Meeris in Aussenhaltung

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  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #1
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Rolizoni

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Hallo :D
wir sind neu hier weil wir unsere drei Meeris, die bisher (ca. 1 Jahr) in der Wohnung waren, nun in den Garten lassen wollen.
Aber je mehr wir über (ganzjährige) Außenhaltung lesen, desto unsicherer wird man.

Unser Plan ist momentan: Wir haben einen gekauften Stall (1,2 m * 0,6 m) mit einer zusätzlichen "unteren Etage". Dieser Stall steht unter so etwas wie einem kleinen Car-Port, damit er besser vor Regen (und auch seitlich vor Wind) geschützt ist. An dem Stall möchte ich noch einen "gesicherten" Auslauf von ca. 2m*2m hinbauen, der aber nicht trochen und im Winter wohl nur zu einem drittel schneefrei sein wird.
Wenn wir (im Sommer) im Garten sind, dann dürfen unsere Meeris einen 12 qmFreilauf "grasen".

Nun meine Fragen:
- die Wichtigste: Geht es den Meeris dann gut?
- Im I-Net ist zu finden, dass der Stall nicht unter 0 bis 5 Grad abkühlen soll! Sollte deshalb der Stall (genauer gesagt die eine Etage mit den Rückzugshäuschen) im Winter leicht beheizt werden (Frostfreihaltung etc.)?
- Wenn ja: Mit was? Habt Ihr Ideen? Heizmatte? Temperatur-Regelung?
- Sind grabende Marder wirklich so eine Gefahr, dass der Freilauf nach Unten gesichert werden muss? Was ist die einfachste Methode?

Für Antworten und Anregungen auch auf Fragen, die ich nicht gestellt habe, bin ich sehr dankbar!

Gruß
R:)land
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #2
Hallo Roland,

also ich habe meine Meeris jetzt seit knapp 4 Jahren in Außenhaltung und muss sagen das sie jeden Winter trotz -18Grad "vorletztes Jahr" supi fit waren und keinerlei Krankheitsprobleme hatten. Normalerweise wird einem empfohlen einen sogenannten "Frostwächter" in die Schutzhütte einzubauen, der springt halt sofort an sobald es unter 10 Grad geht. Aber ich habe erstens einen Käfig von 385x70 d.h. sie können sich so richtig warm laufen und zweitens ist unsere Schlafhütte komplett isoliert und ich habe den Boden zusätzlich dann mit Baumwollstreu,dicker Streudecke und plus Stroh abgedichtet und sie haben keinerlei Probleme mit der Kälte gehabt!!!

Ich denke halt bei deinem Stall ist sehr wenig Rennstrecke, obwohl du das Außengehege hast, aber da werden sie ja nich im dicksten Winter rumlaufen wollen, denke ich!!??!!

Vorallem ist es wichtig bei reiner Außenhaltung mind. 4 Meerschweinchen zu halten, da sie sich gegenseitig wärmen bzw. animieren zu rennen.

Ich stelle jetzt auf halbjährige Außenhaltung um, damit ich einfach mehr Kontakt zu Ihnen habe.

LG Nicole
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #3
Der Stall den Du gekauft hast ist völlig ungeeignet. Der ist für meerschweinchen im winter viel zu kalt. du musst selber einen deutlich größeren, mit Styropor und Holz isolierten Stall bauen. eine kleine heizung ist sinnvoll, aber kein Muss.

Natürlich sind Marder eine gefahr, und durch diese kaufställe kann ja jede ratte einfach durch laufen... das muss richtig abgesichert werden und der Bau wird mit sicherheit mehrere 100 Euro kosten. Auch im auslauf für tagsüber - wirklich nur wenn IMMER jemand dabei ist und ihr keine 5 Minuten rein geht. auch Elstern, krähen und die Katzen der nachbarn sind eine gefahr.

Der carport darf selbstverständlich nicht zum parken benutzt werden, wenn da die meerschweine stehen, ihr könnt sie ja nicht täglich mit Abgasen einnebeln.

