Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um?

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Wussel

Wussel

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Hallo!

Meine Frage richtet sich vor allen an die mit zwei Hunden wenn nicht sogar mehr. Natürlich können auch alle anderen Antworten, mich würde einfach nur mal eure Meinung interessieren.

Ist es einfacher mehrer Hunde gleichen Alters oder unterschiedlichen Alters zu halten?

Wie ist das mit den Bedürfnissen? Kann man unterschiedliche Rassen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen halten? z.bsp. Chiwauwau und Bernersenne.

Wie wird man allen Hunden gleichzeitig gerecht?
Geht ihr mit allen gleichzeitig Gassi oder getrennt?
Wie ist da mit den Füttern und der Dominanz?

Gleichzeitig in die Hundeschule mit beiden oder lieber getrennt (kommt sicher auch auf das Alter an und ob Jagdspiele oder Treibball usw.)? Vor allen interessiert mich gehosamkeitstraining oder wie das heißt. Zusammen oder getrennt?

Ich würde mich über eine interessante und rege Diskussion freuen, da ich mich mit Hunden nicht gut auskenne, werde ich ein stiller Mitlese sein und fragen falls ich noch fragen habe und mich mit unprofessionellen Aussagen zurückhalten (so gut es geht eben).


Und nein ich will mir keinen Hund anschaffen.

LG Wussel
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #2
Guten Morgen! :D

Also ich habe zwei eigne Hunde und momentan noch einen Pflegehund.

Die Altersfrage: meine Beiden sind gleichalt, 2 1/2 Jahre (bis auf einen Monat), das hat seine Vor- und Nachteile, sie spielen beide viel und gerne und können eben gut mit dem jeweils anderen mithalten, allerdings schlägt ein rasantes Spiel auch schnell mal um und wird zu einer handfesten Diskussion über die Cheffrage (die zwar eigenrlich sehr klar ist, aber gerade beim Rennen, der Spezialdisziplin meines Podis, fühlt er sich dann doch mal stärker und probiert wie weit er bei der "Kleinen" gehen kann), gerade weil beide soeben dem "Rüpelalter" entwachsen...;) Mein Pflegi, ca. 6 Jahre, hält beim Spielen (auch durch sein kaputtes Knie) nicht mehr ganz so dolle mit, hat es allgemein gerne etwas ruhiger und ist der pure Gegensatz zu meinen, es funktioniert aber trotzdem sehr gut! Zu groß sollte der Altersunterschied wahrscheinlich nicht sein, aber das kommt auch sehr individuell auf die Hunde an!

Die Bedürfnisfrage (bzw. das gerecht werden): meine Eignen haben eher dieselben Bedürfnisse, ein Windi und ein Windi-Mix klappt ganz gut, vorallem was das gemeinsame Rennen angeht! Mein Pflegi, ein Dt.Kurzhaar ist eher der Gemütliche, ist aber trotzdem ein volles Rudelmitglied und wird bespaßt und beschmust von den beiden "jungen Wilden". Ich denke, wenn man versucht mit jedem Hund auch einzeln zu arbeiten und den individuellen Ansprüchen (die auch bei zwei "gleichrassigen Hunden sehr unterschiedlich sein können!) entgegen zu kommen, dann sind zwei "grundverschiedene" Rassen kein Thema! (mit dem Chihuahua mache ich dann Trickdogging oder Agility, mit dem Berner vielleicht eher Suchspiele oder so...) Ich gehe trotz der "Symbiose" meiner beiden einmal am Tag getrennt Gassi, einfach damit jeder Hund auch mal mich für sich ganz alleine hat und meine ganze Aufmerksamkeit bei ihm liegt!

Fütterung: Bei meinen herrscht eine klare Futterordung, jeder kennt seinen Napf, jeder frisst seins und dann ist gut. Ich kann allen drei in unterschiedlicher Reihenfolge Leckerlis geben ohne dass es Streit gibt, ich kann Futter hinwerfen ohne dass es Streit gibt (entweder jeder holt sich was oder "meine" Kleine macht mit einer kurzen Bewegung klar, dass alles für sie ist und die Jungs gehen (ohne Protest!) leer aus).

