- Kaninchen verstümmelt sich selbst - wir wissen nicht mehr weiter Beitrag #1
BubuDudu
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Hallo liebe Kaninchenfreunde,
Ich habe ein rießen Problem mit meinem 5 Jahre alten Kaninchen Jeanny.
Aber zuerst einmal die, etwas längere, Vorgeschichte:
Vor einem Jahr hat es angefangen, dass sie sich auf Hüft-Höhe aufgebissen hat. Ich muss dazu sagen, dass sie schwere Probleme mit ihren Zähnchen hat und kein Heu frisst (sie hat mal gegessen, mag jetzt aber nicht) und sehr wählerisch ist was das Essen anbelangt.
Wir sind natürlich gleich zum Tierarzt und er hat damals gemeint, dass sie sich vielleicht im Gehege irgendwo aufgerissen hat. Nun gut, wir haben ihm geglaubt und haben die Wunde normal behandelt.
Kurze Zeit später hatte sie wieder eine Wunde, immer im hinteren Bereich (Gelenke, Hüfte, Pfoten,...). Dann haben wir beobchtet, dass sie immer wieder total anfängt zu putzen und aufbeißt.
Wir sind zu einem anderen Arzt und er hat gemeint, dass sie Probleme mit ihren Gelenken+Rücken hat, wir haben ein homöopatisches Mittel gekriegt und dann war eigentlich alles wieder gut. Ab und zu hat sie sich wieder aufgebissen, aber das war eher wenn es kalt draußen war (es war so um November herum). Zusätzlich sind wir jeden Tag mit ihr auf eine Magnetresonanzmatte gegangen, die ihr sichtlich gut getan hat.
Was vielleicht auch noch wichtig ist: Am Anfang sind die Wunden ca. so groß wie ein 20-Cent Stück, aber durch ihre Beißerei und Putzerei werden so Wunden teilweise bis zu 4-5cm groß (Durchmesser). Teilweise wurde sie auch genäht, aber sie reißt sich die Nähte wieder raus und es geht von vorne los :?
So, vor ca. 2 Monaten (vielleicht kürzer, ich weiß das leider nicht mehr so genau) hat sie sich wieder aufgebissen. Wir völlig ratlos zu einem anderen Arzt, der eine Ultraschalluntersuchung gemacht hat und herausgefunden hat, dass sie Tumore in der Gebärmutter hat.
Wir haben sie daraufhin gleich operieren lassen und hatten eigentlich gedacht, dass alles wieder besser wird und dieses ewige aufbeißen ein Ende hat.
Aber seit einer Woche ist es extrem. Sie hat sich überall aufgebissen, insgesamt sind es sicher um die 5 Wunden die sie sich selber zugefügt hat.
Der Tierarzt hat sie dann auf Pilz untersucht und auch gefunden, was genau das für ein Pilz ist kann er erst in 2-3 Wochen sagen.
Wir behandeln zur Zeit dieses Pilz, sie kriegt auch Antibiotika, weil eine Wunde etwas entzunden war.
Aber sie schleckt und beißt immer wieder an diesen Wunden herum, wir wissen einfach nicht mehr was wir machen sollen.
Wir haben auch schon Bodys und diese Trichter probiert, aber sie zuckt richtig aus wenn sie es drauf hat und ist sogar gegen die Wand gerannt.
Mit dem Trichter kann sie auch nicht essen und sie ist eh schon so dünn, sie wiegt nur 2,4 Kilo, und ist schon so heikel mit dem Essen, dass können wir ihr auch nicht antun.
Ihre richtige Besitzerin (ich bin nur die Tierpflegerin) ist schon so verzweifelt, dass sie nicht mehr kann und einfach nicht mehr weiß, was sie gegen diese ständige Putzerei+Beißerei unternehmen soll.
Sie kann ja nicht den ganzen Tag neben ihr stehen und sie vom putzen abhalten
Und so hab ich mir gedacht, dass ihr vielleicht einen Rat habt oder vielleicht so eine Situation kennt.
Wir freuen uns über jedes Feedback und jede Anregung, wie wir damit umgehen sollen und was wir vielleicht falsch machen.
