- Was ist das Beste für die Tiere? Beitrag #1
die-eule
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Hallo zusammen,
Ich habe leider eine schwere Entscheidung zu treffen und ich brauche eure Hilfe.
Einige kennen meine Lage schon, für die, die sie nicht kennen, werde ich nachher alles nochmal kurz erläutern.
Threads in denen ich das Ganze schon angesprochen habe, gibt es hier, hier und hier.
Ich bin Studentin, lebe in einer 40 qm² Wohnung mit zwei Katzen.
Kim war meine erste Katze und bei ihr war es im Nachhinein wohl eher eine unüberlegte Anschaffung. Ich habe hier einen Fehler gemacht.
Sie ist sehr ruhig und zurück gezogen, zwar sehr verschmust aber auch ängstlich.
Leider ist sie eigentlich nicht die Art von Katze, die zu mir passt und das musste ich mittlerweile einsehen, hätte es auch von vorne herein wissen müssen.
Sie hat leider viele schlechte Erfahrungen gemacht und daher ist sie etwas schwierig. Ich habe sie jetzt seit einem halben Jahr und komme bis auf ein paar Kleinigkeiten eigentlich gut mit ihr zurecht.
Yankee habe ich dazu gesetzt, weil ich Kim nicht alleine lassen wollte und ich gemerkt habe, dass ich ihr nicht ausreichend Aufmerksamkeit geben kann, wie es eine Einzelkatze (die sie eigentlich ist) braucht.
Seitdem er da ist, ist Kim sehr ausgeglichen und ihr scheint es gut zu gehen. Yankee hingegen ist auch verspielt und sucht ständig den Kontakt zu ihr. Leider weist sie ihn ständig ab, haut ihn, wenn er ihr zu nahe kommt und ich merke einfach, dass nun er derjenige ist, der zu kurz kommt. Mittlerweile bereue ich, warum ich nicht mit Kim gewartet habe, denn dann hätte ich gleich Yankee und einen seiner Brüder genommen. Mit denen hatte er sich blendend verstanden.
Nun war meine Überlegung, ob es vielleicht sinnvoll wäre einen dritten Kater aufzunehmen, mit dem Yankee sich beschäftigen kann. Ich bezweifle nämlich, dass Kim jemals die Bindung zu ihm aufbauen wird, die er von seinen Geschwistern gewohnt war.
Zu der Idee habe ich viel positive Resonanz bekommen, da ich momentan auch die Wohnung artgerechter einrichte und dabei bin den Katzen mehr Platz und Raum zu geben.
Der passende Kater wäre sogar bereits gefunden. Es ist ein 20 Monate alter BKH Kater, der vom Wesen her GENAU wie Yankee ist. Ich habe über eine Stunde mit der Besitzerin telefoniert und ihr meine Sachlage erklärt und sie war total begeistert von meinem Engagement etc und wir waren uns einig, dass die beiden super zusammen passen würden.
ABER es ist einfach unvernünftig und das habe ich jetzt eingesehen. Meine Eltern spielen da auch eine wichtige Rolle, da diese mich während meines Studiums auch finanziell unterstützen und ich natürlich mein Verhältnis zu ihnen dadurch nicht mildern möchte.
Ich habe heute sehr lange mit meiner Mutter gesprochen und bin nun zu dem Entschluss gekommen, dass ich es gerne mit Dreien versuchen würde, es aber nicht geht. Ich kann und möchte das Risiko nicht eingehen, dass ich dadurch in Schwierigkeiten mit meinen Eltern, den Nachbarn oder meiner Wohnsituation (ebenfalls finanziell) gerate. Zudem meine Wohnung wirklich klein ist und ich es nicht noch mehr beengen möchte.
Nun muss ich aber eine Entscheidung treffen, die zum Wohle der Tiere wäre. Einer von beiden wird leider eine Weile darunter leiden müssen und das ärgert mich zutiefst, da ich es hätte verhindern können.
Mit der Vorbesitzerin von Kim habe ich auch bereits telefoniert und sie sagte mir, dass Kim damals mehr als ein halbes Jahr gebraucht hat, um Vertrauen zu einem ihrer Kater zu fassen und sie hat auch nur diesen einen an sich ran gelassen, alle anderen haben auch immer eine von ihr geballert bekommen.
Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich belasse es so wie es ist und hoffe, dass Kim sich irgendwann doch noch öffnet und sie mit Yankee "intimer" wird und Yankee dann auch die "kätzische" Aufmerksamkeit bekommt, die er möchte...
oder...
Ich nehme Charly auf in der Hoffnung, dass er wirklich der Traumpartner für Yankee ist und suche für Kim ein zu Hause bei einem älteren Pärchen oder jemanden, der viel Zeit und Geduld aufbringen kann um ihr die Aufmerksamkeit zu geben, die sie braucht, wo sie aber nicht bedrängt wird und wo sie keine Angst haben muss, wenn es mal hektisch wird (wenn zum Beispiel mein Freund hier ist).
Ich bin damit im Moment wirklich etwas überfordert und würde hier um ehrliche und hilfreiche Ratschläge bitten.
Was würdet ihr tun?