Hundeschule: Ich habe es so gehandhabt, dass jeder einen einzelnen Kurs hatte und bei Stadtgängen oder Ähnlichem gehe ich mit beiden. Gerade beim Gehorsamstraining ist es wichtig, dass man auf den einzelnen Hund eingeht! Meine "Kleine" ist auf dem Hundeplatz eine Eins, sie ist nur auf mich fixiert und das Meiste klappt reibungslos, mein Podi hingegen hat nur kurze Konzentrationsphasen (die immer länger werden, dank Training), ist leicht ablenkbar und verliert nach der zweiten Wiederholung schnell das Interesse, bei ihm muss ich ganz anders arbeiten als bei meiner Kleinen (und als bei den ,eisten anderen Hunden ;)) und somit ist es logisch mit beiden getrennt zu üben!
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #3
Also zwischen meinen beiden liegen ca. 5 1/2 Jahre und es ist eigentlich nicht schwieriger, nur ein bissl zeitintensiver. Gerade am Anfang gingen eigentlich nur getrennte Spaziergänge, weil Jerry (Mischling, fast 6) natürlich seine 2 Stunden Auslauf will, während das bei Hanna (Terrier-mix, 6 Monate) im Welpenalter natürlich nicht ging. Am Wochenende machen wir da schonmal Ausnahmen, da darf sie länger gehen und wird eben den Rest von uns getragen (wiegt ja zum Glück nicht so viel ;) ). Füttern war bei uns auch kein Problem, beide kriegen zur selben Zeit und Hanna wartet artig bis Jerry fertig ist und freut sich dann wie ein Schnitzel, wenn sie seinen Napf noch bissl ausschlabbern darf. Bei Kauartikeln gabs da bissl Probleme am Anfang, weil da beide eigen waren, aber mittlerweile fressen sie die auch brav (manchmal guckt Hanna Jerry beim kauen zu und spekuliert, dass er was übrig lässt^^). Gehorsam muss ich immer getrennt machen, da Jerry natürlich viel mehr kann als Hanna (will aber trotzdem immer mitmachen, um was abzustauben). Am Anfang hab ich ihn mitmachen lassen, aber das Tempo war so unterschiedlich, dass ich es getrennt machen musste. Die Bedürfnisse sind schon unterschiedlich bei ihnen. Jerry ist eher der ruhige, der es aber LIEBT Tricks zu lernen. Hanna hingegen ist ein absolutes Powerpaket (und es wird sicher noch mehr, wenn sie mal "erwachsen" ist) und liebt es zu apportieren, deswegen werd ich mich zukünftig bei ihr eher damit beschäftigen. Es ist bei mir in der Hinsicht nicht soviel anstrengender, Hunde mit verschiedenen Bedürfnissen zu halten, da ihre Zeiten gut aufeinander abgestimmt sind. Jerry ist abends müde... da will er nix machen, außer schlafen und vielleicht gebürstet werden (ne Sache von 10 Minuten), in der Zeit muss sich Hanna gedulden. Aber dadurch, dass er nix machen will und sie erst richtig aufdreht, kann ich mich um sie kümmern, während er schläft. Es ist nicht so, dass ich für den einen eine Beschäftigung finden muss, damit ich in Ruhe was mit dem anderen machen kann.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #4
hallo ihr, wie ihr vielleicht ja schon woanders gelesen habt möchte ich auch mal einen zweiten hund zu meinem dicken dazu, momentan geht das leider nicht. stell mir das allerdings net ganz so einfach vor. rocky haben wir von klein auf, ist ein echtes "Mama-Kind" ;) und sehr auf uns bezogen. mittlerweile is er fünf und geplant war das mit nem zweiten hund evtl. erst nächstes jahr, wenn der hausumbau dem ende zu geht. ich möcht halt gern ein mädel dazu, evtl. sogar schon älter u. aus dem tierheim, mal sehen. denk halt dass rocky da am anfang recht eifersüchtig ist und es bestimmt probleme gibt. mal sehen, was ihr hier noch so schreibt, bin schon neugierig.
lg, steffi u. ihr dicker
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #5
@Schlumpf: So war unsere Situation eigentlich auch. Sehr auf uns bezogen, recht eifersüchtig und dadurch, dass er als Welpe so krank war, natürlich unser Baby/Prinzchen ;) Haben bestimmt 3 Jahre überlegt, ob ein Zweithund reinpasst. Aber es ging für ihn besser als erwartet. Die ersten 2-3 Wochen hat er uns angeguckt á la: So Frauchen, der Zwerg ist ja ganz süß, aber wann geht die endlich? Aber ab dann haben sie immer öfter miteinander gespielt etc. Mittlerweile verstehen sie sich gut. Er hatte anfangs auch Previlegien, die ich ihm gerade in der ersten Zeit nicht entziehen wollte. Er hatte z.B. die ganze obere Etage für sich als Rückzugsmöglichkeit (lag natürlich auch daran, dass die Kleine noch keine Treppen laufen sollte). Keine Ahnung, ob das jeder so machen würde, aber ich würde es eigentlich immer wieder so machen.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #6
Hy,
also zwischen Jimmy und Rosi liegen knapp 2 Monate - sie sind jetzt 14 / 16 Monate jung.
Beide waren je von der 12 Woche an da - und zusammen...und ich würde jederzeit wieder zwei gleich junge Hunde ins Haus holen.

