Kastration der Hündin - Ja oder Nein?

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  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #21
Wenn Du Dich richtig informierst, dann sieht Du, das noch mehr als Krankheiten vermieden werden, als nur die Gebärmutter. Harntröpfeln tritt äußerst selten auf, hatte das Problem noch nie, in der Klinik sagten sie, wenn sie es bekommen, wäre es auch bei unkastriert sehr wahrscheinlich passiert. viele Menschen sträuben sich doch dagegen, da sie meinen man nimmt das Frau oder Mann sein weg...
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #22
Und es gibt eine bestimmte Blasenkrankheit, nämlich die Inkontinenz, die zumeist nur kastrierte Hündinnen bekommen. (Inkontinenz hat allerdings nicht den Tod zur Folge, das stimmt...)

das stimmt so nicht. inkontinenz entsteht oft bei alten hunden die man kastrieren laesst. und nicht bei ALLEN kastrierten huendinne. :eusa_doh:

zudem ist inkontinenz mit tabletten behandelbar. bei inkontinenz verliert der schliessmuskel der blase lediglich an haltkraft und der hund kann somit den urin nicht mehr halten sondern es laeuft dann einfach.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #23
Als allererstes möchte ich mal sagen, dass eine Kastration, sofern nicht gesundheitliche Probleme vorliegen eigentlich verboten ist. Klar schreibt jeder TA irgendeine Identifikation, denn es bringt ja Knete. Weswegen sich wohl auch viele TAs dafür aussprechen.

Es ist eine Amputation, egal wie man es dreht und wendet. Und eine Kastration hat nicht nur vorteile.
Es gibt dazu auch eine recht neue Studie. Die ist allerdings auf Englisch. Hier das auf Deutsch zusammengefasst und übersetzt:

Vorteile der Kastration:
- wenn vor einem Alter von 2.5 Jahren durchgeführt, ist das Risiko für Gesäugekrebs, dem häufigsten Krebs bei Hündinnen, in hohem Maße reduziert
- das Risiko für Pyometra ist fast gleich Null. An Pyometra erkranken 23% aller nichtkastrierten Hündinnen, über 1% davon sterben.
- sie reduziert das Risiko von Perianalfisteln
- sie beseitigt das sehr geringe Risiko (<0,5%) für Gebärmutter-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs

Nachteile der Kastration:
- wenn vor einem alter von 1 Jahr durchgeführt, steigt das Risiko für Osteosarkom (Knochenkrebs) erheblich an; dies ist ein häufiger Krebs bei mittelgroßen bis großen Rassen mit schlechter Prognose.
- sie erhöht das Risiko für Hämangiosarkom (Blutgefäßkrebs) in der Milz um das 2,2-fache und im Herz um das über 5-fache; dies ist ein häufiger Krebs und Haupttodesursache bei einigen Rassen
- verdreifacht das Risiko für Schilddrüsenunterfunktion
- erhöht das Risiko für Fettleibigkeit um das 1,6-2 -fache, ein häufiges Gesundheitsproblem bei Hunden, mit vielen damit zusammenhängenden anderen Gesundheitsproblemen (z.B. HD, aus einer anderen Studie)
- sie verursacht Inkontinenz bei 4-20% der Hündinnen
- sie erhöht das Risiko für ständige oder chronische Harnwegsinfekte um das 3-4 - fache
- sie erhöht das Risiko für eine nach innen Wölbung der Vulva, vaginaler Dermatitis und Vaginitis, besonders für Hündinnen, die vor der Pubertät kastriert werden
- sie verdoppelt das geringe Risiko (< 1%) für Blasenkrebs
- sie erhöht das Risiko für orthopädische Erkrankungen
- sie erhöht das Risiko für Impfnebenwirkungen (um 30%)

gibts natürlich auch.


