Kastration der Hündin - Ja oder Nein?

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  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #1
Kiki2603

Kiki2603

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Hallo,
meine Golden Retriever Hündin ist nun bald 9Monate alt und die erste Läufigkeit sollte bald anstehen.
Sie ist meine erste Hündin.
EIGENTLICH war Kastration kein Thema für mich, weil ich mir immer sage, wenn es nicht medizinisch notwendig ist, dann nicht.
Was ist mit Scheinschwangerschaften etc?
Sollte man eine Hündin lieber kastrieren?
Sie lebt mit einem kastrierten Rüden zusammen, der noch großes Interesse an läufigen Hündinnen hat.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #2
Also ich bin auch nicht für unnötige Op's und würde evtl erstmal abwarten ob sie extreme last mit Scheinschwangerschaften hätte, oder den TA fragen was er für sinnvoll hält da der Rüde noch sehr Potent trotz kastra ist. Wir haben unsere damals auch ausräumen lassen und sie hat es super gut verpackt. Hätte es nicht sein müssen, weiss ich allerdings nicht ob wir es gemacht hätten
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #3
Hallo Kiki
Da wirst du hier von jedem sicher eine etwas anders lautende Meinung hören.
Die Entscheidung kann dir letztendlich niemand abnehmen.

Was die Scheinträchtigkeiten angeht ist das ein ganz natürlicher Prozess der in der Natur auch eine sehr wichtige Bedeutung hat. Sollte dort die Alphahündin ausfallen kann dann eine rangniedrigere Hündin dafür sorgen das der Nachwuchs trotzdem groß wird. Zum Problem wird das nur wenn die Hündin sich da zu arg reinsteigert, aber da kann man als aufmerksamer Hundebesitzer die hündin dann auch ablenken. Von meinen Hunden wurde noch jede jedes mal Scheinträchtig und es haben sich keinerlei Probleme daraus ergeben.
solltest du dich zu einer Kastration entschließen, so halte ich es jedoch wirklich für wichtig zu warten bis deine Hündin ausgewachsen ist, damit sie sich körperlich und Seelisch zu einem richtigen Hund entwickeln kann und nicht ewig ein "Kind" bleibt.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #4
Ja, dass ich sie jetzt nicht sofort kastrieren lasse ist mir eh klar, das auf keinen Fall. Da würde ich dann auf jeden Fall warten.
Ich höre immer wieder im Park, Wald etc. von Leuten mit Hündinnen, dass sie auch Milch in den Zitzen hatten, alles geschwollen war und die Tiere echt leiden.
Ansonsten bin ich auch nciht dafür, habe ich ja von Anfnag an beschrieben.
Und ich weiß eben nicht wie es mit Buddy klappen wird.
Er wird sie sicher ununterbrochen rammeln wollen, das kann ja auch für ihn gefährlich werden, wenn Sophie nicht will und weggeht, reißt sie ihm nachher den Schnippi ab.. oder?
Also wenn sie einmal ineinander verschmolzen sind... :eusa_think:
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #5
Hallo Kiki
Das während der Scheinträchtigkeit das Gesäuge etwas anschwillt und auch etwas Milch drinn ist, ist ganz normal nur wenn eine Hündin anfängt Gegenstände zu horten und sich da richtig rein steigert kann das zum Problem werden. Aber durch Ablenkung und viel Bewegung lässt sich das eigentlich vermeiden.

Was die Läufigkeit angeht, lässt eine Hündin einen Rüden nur in den Stehtagen an sich ran, vorher und nachher wird der Rüde Grundsätzlich abgebissen, da kommt es also gar nicht so weit das der Rüde da wichtige Teile einbüßen könnte.