Die zwei Monate Vorteil von Rosi - hat Jimmy genutzt um viel zu kämpfen, hat sich sehr viel abgegucktn und gelernt. Stubenrein ist er allerdings dadfurch nicht schneller geworden...im Gegnteil...Obwohl beide gleich un´d liebevoll aufgezogen wurden / werden haben sie vollkommen Unterschiedliche Charaktere entwickelt.

Noch ist Rosi die Anführerin - mal sehen wie lange noch, denn sie ist wesentlich zurückhaltener als der kleine Holzkopf - sie hat aber etwas an sich daß sie in diese Position bringt:

Training mache ich gezielt einzeln...ausgedehnte Spaziergänge immer mit 2 Hunden. Rosi hat, wenn wir andere Hunde treffen eine ganz eigenartige "Rolle" hat.

Alle kommen immer sie zu begrüßen und sie ignoriert jeden Hund ausser Jimmy, den sie ab und zu zurechtweißt...selbst die rüpelhaftesten Hunde haben irgendwie Respekt vor ihr...sie muss nur kurz den Kopf senken und die Lefze hoch ziehen...wobei sie noch nie auch nur zugeschnappt hätte...
Jimmy dagegen ist ein tollpatschiger Rumpelbumpel und absoluter Speilkamerad...der sich schon mal fetzt.

So sind alle Spaziergänge ein Abenteuer:))

Intelligenzspiele muss ich getrennt machen - weil Rosi sorfältig und vorsichtig ist während Jimmy eher eine Art Erdbeben darstellt....

Also der Spruch 2 Hunde machen nicht viel mehr Arbeit als einer - den kann ich nicht unterschreiben. Es ist schon Halligalli, wenns morgens raus geht. Ausserdem wollen Beide ihre Art von Zuwendung - da muss man sich schon manchmal zweiteilen...sie mögen auch verschiedenes Fresssen und Leckerlies....Jimmy braucht laute klare Ansagen - die würden Rosi zu Tode erschrecken - sie arbeitet auf Handzeichen....

Wenn man es echt ernst nimmt, dann machen 2 Hunde ganz klar doppelt so viel Arbeit....aber auch doppelt so viel Freude.

Ich hatte mal 2 wundervolle Hunde (RIP) die waren 3 Jahre auseinander - das hat nicht so viel Freude gebracht , wie die Beiden jetzt.


LG
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #7
Also im allgemeinen bin ich für 2 oder mehr Hunde...

