Papas Liebling

Diskutiere Papas Liebling im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; Nee Urizen, das klappt gar nicht, das bildest du dir nur ein :lol: Habe das Raucherpflaster iwann mal ausprobiert, aber ich bin eigentlich der...
  • Papas Liebling Beitrag #61
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Nee Urizen, das klappt gar nicht, das bildest du dir nur ein :lol:


Habe das Raucherpflaster iwann mal ausprobiert, aber ich bin eigentlich der Meinung, dass das alles Kopfsache ist. Entweder man will oder nicht. Entweder glaubt man an das Pflaster oder nicht :lol:

1800-2100€ brutto ist in meinem Beruf eigentlich auch übliches Einstiegsgehalt. Ebenfalls in Hessen. Ebenfalls in der Nähe von Frankfurt, aber die andere Richtung als McLeodsDaughters. In Frankfurt direkt sind die Gehälter deutlich höher, aber überall drumherum sind die Gehälter im Keller.
 
  • Papas Liebling Beitrag #62
Off-Topic
Um nochmal die 2000€ Netto aufzugreifen:
Ich frage mich gerade, wie ich mit meinen 1.200€ monatlich ein Haus mit Garten, ein Auto, eine Pflegestelle mit derzeit immerhin 9 Pflegetieren, zwei Katzen und meinen erheblichen Zigarettenkonsum finanziert bekomme.
Wenn das so schon gut klappt, dann hätte ich mit 2000€ Netto dann wohl zwei Autos...oder noch 'n Pferd oder so.
Off-Topic
*leise reinschleicht und sich unauffällig Urizen anschließt*
Und nein, ich kann vom großen Glück reden, dass ich die 2000 Euro netto überschreite - aber das war beileibe nicht immer so, im Gegenteil... Ich war auch schon arbeitslos. Und ich weiß, was es heißt, mit Geld haushalten und rechnen zu müssen. Das kann man lernen. Aber vielleicht sollte ich dafür wieder in den anderen Thread wechseln? ;) Nee, ich merke, ich bin doch nicht im Steuern-Thread

Also:
Ich habe eine Banklehre gemacht. In Düsseldorf. Bruttolohn waren 900-1100 DM im 1. bzw. 2. Lehrjahr. Eine Wohnung konnte man in Düsseldorf davon nicht bezahlen. Also weiter bei den Eltern gewohnt und 100-200 DM "Miete" abgegeben.
Dann ein Lehramtsstudium in Wuppertal angefangen. Bafög bekommen im ersten Jahr, im 2. Jahr hab´ ich´s freiwillig gecancelt, da ich nur noch 24 DM bekommen hätte, weil mein Bruder zum Bund gegangen ist.
Parallel zum Studium hab´ ich die Samstage komplett gearbeitet und unter der Woche auch noch an 2 Tagen jeweils 3-4 Stunden... In der Zeit hab´ ich dann (obwohl immer noch zu Hause gewohnt mangels Alternativen) von meinen Eltern umgekehrt 100-200 DM im Monat Unterstützung bekommen.
Gespart hab´ ich alles, was ich konnte...
Nach dem Referendariat hab´ ich dann in Krefeld meine erste Wohnung bezogen - Möbel waren geliehen / geerbt und nur das Bett und die Couch und den Schreibtisch hab´ ich neu gekauft. Miete war 600DM warm bei 50qm.
Verdient hab´ ich zu dem Zeitpunkt ca. 1200-1300DM. Blieben also ohne Miete noch 600DM, davon gingen aber noch Telefon, Auto, Versicherungen etc. ab.... und es hat gepasst. Ich konnte sogar noch monatlich ein bisschen was sparen...
Dann bin ich zu meiner Frau gezogen, kurz nach der Umstellung auf den Euro, und war kurz drauf erstmal arbeitslos. Wir haben von ihrem Gehalt (das deutlich geringer als meines war) gelebt, war ein blödes halbes Jahr, aber immerhin nur ein halbes Jahr....
Dann wurde ich endlich verbeamtet. Wie schön. Wie beruhigend. Ja. Wirklich!
Im Geld schwimmen wir immer noch nicht, wir haben uns eine Eigentumswohnung gekauft, aber da meine Frau gesundheitlich ziemlich angegriffen ist, kann sie auch nur noch teilzeit arbeiten bzw. hat dieses Jahr quasi noch gar nicht gearbeitet - also bleibt alles an mir hängen.
Da wir aber beide gelernt haben, sparsam zu sein, passt das und wir kriegen´s hin...
So, und jetzt weiß ich gar nicht mehr, wo ich überhaupt angefangen habe und falle sicherheitshalber lieber ins Bett...
Gute Nacht,
seven
 
