- Artgerechte Ernährung Beitrag #1
frettchentina
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Frettchen sind reine Carnivoren, d.h. sie können nur tierische Nahrung verwerten und aus pflanzlicher Kost keine Nährstoffe gewinnen.
Ein artgerechter Futterplan enthält folgendes:
Optimal: Ganze Futtertiere, wie z.B.
Mäuse, Ratten, Küken, Tauben, Wachteln, Hamster, Kaninchen, Hühner usw.
Sehr gut: Frischfleisch, wie z.B.
Rind (als Hack oder am Stück, Muskelfleisch oder Innereien), Geflügel (auch Herzen oder Mägen, Hühnerhälse usw), Lamm, Wild oder Seefisch.
Bei reiner Fleischfütterung muß beachtet werden, daß Knochen, Fell, Organe, Blut usw. hierbei ersetzt werden müssen! Dazu kann man sich z.B. an BARF-Rezepte für Katzen halten.
Gut: hochwertiges Frettchentrockenfutter, wie z.B.
Frettchen4You, Totally Ferret, Ferret Complete von J. Wellbeloved, Fernando Ferret
Gut: hochwertiges Katzendosenfutter, wie z.B.
Animonda Carny, Schmusy, Bozita, Gimpet Shiny Cat, Grau
Okay: hochwertiges Katzentrockenfutter, wie z.B.
Royal Canin Kitten oder Baby Cat, Leonardo, Orijen usw
Die benötigte Futtermenge pro Frettchen hängt von vielen Faktoren ab, so fressen große, aktive, junge, tragende und / oder säugende Frettchen mehr, als kleine, träge, alte oder kränkelnde Frettchen. Auch wird im Herbst und Winter bis zu doppelt soviel Futter verdrückt, wie im Frühling und Sommer (entsprechend wiegen Frettchen auch im Winter 25 - 30 % mehr, als im Sommer)!
Durchschnittlich kann man 100 - 250 g Fleisch oder Dosenfutter pro Tier und Tag rechnen. Trockenfutter natürlich weniger, weil das entzogene Wasser das Gewicht erheblich reduziert. Auch bei ganzen Futtertieren muß man ca. 10 - 20 % mehr geben, weil die Knochen und das Fell zwar aus gutem Grund mitgefressen werden und ja auch ihren Sinn haben, aber keinen großen Nährwert bieten.
Absolut ungeeignet sind
* Hundefutter und minderwertige Katzenfutter, weil in ihnen nicht nur zuviele pflanzliche Bestandteile enthalten sind, sondern oft auch Zucker und / oder Salz. Auch bei supergünstigen Futtermarken, in denen laut Inhaltsangabe nur "Fleisch & tierische Nebenprodukte" enthalten ist, sollte man Abstand nehmen. Denkt mal nach, wieviel Fleisch und wieviel Nebenprodukte werden da bei dem Preis wohl drin sein?!
* Getreide, Obst und Gemüse, weil Frettchen pflanzliche Kost nicht verwerten können und diese nur den Organismus belasten. Außerdem enthalten Früchte viel Zucker, was Zahnstein und Übergewicht fördert, sowie Insulinome verursachen kann.
* Schweinefleisch und deren Innereien, auch vom Wildschwein! Schweine können den Aujezky'schen Virus übertragen, der die für Frettchen (und jedes andere Tier, außer Mensch & Schwein) tödliche "Pseudowut" auslöst!
* Schokolade, Chips und andere Süßigkeiten, weil sie dick machen, Zahnstein verursachen und auf Dauer auch Insulinome fördern können.
* Essenreste vom Teller, eingelegtes Fleisch, gewürzte Speisen, weil Gewürze Frettchen schaden können. Salz z.B. wird vom Körper nicht abgebaut, lagert sich in der Leber ab und macht Frettchen so mit der Zeit krank. Scharfes kann den empfindlichen Magen verätzen usw...
* Alkohol und Zigarettenrauch wird zwar vom Frettchenkörper abgebaut, ist aber natürlich trotzdem nicht gesund!
* Frettchen dürfen niemals dem Rauch von Joints ausgesetzt werden, denn diesen Wirkstoff können sie NICHT abbauen! So harmlos er für uns sein mag, so tödlich ist er für Frettchen. Und sie sterben nicht schnell, sondern langsam und qualvoll... Auch andere Drogen sind selbstverständlich tabu!
Geeignete Leckerlis sind:
Eier (Eiweiß bitte nur sehr selten oder durchgegart), Naturjogurt und -Quark, Vitamin-, Malz- oder Käsepaste, sowie jegliche Art von Trockenfleisch (außer Schwein natürlich) aus dem Zoohandel, z.B. Pansen, Hühnerhälse, Straußenfleisch usw. Im Sommer mal ein Stückchen Gurke aus dem Kühlschrank zur Abkühlung.
Für alle Leckerchen gilt, daß man sie nicht dauernd, sondern nur ab und zu mal gibt, weil sie sonst unschöne Effekte, wie Durchfall o.ä. haben können. Leckerchen können einem das Krallenschneiden, Ohren säubern oder den Tierarztbesuch erleichtern und helfen enorm bei der Erziehung der Frettchen (Belohnung bringt immer mehr, als Bestrafung).
