- Ich weiß nicht recht weiter... Beitrag #1
B
birne
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Hallo!
Anfang Juni ist mir eine Griechische Landschildkröte "zugelaufen", d.h sie saß bei Bekannten im Garten, aber diese konnten bzw. wollten sie nicht "behalten", weshalb ich mich bereit erklärt habe für sie zu sorgen. Bisher hat sich noch niemand gemeldet, der sie (vielmehr ihn) vermisst, deshalb gehe ich davon aus, dass sie ausgesetzt wurde oder dass man froh um ihr Verschwinden war.
Obwohl ich mir ein Buch über eben jene Schildkröten gekauft habe (Haltung von Griechischen Landschildkröten von R. Zirngibel) und auch alle Anweisungen dieses Buches befolgt habe, kann ich mich dennoch des Gefühls nicht erwehren, dass es dem guten Hagen, wie wir ihn getauft haben, einfach nicht so recht in seiner neuen Heimat gefallen will. Er isst sehr wenig (zur Zeit vermutlich wetterbedingt, aber auch als es noch wärmer war schon) und geht nachts nie von selbst in seine Schutzhütte. Heute habe ich bei strömenden Regen nach ihm gesehen und er saß einfach im freien, war noch nicht einmal unter eine Pflanze oder ähnliches gekrochen... Langsam habe ich Bedenken, dass ich doch irgendetwas falsch mache oder nicht bedacht habe. Dabei ist er wie ich finde ein sehr schönes Tier und ich hoffe sehr, dass er noch länger bei mir bleibt.
Vielleicht kann mir hier jemand noch einige Ratschläge geben oder feststellen, was ich falsch mache, wenn ich kurz beschreibe, wie sein Gehege aussieht.
Nachdem ich festgestellt habe, dass Maschendraht wohl nicht die richtige Umzäunung für ein Freilandgehege ist, habe ich nun einen Bereich in unserem Garten mit Dachziegeln umrandet, alle vermeintlich giftigen Pflanzen rausgenommen und Breitwegerich, Klee, Gras und Löwenzahn hineingepflanzt. Außerdem habe ich eine Schutzhütte aus witterungsbeständigem Holz gebaut und in die Erde gegraben, davor ein kleines Vordach aus einer Kunststoffglaspaltte befestigt und einige größere Kieselsteine darunter gelegt. Zudem habe ich auch eine flache Schüssel mit Wasser gefüllt und ein wenig in die Erde gegraben. (In dem Buch hieß es, die Schildkröte würde gerne baden. Ich habe sie noch nicht einmal darin entdeckt...) Sonst sind noch einige Blumen, ein größerer Stein und Holzstücke im Gehege, das sich übrigens auf der Südseite des Hauses befindet, so dass er Sonne hat, falls die denn mal scheint.
Des weiteren würde mich noch interessieren, ob man die Schildkröte zum Tierarzt bringen sollte und wie andere sie überwintern. Unser Keller ist denke ich zu warm, aber ich habe schon ein Plätzchen im Stall des Bauernhofs meines Großvaters finden können, in dem es nicht zu kalt oder zu warm werden sollte.
Herzlichen Dank schon einmal im Voraus, ich würde mich sehr über Antworten und Rat freuen!
Viele Grüße, Anna
Anfang Juni ist mir eine Griechische Landschildkröte "zugelaufen", d.h sie saß bei Bekannten im Garten, aber diese konnten bzw. wollten sie nicht "behalten", weshalb ich mich bereit erklärt habe für sie zu sorgen. Bisher hat sich noch niemand gemeldet, der sie (vielmehr ihn) vermisst, deshalb gehe ich davon aus, dass sie ausgesetzt wurde oder dass man froh um ihr Verschwinden war.
Obwohl ich mir ein Buch über eben jene Schildkröten gekauft habe (Haltung von Griechischen Landschildkröten von R. Zirngibel) und auch alle Anweisungen dieses Buches befolgt habe, kann ich mich dennoch des Gefühls nicht erwehren, dass es dem guten Hagen, wie wir ihn getauft haben, einfach nicht so recht in seiner neuen Heimat gefallen will. Er isst sehr wenig (zur Zeit vermutlich wetterbedingt, aber auch als es noch wärmer war schon) und geht nachts nie von selbst in seine Schutzhütte. Heute habe ich bei strömenden Regen nach ihm gesehen und er saß einfach im freien, war noch nicht einmal unter eine Pflanze oder ähnliches gekrochen... Langsam habe ich Bedenken, dass ich doch irgendetwas falsch mache oder nicht bedacht habe. Dabei ist er wie ich finde ein sehr schönes Tier und ich hoffe sehr, dass er noch länger bei mir bleibt.
Vielleicht kann mir hier jemand noch einige Ratschläge geben oder feststellen, was ich falsch mache, wenn ich kurz beschreibe, wie sein Gehege aussieht.
Nachdem ich festgestellt habe, dass Maschendraht wohl nicht die richtige Umzäunung für ein Freilandgehege ist, habe ich nun einen Bereich in unserem Garten mit Dachziegeln umrandet, alle vermeintlich giftigen Pflanzen rausgenommen und Breitwegerich, Klee, Gras und Löwenzahn hineingepflanzt. Außerdem habe ich eine Schutzhütte aus witterungsbeständigem Holz gebaut und in die Erde gegraben, davor ein kleines Vordach aus einer Kunststoffglaspaltte befestigt und einige größere Kieselsteine darunter gelegt. Zudem habe ich auch eine flache Schüssel mit Wasser gefüllt und ein wenig in die Erde gegraben. (In dem Buch hieß es, die Schildkröte würde gerne baden. Ich habe sie noch nicht einmal darin entdeckt...) Sonst sind noch einige Blumen, ein größerer Stein und Holzstücke im Gehege, das sich übrigens auf der Südseite des Hauses befindet, so dass er Sonne hat, falls die denn mal scheint.
Des weiteren würde mich noch interessieren, ob man die Schildkröte zum Tierarzt bringen sollte und wie andere sie überwintern. Unser Keller ist denke ich zu warm, aber ich habe schon ein Plätzchen im Stall des Bauernhofs meines Großvaters finden können, in dem es nicht zu kalt oder zu warm werden sollte.
Herzlichen Dank schon einmal im Voraus, ich würde mich sehr über Antworten und Rat freuen!
Viele Grüße, Anna