  • Papas Liebling Beitrag #63
Ich finde, 2000 Euro nett muss man nach wie vor relativ sehen. Das klingt jetzt so wahnsinnig viel. Aber wenn du in München wohnst oder die Wohnung schon 600 Euro kostet und du noch einigermaßen leben willst ist das nichts.
Man muss auch immer den geographischen Zusammenhang sehen.
Wenn du in München lebst ist alles natürlich teurer als in Bautzen oder Chemnitz. Da kostet das Brötchen mehr und, und, und.

Deshalb finde ich diese gesamte Diskussion schon sehr hitzig und heikel. Im Internet ist alles immer noch ein Stück weit anders als in der Realität und ich finde es auch schwer Situationen zu beurteilen, die ich nicht im Detail kenne.

Was ich mich nach wie vor frage ist trotzdem, wie man zeitgleich ein schlechtes Gewissen hat Geld zu nehmen und damit vorne und hinten nicht klar kommt. Müsste es nicht so sein, dass man dann gerade nichts davon anrühren will? :eusa_think:

Verstehe ich nicht.
 
  • Papas Liebling Beitrag #64
2000€ werde ich in meinem Job niemals Netto rauskriegen. Nie.
Egal ob ich jetzt in München oder Hamburg arbeite.

Und ich wage trotzdem zu behaupten, dass man auch mit weniger Geld verdammt gut klar kommen und sich auch mal was gönnen kann.
Man muss eben Prioritäten setzen.
2000€ sind einfach viel zu hoch angesetzt.
 
  • Papas Liebling Beitrag #65
Kommt drauf an, was du studiert oder gelernt hast ;)

Es soll mitunter auch Regionen Deutschlands geben, da werden Menschen für die gleiche Arbeit, die jemand 200 km weiter nördlich leistet noch schlechter bezahlt.
Gibt es alles.

Ich würde insgesamt aber den Kontext sehen. Stell dir mal vor, jemand ist nicht Single und muss mit knapp 1000 Euro noch Kinder durchbringen. Das ist heftig. Soll es alles geben und vieles hängt auch vom Glück ab.
 
  • Papas Liebling Beitrag #66
Off-Topic
Ich finde ebenso so Aussagrn wie "Wohnung kostet schonmal 600€" ohne Größenangabe und kalt/warm-Angabe schwachsinnig. Aber du scheinst ja eh sehr viel besser zu wissen :roll:
 
  • Papas Liebling Beitrag #67
Meinst du mich? Ich meine nichts besser. Ich zähle Fakten auf. 600 Euro ist in München in einigen Gegenden noch geschmeichelt.
Ich gehe davon aus, dass man als Verdiener nicht mehr in einer Studentenwohnung lebt.
 
  • Papas Liebling Beitrag #68
@Hanahxoxo: Mag ja sein, dass ich durch Hotel Mama & Papa mehr für mich hab, aber von meinen jetzt ca. 700 € netto (also noch Azubi-Gehalt) bleiben locker 400 - 450 Euro über, bei mir gehen Monatlich 2 Bausparverträge und eine Gewinn-Sparen-Aktion meiner Bank runter. Das sind schon zusammen 140 Euro. Wenn meine Tierchen den TA mal wieder sehr gern haben, dann sind es weniger. Aber ich geh nicht shoppen, beim Friseur war ich das letzte Mal im Februar 2014 (kommenden Samstag ist es mal wieder dran). Ich schminke mich nicht, rauche nicht & gehe auch nicht weg, Rauchen sowieso nicht, aber die anderen beiden, weil das nicht mein Ding ist.