Es ist und bleibt ein Thema über das sich streiten lässt. Allerdings finde ich für meinen Teil eine Kastration ohne medizinischen Grund einfach unnötig. Sich generell für die Kastration von Hunden aussprechen, empfinde ich immer mit dem faden Beigeschmack von feindlichkeit gegenüber der Sexualität der Tiere. Grade bei der Frühkastration.
Die Argumentation, dass die Tiere nicht erkranken ist für mich kein Grund einen Hund zu kastrieren. Sicher kann ein nicht vorhandenes Organ nicht erkranken, aber ist das eine Legitimierung, dieses zu entfernen? Meiner Meinung nach nicht.
Besonders sauer ist mir in diesem Thread das Wort "ausräumen" aufgestoßen. Wir reden hier von Lebewesen, da finde ich sowas schon reichlich geschmacklos. :eusa_eh:
Ich denke es wird viel zu voreilig kastriert und viel zu wenig an das Tier gedacht.
Eine Kastration aufgrund einer medizinien Identifikation, oder Hypersexualität kann ich nachvollziehen. Alles andere ist für mich, provokant gesagt, bequemlichkeit.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #24
HuHu,

was für ein Thema, echt blöd für mich, dass es hier so viele verschiedene Meinungen gibt;)!
Nächsten Donnerstag hat meine Pekinesen Hündin ihren Kastra Termin, sie wird dann auch 2 Jahre alt.

Ich habe schon 2 Hündinen kastrieren lassen, eine vorsorglich und die andere, weil sich Verhärtungen im Gesäuge aufgrund der Scheinträchtigkeit gebildet hatten.
Habe aber Angst, weil es schließlich kein kleiner Eingriff ist und eine Narkose.
Andererseits war sie zuletzt ordentlich scheinschwanger, das Gesäuge schwoll nicht so sehr an, aber sie wollte in sämtliche Schränke und Ecken kriechen:shock:.
Was meint ihr?
Soll ich noch abwarten, den Termin aufschieben?
Oder es machen lassen(ihr könnte dann gleich Zahnstein entfernt werden, was kein Grund dafür ist, sich nur dann ergeben würde).
LG
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #25
Als allererstes möchte ich mal sagen, dass eine Kastration, sofern nicht gesundheitliche Probleme vorliegen eigentlich verboten ist.

das haette ich bitte gern schwarz auf weiss. denn das glaube ich nicht... !
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #26
das haette ich bitte gern schwarz auf weiss. denn das glaube ich nicht... !

Es ist verboten, ohne Grund zu kastrieren.
Wenn Leute aber kommen und sagen, dass der Hund ,,dominant" ist, adnn ist das nun mal ein Grund für die TÄ und die verdienen nunmal leider ihr Geld damit.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #27
Hallo Knutschperle
Welche Gesetze es dementsprechend in Kanada gibt weiß ich nicht aber in Deutschland ist das im Tierschutzgesetzt klar geregelt.
§ 6

(1) 1Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. 2Das Verbot gilt nicht, wenn 1.der Eingriff im Einzelfalla)nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder
b)bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerläßlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen,


Quelle:
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #28
well.... fuer mich gibt es zich gruende warum ich meine tiere kastrieren lasse. somit ist es ja nicht verboten... ;) ... ausserdem frag ich mich warum dann ein tier welches ich aus dem tierheim habe vom tierheim entweder schon kastriert worden ist oder ich einen zettel mitbekomme wo drauf steht das ich das tier zu kastrieren habe, wenn das soooo verboten ist. ^^

kannst du mir mal sagen woher du das hast? die quelle wuerde mich interessieren.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #29
well.... fuer mich gibt es zich gruende warum ich meine tiere kastrieren lasse. somit ist es ja nicht verboten... ;) ... ausserdem frag ich mich warum dann ein tier welches ich aus dem tierheim habe vom tierheim entweder schon kastriert worden ist oder ich einen zettel mitbekomme wo drauf steht das ich das tier zu kastrieren habe, wenn das soooo verboten ist. ^^

Tierheimhunde sind der Sicherheit halber kastriert und in viele Fällen ist das auch gut so. Viele Hundehalter haben eben nicht so viel Verantwortungsbewusstsein und wollen dann mit den TH Mixen züchten bzw. ,,Einmal soll sie Welpen bekommen".
,, Ach mein Rüde ist so toll, ein mal kann er doch decken und wir wollen ja eh einen 2. Hund."