Ein Auslauf wo es rein regnet heißt, ihr braucht einen entsprechend großen stall, wo sie bei schlechtem wetter drin sein können. In Deutschland regnet es schließlich deutlich öfter als dass es schönes wetter gibt.

einfacher, bequemer und billiger ist und bleibt die haltung inder Wohnung. außenhaltung ist wirklich eher was für Experten, die bereit sind sehr viel geld rein zu stecken, viel erfahrung im erkennen von krankheiten haben und die tiere notfalls rein holen können.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #4
Da kann ich Susanne nur beipflichten und den letzten Punkt finde ich bei einer Aussenhaltung besonders wichtig.
Wenn Du nicht gerade ein komplettes Gartenhaus hast, was mit Frostwächter und guter Isolation eingerichtet ist, dann musst Du Dir im Klaren sein, dass es Wetterverhältnisse gibt, die es einfach nicht mehr erlauben die Tiere draussen zu lassen.

Ich wohne im Süden von Niedersachsen, am Fuße des Harzes und wir hatten letztes Jahr einen Schneesturm mit Werten von -20 bis nachts -23 Grad gehabt. Jedes einfache Schlafhäuschen versagt schon bei 0 Grad, den selbstgebauten und isolierten würde ich -15 Grad geben (ohne Heizung), danach wird es ein langsames sterben für die Schweinchen. Bei mir im Umkreis haben Züchter aufgegeben, weil sie in diesem Winter den halben Bestand draussen verloren haben. Aus Unwissenheit oder weil sie nicht weit denken können, lasse ich mal dahin gestellt sein. Aber wenn genau so eine Situation ist, müssen die Schweine rein und.... sie können danach nicht mehr raus. Also musst du in der Wohnung oder vielleicht in einem hellen Kellerraum eine "Notstation" haben, wo sie in Ruhe überwintern können.

Ich halte meine Tiere in Sommeraussenhaltung und im Winter in der Wohnung. Sie kommen erst raus, wenn es nachts nicht mehr unter 12-15 Grad kalt wird, weil auch meine Schlafhäuschen nicht genug isoliert sind, dass sie niedrigere Temperaturen zulassen würden. Das kann ich nur empfehlen, weil ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe und meine Tiere den Aufenthalt im Freien bis oftmals Oktober sehr gut verkraften.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #5
Ich persönlich finde ganzjährige Außenhaltung nicht gut. Im Sommer ja, wenn man genug kühle Stellen hat.
Off-Topic

Bei Kaninchen ist das was anderes, die bekommen ein schönes Winterfell.


Wir haben unsere (und meine Kaninchen) im Sommer nur stundenweise gegen Abend draußen, sonst sind sie immer im Keller (Fenster ist da und auch genug Tageslicht). Da ist eig. immer die selbe angenehme Temperatur.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #6
Auch ich bin Außenhalterin, habe jedoch auch letzten Winter damit angefangen meine Tiere reinzuholen. Einfach weil wir nicht mehr den "warmen" Winter haben. Vor 5 Jahren, war es schon ein Wunder wenn es mal unter -5 Grad ging, mittlerweile sind -20 Grad keine Seltenheit mehr, und wie hier schon gesagt wurde, ist es fast nahezu unmöglich die Tiere so artgerecht draußen zu lassen- ohne gleich hunderte von Euros reinzustecken.
Daher gibt es hier auch nur noch über die warmen Monate Außenhaltung und von Oktober - März kommen meine auch rein.

Was den Schutz von unten angeht.Ja unbedingt sichern- nicht nur Mader sind eine Gefahr- sondern auch Raten- diese haben mich letzten Sommer einige Tiere und vorallem schmerzhafte und prägende Erfahrungen gegeben. Daher geht es ins Freigehege nur noch wenn ich auch draußen bin (was wir im Sommer täglich sind), oder eben wenn alles mit Draht unterlegt ist. Das muß man sich eben überlegen-was für einen in Frage kommt.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #7
Ich habe überlegt ob ich hier was zu schreiben soll...

ich halte meine Meerschweine jetzt seit 13 Jahren in Außenhaltung... Sommer wie Winter. Meine haben keine isolierte Hütte, sie haben einen ganz normalen Holzstall, bei dem nur das Gitter im Winter geschlossen wird. Dazu wird dann noch dick mit Stroh und Heu eingestreut. Als "Tür" dient nur ein kleines Durchschlupfloch, welches wir extra reingesägt haben. Und was soll ich sagen, meine Schweine sind immer lieber im Auslauf gewesen als im Stall.. sie können selbst entscheiden ob nu rein oder raus. Das Futter wird im Winter ausschließlich drinnen angeboten. Meist knabbern sie aber nur das Heu drinnen, der Rest wird nach draußen getragen.

