- Dackel mit Rückenprobleme Mißhandlung Beitrag #1
naomie
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Hallo Alle zusammen,
Ich habe eine Frage, ich weiß nicht was ich tun soll, oder besser gesagt, dass ich intuitiv weiß was ich tun sollte, aber würde gern andere Meinungen hören. Der Text ist lang aber ich bitte Sie ihn zu lesen. Ich und Chico würden uns sehr freuen.
Ich hatte vor 2 Wochen, Besuch von der Schwester meines Ehemannes. Dabei waren 2 Kinder, ihr Lebensgefährte und der kleine Dackel Chico. Chico ist der Sohn meines Hundes, Naomie. Ich war überrascht, wie Chico aussah: sehr dünn und er konnte fast nicht laufen. Der Chico, den ich vor 2 Jahren gesehen habe, war sehr aktiv, hat mit seiner Mutter gespielt, hatte schönes Fell und hatte normales Gewicht. Langsam habe ich gemerkt, dass der Schwager meines Mannes – von Beruf Sanitäter – Dr. Mengele spielt, und gibt Chico ständig Medikamente, außerdem sieht es so aus, dass er Hunde nicht mag. Er erzählte ganz stolz wie er den Jack Russel Terrier meiner Schwiegereltern auf die Nase getreten hat, und deswegen ist der Hund nie mehr auf ihn gesprungen, wie er es vorher getan hat.
Wir einmal zusammen waren im Park, und Chico konnte wegen seines Rückenproblems nur sehr langsam laufen. Die Familie hat gelacht, weil er "so komisch" gelaufen ist. Der Schwager meines Mannes hat Chico dann auf die Schulter geklopft und der Hund hat aufgeschrieen. Mein Mann hat mir erzählt dass, als er die Familie besucht hat, er schon mal sah, wie mein Schwager Chicos Nacken gehalten hat und ihn gechüttelt hat – er wusste, dass der Hund krank ist!
Die Angehörigen meines Mannes waren für eine Woche bei uns, und am dritten Tag habe ich gemerkt dass sie überhaupt nicht allein mit dem Hund spazieren gegangen sind, oder ihm zu essen gegeben haben. Die Familie ist scheinbar überfordert, die Frau ist schwanger, hat ein 19 Monate alten Sohn und eine 12 jährige Tochter. Seit 4 Jahren bekommt Chico keine Impfung mehr, und Hundesteuer zahlen sie scheinbar auch nicht. Der Hund hat ein Rückenproblem und sie geben ihm dann nur Novalgin weil andere Behandlungen oder Medikamente zu teuer seien - sie sind Hartz IV Empfänger.
Am Mittwoch sind sie nach Hause geflogen, und wir sollten Chico mit der Mitfahrzentrale am Freitag schicken. Ich habe dann mit meinem Ehemann am Freitag Chico zu einem Tierarzt gebracht um eine weitere Meinung einzuholen. Also, meine Sorgen wurden bestätigt. Die Art wie er vorher behandelt wurde war falsch. Der Hund bekam Novalgin, was nicht optimal sei. Es sei ein sehr gutes Schmerzmittel aber für sein Knochen/Rücken-Problem sei ein anderes Schmerzmittel besser. Er brauche vor allen Dingen mehr Muskeln um seine Wirbelsäule zu stabilisieren, mehr Eiweis und mehr Bewegung, wenn möglich Schwimmen. Mit mehr Muskeln würde er sich besser bewegen und weniger Schmerzen haben. Dann hat sie ein anderes Medikament gegen Schmerzen verschrieben. Eigentlich wollten wir Chico auch impfen lassen, aber der Tierarzt sagte es sei besser damit noch zwei Wochen zu warten, da Chico für eine Imfung noch zu schwach sei.
Wir sollten der Hund dann an diesem Tag nach Dortmund senden aber es hat mir so weh getan, ich wusste, dass der Hund in dieser Familie nur leiden würde, und habe mit meinem Mann gesprochen, ob er nur ein oder zwei Wochen länger bei uns bleiben könnte, um diese neue Therapie zu probieren. Dann hat er seine Schwester angerufen und gesagt wir bringen Chico am kommenden Freitag. Am Freitag Abend hat sie eine sms gesendet, dass was "ich" eine Unterschlagung begangen hätte und sie würde mich deswegen anzeigen.
