Nervliches Wrack "neu traineren"?

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Lome

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Hallo zusammen!

Also erstmal ein Paar Hintergrundinformationen. Letztes Jahr habe ich auf einem Islandpferdegestüt, dass Ausritte für Touristen anbietet gejobbt. Dort ist mir eine Stute ins Auge gefallen. Sie war, man kann es nicht anders sagen - durchgeknallt. Man hat sie um sie einzufangen über ne halbe Stunde über die Koppel gejagt - mit Longe und dem ganzen drum und dran, dann wenn man sie hatte, konnte man sie nicht putzen, sondern musste gleich Sattel raufmachen, da sie keinen an sich ranließ. Das Ausatteln sah übrigens so aus: Drei Leute drängten das Pferd an die Wand, der vierte "schmiss" den Sattel rauf. Das ganze ging beim Aufsteigen weiter. Der Reiter der das Pferd ritt musste zu letzt aufsteigen, da das Pferd sofort nach dem Aufsitzen losrannte wie eine irre. Das Aufsteigen an sich war auch schon schwer. Pausenloses rumgehample und steigen.

Naja, woher kam das ganze? Nach einer Weile konnte ich beobachten, dass das Pferd als "schnellstes Pferd des Hofes" angepriesen wurde. In Wahrheit sah es denn so aus. Die Touristen setzten sich raus, traten pausenlos mit den Hacken in den Bauch in schlugen es mit der Gerte. Dann wenn sie merkten, dass das außer Kontrolle geraten ist ham sie nur noch im Maul gezogen, das Pferd kam egelmäßig mit blutigen Maulwinkel oder aufgebissener Zunge wieder.

Das ging mir einfach zu weit, irgendwann habe ich mir das Pferd, trotz großem Ärger des Chefs (das Pferd war das belieteste Pferd des Hofes und alle Touris rissen sich förmlich drum, weil es ja so schön schnell war), einfach immer als "Guidepferd" genommen. Und ich muss sagen, OH MEIN GOTT. Pausenlose Seitenstechen vorprogrammiert. Ich musste pausenlos in den Bügeln stehen, sobal ich mich "hinsetzte" riss es den Kopf hoch, drück den rücken weg und rannte los. Zügelverbindung, daran war gar nicht zu denken, die mussten durchhängen, sonst riss sie den Kopf noch höher und rannte noch schneller. Mit den Schenkeln lenken war aber auch nicht das wahre, sobald man die nur ferderleicht rannahm rannte sie einfach los/noch schneller.

Da ich selbst 3 isländer habe beschloss ich kurzum das arme Tier zu kaufen. Nun gut, nach zähen Verhandlungen und einem Haufen Geld, für den ich mir auch wunderbar ein schickes Auto kaufen hätte können, gehört das Pferd nun mir.

Mittlerweile habe ich sie so weit, dass sie zwar zuerst auf der Koppel wegrennt, sie aber, wenn ich mich still irgendwo hinhocke nach 1-2 Minuten ankommt und sie ohne Probleme aufhalftern lässt. auf putzen und Hufe geben klappt wieder ganz wunderbar. Seit einem viertel Jahr gehe ich nun jeden Tag mit ihr an der Hand spazieren - im Schritt und Trab. Alles super. Sogar "Fellkraueln" ( ich hoffe ihr wisst was ich meine) macht sie mittlerweile begeistert bei mir.

Lange Rede kurzer Sinn, vor zwei Wochen wollte ich anfangen ihr einen Stattel nur aufzulegen. Bilanz: 2 zerissene Halfter und einen aus der Wand gerissenen Anbindering. Sie wird einfach völlig hysterisch wenn ich mit dem Ding ankomme. Ich habe auch schon versucht einfach nur die Decke aufzulegen und mehr nicht, aber das klappt auch nicht.

Also, habt ihr Tipps für mich, wie ich das Problem lösen könnte? Ich könnte natürlich einfach die Hauruck Methode nehmen und den Sattel jedesmal raufschmeißen, solange bis sie es lernt, aber das ist ja nicht der Sinn der Sache, ich möchte ja gerade, dass sie das alles stressfrei hat. Gerne nehme ich auch Vorschläge für das "weitere Training" an.

Danke und ganz liebe grüße, Lome!
 