LG
Die leicht verzweifelte Eule
Ich habe leider eine schwere Entscheidung zu treffen und ich brauche eure Hilfe.
Einige kennen meine Lage schon, für die, die sie nicht kennen, werde ich nachher alles nochmal kurz erläutern.
Threads in denen ich das Ganze schon angesprochen habe, gibt es hier, hier und hier.
Ich bin Studentin, lebe in einer 40 qm² Wohnung mit zwei Katzen.
Kim war meine erste Katze und bei ihr war es im Nachhinein wohl eher eine unüberlegte Anschaffung. Ich habe hier einen Fehler gemacht.
Sie ist sehr ruhig und zurück gezogen, zwar sehr verschmust aber auch ängstlich.
Leider ist sie eigentlich nicht die Art von Katze, die zu mir passt und das musste ich mittlerweile einsehen, hätte es auch von vorne herein wissen müssen.
Sie hat leider viele schlechte Erfahrungen gemacht und daher ist sie etwas schwierig. Ich habe sie jetzt seit einem halben Jahr und komme bis auf ein paar Kleinigkeiten eigentlich gut mit ihr zurecht.
Yankee habe ich dazu gesetzt, weil ich Kim nicht alleine lassen wollte und ich gemerkt habe, dass ich ihr nicht ausreichend Aufmerksamkeit geben kann, wie es eine Einzelkatze (die sie eigentlich ist) braucht.
Seitdem er da ist, ist Kim sehr ausgeglichen und ihr scheint es gut zu gehen. Yankee hingegen ist auch verspielt und sucht ständig den Kontakt zu ihr. Leider weist sie ihn ständig ab, haut ihn, wenn er ihr zu nahe kommt und ich merke einfach, dass nun er derjenige ist, der zu kurz kommt. Mittlerweile bereue ich, warum ich nicht mit Kim gewartet habe, denn dann hätte ich gleich Yankee und einen seiner Brüder genommen. Mit denen hatte er sich blendend verstanden.
Nun war meine Überlegung, ob es vielleicht sinnvoll wäre einen dritten Kater aufzunehmen, mit dem Yankee sich beschäftigen kann. Ich bezweifle nämlich, dass Kim jemals die Bindung zu ihm aufbauen wird, die er von seinen Geschwistern gewohnt war.
Zu der Idee habe ich viel positive Resonanz bekommen, da ich momentan auch die Wohnung artgerechter einrichte und dabei bin den Katzen mehr Platz und Raum zu geben.
Der passende Kater wäre sogar bereits gefunden. Es ist ein 20 Monate alter BKH Kater, der vom Wesen her GENAU wie Yankee ist. Ich habe über eine Stunde mit der Besitzerin telefoniert und ihr meine Sachlage erklärt und sie war total begeistert von meinem Engagement etc und wir waren uns einig, dass die beiden super zusammen passen würden.
ABER es ist einfach unvernünftig und das habe ich jetzt eingesehen. Meine Eltern spielen da auch eine wichtige Rolle, da diese mich während meines Studiums auch finanziell unterstützen und ich natürlich mein Verhältnis zu ihnen dadurch nicht mildern möchte.
Ich habe heute sehr lange mit meiner Mutter gesprochen und bin nun zu dem Entschluss gekommen, dass ich es gerne mit Dreien versuchen würde, es aber nicht geht. Ich kann und möchte das Risiko nicht eingehen, dass ich dadurch in Schwierigkeiten mit meinen Eltern, den Nachbarn oder meiner Wohnsituation (ebenfalls finanziell) gerate. Zudem meine Wohnung wirklich klein ist und ich es nicht noch mehr beengen möchte.
Nun muss ich aber eine Entscheidung treffen, die zum Wohle der Tiere wäre. Einer von beiden wird leider eine Weile darunter leiden müssen und das ärgert mich zutiefst, da ich es hätte verhindern können.
Mit der Vorbesitzerin von Kim habe ich auch bereits telefoniert und sie sagte mir, dass Kim damals mehr als ein halbes Jahr gebraucht hat, um Vertrauen zu einem ihrer Kater zu fassen und sie hat auch nur diesen einen an sich ran gelassen, alle anderen haben auch immer eine von ihr geballert bekommen.
Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich belasse es so wie es ist und hoffe, dass Kim sich irgendwann doch noch öffnet und sie mit Yankee "intimer" wird und Yankee dann auch die "kätzische" Aufmerksamkeit bekommt, die er möchte...
oder...
Ich nehme Charly auf in der Hoffnung, dass er wirklich der Traumpartner für Yankee ist und suche für Kim ein zu Hause bei einem älteren Pärchen oder jemanden, der viel Zeit und Geduld aufbringen kann um ihr die Aufmerksamkeit zu geben, die sie braucht, wo sie aber nicht bedrängt wird und wo sie keine Angst haben muss, wenn es mal hektisch wird (wenn zum Beispiel mein Freund hier ist).
Ich bin damit im Moment wirklich etwas überfordert und würde hier um ehrliche und hilfreiche Ratschläge bitten.
Was würdet ihr tun?
LG
Die leicht verzweifelte Eule
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