Martin Rütter...?

  • Ersteller .Betti.Hera.Hansi.
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Diskutiere Martin Rütter...? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Ich hab gerade erstmal das Video zum Test mit dem Pferd gefunden und bin irgendwie irritiert :eusa_eh:. Was der Test mit dem Ruck bringen soll ist...

Wer schaut Martin Rütter


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  • Martin Rütter...? Beitrag #61
Ich hab gerade erstmal das Video zum Test mit dem Pferd gefunden und bin irgendwie irritiert :eusa_eh:.
Was der Test mit dem Ruck bringen soll ist mir nicht so recht klar, außerdem zieht er den Hund ja eher weg, ähnlich einem Richtungswechsel, was ja auch die Halter hätten machen können.
Da muss ich echt mal schauen, wo ich das im Stück her bekomme, denn so geteilt macht das gerade wenig Sinn, zumal ich den eigentlichen Anfang immer noch nicht ausfindig machen konnte.^^

Naja, wenn ich meinen Hund an der Schlepp halten kann kann er das auch und die Frau sicherlich auch. Ich finde es einfach gefährlich, zumal der Hund eh ein bisschen überdreht zu sein scheint. Für mich persönlich geht das einfach so nicht, wobei das mit dem Stachel mir wie gesagt noch fehlt.^^
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #62
Der Test mit dem Ruck bzw. Weggehen sollte, glaube ich, nur zeigen, ob der Hund überhaupt ablenkbar ist.

Und ich finde es nach wie vor gut, dass der Rütter da auch darauf hinweist, dass man das so nicht bei jedem Hund machen sollte. Auch wenn so etwas ja auch hier im Forum für völlig okay befunden wird, wenn das als "Leinenführigkeit" bezeichnet wird.

Kann man davon halten, was man will...
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #64
ich habs live gesehen und da kam das mit dem Stachel deutlich zur Sprache. Sie sagte, der Hund ziehe so stark, sie könne ihn sonst nicht halten. :roll: So überdreht wie das Tier ist, könnte das noch stimmen. Der zog wirklich recht.

Off-Topic
Jan Nijboer (Natural Dogmanship) und seine Leute arbeitet grundsätzlich in allen Kursen mit Schlepp und Halsband. Wichtig: breites, gut sitzendes Halsband und Schleppe glatt ohne Oesen und Schlaufen. Damit sie nirgendwo einhängen kann. Natürlich muss man den Hund auch immer im Überblick haben, am besten auch in übersichtlichem Gelände.
Und da Rütter da ja anscheinend auch macht, scheint dies tatsächlich bei einigen Hundetrainern nicht sooo ein Thema zu sein. Kenne auch hier in der Gegend viele Hundeschulen, die nur mit Halsbändern arbeiten.
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #65
Und ich finde es nach wie vor gut, dass der Rütter da auch darauf hinweist, dass man das so nicht bei jedem Hund machen sollte. Auch wenn so etwas ja auch hier im Forum für völlig okay befunden wird, wenn das als "Leinenführigkeit" bezeichnet wird.

Gebe ich dir recht ;). Ich habe mich nur wie auch bei dem Terrier amüsiert, wie das angekündigt wurde. Als massive Gewalteinwirkung usw.. Versteht mich nicht falsch - ich bin ja ein Wattebausch *hust*, aber bei so einer Ankündigung durch den Kommentator kommt man sich fast veralbert vor, ich hatte mit Mord und Totschlag gerechnet.
Ich denke eher, ähnlich wie Pewee, dass hier künstlich versucht wird, Drama in die Sache zu bringen und die Einschaltquoten hoch zu treiben. Er will zeigen, dass auch er mit absoluten Problemfällen klar kommt. Das heißt nicht, dass er hier nicht massiver als sonst durchgegriffen hat, sondern dass es schon noch einen Unterschied zwischen dem Ruck - unabhängig davon ob ich es machen würde oder nicht - und einer massiven Gewaltanwendung gibt, zumindest für mich. Wer mal Althundler im VPG gesehen hat weiß wovon ich rede :roll:.

Danke Stoffel, meine Rettung :mrgreen:. Aber heute sicher nicht mehr.^^
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #66
Ja, was soll Hanna auch im Beet? :mrgreen: Da würd ich auch nicht hin wollen.
Du kannst mir gar nüscht mit meinem Tippfehler, denn Hanna geht sowohl ins Bett als auch ins Beet (sofern es Salbei gibt, den man beschnüffeln und anschrubbeln kann :mrgreen:). Nimm dies!