Ich habe auch schon überall gesucht, aber so einen krassen Fall habe ich noch nicht gefunden
Ich bedanke mich jetzt schon mal ganz herzlich, dass ihr alles gelesen habt und freue mich wirklich über jede Antwort!
liebe Grüße
Ich habe ein rießen Problem mit meinem 5 Jahre alten Kaninchen Jeanny.
Aber zuerst einmal die, etwas längere, Vorgeschichte:
Vor einem Jahr hat es angefangen, dass sie sich auf Hüft-Höhe aufgebissen hat. Ich muss dazu sagen, dass sie schwere Probleme mit ihren Zähnchen hat und kein Heu frisst (sie hat mal gegessen, mag jetzt aber nicht) und sehr wählerisch ist was das Essen anbelangt.
Wir sind natürlich gleich zum Tierarzt und er hat damals gemeint, dass sie sich vielleicht im Gehege irgendwo aufgerissen hat. Nun gut, wir haben ihm geglaubt und haben die Wunde normal behandelt.
Kurze Zeit später hatte sie wieder eine Wunde, immer im hinteren Bereich (Gelenke, Hüfte, Pfoten,...). Dann haben wir beobchtet, dass sie immer wieder total anfängt zu putzen und aufbeißt.
Wir sind zu einem anderen Arzt und er hat gemeint, dass sie Probleme mit ihren Gelenken+Rücken hat, wir haben ein homöopatisches Mittel gekriegt und dann war eigentlich alles wieder gut. Ab und zu hat sie sich wieder aufgebissen, aber das war eher wenn es kalt draußen war (es war so um November herum). Zusätzlich sind wir jeden Tag mit ihr auf eine Magnetresonanzmatte gegangen, die ihr sichtlich gut getan hat.
Was vielleicht auch noch wichtig ist: Am Anfang sind die Wunden ca. so groß wie ein 20-Cent Stück, aber durch ihre Beißerei und Putzerei werden so Wunden teilweise bis zu 4-5cm groß (Durchmesser). Teilweise wurde sie auch genäht, aber sie reißt sich die Nähte wieder raus und es geht von vorne los :?
So, vor ca. 2 Monaten (vielleicht kürzer, ich weiß das leider nicht mehr so genau) hat sie sich wieder aufgebissen. Wir völlig ratlos zu einem anderen Arzt, der eine Ultraschalluntersuchung gemacht hat und herausgefunden hat, dass sie Tumore in der Gebärmutter hat.
Wir haben sie daraufhin gleich operieren lassen und hatten eigentlich gedacht, dass alles wieder besser wird und dieses ewige aufbeißen ein Ende hat.
Aber seit einer Woche ist es extrem. Sie hat sich überall aufgebissen, insgesamt sind es sicher um die 5 Wunden die sie sich selber zugefügt hat.
Der Tierarzt hat sie dann auf Pilz untersucht und auch gefunden, was genau das für ein Pilz ist kann er erst in 2-3 Wochen sagen.
Wir behandeln zur Zeit dieses Pilz, sie kriegt auch Antibiotika, weil eine Wunde etwas entzunden war.
Aber sie schleckt und beißt immer wieder an diesen Wunden herum, wir wissen einfach nicht mehr was wir machen sollen.
Wir haben auch schon Bodys und diese Trichter probiert, aber sie zuckt richtig aus wenn sie es drauf hat und ist sogar gegen die Wand gerannt.
Mit dem Trichter kann sie auch nicht essen und sie ist eh schon so dünn, sie wiegt nur 2,4 Kilo, und ist schon so heikel mit dem Essen, dass können wir ihr auch nicht antun.
Ihre richtige Besitzerin (ich bin nur die Tierpflegerin) ist schon so verzweifelt, dass sie nicht mehr kann und einfach nicht mehr weiß, was sie gegen diese ständige Putzerei+Beißerei unternehmen soll.
Sie kann ja nicht den ganzen Tag neben ihr stehen und sie vom putzen abhalten
Und so hab ich mir gedacht, dass ihr vielleicht einen Rat habt oder vielleicht so eine Situation kennt.
Wir freuen uns über jedes Feedback und jede Anregung, wie wir damit umgehen sollen und was wir vielleicht falsch machen.
Ich habe auch schon überall gesucht, aber so einen krassen Fall habe ich noch nicht gefunden
Ich bedanke mich jetzt schon mal ganz herzlich, dass ihr alles gelesen habt und freue mich wirklich über jede Antwort!
liebe Grüße