Ich denke, um diesem Vorzubeugen, weil es genug Mischllinge gibt und die Tierheime voll sind, vergewissern sich die Heime auf diese Art und Weise, dass nicht noch mehr Elend in die Heime kommt. Und diese Meinung kann ich verstehen und da finde ich eine Kastration auch sinnvoll.

Ich persönlich sollte aber in der Lage sein meinen intakten Hund verantwortungsbewusst durchs Leben zu führen, so dass keine Gefahr davon ausgehen kann, dass er gedeckt wird oder selber deckt, wenn es nciht gewollt ist.

Und Mischlinge vermehren, so wie oben nach dem Motto geht mal gar nicht.
Darum handeln die Heime denke ich so...
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #30
Die Quelle ist das deutsche Tierschutzgesetz. Deine Gründe hab ich gelesen... Für dich mögen es Gründe sein, für mich nicht. Aber nun... Gott sei dank darf ich anders denken. :?

Und ich heiße nicht gut, dass Tierheime alle Naselang sogar Welpen frühkastrieren :silence: Der Grund soll allerdings sein, dass mit den Hunden nicht vermehrt wird. Ich kann die Tierheime diesbezüglich schon verstehen, da ja leider viele Menschen diesbezüglich so ihre eigenen Ansichten haben alá "mein Hund soll unbedingt mal Welpen bekommen". Das rechtfertigt aber noch lange nicht die Kastration im allgemeinen, sondern ist lediglich ein Übel, was man in Kauf nehmen muss, da es so viele Verantwortungslose Menschen gibt.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #31
So da le.. bei uns steht die Entscheidung.
Mein Freund und ich haben uns viele Gedanken gemacht, so lange es Sophie gut geht und sie nicht leider (extreme Scheinschwangerschaften etc.) wird sie nicht kastriert!

Danke für die Entscheidungshilfe:)
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #32
Ich gratuliere Dir zu Deiner Entscheidung:clap:.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #33
Hallo Kiki,
ich habe zwar nicht mitdiskutiert aber ich gratuliere dir zu deiner Entscheidung weil ich weiß das du sie dir gut überlegt hast und gute Gründe hattest.
LG
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #34
Hallo Kiki,
ich habe zwar nicht mitdiskutiert aber ich gratuliere dir zu deiner Entscheidung weil ich weiß das du sie dir gut überlegt hast und gute Gründe hattest.
LG

Ja vielen lieben Dank euch beiden und allen, die hier gepostet haben.

Der ausschlagebende Grund war für uns eigentlich:

Das Tier wurde von der Natur so geschaffen, sie hat keinerlei Probleme mit der Läufigkeit, keine Scheinschwangerschaften bis jetzt und gesundheitlich fehlt ihr auch nichts, was man durch eine Kastration ändern würde.
Aus diesem Grunde ist die Kastration für uns ziemlich sinnlos.

Sie war ja erst einmal läufig, mal schauen ob es beim nächsten Mal wieder so einfach abläuft. So lange sie nicht zu sehr leidetet und sonst keine Probleme aufkommen, bleibt alles in ihr drin. Sie darf alles behalten:D.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #35
Hallo Kiki,
ich finde das ist eine gute Entscheidung.
Sicherlich hast du es dir gut überlegt :)

Falls irgendwann Probleme bei Sophies Läufigkeiten auftauchen kann man eine Kastration immer noch überdenken.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #36
Genauso lautet unsere Entscheidung, wir haben uns jetzt auch länger mit dem Thema beschäftigt und haben uns dagegen entschieden ;)
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #37
Hallo Kiki und hallo Nojiko!
Auch ich gratuliere Euch zu der Entscheidung, die Hunde vorerst nicht kastrieren zu lassen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es ist sehr schön, einen Hund wirklich beim Erwachsenwerden zu erleben!