Das ganze steht an einer Mauer und wird von hinten von der Wand des Carports geschützt. Zur Wetterseite ist der Auslauf noch durch gelagerte Pflanzsteine geschützt. Achja ein Dach ist da auch noch, aber nicht direkt über dem ganzen.
Mein Gehege ist gut strukturiert, sie habe Tunnel, Rinden und Häuschen zum verstecken und drauf rumlaufen.

Natürlich sollte das ganze nicht irgedwo frei im Garten rumstehen. Vor Nässe muss das ganze auch geschützt sein. Aber Kälte können sie schon recht gut ab, wenn denn genügend Platz vorhanden ist und sie eine Möglichkeit haben, sich ins Heu zu kuscheln.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #8
Also ich denke den Meeris geht es draußen viel. viel besser und wenn man sie im SOmmer langsam daran gewöhnt können sie selbst bei minus Temperaturen
draußen sein ohne heizung etc.
Man braucht halt nur genug Heu STroh und geschützte Ecken und Häuser etc.
Ich denke jedes Meerschwein würde lieber draußen leben :)
Und ich würde mir nicht zu viele Gednaken über Heizung etc. machen, denn oft ist sowas total überflüssig, außerdem kann man im Winter, sollte es "gefährlich weden" oder wenn man merkt die Meeris fühlen sich bei der kälte unwohl immer wieder langsam an drinnen gewöhnen
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #9
Hallo Roland,

es ist auf jeden Fall super, dass ihr euch Gedanken macht, ganzjährige Außenhaltung muss wirklich gut geplant werden.

Ich würde dir als Lektüre folgendes Buch empfehlen:
Morgenegg, Ruth: Artgerechte Haltung – ein Grundrecht auch für Meerschweinchen. [Obfelden] : tbv, 2005, 3., leicht veränd. Aufl.
ISBN 978-3-95226-610-6, Preis: EUR 22,00.

Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich mit der artgerechten Außenhaltung, es gibt konkrete Tipps zu Bau und Sicherung von Gehegen, Bau von Schutzhütten, etc. (Die Infos zur Fütterung entsprechen meiner Meinung nach nicht mehr ganz dem neuesten Stand, aber das Kapitel zur Außenhaltung ist sehr informativ!)
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #10
Ich finde es draußen nicht automatisch besser- Eine Ecke von 2x2Metern findet sich auch in einer normalen Wohnung, für ein Abwechslungsreich strukturiertes gehege und eine vernünftige Kleingruppe. Da sind die Tiere der Witterung nicht ausgesetzt und haben trotzdem platz, und auch Raubtiere sind keine Gefahr. und das für gehegekosten unter 100Euro.

bei vielen, die auf Außenhaltung umstellen drängt sich mir eher der Verdacht auf, sie wollen keinen platz in der Wohnung abgeben und unangenehme gerüche vermeiden, weil sie nicht so oft misten mögen - dabei ist der Arbeitsaufwand bei wirklich artgerechter Außenhaltung größer. Und misten wenn es Minusgrade hat oder in Strömen regnet ist wirklich kein vergnügen, und natürlich müssen die Tiere insbesondere im Winter genau und ausgiebig beobachtet werden, in 10 Minuten istdas nicht getan. Außenhaltung stellt sehr hohe Anforderungen an die Wetterfestigkeit der halter.