Ein artgerechter Futterplan enthält folgendes:
Optimal: Ganze Futtertiere, wie z.B.
Mäuse, Ratten, Küken, Tauben, Wachteln, Hamster, Kaninchen, Hühner usw.
Sehr gut: Frischfleisch, wie z.B.
Rind (als Hack oder am Stück, Muskelfleisch oder Innereien), Geflügel (auch Herzen oder Mägen, Hühnerhälse usw), Lamm, Wild oder Seefisch.
Bei reiner Fleischfütterung muß beachtet werden, daß Knochen, Fell, Organe, Blut usw. hierbei ersetzt werden müssen! Dazu kann man sich z.B. an BARF-Rezepte für Katzen halten.
Gut: hochwertiges Frettchentrockenfutter, wie z.B.
Frettchen4You, Totally Ferret, Ferret Complete von J. Wellbeloved, Fernando Ferret
Gut: hochwertiges Katzendosenfutter, wie z.B.
Animonda Carny, Schmusy, Bozita, Gimpet Shiny Cat, Grau
Okay: hochwertiges Katzentrockenfutter, wie z.B.
Royal Canin Kitten oder Baby Cat, Leonardo, Orijen usw
Die benötigte Futtermenge pro Frettchen hängt von vielen Faktoren ab, so fressen große, aktive, junge, tragende und / oder säugende Frettchen mehr, als kleine, träge, alte oder kränkelnde Frettchen. Auch wird im Herbst und Winter bis zu doppelt soviel Futter verdrückt, wie im Frühling und Sommer (entsprechend wiegen Frettchen auch im Winter 25 - 30 % mehr, als im Sommer)!
Durchschnittlich kann man 100 - 250 g Fleisch oder Dosenfutter pro Tier und Tag rechnen. Trockenfutter natürlich weniger, weil das entzogene Wasser das Gewicht erheblich reduziert. Auch bei ganzen Futtertieren muß man ca. 10 - 20 % mehr geben, weil die Knochen und das Fell zwar aus gutem Grund mitgefressen werden und ja auch ihren Sinn haben, aber keinen großen Nährwert bieten.
Absolut ungeeignet sind
* Hundefutter und minderwertige Katzenfutter, weil in ihnen nicht nur zuviele pflanzliche Bestandteile enthalten sind, sondern oft auch Zucker und / oder Salz. Auch bei supergünstigen Futtermarken, in denen laut Inhaltsangabe nur "Fleisch & tierische Nebenprodukte" enthalten ist, sollte man Abstand nehmen. Denkt mal nach, wieviel Fleisch und wieviel Nebenprodukte werden da bei dem Preis wohl drin sein?!
* Getreide, Obst und Gemüse, weil Frettchen pflanzliche Kost nicht verwerten können und diese nur den Organismus belasten. Außerdem enthalten Früchte viel Zucker, was Zahnstein und Übergewicht fördert, sowie Insulinome verursachen kann.
* Schweinefleisch und deren Innereien, auch vom Wildschwein! Schweine können den Aujezky'schen Virus übertragen, der die für Frettchen (und jedes andere Tier, außer Mensch & Schwein) tödliche "Pseudowut" auslöst!
* Schokolade, Chips und andere Süßigkeiten, weil sie dick machen, Zahnstein verursachen und auf Dauer auch Insulinome fördern können.
* Essenreste vom Teller, eingelegtes Fleisch, gewürzte Speisen, weil Gewürze Frettchen schaden können. Salz z.B. wird vom Körper nicht abgebaut, lagert sich in der Leber ab und macht Frettchen so mit der Zeit krank. Scharfes kann den empfindlichen Magen verätzen usw...
* Alkohol und Zigarettenrauch wird zwar vom Frettchenkörper abgebaut, ist aber natürlich trotzdem nicht gesund!
* Frettchen dürfen niemals dem Rauch von Joints ausgesetzt werden, denn diesen Wirkstoff können sie NICHT abbauen! So harmlos er für uns sein mag, so tödlich ist er für Frettchen. Und sie sterben nicht schnell, sondern langsam und qualvoll... Auch andere Drogen sind selbstverständlich tabu!
Geeignete Leckerlis sind:
Eier (Eiweiß bitte nur sehr selten oder durchgegart), Naturjogurt und -Quark, Vitamin-, Malz- oder Käsepaste, sowie jegliche Art von Trockenfleisch (außer Schwein natürlich) aus dem Zoohandel, z.B. Pansen, Hühnerhälse, Straußenfleisch usw. Im Sommer mal ein Stückchen Gurke aus dem Kühlschrank zur Abkühlung.
Für alle Leckerchen gilt, daß man sie nicht dauernd, sondern nur ab und zu mal gibt, weil sie sonst unschöne Effekte, wie Durchfall o.ä. haben können. Leckerchen können einem das Krallenschneiden, Ohren säubern oder den Tierarztbesuch erleichtern und helfen enorm bei der Erziehung der Frettchen (Belohnung bringt immer mehr, als Bestrafung).