Ich fand den Jacky einfach super sympathisch. Das war dieser ganz terriertypische "du kannst mich mal"-Blick mit extra langsamen Gang und kurzen Schlenkern zu anderen Dingen, um zu demonstrieren, wie unabhängig man ist :lol: Aber an der Rangfolge und an seinem Chefverhalten hätte man wohl wirklich arbeiten müssen. Vielleicht war das schon die Quelle allen Übels und wenn ein Hund beißt oder mich auch nur anknurrt, wenn ich die Güte besitze, ihm Essen hinzustellen... das geht absolut gar nicht. So eine Chefrolle impliziert ja ggf. auch immer ein gewisses Territorialverhalten und Schutzverhalten gegenüber den eigenen Leuten. Da hätte ich als Hund wohl auch so reagiert.

Aber allein, dass wir schon diskutieren müssen, zeigt doch, dass der Rütter manche Dinge offensichtlich mehr erklären muss. Ich hab den Leinenruck jetzt wirklich für eine "Erziehungsmethode" seinerseits gehalten. So wie er eben auch Rütteldosen und Wasserpistolen einsetzt. Wir nutzen etwas zum Meideverhalten und dann blegen wir es positiv mit Dummytraining.

Die Sache mit dem Stachler kam wirklich fix zur Sprache, wäre mir mit bloßem Auge nicht aufgefallen. Ich bilde mir ein, dass der Rütter auch recht geschockt wirkte, wenn er auch sehr "locker" reagierte und kein Drama draus machte (wie ich es wohl getan hätte *g*).

Off-Topic
Eine Besitzerin/Trainerin einer Hundeschule in meiner Stadt hat bei Nijboer gelernt und arbeitet m.W. auch mit Halsband und Schleppe. Mir stellt sich das Thema zum Glück erstmal nicht mehr, da bei uns die Schleppzeit schon länger vorbei ist und bisher keiner Anstalten machten, dass ich sie wieder auspacken muss :lol:
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #67
Aber allein, dass wir schon diskutieren müssen, zeigt doch, dass der Rütter manche Dinge offensichtlich mehr erklären muss.

Mehr erklären ist immer gut! Wobei ich das beim Rütter schon besser finde als beim Milan...

Off-Topic
Ich fand den Jacky einfach super sympathisch. Das war dieser ganz terriertypische "du kannst mich mal"-Blick mit extra langsamen Gang und kurzen Schlenkern zu anderen Dingen, um zu demonstrieren, wie unabhängig man ist
Und welcher Terrier steckt jetzt in BJ? Der diskutiert nämlich alles genau so im Moment :mrgreen:
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #68
Off-Topic
Sind wir nicht alle ein bisschen Terrier? :mrgreen: Jerry hat derzeit auch so eine Phase, aber er ist auch schon immer ein sturer Bengel gewesen. Hanna macht das einfach aus reinem Schalk^^ Draußen hört sie wie ne 1 und drinnen hat sie mal Tage, wo sie einfach nur "nö" denkt.
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #69
Ich hatte die letzte Folge nicht von Anfang an gesehen... Rütter find ich eig. super, natürlich könnte man evtl. mehr machen, aber das Paar mit den Weißen Schäfer zeigte ja deutlich, dass selbst Kleinigkeiten zu viel sein können... :roll:

Den Milan hatte ich, glaube ich, einmal gesehen. Wenn ich mich recht erinnere, hatte er mit dem Hund gearbeitet und die Besitzer nur wenig eingebunden und die ganze Zeit geredet... Ist aber schon eine Weile her.