  • Nervliches Wrack "neu traineren"?

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  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #2
Erstmal willkommen im Forum und herzlichen Glückwunsch zu den Fortschritten so weit! Ich finde es super, dass du dich diesem armen Tier angenommen hast.
Ich kann dir zwar nicht wirklich detaillierte Tipps geben, ich würde dir sogar empfehlen, dich an einen Profi zu wenden. EDIT: Zusätzlich muss natürlich sichergestellt werden, dass sie im Rücken keine Schmerzen hat!
Ein paar Ideen hab ich trotzdem: Dein Pferd scheint sich so langsam an dich zu gewöhnen und Vertrauen zu dir aufzubauen. Es ist wichtig, dass du jetzt weiterhin behutsam vorgehst, sonst gehen dir höchstwahrscheinlich deine bisherigen Erfolge wieder verloren. Generell wird beim weiteren Verhaltensaufbau natürlich Bodenarbeit, viel Zeit, Geduld und Ruhe hilfreich sein.
Ich denke aber schon, dass du auch anfangen kannst, sie wieder an einen Sattel zu gewöhnen. Und zwar würde ich da tatsächlich wie bei einem Pferd vorgehen, das noch nie einen Sattel in seinem Leben gesehen hat. Sprich: Erstmal nur eine Decke herannehmen, dann einen Gurt, den du zunächst nur über den Rücken legst und dann später um den Bauch und erst ganz später anziehst, dann erst langsame Annäherung an den Sattel.
Bei jedem dieser Schritte kannst du die Neugier des Pferdes nutzen (so wie du es auch beim von-der-Koppel-holen machst). Leg die Decke ruhig erstmal in eine Ecke und warte, bis sie sich von selbst etwas näher rantraut. Dazu kannst du z.B. den Reitplatz vorbereiten und dann erst mit ihr hingehen, wenn die Decke schon da ist. Sie wird sich wahrscheinlich am Anfang entweder sträuben überhaupt in die Nähe des Teils zu gehen oder es ignorieren. Warte einfach ab, so wie du es auch auf der Koppel machst, irgendwann wird es ihr langweilig werden einfach nur herumzustehen...
Wenn sie sie beschnuppert und sich etwas entspannt, natürlich loben, loben, loben. Zeig ihr, dass sie nichts zu befürchten hat und viel eher das Sattelzeug positive Folgen hat. Dann kannst du anfangen mit der Decke zu hantieren, vielleicht aufheben und sie damit streicheln. Wieder: Bei jedem Fortschritt loben. Am Anfang würde ich mit den Sachen noch nicht in die Nähe des Rückens kommen, sondern erst mal sehen, dass sie sie sonst überall akzeptiert.
Naja, ich denke du verstehst was ich meine. Das wird seine Zeit dauern, schließlich müssen sehr viele schlechte Erfahrungen ausgebügelt werden. Bleib bei jeder Übung gelassen, aber sei nicht zu vorsichtig, denn wenn du Angst zeigst, wird sie auch ein bisschen ängstlicher. Erkunde mit ihr zusammen das Sattelzeug und tu dabei so, als sei es das Normalste der Welt.

Ich gebe keinerlei Garantien dafür, dass das klappt. Aber so würde ich es versuchen. Wahrscheinlich würde ich mir aber auch noch ein paar Tipps von einem Profi holen (im Idealfall natürlich jemand, der berufsmäßig Pferde bereitet und erzieht).
 
  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #3
Ja, wegen des Rückens war schon ein Chiropraktiker da, der ist in Ordnung :)

Danke für den Tipp, werde es mal ausprobieren ;)
 
  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #4
Hi,

also wenn sie wirklich schon beim Anblick des Sattels panikt, dann würde ich nicht den Sattel zu ihr, sondern sie zum Sattel bringen.

Vielleicht hast du die Möglichkeit den Sattel am Putzplatz zu plazieren und sie immer näher ranführen. Mit Leckerchen, Loben.
Lass sie dann den Sattel ruhig genau Untersuchen, leg Leckerchen drauf.
Wenn sie das zulässt, Sattel hochheben um sie rumlaufen, dich mit Sattel nähern.
Ist sie dabei noch brav, dann sie mit dem Sattel berühren am Hals, Bauch, Hinterhand... geht das problemlos Sattel hochheben und über den Rücken, langsam runter lassen.
Wie schnell du das Ganze machst, hängt davon ab wie schnell oder langsam sie panikt bzw du solltest vorher abbrechen, Anzeichen fürs Unwohlsein musst du mit ständiger Wiederholung, Lob und Leckerchen versuchen abzubauen.