Ich muss allerdings meinen 1. Hund so weit im Griff haben und er muss auch das Hunde 1x1 können, und in jeder Situation abrufbar sein, bevor ich mir einen 2. dazu holen würde.
Ich würde mir allerdings keine 2 Hunde im gleichen Alter aussuchen....
Ich finde man hat da unter Umständen einfach zu viele Probleme mit, kann sein muss aber nicht.

Ob ich jetzt einen großen- und einen kleinen Hund, oder 2 große Hunde oder 2 kleine Hunde habe ist allerdings egal finde ich...

Bein Training würde ich es so machen wie Suno, Training einzeln, große Gassirunde mit beiden, Vorrausseztung natürlich wieder das ich beide Hund im Griff habe damit kein Unfall oder was auch immer passieren kann
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #8
Da hast Du recht Kadüü,

ich würde auch Hundeanfängern nicht empfehlen gleich 2 zu halten.
Ich habe 2 Hundegenerationen gelernt einen Hund immer im Blickfeld und unter Kontrolle zu haben - erst dann habe ich mir dasselbe mit 2en zugetraut.

Die verhalten sich ja nicht wie ein tanzpäärchen und man muss draußen schon DEN BLICK haben um beide immer sichern zu können....

LG
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #9
Also ich bin zwar noch eine 50 Jahre alt aber ich habe Hundeerfahrung, Elia ist nicht mein erster Hund und ich hab auch im Tierheim und Tierschutz gearbeitet.

Und zb weis ich das Elia noch nicht so weit ist das wir einen 2. Hund holen können. So gerne ich auch schon jetzt 2 oder 3 Hunde hätte.

Mir ist das Risiko einfach noch zu groß.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #10
Meine beiden sind altersmäßig und auch temperatmentsmäßig extrem unterschiedlich.Amber ist 10 Jahre alt und Inka jetzt 10 Monate. Amber spielt alters- und gesundheitsbedingt eher wenig (es sei denn man hat einen BALL- aber auch dann nicht mehr lange). Inka tobt und spielt super gerne. Amber ist immer abrufbar, obwohl sie ein Terrier ist und Inka übt fleißig. Füttern und Leckerchen sind kein Problem. Amber bekommt als die ältere das Futter zuerst und Inka danach. Wenn Inka dann fertig ist kommt Amber und sieht nach, ob noch was da ist...Ich kann beiden Leckerchen geben, ohne dass sie sich streiten. Nur bei Kauknochen o.ä. muss ich aufpassen, dass jeder seins behält.Hundeschule mache ich nur mit Inka. Gassigehen - teils/teils. Einige Runden mache ich mit beiden zusammen, lange Runden oder große Toberunden mache ich alleine mit Inka.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #11
Ist ja klar das ein älterer Hund nicht mehr soviel kann wie ein Junger.
Allerdings vergessen das leider oft viele.

Hier läuft eine mit ihren beiden Doggen rum der eine ist n Jahr, der andere 8 und der muss immer mit, auch die langen Runden und das find ich schon n bisse viel für einen alten Hund
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #12
Ach Süße,mache Leute haben statt des Hirns nur ... im Kopf. Ich kann doch von einem alten, nicht ganz gesunden, kleinen Hund (25cm Schulterhöhe, 10kg schwer) nicht so viel erwarten wie von einem großen Junghund. Das wäre so unfähr dem kleinen Hund gegenüber.Auch bei deinem Beispiel: junge + alte Dogge muss man Rücksicht auf den alten Hund nehmen. Wenn ein Hund im Wachstum ist und man die Aktivität beschränken muss / kann man Glück haben, das die Aktivitäten und Bedürfnisse der einzelnen Hund ähnlich sind. Aber spätestens, wenn der Junghund erwachsen ist, muss man auch dem alten Hund mehr gerecht werden und ihn gelegentlich zu Hause lassen...
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #13
Ist es einfacher mehrer Hunde gleichen Alters oder unterschiedlichen Alters zu halten?
Ich würde darauf achten, dass das Alter der Hunde nicht zu unterschiedlich ist. Der ältere Hund ist oft dem stürmischen Temperament des jüngeren Hundes nicht gewachsen und hat keine Ruhe mehr. Eros ist 11 und Biene 2 und die Kleine übertreibt manchmal schon. Er weist sie zwar meistens in die Schranken ein, aber es nervt ihn ganz schön, dass er so selten seine Ruhe hat.