Sollte es doch zu einem Deckakt kommen dann nur wenn die Hündin auch dazu breit ist, da muß man dann wirklich aufpassen das sich eine unerfahrene Hündin nicht mit Gewalt befreit, das könnte den Rüden wirklich schwer verletzen. Bei einem freiwilligen Deckakt besteht die Gefahr aber eigentlich nicht.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #6
Sophie ist ja jetzt etwas über ein Jahr alt und ich bin mir immer noch sehr unschlüssig mit der Kastration.
Einerseits sage ich mir, warum soll ich sie kastrieren lassen, es ist ein Eingriff in die Natur, der nicht nötig ist.
Andererseits habe ich Angst mit dem Krebsrisiko und mit so einer richtigen schlimmen Scheinschwangerschaft.
Wenn Sophie gut 15-16 Monate alt ist, lassen wir sie röntgen. Ich dneke, WENN dann wäre DA auch die Kastration sehr sinnvoll, dann muss sie nicht zwei Mal in Nakose gelegt werden.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #7
Hallo Kiki,

warum lässt Du Deine Hündin röntgen?
Ist es notwendig?

Ich habe meine Kleine nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen und es ist alles super verlaufen. Denke das war die richtige Entscheidung.

Positiv :D sie ist eine richtige Schmuserin geworden :D
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #8
Auf Grund des Verhaltes würde ich Sophie nicht kastrieren lassen. Sie ist auch jetzt schon schmusig und hat einen tollen Charakter. Wie ein Hund vom Verhalten her reagiert, ist ja auch immer total unterschiedlich. Bei meinem Buddy hat man gar nichts gemerkt;)

warum lässt Du Deine Hündin röntgen?
Ist es notwendig?

Weil sie mit etwas über einem Jahr in dem richtigen Alter dazu ist.
Ich möchte es einfach für mich wissen und ich möchte keine schlechten Gedanken haben müssen, wenn ich meinen Hund über Baumstämme etc. springen lasse.


Und aus welchem Grund hast du deine Hündin kastrieren lassen?
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #9
Zu dem röntgen hatte ich danach Deinen Tread (HD) gesehen. Sorry

Hatte meine nicht wg. Ihrem Verhalten kastrieren lassen, falls das so rüber kam.
War nur ein netter Nebeneffekt.

Mir wurde zur Kastration geraten da sie leider ein Inzuchthund ist und von Anfang an immer krank war. Mal Demotex, Zwingerhusten, Milben ...
Vor knapp einem Jahr wurde dann noch grauer Star festgestellt. Rechtes Auge wurde operiert und das linke ist im Anfangsstadium. Ausserdem hat sie noch Probleme mit ihrem linken hinteren Kniegelenk.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #10
Die Gefahr bei Scheinschwangerschaften ist aber die, das die Hunde eine Gebärmuttervereiterung bekommen und damit ist nicht zu spaßen. Die Scheinschwangerschaft ist dafür ja da, das sie sich um die Welpen der Alphahündin kümmern, nur die gibt es ja nicht.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #11
Also ich finde Kastration verändert das Wesen eines Hundes nicht wirklich. Es ist sehr selten. Und ich denke Sophie bleibt eine Schmusemaus. Und natürlich kannst du dann auch gleich HD Röntgen machen lassen. Aber dass muss du wissen. Da ich in eine Klinik arbeite würde ich mein Hund kastrieren (sieht man halt Folgen von unkastrierten Hündinen) ABER wie gesagt meine Meinung :)
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #12
Ich befürworte auch die Kastra. Meine Hunde haben sich nicht zum negativen verändert, auch das Wesen blieb gleich und sie reiften ganz normal!
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #13
Die Gefahr bei Scheinschwangerschaften ist aber die, das die Hunde eine Gebärmuttervereiterung bekommen und damit ist nicht zu spaßen. Die Scheinschwangerschaft ist dafür ja da, das sie sich um die Welpen der Alphahündin kümmern, nur die gibt es ja nicht.

Es ist aber nicht so, dass jede Hündin scheinschwanger wird! Ich kenne jetzt die Quote nicht, aber ich kenne viele unkastrierte Hündinnen (einschließlich meiner beiden), die nie scheinträchtig waren.

