- unverhoffter Zuwachs - viele Fragen Beitrag #1
Jackminchen
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Hallo,
ich muss hier erstmal die Vorgeschichte schreiben um dann meine Fragen loswerden zu können :
Ich hab hier immer sporadisch einen roten Kater auf dem Hof rumlaufen sehen und konnte ihn nicht zuordnen. Dann hab ich ihn mir diese Woche mal aus der Nähe angeschaut und war total entsetzt! Abgemagert, struppig, die Augen so vereitert das er sie nicht anährend aufbekommen hätte und er hustete ganz übel und röchelte komisch.
Da hab ich meine Vermieterin gefragt wem er gehört. Sie sagte der ist vor ungefähr zehn Jahren als ganz kleines Baby aufgetaucht und obwohl sich nie wer gekümmert hat, ist er nie mehr gegangen. Ich war, milde gesagt, schockiert. Ich sagte ihr das das Tier unbedingt behandelt, wenn nicht sogar eingeschläfert werden muss. Sie sagt eigentlich ist man nicht gewillt sich um ihn zu kümmern, aber wenn ich mit ihm zum TA fahren würde, würde sie auch die Behandlung bezahlen wenn es nicht zu teuer wäre. Ich versteh es auch das man sich nicht um ein Tier kümmert das man sich nicht angeschafft hat, grade auf dem Bauernhof wo man viele andere Tiere zu versorgen hat. Also war ich ganz froh das sie mir das Angebot gemacht hat, denn mein Mann hat gesagt er kommt finanziell nicht für "dieses räudige kranke Vieh" auf...
Also, Kater geschnappt und ab zum TA. Ich war fest davon überzeugt das er eingeschläfert werden muss, ich habe noch nie ein Tier in derart schlechter Verfassung gesehen. Beim TA aber wurde ich ganz böse angeschaut als ich sagte "der muss bestimmt eingeschläfert werden" Sie sagten mir das er gar nicht so schlecht aussieht und auf jeden Fall noch ein paar gute Jahre vor sich hat, falls sich nun jemand um ihn kümmern würde. Da reckte mein Mutterinstinkt sein freches Köpfchen und schrie mir zu "NIMM IHN!!"
Was soll ich sagen, ich hab gleich die Behandlung bezalht, den bisher namenslosen Kater Josef genannt und mich innerlich auf den Kampf mit meinem Mann vorbereitet. Unter Tränen schwor ich ihm das ich kein Hochzeitstagsgeschenk und kein Geburtstagsgeschenk haben möchte und nie wieder glücklich sein könnte wenn wir nicht dem armen kleinen Kerl adoptieren und uns um ihn kümmern können. Das Argument: "Ich nehm auch noch einen zweiten Putzjob an!" brauchte ich gar nicht mehr in den Raum zu werfen. Mein Liebster guckte Josef mit bösen Augen an und murmelte sowas wie: "hoffentlich kriegen wir den übern Damm.." Jetzt assistiert er mir schon seit drei Tagen prima beim Ohrentropfen verabreichen und ich habe schon einmal gesehen das er ihn freiwillig gestreichelt hat, lach...
So, die TÄ hat gesagt, er hat Katzenschnupfen und das schon sein Leben lang, daher das Husten und Röcheln, sie sagt das kann man nicht großartig behandeln, da lebt er halt mit. Er hat Milben in den Ohren - da bekommt er die Tropfen von mir. Ein Ohr war stark entzündet- daher die Vereiterung auch in den Augen. Er hat eine 14-Tage Antibiotikaspritze bekommen, sie sagt das müsste dann echt besser werden.
Ja nun meine Fragen, ich muss mich erstmal reinfuchsen und werd das alles die Tierärtzin auch nochmal fragen, aber vorher andere Meinungen hören find ich wichtig.
Soll ich anfangen diesen Kater der seit zehn Jahren noch nie einen TA gesehen hat, zu impfen? Würde das Sinn machen? Wenn ja gegen was?
Er hat nur noch wenige Zähne und die TÄ meinte es wäre besser die zu ziehen. Da muss doch sicher eine Vollnarkose gemacht werden. Verträgt ein zehn Jahre alter Kater sowas noch (also natürlich erst wenn er wieder auf dem Damm ist!) ? Und wenn das gemacht wird, sollte man ihn dann gleich nebenbei quasi kastrieren lassen?