Ne Zeitlang hab ich übrigens auch weniger über gehabt, grade am Anfang, wenn man dann denkt: Money auf dem Konto? Das muss weg.

Raus aus dem Ausbildungsbetrieb und neu verhandeln! - das ist eh meist besser.

Es gibt ungelernte Leiharbeiter, die mehr bekommen. Das ist ja gar nix. Bad Camberg ist doch Hessen, oder? Ich arbeite selbst in Hessen; dort ist das Gehaltsniveau eigentlich sehr gut. Für 1100 würde ich wirklich daheim bleiben. Da hat man mehr Geld übrig und obendrein noch was vom Tag.

Der letzte Azubi, der vor 6 o. 7 Jahren fertig war, hat deutlich mehr (da meine Mutter auch die Personalbuchhaltung macht & ich ihr auch da helfe, weiß ich das). Bei meinem Chef kann man sich gut hocharbeiten. Und ich hab, auch durch meine Mutter, gewisse Freiheiten (ich muss nicht Punkt 8 Uhr da sein, muss das halt nachholen, aber theoretisch können wir, meine Mutter & ich, anfangen wann wir wollen. Momentan, weil die Kollegin in der Buchhaltung mal wieder länger krank ist, nicht ganz so möglich; dafür können wir so arbeiten wie wir wollen, sagt keiner, das & das muss dann & dann gemacht sein).
Mein Plan ist jetzt, erstmal da zu bleiben (man weiß ja auch nie, wie schnell das auf einmal mit dem Freund & zusammen ziehen geht und wo der dann wohnt), eine Fortbildung im Buchhaltungsbereich & ggf. Personalabteilungsbereich zu machen (das ist bei mir im Betrieb quasi eine Abteilung) und dann weiter zu sehen. Erstmal will ich meine mündliche Prüfung nächste Woche überleben ;-)

Dann finde mir bitte mal einen Betrieb, der einen grade frisch ausgelernten haben möchte. Die meisten wollen mit Berufserfahrung. Und die Freiheiten würden dann wegfallen. Wenn ich um 18.30 Uhr beim TA sein muss, aber erst um 9 Uhr da war (also eig. bis 18 Uhr arbeiten müsste, hab aber 45 min Heimfahrt), kann ich früher gehen, egal ob 1x im Monat oder 1x pro Woche.

Off-Topic
Zur Wohnung von 600 € Miete: Die gibts hier :) Da sind dann bis zu 100 qm Wohnung möglich, allerdings dann kalt. In der Umgebung von meinem Betrieb gibts dafür nur max. 50 qm Wohnfläche. Das kann man also so nicht vergleichen.
 
  • Papas Liebling Beitrag #69
Du musst dich weder rechtfertigen noch dein gesamtes Privatleben offen legen. Jeder gestaltet sein Leben so wie er möchte und wenn du es vorziehst zu Hause zu bleiben wird es seine Gründe haben. Hätte ich an deiner Stelle nicht anders gemacht. ;)
 
  • Papas Liebling Beitrag #70
Klar kommt es darauf an, was man studiert oder gelernt hat.
Aber in meiner Branche kommt man nicht auf 2000€ Netto (vielleicht mit diversen Zusatzqualis, die aber auch erst mehrere Tausend € kosten, bevor man was davon hat), da kann man sich auf den Kopf stellen.
Und es kann mir keiner erzählen, dass man damit nicht gut durchkommt.
Was machen denn dann die vielen Tausend anderen, die den gleichen Job haben? Auch in Bayern oder sonstwo?
Betteln gehen?

Nee, sorry, 2000€ sind für eine Einzelperson als Minimum um klar zu kommen utopisch...egal ob in Bayern oder NRW.
 