Rütter ist aber auch lustig find ich... Die letzte Show war doch toll und auf die neue freu ich mich schon. Und der hat doch auch schon mal gesagt, dass Mitarbeiter im Hintergrund mit den Besitzern & Hunden arbeiten.
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #70
Ich fand den Jacky einfach super sympathisch. Das war dieser ganz terriertypische "du kannst mich mal"-Blick mit extra langsamen Gang und kurzen Schlenkern zu anderen Dingen, um zu demonstrieren, wie unabhängig man ist :lol:
Das würde mich ja nerven wie sonstwas, wenn ich was brauche, was mir permament posend entgegenzickt "Alllldaaaar du kannst müsch garnüx, deine Muddah, ey sche-wör!" werde ich Pflegestelle für Pubertierende mit Degenerationshintergrund.:silence:
Allerdings kann ich permant klammernde Schleimersklaven mit Kadavergehorsam ohne Fähigkeit zur selbstständigen Beschäftigung auch nicht leiden, dafür mag ich meine Privatsphäre im Badezimmer einfach zu sehr.
Ein Zitat aus dem Tamagotshi-Sketch von dem Comedy-Duo "Badesalz" beschreibt diesen Typ Hund am Besten: "Sing mit mir, fütter mich, spiel mit mir...aber mach was, mir ist langweilig!"
Das mag ich so an Molossern, die haben gerade so viel Will to please wie man für Komm, Sitz, Platz und Bleib braucht und gerade so viel eigene Meinung, dass es für den "Erziehungsberechtigten" nicht nervig ist, die Antwort auf den Versuch von Apportiertraining ist beispielsweise ziehmlich oft:"Am *rsch, wenn du es so dringend haben willst, warum wirfst du es auch von dir weg wenn du's schon hattest? das ist jetzt schon das dritte Mal in Folge mein Freund, langsam reicht's. 'Du kommst nun in ein Menschenrudel ganz für dich allein.' hat der Züchter gesagt, 'Das wird dir da sehr gefallen.' hat der Züchter gesagt...Hätte ich vorher gewusst wie viel Beschäftigung ein Mensch braucht, hätte ich mich hinter Mama in der Wurfbox versteckt. Aber wenn man ihnen dann einmal in die Augen schaut, hach, dann ist alles vergolten. Na gut, holen wir halt mal sein Spielzeug wieder, er freut sich immer so wenn er es wiederbekommt. Ach kuck, jetzt tanzt er wieder sein obligatorisches Freudentänzchen weil er es in meinem Maul gesehen hat. So, hier hast du dein Balli, es wird dir sicher viel Freude bereiten damit zu spie- ja fass' ich's denn?! Das holst du nun selbst, ich hab' auch meinen Stolz!"
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #71
Off-Topic
So, hier hast du dein Balli, es wird dir sicher viel Freude bereiten damit zu spie- ja fass' ich's denn?! Das holst du nun selbst, ich hab' auch meinen Stolz!"

:lol: Sehr schön.

Das macht Terrier übrigens nicht. Der steht ja auf Bewegung und apportiert bis zum Abwinken.
Und überhaupt. Ja, Terrier haben einen eigenen Kopf und brauchen öfter mal Nachdruck, aber sie sind auch sehr aktiv, lieben Action und Bewegung, sind generell eher Gute-Laune-Hunde und machen deswegen ja bei dem meisten Quatsch mit. Auf die Decke gehört halt sicher bei kaum einem Terrier zu den Lieblingsbefehlen. Da ist's ja nicht lustig.
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #72
Im Grunde ist es ja bei Millan und Rütter genau das gleiche: beide machen immer wieder ähnliches, sie sagen ähnliches und sie erklären auch Übungen und Massnahmen ähnlich. Viele Leute gucken das, finden das aber nach 10 Mal langweilig und doof, weil es immer das gleiche ist (geht mir ja auch so) --> können es aber dennoch nicht umsetzen. :roll:

Sieht man ja gerade bei CM immer wieder sehr deutlich: "ich gucke ihre Sendung seit Jahren, bin begeisteter Fan und mache alles, wie sie sagen---dennoch habe ich einen aggressiven Hund da stehen".
Ja, guckt man sich dann mal an, was gemacht wird und wie, dann wundert man sich nicht mehr... Alles komplett falsch umgesetzt! (was ja auch wieder zeigt, dass man, ohne fachkundige Unterstützung, nicht einfach probieren soll)
Sieht man ja auch klassisch an dem Beispiel mit dem weissen Schäfer. Sooo einfache Übungen sind schon zuviel! Man mag es nicht glauben aber doch, ich sehe es auch bei mir. [VERSTECK]Trainiere ich mit dem einen Hund seit Wochen, dass er keine Krähen jagen darf. Frauchen hat die klare Aufgabe, jegliche Möglichkeiten, dass der Hund an die Viecher ran kommt, auszugrenzen. Beim letzten Training, nachdem es besser wurde, geht der Hund wieder wie irr auf diese Vögel. Ich spreche drauf an, Frauchen ganz gelassen: "ja, sie hatte halt wieder die Möglichkeit Krähen zu jagen, hab 2 mal nicht aufgepasst.
Kommt dann auf die Idee, man könnte es mit Wurfschellen probieren. Ja hallo, definitiv nicht. Wenn Frauchen ohne die Schellen schon zu langsam ist, den Hund zu stoppen, dann wird das mit solchen Hilfsmitteln auch nicht besser. Hier geht es um Reaktion, Respekt und Schnelligkeit. Der Hund ist absolut kontrollierbar, WENN MAN IHN FRÜH GENUG BREMST! Da brauchts keine Hilfsmittel, da brauchts nur einen Menschen daneben, der nicht pennt... :roll:[/VERSTECK]
Jaaaa, verd...., so kommen wir doch nicht weiter! :( Ich weiss nicht, ob die Leute das manchmal einfach nicht ernst nehmen? Oder ob sie einfach zu faul sind, wirklich täglich mit dem Hund KONSEQUENT zu üben?! Und es tut dann schon manchmal weh, wenn man sieht, wieviel Potenzial in den Hunden stecken würde. Ich kann Rütter da bei den Menschen mit dem Schäfer absolut verstehen. :)
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #73
Falki, manche Leute sind eben "unbeständig" sag ich mal. Manche verlieren sicher die Lust, wenn nichts vorwärts geht, bei anderen macht der Hund einen kleinen Fortschritt und sie denken, sie haben es jetzt geschafft und brauchen nichts mehr tun. Dass man auch noch konsequent sein muss, wenn der Hund etwas bereits gelernt hat, ist vielen fremd, denn jetzt muss das ja immer so laufen.