Ferndal, Deine Haltung - es ist Deine Sache, aber ich würde Dir kein Tier vermitteln. Du hattest bisher Glück und wohl auch sehr zähe Schweinchen, aber mir wäre das zu viel Risiko. Und ich finde es absolut nicht gut, davon zu schreiben, als wäre es was nachahmenswertes.

Das Prinzip der halbjährlichen Außenhaltung kommt den Tieren am ehesten entgehen. Dafür haben sie die passende Konstitution, und auch die Menschen sind damit meistens besser bedient. und man übersieht so viel zu leicht Krankheiten - und erklärt dann, das wäre völlig normal, dass Meeris mit 3 oder 4 jahren plötzlich tot umfallen. Dabei hat man eben während schlechtwetterperioden eben nicht so viel Zeit zur beobachtung aufgewendet wie nötig gewesen wäre...

Wer innen gar keine Möglichkeit hat fährt am besten mit einem Gartenhäuschen,d ass er mit einer Heizung für gewächshäuser ausstattet, die Temperaturen von etwa plus 5 grad aufrecht erhält. Und dazu ein wirklich rundrum raubtiersicherer Auslauf. Das ist natürlich ein gutes Stück teurer. aber dafür sicher. Das gehört zur verantwortung als Tierhalter dazu.

zu diesen Ställen mit Gitter: wenn ihr selber bei Minus 20 grad bei offenem Fenster ohne Heizung schlafen wollt, bitte. aber zwingt nicht eure Tiere dazu. Das bissi Stroh wärmt auch nicht so besonders gut.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #11
Kann gut sein dass ich bisher zähe Tiere hatte, meine wurde alle 8 Jahre und älter, ich denke das spricht für sich ;)

Ich finde die Außenhaltung wesentlich natürlicher. Die Tiere haben viel mehr Umweltreize, keine trockene krankmachende Heizungsluft außerdem wird das Immunsystem gestärkt.
Keines meiner Meerlis war jemals Krank. Ich halte meine Schweine nicht drinnen, weil ich keinen Platz habe oder mich die Gerüche stören, sondern weil ich es draußen für sie einfach viel schöner finde. Ich würde mir keine Tiere halten, wenn ich sie nicht im Notfall auch reinholen könnte und dort genügend Platz hätte.

Natürlich ist das misten nicht angenehm bei kalten Temperaturen und nassem Wetter, dem muss man sich natürlich bewusst sein. Aber wozu gibt es Regenjacken und dicke Wintersachen? Misten tue ich draußen genauso häufig wie drinnen.
Ich lasse meine Tiere immer zur Hand kommen, wenn es Futter gibt, und sich ein Teil der Ration abholen, so kann man schonmal grob sehen, ob sie in Ordnung sind.
Beim Rest heißt es gut beobachten. Wenn man seine Tiere kennt, weiß man, wenn sie sich anders als sonst verhalten und kann so auch handeln.

jeder hat andere Möglichkeiten und jeder bevorzugt eine andere Haltung, warum sollte ich nicht für meine "werben", wenn ich so gute Erfahrungen gemacht habe?
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #12
Also nur für mich gesprochen, jeder muss mit sich selber abmachen, was er seinen Meerschweinchen zumuten möchte. Gerade in dieser Frage sind die Fronten meistens verhärtet und Ferndal, wennDu noch niemals ein krankes Schweinchen in 13 Jahren gehabt hast, dann kann ich Dir das auch nicht so glauben. Dass Du für Dich gute Erfahrungen gemacht hast, dass nehme ich Dir natürlich sofort ab.
Aber wenn doch so eine Frage im Raum steht, dann ist der Fragesteller doch verunsichert und möchte Fakten, deswegen habe ich versucht diese Fakten zu benennen. Natürlich aus meiner Sicht, weil ich kein Schweinchen bei -20Grad draussen lasse, meine persönliche Meinung. Und es ist doch wichtig, dass alle Faktoren zur Sprache kommen, damit man auch gut abwägen kann, welche Haltung nun für einen selber die Richtige ist.
Deswegen Ferndal solltest Du auch das Negative erwähnen, damit deine Tiere gut durch diese harten Winter kommen und die Kosten die da auf dich regelmäßig zu kommen, sind ja mit Sicherheit nicht unerheblich. Aber eins muss ich noch los werden, ein Schweinchen was 8 Jahre und älter ist hat einen verlangsamten Stoffwechsel, was vom Alter kommt, was aber auch heissen soll, dass es Temperaturschwankungen ob nun im minus oder in PlusBereichen wesentlich schlechter bewältigen kann. Solche harten Bedinungen sind normalerweise Gift und ich würde schon gerne wissen, wie Du das machst Ferndal? Was gibst Du Ihnen zu fressen oder ist die Innentemperatur in der Schlafhütte konstant bei 5-10 Grad? Das gibt mir ein echtes Rätsel auf, weil ich da ganz andere Erfahrungen habe und vielleicht liegt der Fehler ja bei mir und ich weiß was nicht? Das meine ich ehrlich !
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #13
Ich finde die Außenhaltung wesentlich natürlicher. Die Tiere haben viel mehr Umweltreize, keine trockene krankmachende Heizungsluft außerdem wird das Immunsystem gestärkt.