  • Papas Liebling Beitrag #71
Da mir so langsam die Übersicht fehlt, diesmal knapp:

@Krabbeltier: Meine Arbeitszeiten sind soweit momentan ziemlich entspannt. Das kann sich aber wegen der Berufsschule noch maßgeblich verändern. Jetzt aktuell habe ich 3 mal die Woche Zeit um noch gut 3 Stunden arbeiten zu gehen, ich könnte auch zusätzlich einen Wochenendtag verschmerzen, das sollte nur nicht die Regel sein, irgendwann muss ich schließlich auch mal lernen und meinen Teil Haushalt machen. Problem ist erstmal einen passenden Job zu finden. Kellnern sagt mir persönlich nicht so zu, es gibt zwar in der Stadt mehrere Restaurants, dafür muss ich dann aber wieder weit fahren und Parkgebühren zahlen, das rechnet sich wahrscheinlich nicht wirklich für den Aufwand. Meine Hoffnung war nen kleinen Job bei einem landwirtschaftlichen Betrieb annehmen zu können, davon gibts in meiner näheren Umgebung genug, da könnte ich mit dem Fahrrad hin.

@ Lissychan: Momentan kaufe ich mir ganz meines Vaters Tochter tatsächlich einfach fertige Zigarettenpackungen. Wie viel kostet denn so eine "Stopfausrüstung"? Fürs Drehen bin ich leider zu doof.
Und na ja... wir haben immerhin eine Spardose ;) ... sparen sehe ich aktuell einfach kritisch. Ist aber wohl auf lange Sicht wieder einen Versuch wert.
Und Thema Geschenke: Als Kind war das ja noch irgendwie süß. Inzwischen freue ich mich einfach viel mehr darauf meine Familie zu sehen, als dass ich Bedarf habe Geschenke abzustauben. Mir ist das enorm unangenehm, dass meine Eltern in Sachen Großzügigkeit seit ich weg bin noch einen draufsetzen. Mein mehrmaliges Anliegen nichts zu schenken, wurde stets abgelehnt. Keine Ahnung ich messe einer Umarmung einfach deutlich mehr bei als einem dusseligen Geschenk.

@hanahxoxo: Warum ich das Geld nicht gerne annehme, hat nichts damit zu tun, dass ich es nicht brauchen würde. Eher damit, dass da ein wenig Stolz bröckelt und vor allem damit, dass ich das Gefühl haben es ihnen nicht genug zu danken.
Den "blöden Kommentar" verstehe ich nicht ganz, oder geht der nicht an mich?

@Roshinu: Ich denke wir kaufen schon recht günstig ein. Lediglich bei Putzmitteln nehmen wir lieber die bekannten Marken. Mit 200€ kommen wir soweit ganz gut klar. Natürlich, manchmal wird man dann in der Süßigkeitenabteilung doch schwach und nimmt ein Teil mit, das kommt aber selten vor. Aber da nun schon die x-te mit dem Haushaltsbuch bist, werden wir das wohl mal reell führen ;)

@Bec: Ich habe schon mit ihnen darüber geredet. Sie reden mir wie gesagt gut zu. Dass sie es gern tun, meine Schwester doch die gleiche Behandlung erfahren hat, sies doch übrig haben etc. pp. ... machts nicht leichter um ehrlich zu sein :?

@Calimero: Jein. Sie wissen, dass ich Schulden habe, wegen besagten Rechnungen. Sie wissen zwangsweise natürlich auch, dass das Geld nicht gereicht hat, wenn ich sie um Hilfe bitte. Sie haben mir ja wie gesagt auch angeboten, nochmal 100€ draufzulegen. Ich habe das abgelehnt.