Wie ist das mit den Bedürfnissen? Kann man unterschiedliche Rassen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen halten? z.bsp. Chiwauwau und Bernersenne.
Wird bestimmt gehen, würde ich aber nicht umbedingt machen, zumindest keine extremen Gegensätze. Wenn ich mir vorstelle, dass der Malteser um die Ecke 2 Stunden Auslauf am Tag braucht und mehr gar nicht will, aber der Border eben richtig ausgelastet werden muss, dann passt das nicht so toll zusammen.
Manche machen es dann so wie Kaddüü grad gesagt hat, nimmt man aber Rücksicht auf beide, gehts im Prinzip schon.

Geht ihr mit allen gleichzeitig Gassi oder getrennt?
Wir gehen meistens mit beiden, manchmal aber auch einzeln, damit wir uns eher auf die Jüngere konzentrieren können und mit ihr üben können u.s.w. Bei zwei Hunden muss man eben immer auf beide Hunde achten, da ist es schwierig beide gleichzeitig auszulasten, daher eben nacheinander.

Wie ist da mit den Füttern und der Dominanz?
Kein Problem, normalerweise gibts ne klare Futterordnung, jeder kennt seinen Napf und der andere Napf ist tabu.

Gleichzeitig in die Hundeschule mit beiden oder lieber getrennt (kommt sicher auch auf das Alter an und ob Jagdspiele oder Treibball usw.)? Vor allen interessiert mich gehosamkeitstraining oder wie das heißt. Zusammen oder getrennt?
Wie schon gesagt, üben&Spiele meistens alleine. Viell. können das andere, ich kann jedenfalls nicht mit zwei Hunden gleichzeitig apportieren üben^^

Zwei Hunde sind echt klasse, aber ich finde, man sollte schauen, dass die zwei vom Tempermant, Alter zusammen passen.


 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #14
Also ich finde wenn man 2 oder mehr Hunde hat ist es einfacher wenn sie nicht im gleichen Alter sind!
Stell dir vor du hast 2 junge Hunde, und die kommen dann beide zur selben Zeit in die Rüpelphase?!

Nein danke, da ist es oft schon mit einem schwer aber dann gleich 2

Und wenn du zb einen jungen und einen äteren Hund hast, kann der alte sogar recht hilfreich sein, in dem er dem jungen Flummi Grenzen zeigt und ihn mit erzieht.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #15
Also ich finde wenn man 2 oder mehr Hunde hat ist es einfacher wenn sie nicht im gleichen Alter sind!
Stell dir vor du hast 2 junge Hunde, und die kommen dann beide zur selben Zeit in die Rüpelphase?!
Das stimmt zwar, wenn beide in die Rüpelphase kommen wird es schwierig. Aber ich finde auch, dass man erst den einen Hund richtig erziehen sollte, und mit 3 Jahren sind die schlimmsten Phasen ja vorbei, dann holt man sich den zweiten dazu. Da ist der Altersunterschied nicht zu groß und der jüngere kann sich vom älteren erzogenen was abgucken. Und trotzdem hat der Ältere noch keine Probleme, weil der Jüngere zu temperamentvoll ist, weil er ja selbst noch ziemlich jung ist.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #16
Genau so mein ich es ja, ich hätte ja gerne jetzt schon nen 2. aber ich warte bis Elia das dem gröbsten raus ist ;)
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #17
Wie ist ds bei euch, wenn ein Hund krank ist? Man bevorzugt ja meist den kranken bzw. das kranke Tier und verwöhnt es mehr wie das andere.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #18
Süße Frage,
bei uns ist dann der eine Hund um den anderen besorgt.....stupst ihn an oder legt sich daneben....machen sie im übrigen auch bei kranken Menschen....