Unsere stehen im Keller, im Winter ist das Fenster nur nachts zu aber sonst immer auf. Heizung ist zwar drin, aber war seit sie da unten sind (seit 2 Jahren) noch nie an.
Ich persönlich habe keine Lust bei -15/-20 Grad in den Garten zu gehen und zu füttern oder sauber zu machen. Die Schweinchen hätten also im Winter weniger Kontakt zu uns.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #14
Also bei 13 Jahren haltung niemals Krankheiten oder unfälle und alle werden mindestens 8 jahre alt... also ich will mal wissen wo es solche Wunderschweinchen gibt, und ob das wirklich gesichert ist - also geburtsdaten und Gewichtstabellen für jedes Schweinchen nicht nur "das hatten wir eeeewig lange" - da verschätzt man sich ja gerne auch mal, und das schwein ist eben doch erst 6 statt 8.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #15
Juten Tach,

Kurzer Einwurf : Sorry, aber 8 Jahre alt werden noch nichtmal alle Schweine, wenn sie ihr Leben drinnen, bei guter Fütterung und Co. verbringen - von daher finde ich diese Argumentation langweilig.

Lieben Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #16
Ihr müsst mir das nicht glaube, verlangt ja keiner ;)

meine Schweine kommen aus Tierheim oder Haltungsaufgabe.
Bei den Haltungsaufgaben kenne ich die ungefähren Daten, denn es sind alles Personen aus meinem Bekantenkreis, von denen die Tiere stammen, die dort als Babys/Jungtiere eingezogen sind. Die jetzigen sind aus dem Tierheim und dort geboren, also weiß ich auch dort das genaue Alter.

Keines meiner Tiere ist im Winter gestorben, bis jetzt sind alle im Frühjahr/Herbst gegangen...

Im Winter hat man natürlich mehr Kosten. Das ist ganz klar. Es gibt hauptsächlich Energiereiches Futter, wie Möhren, Fenchel, Sellerie etc. Außerdem sammel ich auch im Winter, solange es keinen Schnee gibt, Kräuter und Gras und wenn das mal nicht geht, gibt es Küchenkräuter. Heu haben sie natürlich auch immer, aber das hab ich ja schon geschrieben. Wie teuer das ganze ist? Keine Ahnung, sie bekommen halt was sie brauchen. Das ganze lässt sich ja im Sommer wieder einsparen, da kann man sammeln gehen...
Ich weiß nicht was ich "richtig" (bitte das soll jetzt nicht falsch rüberkommen), aber bis jetzt hatte ich noch keine Krankheiten bei meinen Meerlis.