@Amber: Die Eltern meines Freundes waren schon immer "so drauf". Die habens zwar auch, sind aber halt "echte Schwaben" geworden über die Jahre :lol:. Nein, jetzt mal im Ernst, die sehen das einfach ein bisschen anders. Ihr Sohn hat ne Ausbildung, er kann also Geld verdienen und muss zusehen, dass er klar kommt. Nichts desto trotz ist da aber eine Menge Mutterliebe im Spiel. Wir haben uns zuvor nie etwas von seinen Eltern geliehen, weil mein Freund klar sagte, dass die eben alles zurückwollen. Dieses mal war es eben so, dass meine Eltern bereits eine hohe Rechnung für die Reparatur meines Autos bezahlt haben und ich da nicht schon wieder Bedarf anmelden wollte, obwohls ihnen wahrscheinlich nicht mal finanziell weh täte.
So teuer ist Reiten übrigens nicht. Ich habe eine Menge geschenktes Equipment von meiner Pferdewirtzeit und von meinem eigenem Pferd; ebenfalls habe noch etliche Gutscheine für irgendwelche Reitshops - da habe ich überhaupt keine Ausgaben. Die RB, die ich hatte, hat mich 30€ im Monat gekostet und ich konnte so oft reiten wies mir gepasst hat, da ich aber nur einmal in der Woche wollte, bin ich halt nur einmal losgezogen.
Was das alte Auto angeht, stimme ich so nicht zu. Ein altes Auto fällt auch eher auseinander, kostet ergo mehr. Zudem kostet das Auto meines Freundes insgesamt nun auch nicht die Welt. In 10 Monaten sind wir durch mit den Raten :)

@Jucomi: Wie bereits gesagt, dafür muss ich meinen Freund nicht treten, er sucht ja freiwillig. ER kann sich das schon "leisten", er kriegt mehr Arbeitslosengeld als ich an Ausbildungsgehalt + Geld meiner Eltern, traurig aber wahr...
Er braucht das Auto ja eventuell wieder, kommt eben drauf an wo er dann arbeiten geht. Ich wüsste übrigens auch nicht, warum ein Kind ein zweites Auto rechtfertigen sollte? Wenn ich morgens 30 km nach Süden fahre und mein Freund 30 km nach Norden zur gleichen Zeit, können wir ja schlecht dasselbe Auto nutzen :lol: Klar im Moment ist er arbeitslos, aber das gilt es ja möglichst schnell zu ändern.
Was mein Einkaufsverhalten angeht, habe ich ja oben schon erläutert.
Auch die Sache mit den Studenten habe ich oben schonmal näher erläutert.
Dass du 900€ verdienst ist schön. Ich bin ebenso etwas mehr als 30 Stunden in Beschäftigung und "verdiene" samt Geld meiner Eltern weniger als du ;)
 
  • Papas Liebling Beitrag #72
@ Lissychan: Momentan kaufe ich mir ganz meines Vaters Tochter tatsächlich einfach fertige Zigarettenpackungen. Wie viel kostet denn so eine "Stopfausrüstung"? Fürs Drehen bin ich leider zu doof.
Für das einfache Stopfgerät, dass ich habe, zahlt man aktuell so zwischen 3 und 5 Euro. Die Hülsen bekommt man recht günstig - ca. 200 - 250 Stück für nicht einmal 2 Euro. Und beim Tabak gibt es natürlich Unterschiede, da kommt es auf deinen Geschmack an. Ich zahle 18,50 Euro für eine große Packung, daraus bekomme ich bis zu 250 Zigaretten.

Und na ja... wir haben immerhin eine Spardose ;) ... sparen sehe ich aktuell einfach kritisch. Ist aber wohl auf lange Sicht wieder einen Versuch wert.
Sparen kann man immer. Als ich noch klein war, hat mein Papa nach jedem Einkauf alle Münzen unter einem Euro in eine Spardose gesteckt. War diese voll, haben wir es eingezahlt. Das habe ich auch in meiner ersten eigenen Wohnung gemacht, da kamen teilweise einfach mal 80 bis 100 Euro raus.
Sonst kann man auch einfach jeden Monat oder jede Woche, je nachdem, wie man es plant, einfach ein paar Euro wegstecken. Man darf halt nur nicht einfach mal rangehen.