Malka (gut 7 Jahre alt) wurde im Laufe der Jahre immer souveräner und gelassener, und sie war immer gesund!

Gerade jetzt sind meine beiden Mädels wieder läufig. Zum Glück (wie auch beim letzten Mal vor 7 Monaten) haben sie sich zeitlich zusammen getan. (Das ist übrigens oft der Fall, wenn zwei Hündinnen zusammen leben.) Sie spielen gerade besonders viel miteinander. Malka fordert Silvie auf, sie zu besteigen, sie tanzen förmlich umeinander, putzen sich gegenseitig und machen im Übrigen überhaupt keinen unglücklichen Eindruck!

Scheinträchtig war bislang keine der beiden. Das wäre (wegen der psychischen und physischen Belastung) für mich wohl ein Grund, über eine Kastration nachzudenken. Aber die Läufigkeiten verlaufen bisher völlig unproblematisch.

Bei den Rüden habe ich auch nicht den Eindruck dass sie direkt "leiden". Zwei Rüden aus der Nachbarschaft warten morgens manchmal vor meiner Haustür. (Die Besitzer wissen übrigens Bescheid!) Wenn ich mit den Mädels rausgehen will, damit sie sich erleichtern können, nehme ich den morgendlichen Verehrer am Halsband, binde ihnkurz am Zaunpfahl fest (beide lassen sich das immer schwanzwedelnd gefallen), mache meine entsprechend kurze Runde über den Hof und lasse den Rüden danach wieder laufen. Beide rennen dann sofort zu den Stellen, wo die Hündinnen hingepullert haben, schnüffeln ausgiebig - und danach gehen sie wieder nach Hause. Die Spaziergänge mache ich zurzeit in Gegenden, wo wenig Leute mit ihren Hunden spazieren gehen, und sicherheitshalber mit Leine. Dafür wird in im Haus ein wenig mehr gespielt und geübt.

Auf diese Weise hatte ich bisher nie das Gefühl, dass die Läufigkeiten irgendwie belastend wären. Für die Hündinnen jedenfalls nicht - und ich selbst mache halt das Beste daraus und wische die Wohnung einmal öfter. ;)

Mugen hat Recht: Sehr oft ist es Bequemlichkeit, die Hundehalter zu einer Kastration veranlassen. Und leider unterstützen die Tierärzte das häufig , weil sie an dieser Operation gut verdienen.

Unser Tierarzt (ein Landtierarzt) hat übrigens Freunde, die ihren Rüden kastrieren lassen wollten, direkt darauf hingewiesen, dass es tierschutzrechtlich nicht erlaubt ist, ein gesundes Tier zu kastrieren!

@Knuschperle: Ich hatte nicht behauptet, dass Inkontinenz bei ALLEN Hündinnen auftritt. Aber es kommt vor (wie übrigens bei Frauen auch, denen die Gebärmutter entfernt wurde!), und überwiegend bei kastrierten Hündinnen großwüchsiger Rassen. Ansonsten hat Mugen die diversen "Vorteile" und "Nachteile" einer Kastration ja sehr gut wiedergegeben.