Zweitens bedeutet eine Scheinträchtigkeit nicht automatisch auch eine Gebärmuttervereiterung! Sehr häufige und heftige Scheinträchtigkeiten bergen irgendwann die Gefahr von Veränderungen im Gesäuge, deshalb wäre das dann auch eine klare Indikation für eine Kastration.

Einen Hund "einfach nur so" kastrieren zu lassen (und dazu zähle ich auch eine "passende Gelegenheit" wie das Röntgen!) finde ich nicht gerechtfertigt. Es ist eine Form von Körperverletzung, das sollte uns allen klar sein!

Bei Kiki besteht nicht die Gefahr, dass Sophie ungewollt von Buddy gedeckt wird. Allein die Möglichkeit, dass eine Hündin irgendwann Gesäuge- oder Gebärmuttertumore bekommen könnte, ist kein Grund, einen Hund einer so heftigen Bauch-OP zu unterziehen.

Leider erinnern sich nur wenige Tierärzte an ihre Pflicht, die Tierhalter darüber aufzuklären, dass tierschutzrechtlich eine Kastration ohne medizinischen Grund eigentlich nicht erlaubt ist, denn schließlich verdienen sie an diesen Kastrationen sehr gut... :eusa_think:
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #14
ich bin auch absolute kastrations befuerworterin. eines jeden geschlechts! ... ich weiss gar nicht wie oft ich das in diesem forum schon geschrieben habe jetzt... :D ... dieses thema gibt es schon zu oft...
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #15
meine ersten Hündinnen habe ich später alle kastrieren lassen, alle bekamen Gebärmuttervereiterungen. Ein Kastra beugt sehr wohl jede Menge Krankheiten vor, also ist sie nicht unsinnig oder einfach mal eben so.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #16
Off-Topic
Huch, habe ich gerade ein Dèjá-vu, das Thema hatten wir doch neulich erst ;)

Ich bin jedenfalls weiterhin der gleichen Meinung wie Annika.
Tumore entstehen nicht nur weil man ein (gesundes) Organ nicht aus dem Körper entfernt, auch falsche Ernährung oder viele Schadstoffe könne Krebs auslösen (auch die jährlichen Pauschal-Impfungen stehen im Verdacht das Krebsrisiko zu erhöhen).
Einen sicheren Schutz vor Krebs gibt es auch bei einer Kastration nicht.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #17
ich bin auch absolute kastrations befuerworterin. eines jeden geschlechts! ... ich weiss gar nicht wie oft ich das in diesem forum schon geschrieben habe jetzt... :D ... dieses thema gibt es schon zu oft...

Und ich wiederum werde mich wohl ebenso unermüdlich immer wiederholen: Ich bin dagegen, einem gesunden Hund ein gesundes Organ zu entnehmen. Das ist ein schwerwiegender Eingriff, der keine Garantie dafür liefert, dass der Hund nicht erkrankt oder länger lebt, als ein unkastrierter Hund. Man sollte das niemals leichtfertig oder gar pauschal machen lassen!

Natürlich ist es eine simple Wahrheit, dass ein nicht mehr vorhandenes Organ nicht erkranken kann, logisch. Aber das heißt nicht, dass nicht ein anderes Organ trotzdem erkranken kann. Oder dass der Hund überhaupt erkrankt wäre, hätte man ihm seine hormonproduzierenden Organe belassen!

Was dieses Thema so schwierig macht ist wohl die Tatsache, dass man nie einen Vergleich hat: Man weiß nicht, wie ein kastrierter Hund geworden wäre, wenn man ihn nicht kastriert hätte, weder was das Verhalten, noch was die Gesundheit anbelangt. Vielleicht wäre er ganz ohne Tumore alt geworden? Die theoretische Möglichkeit einer Erkrankung rechtfertigt m.E. solch einen tiefgreifenden Eingriff nicht.