Und Thema Geschenke: Als Kind war das ja noch irgendwie süß. Inzwischen freue ich mich einfach viel mehr darauf meine Familie zu sehen, als dass ich Bedarf habe Geschenke abzustauben. Mir ist das enorm unangenehm, dass meine Eltern in Sachen Großzügigkeit seit ich weg bin noch einen draufsetzen. Mein mehrmaliges Anliegen nichts zu schenken, wurde stets abgelehnt. Keine Ahnung ich messe einer Umarmung einfach deutlich mehr bei als einem dusseligen Geschenk.
Ich möchte mittlerweile auch keine Geschenke mehr, sondern einfach nur bei meiner Familie sein. Aber Eltern und vor allem Großeltern freuen sich eben immer, wenn sie ihren Kindern/Enkeln etwas schenken können... Wenn ich das ablehnen würde, wären sie traurig. Ist wie so ein Teufelskreis.
Aber wenn du ihnen was Kleines schenkst, denken sie sicher nicht daran, dass du es ja von ihrem Geld gekauft hast. Im Gegenteil. Sie freuen sich da doch über die Geste.
 
  • Papas Liebling Beitrag #73
Hammer Frage, aber wäre es für dich eine Option wenn jeder von euch in eine Wohnung zieht? Würdest du da günstiger wegkommen? Auf mich macht es ein bisschen den Eindruck als würde dir dein Freund auf der Tasche liegen.
Normalerweise kenne ich eher den umgekehrten Fall und der Mann schafft das Geld rann und die Frau bleibt mit den Kindern zu Hause. Nicht bei mir, aber in Bekanntenkreisen. Ich denke auch an später. Frauen verdienen meist weniger. Im Normalfall ist es eher so, dass die Frau Teilzeit arbeitet und ein bisschen dazu verdient. Jetzt spinn das mal weiter wie es dann in 5 Jahren ist. Für mich klingt das jetzt nicht so, als ob dein Freund bald aus seiner Krise raus ist.
Einmal schreibst du, er ist psychisch krank und dann sucht er Arbeit. Passt irgendwie schwer zusammen. Wäre es mein Freund hätte ich Tacheles geredet. Kann aber nur von mir sprechen. Ich würde mir als Mann auch komisch vorkommen, wenn ich vom Geld meiner Schwiegereltern lebe, obwohl ich als Mann eigentlich der Ernährer sein müsste und meine Freundin einladen. Ich kenne es von Kommilitonen eher so, dass die Männer schon arbeiten und die Mädels, die noch studieren und einen Job haben unterstützen. Von daher bin ich jetzt nicht so überrascht, dass es für dich unter den Bedingungen nicht leicht ist über die Runden zu kommen.

@urizen: Frag mal einen Lehrer in Bayern wie viel er raus bekommt. Es sind nicht alle Verkäufer oder Bäcker. Nochmal: Ich habe mit der 2000 Euro Grenze von mir gesprochen. Keine Ahnung warum sich jetzt alle an den 2000 Euro hochziehen. Wenn ich meine Prioritäten so setze, dann ist das meine Entscheidung. Schön für dich, wenn du dich so eingrenzt, dass du mit wenig zurecht kommst. Ich schrieb nirgendwo, dass jetzt alle im Forum erst ab 2000 Euro glücklich sein dürfen und meine Grenze jetzt für alle gilt. Ich spare eben gerne und bin es leid permanent so knapp über der Grenze zu existieren.
 
  • Papas Liebling Beitrag #74
Normalerweise kenne ich eher den umgekehrten Fall und der Mann schafft das Geld rann und die Frau bleibt mit den Kindern zu Hause. Nicht bei mir, aber in Bekanntenkreisen. Ich denke auch an später. Frauen verdienen meist weniger. Im Normalfall ist es eher so, dass die Frau Teilzeit arbeitet und ein bisschen dazu verdient. Jetzt spinn das mal weiter wie es dann in 5 Jahren ist. Für mich klingt das jetzt nicht so, als ob dein Freund bald aus seiner Krise raus ist.
Einmal schreibst du, er ist psychisch krank und dann sucht er Arbeit. Passt irgendwie schwer zusammen. Wäre es mein Freund hätte ich Tacheles geredet. Kann aber nur von mir sprechen. Ich würde mir als Mann auch komisch vorkommen, wenn ich vom Geld meiner Schwiegereltern lebe, obwohl ich als Mann eigentlich der Ernährer sein müsste und meine Freundin einladen. Ich kenne es von Kommilitonen eher so, dass die Männer schon arbeiten und die Mädels, die noch studieren und einen Job haben unterstützen. Von daher bin ich jetzt nicht so überrascht, dass es für dich unter den Bedingungen nicht leicht ist über die Runden zu kommen.