Du musst Anfangs nur aufpassen, dass du eienrseits nicht zuviel machst aber auch das du ihr nicht zuviel durchgehen läßt.

LG Lilly
 
  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #5
Ich würd den Sattel einfach zum "Alltagsgegenstand" machen. Also ihn quasi überall liegen haben oder mal an ihr vorbei tragen damit sie merkt das wenn der Sattel da ist es nicht immer heißt aufsatteln sondern er erstmal einfach nur da ist ;)
 
  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #6
hi

also ich kann dir nur einen rat geben undzwar, weiterhin bodenarbeit machen

nimm eine satteldecke mit zum platz und gehe mit deinem pferd und der Decke einfach etwas spatzieren, wenn dein pferd damit keine probleme hat dann versuch mal sie mit der Decke zu streicheln

ab sofort sollte in diesen Dingen eine Devise gelten: Annäherung und Rückzug
gehe mit der Decke ran, schreckt sie zurück nimm sie wieder weg... mache das solange bis sie kein Problem mehr damit hat (kann sehr lange dauern)

dann geht es an das Desensibilisieren, wenn sie soweit ist, das sie die Decke in ihrer nähe akzeptiert lege sie auf ihren Rücken und bleibe drann, wenn sie versucht wegzulaufen, bis sie sich beruhigt, erst dann nimmst du die Decke runter und lobst sie

und mit dem Sattel kannst du es später genauso machen

mache es am besten immer auf dem Platz und binde sie nicht an wenn du diese Variante versuchst

ansonsten weitermachen wie bisher

viel glück euch beiden

LG

Integra
 
  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #7
Danke, dass du das Pferd gekauft hast! Und dir so viel Mühe mit dem Pferd machst. Schon jetzt hat es sich wohl gelohnt, denn ein Pferd das auf der Wiese zu dir kommt und sich mit dir krault ist ja wohl ein wunderbares Gefühl, wenn man bedenkt wie das Tier vorher war.
Es schießen einem die Tränen ins Auge, wenn man so etwas liest.

Ich selber habe so etwas bei 2 Isis einer Bekannten auch schon erlebt. Isis sind anscheinend sehr nachtragend und haben ein hervorragendes Gedächtnis - bekommen schnell ein Déjà Vue.

Bei dem Pferd wäre ich bei dem von dir beschriebenen Stand der Dinge für eine softe Hauruck Methode.
Das Pferd muss lernen, dass Sattel und Reiter nicht gleichbedeutend mit Schmerz ist. Es spricht für die robuste Gesundheit des Pferdes, das zuvor erlittene Martyrium ohne dauerhafte Rückenprobleme überstanden zu haben.
Ich würde das Pferd einfachen, putzen, kraulen, mir viel Zeit lassen, dann eine Satteldecke auflegen und einen Longiergurt. Vermutlich wird schon das Auflegen und das Anziehen des Gurtes ein Kraftakt werden. Hier würde ich plötzlich streng werden - so wie das Pferd dich gar nicht kennt (jedoch nicht schlagen, laut sein reitcht meist. Vielleicht ein Klaps auf den Po wenn es nach hinten zieht).
Ansonsten würde ich nach Möglichkeit seine Wehrigkeit und evtl. Angst ignorieren und dann zu einem ganz normalen Spaziergang starten.
Immer und immer wieder.
Die Spaziergänge müssen immer angenehm für das Pferd sein.
Möglicherweise ist er ja schon so weit, dass du ihn als Handpferd mitnehmen kannst, dann hat er die Sicherheit eines Kumpels (für ihn Leidensgenossen, denn er lief ja immer in der Gruppe).
Auch auf den Spaziergängen kann euch vielleicht eines der anderen Pferde begleiten. Die Hoffnung dabei ist einfach, dass sich dein Pferd die Gelassenheit und Gehfreude (Juhu wir gehen ins Gelände) von den anderen Pferden abschaut und selber mit der Zeit etwas ruhiger wird.