Toi toi toi sind gerade alle topfit.
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #19
...

Ist es einfacher mehrer Hunde gleichen Alters oder unterschiedlichen Alters zu halten?
Meiner Meinung nach kommt es hier ganz auf die Hunde, die Menschen und die weiteren Haltungsbedingungen, etc. an.
Alles hat seine gewissen Vor- und Nachtteile.
Zwei Hunde im selben Alter haben oft eine ähnliche Belastungsgrenze, wenn sie natürlich beide gesund sind. Die Hunde haben ähnliche Ansprüche. Sie können sich sehr gut miteinander beschäftigen und spielen sicherlich auch häufiger zusammen als wenn der Altersunterschied zu groß ist.
Dagegen muss man aber auch bedenken, dass grade was die Grunderziehung betrifft - es keine leichte Aufgabe ist. Und wo sehr viele Leute schon mit einem Hund Probleme bekommen ist das Risiko bei zweien natürlich umso größer. Auch kann es bei gleichaltrigen Hunden häufiger mal zu gegenseitiger Klarstellung kommen, wer in der Rangordnung oben ist.
Die Hunde schauen sich viel voneinander ab und wenn die Erziehung bei beiden noch nicht so gelungen ist, wird sich auch ein Fehlverhalten gut und gerne mal abgeschaut.
Wenn die Alterspanne dagegen zu weit auseinander liegt, kann es für den älteren Hund häufig stressig werden, wenn da ein Jungspund immer rum wuselt oder 'nervt'. Auch muss man hier einplanen, dass ein Welpe ganz andere Beschäftigungen benötigt als ein erwachsenes Tier und ebenso ein Senior Hund hat wieder andere Ansprüche.
Von Vorteil finde ich hier aber, dass sich der jüngere Hund viel von einer guten Erziehung des älteren Hundes abschauen kann. Das auch das ältere Tier einen Teil der Erziehung übernimmt - und, dass ein junger Hund dem älteren Tier häufig wieder etwas mehr Leben in die Seele bringt. ;)

Wie ist das mit den Bedürfnissen? Kann man unterschiedliche Rassen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen halten? z.bsp. Chiwauwau und Bernersenne.

Klar kann man auch dieses - aber was nun die Größe betrifft würde ich wohl immer darauf achten, dass das Verhältnis nicht so weit auseinandergeht, dass der kleinere Hund per Pfotenschlag schon schwer verletzt werden könnte.
Ansonsten muss man eben je nach Hundeart sich einen geeigneten 'Sport' und Beschäftigung suchen, wo man einzeln mit den Hunden übt. Der Cocker macht dann Fährtenarbeit/Suchspiele und der Border Colli darf Scharfe hütten oder eine Sportart mit viel Kopfarbeit machen.
Und die Grundbedürfnisse lassen sich dann wieder von beiden Hunden vereinen.

Wie wird man allen Hunden gleichzeitig gerecht?
Mit viel Liebe, Geduld, Zeit, Verstand und dem nötigen Kleingeld. ;)

Geht ihr mit allen gleichzeitig Gassi oder getrennt?
Ich habe eigentlich immer beide mit.
Nun ist bei mir schon ein großer Altersunterschied von 10 Jahren zwischen den Hunden, aber die ältere ist noch sehr fit und agil und freut sich über lange Spaziergänge. Unterwegs läuft sie dann eben häufiger mal direkt bei mir während die andere noch über rumtobt. Ein Stück weiter läuft die ältere dann wieder voraus. Dann wird mit beiden Hunden einzeln gespielt, worauf ich darauf achte, dass eben die Jüngere etwas weiter und häufiger hinter dem Ball lang laufen kann.
Wenn Pepsi irgendwann so alt und schwach sein sollte, dass sie nicht mehr so weite Strecken laufen kann, werde ich entweder mehr Pausen unterwegs machen oder sie auch nur bei den kleinen Runden mitnehmen.
Aber bis dahin dauert es (hoffentlich) noch ganz, ganz lange. :]

