eine mit dem anderen zu tun hat - wenn man alles nur nach dem Gesichtspunkt beurteilt, ob es vielleicht noch etwas Schlimmeres gibt, wird man bei den meisten Dingen zu dem Schluß kommen, daß genau das der Fall ist.
Du findest es wichtiger, gegen Sodomie vorzugehen als im Fall kupierter Hunde. Jemand anders ist dann der Ansicht, es wäre besser, gegen Einbrecher vorzugehen, und wieder jemand anders findet Pädophilie und Mord 'wichtiger'...
Mit dieser Argumentation kommt man nicht wirklich weiter
solange werden sie vorm Gesetzt weiterhin als Gegenstand angesehen.
Ein weit verbreiteter Irrtum, nichtsdestoweniger ein Irrtum. Tiere sind hinsichtlich den Eigentumsverhältnissen laut BGB dem Sachenrecht zugeordnet, damit z.B. jemand, der einen Hund klaut, auch entsprechend bestraft werden kann, und damit der Hundebesitzer auch den Täter entsprechend zur Anzeige bringen kann.
Es ist aber explizit dargelegt, daß Tiere als Lebewesen dem besonderen Schutz des TierSchG unterliegen (nachzulesen im BGB).
Tiere sind also juristisch gesehen
keine Gegenstände (auch wenn das von vielen - oft recht polemisch - immer wieder behauptet wird, es ist nicht richtig).