Das Grundprinzip jedoch ist für mich nach wie vor: Einem gesunden Hund sollte nicht ohne vernünftigen Grund ein gesundes Organ amputiert werden, auch nicht vorsorglich. Wir haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit der uns anvertrauten Tiere zu respektieren, meine ich.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #38
Hallo !
Ich denke es ist ein sehr umstrittenes Thema, bei dem man sich nie einig werden kann.
Ich werde Euch einige Beispiele bei meinen Tieren nennen.
Sissi (Harlekinpudel) wollte ich nicht kastrieren, habe es jedoch im Alter von 6 Jahren getan, weil mir der TA dazu riet um Gesäugetumoren vorzubeugen, die anscheinend bei unkastrierten Pudels an der Tagesordnung liegen. Starb im Alter von 15 Jahren ohne Vorkommnisse.
Damals war sie alleiniger, zudem kleiner Hund und es war überschaubar und kontrollierbar, deshalb hatte ich sie nicht kastriert.
Bianca (Kleinspitz) wurde mit einem Jahr, bereits kastriert aus dem Tierheim aufgenommen. Starb mit 12 Jahren am 3. Hirnschlag. Jedoch keine Vorkommnisse, die von der Kastration bestehen könnten.
Sheila (Pitbull) wurde mit fast 2 Jahren kastriert, weil unser damaliger Mieter einen Rottweiler aufnahm und die Kontrolle sehr schwierig gewesen wäre. Ist 11 Jahre alt und leidet ab und an an geringfügiger Inkontinenz.
Zeus (American Stafford Terrier) wurde mit 10 Monaten bereits kastiert aus dem Tierheim aufgenommen. Ihm wurde im September dieses Jahres ein kutanes Hämangiosarkom entfernt; er ist fast 9 Jahre alt.
Naomi (kleines schwarzes Teil) ist nun 7 Jahre alt. Ihr wurde vor 3 Jahren ein Gesäugetumor entfernt und sofort kastriert um weiteren vorzubeugen.
Kassandra (Jack Russel Terrier) ist nun 4 Jahre alt und wurde im Alter von ca. 1,5 Jahren kastriert, nach dem wir einen unbekannten Hund in voller Aktion auf Kassandra in unserem Grundstück vorfanden. Anschliessend kletterte der Hund über einen fast 2 Meter hohen Zaun wieder hinaus.
Ich würde wieder kastrieren, wenn ich vor der Entscheidung stehen würde.
Bequemlichkeit ? Ja im gewissen Maase, denn bei 4 Hunden, 3 Katzen und sonstigem aufgenommenen "Kleinvieh" ist es ein Ding der Unmöglichkeit.
Ich denke die Entscheidung müssen die Hundeletern nach gutem Gewissen entscheiden und jeder hat nicht die gleichen Grundvoraussetzungen.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #39
Hallo
hab jetzt auch nicht alles gelesen aber ich hatte eigentlich auch vor unsere Hündin nach der ersten Läufigkeit zu kastrieren, sie kommt aus Italien und wir wissen nichts über ihre vorfahren, also auch zur sicherheit damit die von keinem Rüde gedeckt werden könnte.
Vor den Krankheiten habe ich natürlich auch Angst aber da bin ich der Meinung dass jeder Hund Krankheiten bekommen kann egal on kastriert oder nicht.
Mir wurde es empfohlen, dass wenn ich nichts von meinem Hund weiß dass ich es zur Sicherheit machen lassen sollte, wenn ich mir überlege dass sie einmal irgendwie abhaut oder so und dann gedeckt wird, will ich mir gar nicht vorstellen..

ich weiß die meinungen gehen da stark auseinander aber ich weiß auch wirklich nicht was ich machen soll.
 
  • Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #40
Wenn es hauptsächlich ist, weil der Hund nicht gedeckt werden soll, das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Du schreibst, du hast Bedenken, dass sie wegläuft oder abhaut. Wie soll das passieren, wenn du sie während der Läufigkeit verantwortungsvoll angeleint lässt? (Schleppleine oder so, sie muss ja nicht ständig an der kurzen Leine gehen, dann ein schönes ausbruchssicheres Geschirr - da verstehe ich dann nicht, wie was passieren kann;))
Man muss eben gut aufpassen, aber das schafft man schon.

Ich würde auch NIE im Leben daran denken, meine Hündin decken zu lassen. Das wäre echt furchterlich für mich.
 
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