Wie ist da mit den Füttern und der Dominanz?
Uff... Ja, dass ist so ein launenabhängiges Thema hier. ;)
Grundsätzlich hat Pepsi (die ältere) das Sagen bei den beiden. Sie bekommt also zu erst das Futter, Leckerli, etc. ... Sie darf sich als erstes einen der Kauknochen aussuchen. Usw.
Dieses wird von Tacka (die jüngere) akzeptiert, allerdings ist es für Pepsi auch kein Problem, wenn ich mal nur Tacka ein Leckerli gebe.
Schwierig ist es dann bei besonders tollen Leckerein. Da lassen dann beide nicht so freiwillig den anderen Hund ran. Ab und an (selten) kommt es eben zu kleinen Rangelein bei den beiden Mädels - aber das haben wir -drei- dann auch immer gut im Griff. :]

Gleichzeitig in die Hundeschule mit beiden oder lieber getrennt (kommt sicher auch auf das Alter an und ob Jagdspiele oder Treibball usw.)? Vor allen interessiert mich gehosamkeitstraining oder wie das heißt. Zusammen oder getrennt?
Hundeschule hatte Pepsi soweit durch und somit war ich dort immer alleine mit Tacka auf dem Platz.
Beim Agility laufen sie in unterschiedlichen Klassen, wo dann erst der eine dran kommt und danach der andere. Mitunter - oder auch in der Zukunft kommen dann beide im Wechsel mit allen anderen Hunden auch in einer Stunde dran.
Beim Dogdance habe ich von Anfang an beide dabei und sie kommen auch beide gleichsam dran.

Zu Hause und auf Spaziergängen trainiere ich sowohl mit beiden Hunden zusammen als auch einzeln. Das gemeinsame Training bringt mir persönlich etwas mehr Spaß und Tacka lernt dadurch auch etwas schneller, weil sie von Pepsi gleich sieht, was ich will. Aber ja - einzeln kommen und müssen sie auch dran kommen, weil jeder andere Schwerpunkte hat, was sie können, dürfen und lernen sollen.



Wie ist ds bei euch, wenn ein Hund krank ist? Man bevorzugt ja meist den kranken bzw. das kranke Tier und verwöhnt es mehr wie das andere.

Nö... Pepsi wird bei mir immer etwas mehr verwöhnt. >< Also wenn Pepsi nun krank ist, steckt Tacka deutlich zurück. Hm... Nein, wobei ich das so auch nicht sagen kann...
Als Pepsi ihre Kastra hatte, wurde eben erst mit Pepsi gekuschelt und danach mit Tacka gespielt. Nun wo Tacka ihre Kastra hatte wurde wieder erst mit Pepsi gekuschelt und danach mit Tacka.
~§~
 
