Ich hatte bei meinen auch erst vorgehabt, sie nicht rauzulassen.
Dann ist einmal aus versehen die Tür beim Müll runterbringen wieder aufgesprungen und Moritz hat sofort die Gelegenheit genutzt und ist rausgehuscht (er war eine Fundkatze und kannte vermutlich vorher schon Freigang). Da ist mir natürlich erstmal das Herz stehen geblieben. :silence:
Als ich dann aber gesehen habe, wie viel Spaß er draußen hat und vor allem wie gut ausgelastet er wieder Heim kommt um dann ausgiebig zu kuscheln, hab ich beschlossen, dass er raus darf. Merlin durfte erst ein paar Wochen später, er war zwar schon kastriert aber als 7-monate junger Kater halt noch sehr verspielt und unbedarft. Inzwischen sind beide dran gewöhnt und fordern den Freigang auch ein.
Ich muss allerdings zugeben, es ist nicht immer leicht ... letztens war Moritz drei Nächte lang weg, was für ihn völlig untypisch war. Normalerweise ist er jeden morgen da, will sein Frühstück und seine Kuscheleinheit. Da hab ich mir schon ziemliche Sorgen gemacht und lag mit den Sorgen dann auch richtig, denn er war im Steinbruch auf eine ca. 3m hohe Steilklippe geklettert, von der er dann nicht wieder runterkam. Zu dem Zeitpunkt hatte er auch noch eine angeknackste Zehe, die danach nochmal so richtig angeschwollen ist und offensichtlich auch weh tat.
Ich bin am dritten Tag losgezogen um ihn zu suchen und fand ihn da oben, als er mich rufen gehört hat, hat er sehr laut und herzzerreißend gemaunzt. Mein Anblick hat in ihm dann offensichtlich einen Adrenalinschub freigesetzt, so dass er es dann geschafft hat, runterzuklettern. Den ganzen Tag ist er dann auf der Couch nicht mehr von meinem Bauch runtergegangen.
Dennoch lasse ich beide weiterhin raus, weil sie sich draußen auspowern, sich Mäuse fangen und mit den Nachbarskatzen auf Streife gehen, sie genießen es, das merkt man!