Ich musste grad echt ein wenig Schmunzeln...klar, sowas KANN für den Mann durchaus problematisch sein, aber jetzt anzunehmen, dass das deswegen für die Frau meeeega das Problem ist, wenn der Mann mitgezogen wird (und mal ehrlich: Wer lässt seinen Partner hängen und zieht auseinander nur weil es ihm schlecht geht? Da würde ich grundsätzlich die komplette Beziehung überdenken!). Als würden Männer das total toll finden, wenn sie immer als Geldesel herhalten müssten...ist ja toll, dass das immer so war und immer noch häufig so ist, aber das ist ja kein Maßstab.

Und auch mit einer psychischen Erkrankung kann man versuchen arbeiten zu gehen. Ganz einfach.
Das passt durchaus zusammen.
Was meinste wie der Arbeitsmarkt aussehen würde, wenn jeder der in irgendeiner Form eine Erkrankung hat nicht mehr arbeiten gehen würde? ;)
 
  • Papas Liebling Beitrag #75
Danke für die Tipps Lissy, sobald der nächste Monat anbricht, werde ich mich mal darauf umstellen.

Hanahxoxo: ne der liegt mir nicht auf der Tasche. Wie gesagt stammt der höhere Anteil des Geldes ja auch von ihm.
Was die Rollenverteilung angeht, gehe ich mit mido konform. Ich werde voraussichtlich nach Abschluss meiner Ausbildung den Hauptteil an Geld nach Hause tragen. Und das finde weder ich noch mein Freund schlimm. Wir sind beide etwas im falschen Körper geboren. Während er ein prima Hausmann ist und auch durchaus darin aufgehen würde eventuelle Kinder einmal großzuziehen, bin ich eher der Typ, der seine Freude in der Arbeit und im Versorgerdasein hat. Wenn mein Freund austragen und die Brust geben könnte, würde ich ihn das liebend gerne tun lassen :lol:
Und alleine lassen will ich ihn nun wirklich nicht...
 
  • Papas Liebling Beitrag #76
Die Frage ist eher, hat man mit psychischer Erkrankung überhaupt Chance Arbeit zu finden. Nicht selten fallen die Leute aus und die Arbeitgeber sind in der Praxis weniger verständnisvoll.

Grundsätzlich ist es aber dein Leben, liebe TE.
Ich finde es generell sehr schwierig jemandem aus der Entfernung etwas zu raten. Denke aber jeder hat Potenzial zum sparen. Ich schließe mich da nicht aus.
 
  • Papas Liebling Beitrag #77
Was das alte Auto angeht, stimme ich so nicht zu. Ein altes Auto fällt auch eher auseinander, kostet ergo mehr. Zudem kostet das Auto meines Freundes insgesamt nun auch nicht die Welt. In 10 Monaten sind wir durch mit den Raten :)

Ein altes Auto fällt doch nicht zwangsläufig auseinander... So denkt auch mein einer Kollege, kein Geld, aber man braucht alle 3 - 4 Jahre ein neues Auto bevor es "zu alt" wird...
Meins ist ja das alte meiner Mutter, 16 Jahre alt, fast 190.000 km drauf und fährt wie ne 1. Alle Reparaturen waren entweder Verschleißteile oder ihr ist ein Reh reingelaufen bzw. vor 3 Jahren wurde ihr aus dem entgegenkommenden Verkehr der Spiegel abgefahren (gab sogar ne Gerichtsverhandlung, bei der Polizei hatte sich die Fahrerin im Auto hinter ihr gemeldet und so hatte meine Mutter eine Zeugin, weil die Verursacherin alles abgestritten hat). Vor kurzem hatte sie nen Steinschlag, aber auch nichts wo sie was für kann.
Die Werkstatt hat gesagt, dass das Auto zwar max. noch 500 Euro wert ist (wir haben das quasi schätzen lassen, weil meine Eltern den Betrag meiner Sis zum ersten Auto dazu geben wollen), aber das nur wegen dem Alter & den Km, die drauf sind. Optisch wäre das noch in Top Zustand.