Also, ich weiss jetzt nicht was ich tun sollt. Der Hund war vor 6 Jahren mein Hund, Sohn meiner Hündin, und wir haben dieser Familie Chico´s Leben anvertraut. Damals war die Schwester meines Ehemanns eine alleinerziehende Mutter, die Familie war ganz anders, mit anderen Prioritäten. Heute ist die Wohnung sehr laut, die 12jährige Tochter schreit "Mama" alle 15 minuten, der Vater erzieht das Kind mit ständigen Brüllen, und die schwangere Mutter steht auf, frühstückt, und geht wieder ins Bett. Wenn sie in den Park geht, muss sie das Kind auf dem Arm die Treppe hinuntertragen. Chico muss aber auch getragen werden weil er Probleme hat, aber die Tochter sagt es sei ihr peinlich mit solch einem Hund spazieren zu gehen.
Jetzt habe ich wenige Tage, um mich zu entscheiden was ich tue. Die Tierärztin aus München hatte Recht und war sehr korrekt. Heute, Sonntag, 2 Tage mit anderer Ernärung (2x mal am Tag Feuchtfutter mit einem Löffel Raps-Öl und Feuchtfutter mit Trockenfutter gemischt, und neues Schmertzmittel, 3 tägliche Spaziergänge im Park), hat Chico gelaufen, gespielt und ist gerannt, wie ein normaler Hund. Er hat sich gefreut, als wir die Leine in die Hand nahmen, und hat auf uns vor der Tür gewartet, was ich in den 7 Tagen als die ganze Familie hier war, nicht gesehen habe.
Also ich denke ich sollte eine Tierschutz-Organisation kontaktieren um das alles zu berichten, aber ich würde nicht wollen, dass der Hund in einem Tierheim landet. Ich denke es ist nicht richtig, dass er dort landet, aber vielleicht muss ich es tun, denn Chico wieder zu dieser Familie zu senden würde vielleicht zur Folge haben, dass er langsam sterben könnte. Ich weiss nicht ob es eine Instituition gibt, wie bei misshandelten Kindern, wo die Familie Besuch bekommt, um die Konditionen zu kontrollieren. Ich sehe Chico nicht als Objekt, dass dieser Familie gehört und man mit ihm machen kann, was man will. Ich würde auch auf Chico aufpassen, ich muss sowieso mit meinem Hund spazieren gehen und essen geben, und wer auf einem Hund aufpasst, kann sich auch um einen zweiten kümmern. Chico ist 6 jahre alt, und ich denke er wird keinen weiteren Bandscheibenvorfall überleben. Ich will auch keine Familien- oder Rechts-Probleme haben. Aber ich hätte ein schlechtes Gewissen, Chico einfach so zu senden. Was sollten wir tun?
Ich habe eine Frage, ich weiß nicht was ich tun soll, oder besser gesagt, dass ich intuitiv weiß was ich tun sollte, aber würde gern andere Meinungen hören. Der Text ist lang aber ich bitte Sie ihn zu lesen. Ich und Chico würden uns sehr freuen.
Ich hatte vor 2 Wochen, Besuch von der Schwester meines Ehemannes. Dabei waren 2 Kinder, ihr Lebensgefährte und der kleine Dackel Chico. Chico ist der Sohn meines Hundes, Naomie. Ich war überrascht, wie Chico aussah: sehr dünn und er konnte fast nicht laufen. Der Chico, den ich vor 2 Jahren gesehen habe, war sehr aktiv, hat mit seiner Mutter gespielt, hatte schönes Fell und hatte normales Gewicht. Langsam habe ich gemerkt, dass der Schwager meines Mannes – von Beruf Sanitäter – Dr. Mengele spielt, und gibt Chico ständig Medikamente, außerdem sieht es so aus, dass er Hunde nicht mag. Er erzählte ganz stolz wie er den Jack Russel Terrier meiner Schwiegereltern auf die Nase getreten hat, und deswegen ist der Hund nie mehr auf ihn gesprungen, wie er es vorher getan hat.
Wir einmal zusammen waren im Park, und Chico konnte wegen seines Rückenproblems nur sehr langsam laufen. Die Familie hat gelacht, weil er "so komisch" gelaufen ist. Der Schwager meines Mannes hat Chico dann auf die Schulter geklopft und der Hund hat aufgeschrieen. Mein Mann hat mir erzählt dass, als er die Familie besucht hat, er schon mal sah, wie mein Schwager Chicos Nacken gehalten hat und ihn gechüttelt hat – er wusste, dass der Hund krank ist!
Die Angehörigen meines Mannes waren für eine Woche bei uns, und am dritten Tag habe ich gemerkt dass sie überhaupt nicht allein mit dem Hund spazieren gegangen sind, oder ihm zu essen gegeben haben. Die Familie ist scheinbar überfordert, die Frau ist schwanger, hat ein 19 Monate alten Sohn und eine 12 jährige Tochter. Seit 4 Jahren bekommt Chico keine Impfung mehr, und Hundesteuer zahlen sie scheinbar auch nicht. Der Hund hat ein Rückenproblem und sie geben ihm dann nur Novalgin weil andere Behandlungen oder Medikamente zu teuer seien - sie sind Hartz IV Empfänger.