Sobald das Auflegen des Gurtes halbwegs vernünftig geht, würde ich den Gurt mit sehr viel weniger Vorsicht auflegen und auch mal etwas flotter machen. (Beim Gurten hilft ein Möhrchen, tief am Bugspitz gegeben).

Geht auch das, würde ich zu den Spaziergängen den Sattel auflegen.
Auch Freilauf mit Sattel, Freispiel mit Sattel, Longieren mit Sattel. Der Sattel muss einfach immer dazugehören. Du kannst ihn auch einfach mal ein Stündchen gesattelt anbinden (Heu zum Knabbern) und dann wieder frei lassen.
Er muss lernen, dass der Sattel einfach ganz normal dazugehört, wie das Halfter auch.
Danach kommt dann die Trense. Das ist dann einfach.

Sobald das Pferd das alles geschafft hat, hast du gewonnen und kannst nach einiger Zeit auch aufsteigen.

Gewonnen hast du allerdings schon jetzt. Meines Erachtens hat man einen gestörten Isi geknackt, wenn er Berührungen und gegenseitiges Kraulen als angenehm empfindet, denn Isis sind sehr gesellige Pferde mit enormen Herdenzusammenhalt, die jedoch etwas eigen sind.
Als mein kleiner Quarterhengst 6 Monate in einer kleinen Isiherde stand, haben die ihm mal ganz fix beigebracht, dass man -wenn man Wache hält- nicht zum Futter zu gehen hat. Der Kleine verließ nie wieder seinen Posten und ist bis heute (er ist jetzt 7) ein ungeheuer soziales Pferd.
 
  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #8
durch die grabe art, wie das tier auf diesem 'reiterhof' behandelt wurde hat es wahrscheinlich ein trauma und man muss jetz ganz langsam mit viel geduld die wundean des tieres heilen lassen, wie du es ja teilweise schon geschafft hast.
ich denke, dass das tierchen den sattel entweder mit der schlechten erinnerung der reiter zusammen hängt(also dass das isi sich dann immer wieder an diese pferdeliebenden menschen erinnert) oder es hat schmerzen mit dem rücken.

ich würde an deiner stelle versuchen, das isi gebisslos zu reiten.
dieses trauma wird sich ja leider nur sehr schwer ausarbeiten lassen.
viel glück und spaß:)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

achja...und ich finde es toll, dass du das tier gekauft hast und ihm jetz hilfst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Nervliches Wrack "neu traineren"? Beitrag #9
ich würde an deiner stelle versuchen, das isi gebisslos zu reiten.
dieses trauma wird sich ja leider nur sehr schwer ausarbeiten lassen.
viel glück und spaß:)

An reiten ist ja gar nicht zu denken, und außerdem kann das gebisslos reiten bei einem solchen Pferd schnell mal gefährlich werden.

Liebe TE ich möchte dir nur einen Tip mit auf den Weg geben, wenn du dein Pferd dadrauf konditionierst den Sattel zu akzeoptieren, dann lobe in Intervallen.
Nicht immer und alles und sofort immer loben, denn sobald das Lob ausbleibt kann die extinktion des Fortschrittes einsetzen.
Und das wollen wir ja nicht.

Ich würde folgendermaßen vorgehen.
Am Anfang steht die Verhaltensformung.
Leg den Sattel irgendwohin und belohne(am Anfang!) jedesmal wenn sie sich dem Sattel nähert, dran schnuppert oder sonst irgendwas tut was mit dem Sattel zutun hat.
Natürlich nicht loben wenn sie davor zurückschreckt, das lieber ignorieren.
Du musst ihr zeigen dass alles was mit dem Sattel zutun hat positiv ist.

Nach der Verhaltensformung (Isländer lernen unglaublich! schnell)würde ich die ganze Sache ein wenig steigern und nurnoch konkretes Verhalten loben.
Also deutliches annähern an den Sattel etc.

Wichtig beim "konditionieren" von Verhaltensweisen EGAL welcher Art ist, dass die Bestätigung nach gewisser Zeit in Intervallen geschieht.


Hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Ich liebe Isländer, haettest du vllt ein Foto? :)

LG Jana
 
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