Ich finde, wir haben die Pflicht, auch bei Tieren das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu respektieren.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #18
Es verhindert nicht nur Gebärmuttererkrankungen, sondern auch viele andere Erkrankungen!!!!! In der Klinik erklärte mir sogar der Prof. mal, es gibt eine bestimmte Nierenkrankheit, weiß leider den Namen nicht mehr, die nur unkastrierte Hündinnen bekommen, spät erkennbar ist und den Tod zur Folge hat....
Meine Wolfshündin hatte eine eingekapselte Gebärmuttervereiterung, wir haben nichts gemerkt... Als sie kastriert wurde, viel es auf... selbst bei den Voruntersuchungen ist nichts aufgefallen... Die Gebärmutter war voller Eiter, 2 bis 3 Tage spätestens wäre sie geplatzt, in den Bauchraum gelaufen und der Hund wäre verendet. So wurde dieser Hund 16 Jahre alt!!!! ohne weiteren Beschwerden durch Krebs, vereiterte Gebärmutter etc. Das als Irisher Wolfshund!!!! Ein Altersherz das hatte sie, welches aber mit Medis wunderbar in den Griff zu bekommen war. Ohne Kastra wäre sie Einhalb Jahre alt geworden...
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #19
ja...das ist das was auch ich immer sage... es ist nicht nur gut gegen gebaehrmuttererkrankungen. gegen vielerlei beschwerden und vor allem geht es auch um das seelische leid... aber ich mag mich nich tausende male wiederholen...
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #20
Es verhindert nicht nur Gebärmuttererkrankungen, sondern auch viele andere Erkrankungen!!!!!

Klar, dass eine wegoperierte Gebärmutter nicht mehr erkranken kann!

In der Klinik erklärte mir sogar der Prof. mal, es gibt eine bestimmte Nierenkrankheit, weiß leider den Namen nicht mehr, die nur unkastrierte Hündinnen bekommen, spät erkennbar ist und den Tod zur Folge hat....

Und es gibt eine bestimmte Blasenkrankheit, nämlich die Inkontinenz, die zumeist nur kastrierte Hündinnen bekommen. (Inkontinenz hat allerdings nicht den Tod zur Folge, das stimmt...)

Meine Wolfshündin hatte eine eingekapselte Gebärmuttervereiterung, wir haben nichts gemerkt... Als sie kastriert wurde, viel es auf... selbst bei den Voruntersuchungen ist nichts aufgefallen... Die Gebärmutter war voller Eiter, 2 bis 3 Tage spätestens wäre sie geplatzt, in den Bauchraum gelaufen und der Hund wäre verendet. So wurde dieser Hund 16 Jahre alt!!!! ohne weiteren Beschwerden durch Krebs, vereiterte Gebärmutter etc. Das als Irisher Wolfshund!!!! Ein Altersherz das hatte sie, welches aber mit Medis wunderbar in den Griff zu bekommen war. Ohne Kastra wäre sie Einhalb Jahre alt geworden...

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ein Hund, der unter irgendeiner Erkankung leidet, nicht operiert werden darf! Ich habe stets davon geredet, dass es m. E. nicht legitim ist, einem gesunden Hund ein gesundes Organ zu entnehmen. Wir Menschen lassen uns ja auch nicht in jungen Jahren vorsorglich irgendein Organ entnehmen aus Sorge, es könnte irgendwann später mal erkranken. (Wobei das dann ja wenigstens noch selbstbestimmt wäre. Die Tiere aber sind uns ausgeliefert [äh, ich meine natürlich: anvertraut] und können nicht mitentscheiden!)

Dass bei einer Kastration oder auch einer anderen Operation oder Untersuchung zufällig eine bislang symptomfreie Erkrankung entdeckt wird, ist sicherlich eher die Ausnahme, nicht die Regel und rechtfertigt nicht ein routinemäßiges Kastrieren aller Hunde.
 
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