So langer Thread, aber ich hoffe ein paar von euch schaffen es und können mir antworten
Dankeschön!!
ich muss hier erstmal die Vorgeschichte schreiben um dann meine Fragen loswerden zu können :
Ich hab hier immer sporadisch einen roten Kater auf dem Hof rumlaufen sehen und konnte ihn nicht zuordnen. Dann hab ich ihn mir diese Woche mal aus der Nähe angeschaut und war total entsetzt! Abgemagert, struppig, die Augen so vereitert das er sie nicht anährend aufbekommen hätte und er hustete ganz übel und röchelte komisch.
Da hab ich meine Vermieterin gefragt wem er gehört. Sie sagte der ist vor ungefähr zehn Jahren als ganz kleines Baby aufgetaucht und obwohl sich nie wer gekümmert hat, ist er nie mehr gegangen. Ich war, milde gesagt, schockiert. Ich sagte ihr das das Tier unbedingt behandelt, wenn nicht sogar eingeschläfert werden muss. Sie sagt eigentlich ist man nicht gewillt sich um ihn zu kümmern, aber wenn ich mit ihm zum TA fahren würde, würde sie auch die Behandlung bezahlen wenn es nicht zu teuer wäre. Ich versteh es auch das man sich nicht um ein Tier kümmert das man sich nicht angeschafft hat, grade auf dem Bauernhof wo man viele andere Tiere zu versorgen hat. Also war ich ganz froh das sie mir das Angebot gemacht hat, denn mein Mann hat gesagt er kommt finanziell nicht für "dieses räudige kranke Vieh" auf...
Also, Kater geschnappt und ab zum TA. Ich war fest davon überzeugt das er eingeschläfert werden muss, ich habe noch nie ein Tier in derart schlechter Verfassung gesehen. Beim TA aber wurde ich ganz böse angeschaut als ich sagte "der muss bestimmt eingeschläfert werden" Sie sagten mir das er gar nicht so schlecht aussieht und auf jeden Fall noch ein paar gute Jahre vor sich hat, falls sich nun jemand um ihn kümmern würde. Da reckte mein Mutterinstinkt sein freches Köpfchen und schrie mir zu "NIMM IHN!!"
Was soll ich sagen, ich hab gleich die Behandlung bezalht, den bisher namenslosen Kater Josef genannt und mich innerlich auf den Kampf mit meinem Mann vorbereitet. Unter Tränen schwor ich ihm das ich kein Hochzeitstagsgeschenk und kein Geburtstagsgeschenk haben möchte und nie wieder glücklich sein könnte wenn wir nicht dem armen kleinen Kerl adoptieren und uns um ihn kümmern können. Das Argument: "Ich nehm auch noch einen zweiten Putzjob an!" brauchte ich gar nicht mehr in den Raum zu werfen. Mein Liebster guckte Josef mit bösen Augen an und murmelte sowas wie: "hoffentlich kriegen wir den übern Damm.." Jetzt assistiert er mir schon seit drei Tagen prima beim Ohrentropfen verabreichen und ich habe schon einmal gesehen das er ihn freiwillig gestreichelt hat, lach...
So, die TÄ hat gesagt, er hat Katzenschnupfen und das schon sein Leben lang, daher das Husten und Röcheln, sie sagt das kann man nicht großartig behandeln, da lebt er halt mit. Er hat Milben in den Ohren - da bekommt er die Tropfen von mir. Ein Ohr war stark entzündet- daher die Vereiterung auch in den Augen. Er hat eine 14-Tage Antibiotikaspritze bekommen, sie sagt das müsste dann echt besser werden.
Ja nun meine Fragen, ich muss mich erstmal reinfuchsen und werd das alles die Tierärtzin auch nochmal fragen, aber vorher andere Meinungen hören find ich wichtig.
Soll ich anfangen diesen Kater der seit zehn Jahren noch nie einen TA gesehen hat, zu impfen? Würde das Sinn machen? Wenn ja gegen was?
Er hat nur noch wenige Zähne und die TÄ meinte es wäre besser die zu ziehen. Da muss doch sicher eine Vollnarkose gemacht werden. Verträgt ein zehn Jahre alter Kater sowas noch (also natürlich erst wenn er wieder auf dem Damm ist!) ? Und wenn das gemacht wird, sollte man ihn dann gleich nebenbei quasi kastrieren lassen?
So langer Thread, aber ich hoffe ein paar von euch schaffen es und können mir antworten
Dankeschön!!