Was die Süßigkeitsabteilung angeht: Versuch mal nach Angeboten zu kaufen. Ich bin Kinder-Riegel Suchti und kauf mir immer mehrere Packungen, wenn es 3 zum Preis von 2 gibt oder sonstige Angebote. In der Regel haben alle Supermärkte abwechselnd KinderRiegel im Angebot, dann erstmal wieder nicht mehr und dann gehts wieder von vorne los. :mrgreen: Wenn dann mal ne Zeit lang keine Angebote kommen und ich auf dem "trockenen" sitze, kaufe ich in der Regel die 18er Packungen (kg Preis u. 10 Euro), sind günstiger als die kleinen (kg Preis ü. 10 Euro). Schoki wird ja nicht schlecht und zur Not (Heißer Sommer etc) tut man sie halt in den Kühlschrank.
 
  • Papas Liebling Beitrag #78
Ich glaube, das hängt auch vom Einzelfall ab. Meine Erfahrungen mit altem Auto sind eher andere. Der Vorteil ist natürlich: Wenn dir jemand auffährt, ist der Schaden nicht ganz so groß, weil es ohnehin nicht noch einmal verkauft werden kann. Aber generell fielen dann immer so viel Reparaturen an, dass es kaum tragbar war.
 
  • Papas Liebling Beitrag #79
@Jucomi: Wie bereits gesagt, dafür muss ich meinen Freund nicht treten, er sucht ja freiwillig. ER kann sich das schon "leisten", er kriegt mehr Arbeitslosengeld als ich an Ausbildungsgehalt + Geld meiner Eltern, traurig aber wahr...
Er braucht das Auto ja eventuell wieder, kommt eben drauf an wo er dann arbeiten geht. Ich wüsste übrigens auch nicht, warum ein Kind ein zweites Auto rechtfertigen sollte? Wenn ich morgens 30 km nach Süden fahre und mein Freund 30 km nach Norden zur gleichen Zeit, können wir ja schlecht dasselbe Auto nutzen :lol: Klar im Moment ist er arbeitslos, aber das gilt es ja möglichst schnell zu ändern.
Was mein Einkaufsverhalten angeht, habe ich ja oben schon erläutert.
Auch die Sache mit den Studenten habe ich oben schonmal näher erläutert.
Dass du 900€ verdienst ist schön. Ich bin ebenso etwas mehr als 30 Stunden in Beschäftigung und "verdiene" samt Geld meiner Eltern weniger als du ;)

Wenn man in unterschiedlichen Richtungen arbeitet, kann zumindest einer öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Das dauert länger, ist aber billiger und umweltschonender. Sobald Kinder dazu kommen, kann es notwendig sein (zum Beispiel im Krankheitsfall), möglichst schnell wieder im Heimatort zu sein. Deswegen rechtfertigen Kinder meiner Meinung nach Autos, die man ohne Kind nicht zwingend braucht.
Wenn dein Freund so viel mehr Geld hat als du, dass er es sich leisten kann, seine Freunde weiter weg zu besuchen, verstehe ich nicht, wie du mit ihm zusammen wohnen und solche Geldprobleme haben kannst. Das gäbe es in meiner Beziehung nicht. Hat einer massive Geldprobleme, hilft ihm der andere mit allem aus, was er hat, um das Problem zu beseitigen.
 
  • Papas Liebling Beitrag #80
Wenn man in unterschiedlichen Richtungen arbeitet, kann zumindest einer öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Das dauert länger, ist aber billiger und umweltschonender. Sobald Kinder dazu kommen, kann es notwendig sein (zum Beispiel im Krankheitsfall), möglichst schnell wieder im Heimatort zu sein. Deswegen rechtfertigen Kinder meiner Meinung nach Autos, die man ohne Kind nicht zwingend braucht.
Du magst in der glücklichen Lage sein, mit den Öffentlichen überall hin zu kommen. Aber bilde dir bitte nicht ein, dass dies überall so ist...
 
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