Am Mittwoch sind sie nach Hause geflogen, und wir sollten Chico mit der Mitfahrzentrale am Freitag schicken. Ich habe dann mit meinem Ehemann am Freitag Chico zu einem Tierarzt gebracht um eine weitere Meinung einzuholen. Also, meine Sorgen wurden bestätigt. Die Art wie er vorher behandelt wurde war falsch. Der Hund bekam Novalgin, was nicht optimal sei. Es sei ein sehr gutes Schmerzmittel aber für sein Knochen/Rücken-Problem sei ein anderes Schmerzmittel besser. Er brauche vor allen Dingen mehr Muskeln um seine Wirbelsäule zu stabilisieren, mehr Eiweis und mehr Bewegung, wenn möglich Schwimmen. Mit mehr Muskeln würde er sich besser bewegen und weniger Schmerzen haben. Dann hat sie ein anderes Medikament gegen Schmerzen verschrieben. Eigentlich wollten wir Chico auch impfen lassen, aber der Tierarzt sagte es sei besser damit noch zwei Wochen zu warten, da Chico für eine Imfung noch zu schwach sei.
Wir sollten der Hund dann an diesem Tag nach Dortmund senden aber es hat mir so weh getan, ich wusste, dass der Hund in dieser Familie nur leiden würde, und habe mit meinem Mann gesprochen, ob er nur ein oder zwei Wochen länger bei uns bleiben könnte, um diese neue Therapie zu probieren. Dann hat er seine Schwester angerufen und gesagt wir bringen Chico am kommenden Freitag. Am Freitag Abend hat sie eine sms gesendet, dass was "ich" eine Unterschlagung begangen hätte und sie würde mich deswegen anzeigen.
Also, ich weiss jetzt nicht was ich tun sollt. Der Hund war vor 6 Jahren mein Hund, Sohn meiner Hündin, und wir haben dieser Familie Chico´s Leben anvertraut. Damals war die Schwester meines Ehemanns eine alleinerziehende Mutter, die Familie war ganz anders, mit anderen Prioritäten. Heute ist die Wohnung sehr laut, die 12jährige Tochter schreit "Mama" alle 15 minuten, der Vater erzieht das Kind mit ständigen Brüllen, und die schwangere Mutter steht auf, frühstückt, und geht wieder ins Bett. Wenn sie in den Park geht, muss sie das Kind auf dem Arm die Treppe hinuntertragen. Chico muss aber auch getragen werden weil er Probleme hat, aber die Tochter sagt es sei ihr peinlich mit solch einem Hund spazieren zu gehen.
Jetzt habe ich wenige Tage, um mich zu entscheiden was ich tue. Die Tierärztin aus München hatte Recht und war sehr korrekt. Heute, Sonntag, 2 Tage mit anderer Ernärung (2x mal am Tag Feuchtfutter mit einem Löffel Raps-Öl und Feuchtfutter mit Trockenfutter gemischt, und neues Schmertzmittel, 3 tägliche Spaziergänge im Park), hat Chico gelaufen, gespielt und ist gerannt, wie ein normaler Hund. Er hat sich gefreut, als wir die Leine in die Hand nahmen, und hat auf uns vor der Tür gewartet, was ich in den 7 Tagen als die ganze Familie hier war, nicht gesehen habe.
Also ich denke ich sollte eine Tierschutz-Organisation kontaktieren um das alles zu berichten, aber ich würde nicht wollen, dass der Hund in einem Tierheim landet. Ich denke es ist nicht richtig, dass er dort landet, aber vielleicht muss ich es tun, denn Chico wieder zu dieser Familie zu senden würde vielleicht zur Folge haben, dass er langsam sterben könnte. Ich weiss nicht ob es eine Instituition gibt, wie bei misshandelten Kindern, wo die Familie Besuch bekommt, um die Konditionen zu kontrollieren. Ich sehe Chico nicht als Objekt, dass dieser Familie gehört und man mit ihm machen kann, was man will. Ich würde auch auf Chico aufpassen, ich muss sowieso mit meinem Hund spazieren gehen und essen geben, und wer auf einem Hund aufpasst, kann sich auch um einen zweiten kümmern. Chico ist 6 jahre alt, und ich denke er wird keinen weiteren Bandscheibenvorfall überleben. Ich will auch keine Familien- oder Rechts-Probleme haben. Aber ich hätte ein schlechtes Gewissen, Chico einfach so zu senden. Was sollten wir tun?
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