Ich sage auch gar nichts gegen andere Haltungsformen, jedem das seine. Es ist auch nicht Jedermanns Sache bei Winterwetter, draußen sich aufzuhalten. Mir macht es Spaß, ich hab es mir so ausgesucht und weiß worauf ich mich eingelassen habe.
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #17
also ich sag jtz auch mal kurz was dazu
was mir aufgefallen ist, die meerschweinchen die ich aus Innenhaltung gekannt habe sind schneller krank geworden als die aus Aussenhaltung
Ich mein das ist nicht überall so
aber so ist mir das aufgefallen
aussenhaltung (zumindest im Sommer) ist für mich persönlich auch natürlicher
dazu haben sie den ganzen tag lang frisches gras was lieber genommen wird als immer heu was ja nur getrocknetes gras ist

und das was susanneC gesagt hat
moment
wenn ihr selber bei Minus 20 grad bei offenem Fenster ohne Heizung schlafen wollt,
ist ein find ich zimlich schlechtes argument denn es gibt genug die das machen und die damit klar kommen
wenn man dran gewöhnt ist dann kommt man damit auch klar

das die schweinchen im winter vllt lieber im warmen sind als draußen im kalten kann natürlich sein das seh ich auch so
aber besonders im sommer wenn es warm ist und die schweinchen die wahl haben sind sie doch wohl draußen auf der wiese und nicht drinnen auf dem streu ... ?
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #18
Hi,

es geht doch bei den kritischen Stimmen - denke ich jedenfalls - nicht darum, Außenhaltung grundsätzlich zu verteufeln. Sondern darum, dass gerade ganzjährige Außenhaltung in einigen Punkten um einiges aufwändiger (und eben auch kostenintensiver) ist, als Innenhaltung. Das ist einem als Umsteiger auf diese Haltungsform (oder als Neueinsteiger) nicht immer unbedingt in vollem Umfang klar, daher finde ich wichtig, es zu betonen.

Über ferndals Haltung weiß ich jetzt nicht genug, um sie beurteilen zu können - und das ist ja auch nicht das Thema hier - aber so wie ich das verstanden habe, hat sie eine Schutzhütte (was isoliert bedeutet, müsste man ja erstmal defnieren, soweit ich weiß, kann auch eine entsprechende Holzdicke ausreichen, solange damit die Temperaturen im Inneren im Plusbereich bleiben) mit angeschlossenem, gesicherten Auslauf?
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #19
ich halte meine Meerschweine jetzt seit 13 Jahren in Außenhaltung... Sommer wie Winter. Meine haben keine isolierte Hütte, sie haben einen ganz normalen Holzstall, bei dem nur das Gitter im Winter geschlossen wird. Dazu wird dann noch dick mit Stroh und Heu eingestreut. Als "Tür" dient nur ein kleines Durchschlupfloch, welches wir extra reingesägt haben. Und was soll ich sagen, meine Schweine sind immer lieber im Auslauf gewesen als im Stall.. sie können selbst entscheiden ob nu rein oder raus. Das Futter wird im Winter ausschließlich drinnen angeboten. Meist knabbern sie aber nur das Heu drinnen, der Rest wird nach draußen getragen.

Das ganze steht an einer Mauer und wird von hinten von der Wand des Carports geschützt. Zur Wetterseite ist der Auslauf noch durch gelagerte Pflanzsteine geschützt. Achja ein Dach ist da auch noch, aber nicht direkt über dem ganzen.
Mein Gehege ist gut strukturiert, sie habe Tunnel, Rinden und Häuschen zum verstecken und drauf rumlaufen.

Natürlich sollte das ganze nicht irgedwo frei im Garten rumstehen. Vor Nässe muss das ganze auch geschützt sein. Aber Kälte können sie schon recht gut ab, wenn denn genügend Platz vorhanden ist und sie eine Möglichkeit haben, sich ins Heu zu kuscheln.


Sawyer, klingt eher nach Kaninchenstall... oder steht der noch irgendwo drinnen?
 
  • Meeris in Aussenhaltung Beitrag #20
sie haben einen ganz normalen Holzstall, bei dem nur das Gitter im Winter geschlossen wird.

@ Susanne:
Das Gitter wird doch im Winter "abgedichtet" , wo liegt das Problem?
Zudem steht der Stall so ja auch schon windgeschützt und durch das verschlossene Gitter kommt auch kein Wind durch.

Ich denke, wenn der Stall unnütz wäre, wären die Ferkel spätestens diesen Winter erfroren, bei den Temperaturen.
 
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