  • Zwei Hunde und mehr,wie geht ihr damit um? Beitrag #20
Hallo,
wir haben drei Hunde. Und das sind meine Erfahrungen:
Alter:
Unsere alte Hündin Laika (jetzt 14 Jahre;
Mixhündin ca.58 cm hoch) war 10 Jahre alt, als Dusty (jetzt 4 Jahre; Kleinpudel ca. 40 cm hoch) als Welpe mit 10 Wochen einzog. Damals noch total fit und agil war es kein Problem für sie einen Welpen zu "ertragen". Laikas tolles Wesen und ihr absoluter Gehorsam erleichterten uns aber auch die ganze Sache und Dusty hat viel von und mit ihr gelernt. Unser dritter Hund Ben ( jetzt 9 Monate; Labradoodle, ca. 63 cm hoch) kam nach reiflicher Überlegung als Welpe mit ebenfalls 10 Wochen letztes Jahr im Sommer dazu.
Fazit für uns:
Wegen Laikas guter körperlicher Konstitution war der Altersunterschied zwischen Laika und Dusty nie ein Problem. Seit ca. einem viertel Jahr baut sie geistig und körperlich aber zusehends ab. Nur sie und ein Welpe, oder Junghund, fände ich nun extrem ungünstig. Wäre, meiner Meinung, nach für beide Seiten nicht wirklich o.k. Wäre sie als, Dusty einzog, schon so "schlecht" gewesen, hätte ein Welpe sie absolut überfordert.
Der Abstand zwischen Dusty und Ben ist, für uns gesehen, optimal. Die beiden sind ein super Team. Können powern, spielen und und und. Ben profitiert von Dusty`s gutem Gehorsam, der zeigt Ben aber auch ganz klar Grenzen auf. Laika spielt ab und an mal noch ein paar Minuten mit, so wie sie halt will und ansonsten hat sie ihre Ruhe vor den Jungs. Sie ist ganz klar und unangefochten die Chefin unter den Hunden.
Bedürfnisse:
Temperament und alles was sonst noch so dazu gehört, sind bei unseren Hunden ziemlich ähnlich. Alle eher aufgeweckt und sportlich (Laika ja nun jetzt nicht mehr so ...), ausgeglichen, sozialverträglich, gehorsam und im Haus sehr ruhig.
Unterschiedlichen "Bedürfnissen", gerade auch was das Alter angeht, versuchen wir dementsprechend gerecht zu werden. Viel Ruhe für Laika (sie zeigt uns z.B genau, wenn sie keine Lust auf spazierengehen hat und bleibt dann einfach zuhause) - zusätzliche Radfahrten mit Dusty, unserer Rennsemmel, bei denen er so richtig düsen kann - vermehrt Erziehung und Unterordnung in der Hundeschule für unseren Jungspund Ben - nur um hierfür einige Beispiele zu nennen.
So werden wir, denke ich, auch allen Hunden gerecht. Zusätzlich zu einem verständnisvollen Mann und den "dazu passenden" Kindern, die ebenfalls viel Hundeverstand und -liebe besitzen :angel:; und auch dem, was DyingDream schon schrieb.
Spaziergänge:
Eigentlich immer mind. einen großen alle zusammen (Laika je nach Tagesform). Und dann je nach Bedürfnis. Wobei es jetzt immer einfacher wird, da Ben jetzt ja auch schon mal längere Strecken laufen darf. Als er noch jünger war, war das alles schon sehr zeitaufwändig ... - Dusty konnte ich damals ja tragen, das war schon einfacher...
Füttern und Dominanz:
Laika bekommt ihren Napf zuerst hingestellt, dann Dusty, dann Ben. Sie fressen also alle gleichzeitig und danach wird von Schüssel zu Schüssel gegangen und geschaut, ob nicht doch einer was vergessen hat. Auch bei Leckerchevergabe oder so, kein Futterneid.
Laika ist immer noch die Chefin und ich werde das auch so lange es geht unterstützen. Dusty steht momentan noch vor Ben, schau`n wir mal wie es weitergeht ... Vor allem wenn Laika mal nicht mehr ist ... ich hoffe aber, daß dann Ben die Führung (natürlich nach mir ;)) übernehmen kann, denn Dusty wäre mit der Rolle des Chefs, meiner Meinung nach, überfordert - er ist absolut nicht der Typ souveräner Rudelführer.
Hundeschule, Gehorsamkeitstraining:
Hundeschule geht momentan nur Ben; würde ich aber mit jedem einzeln machen, so kann man sich besser auf den jeweiligen Hund konzentrieren. Auch in die Stadt darf meistens nur ein einzelner mit.
Gehorsamkeitstraining mal so, mal so. Mal einzeln, mal mit allen beim Spaziergang. Sehe das genauso wieder genauso wie Dying Dream in ihrem letzten Abschnitt zu diesem Thema.
Krankheit:
Bis jetzt war noch keiner richtig krank, GsD !

Wir haben bis jetzt echt Glück und viel Freude mit und an unseren Hunden. Haben uns allerdings auch nie leichtfertig einen Hund angeschafft. Denn da muß, so finde ich, sooo viel passen - angefangen vom Grundgehorsam über das genaue Kennen des/r bereits vorhandenen Hunde/s bis hin zu äußeren Gegebenheiten, und nicht zu vergessen das Wesen, des "neuen" Hundes.
 
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