Und viele Leute schauen solche Sendungen, aber nur wenige haben einen gut erzogenen Hund. Woher kommt's?
Den Trainer nicht richtig verstanden, den eigenen Hund falsch eingeschätzt oder die falsche Methode für den eigenen Hund heraus gepickt - da ist die Liste der Fehler sicher endlos.
Am ehesten denke ich aber, dass den Leuten der Gesamteindruck über Methode und Zeitaufwand fehlt, weil so eine Sendung eben immer nur ein Zusammenschnitt ist, und dass sie sich selbst nicht so gut wahrnehmen, um ihre Körpersprache einsetzen zu können.

Solche Serien schauen und diskutieren ist schön und gut, aber keiner sollte sich für einen Hundeprofi halten, weil er zwei Staffeln Rütter gesehen hat, oder glauben, er bekäme seine Probleme jetzt ganz alleine in den Griff, wenn sie schon so schwerwiegend sind, dass man den Hund nicht mehr kontrollieren kann. Ich glaube wirklich, dass viele den Unterschied zwischen Serie und Realität da einfach nicht richtig wahrnehmen oder denken, sie hätten jetzt eine ganz einfache, bequeme Lösung gefunden. Man braucht niemanden ins Haus bestellen und nichts - man kann es ja im Fernsehen sehen. Kritisch hinterfragt wird da auch selten.
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #74
ja, das kann ich so unterschreiben.

Sie sind unbeständig und haben die Illusion, dass so ein Hündchen ganz gut in ihr Leben passen würde. Der liegt ja dann den ganzen Tag brav in seinem Bettchen, läuft nett Gassi mit, wenn die Kinder eh in die Schule gebracht werden und kann dann noch ein bisschen im Garten spielen.

Den Leuten ist nicht bewusst, dass sie sich mit einem Hund quasi ein weiteres Kind in die Familie holen, welches ebenfalls Termine hat, was auch in die Schule muss (und im Gegensatz zum Kind muss Frauchen da sogar noch mit in die Schule) und dass ein braver Hund eben erst dann brav ist, wenn er entweder einfach einen super Charakter hat (gibt tatsächlich solche, die sind aber selten) oder aber, wenn er ausgepowert und auch geistig ausgelastet ist. Und dies zu erreichen ist halt je nach Hund komplett verschieden. Der eine will täglich 3 Stunden rennen und 1 Stunde Schnüffeln und Futter suchen, der andere ist zufrieden, wenn er angeleint 30 Minuten durchs Dorf trotten und dann im Garten noch ein bisschen spielen darf).

Wenn ich sehe, wieviele Leute schon riesen Erfolge mit ihren Hunden haben (beziehungstechnisch) wenn die mal die Hälfte des Futters aufs Gassi mitnehmen und mit dem Hund Futterspiele machen. So wenig Aufwand und so geniale Erfolge. Aber die Leute kommen schon gar nicht auf die Idee, dass man auch mal Futterstücke werfen und den Hund danach suchen lassen kann. Aber warum denn nicht? Wenn man sich doch ein bisschen mit der Geschichte und Herkunft der Hundeartigen befasst (was man doch sollte, wenn man sich einen Hund anschaffen will?!), dann liegt sowas doch auf der Hand? Dann muss einen doch bewusst sein, dass Schnüffeln etwas vom Wichtigsten ist, was so ein Hund möchte?

Ich merke einfach immer wieder, wie auch ich den Leuten erkläre und erkläre und erkläre... Und ich weiss von vielen Leuten, dass ich nicht so schlecht erkläre und auch eine Engelsgeduld habe.
Dennoch, die beginnen dann über Hilfsmittel zu diskutieren. Sie probieren Klicker aus. Sie stellen das Futter um. Sie tun ALLES. Nur nicht das, was eben helfen würde: den Hund verstehen und dem Hund eine klare Linie geben.

Ich bin ja nicht per se gegen Hilfsmittel. Wenn man sie richtig einsetzt. Aber ein Hundehalter, der es schon nicht schafft, seinen Hund rechtzeitig zu ermahnen, wenn er Vögel fixiert (und dieser Hund würde dies dann auch sofort akzeptieren, da brauchts eh keine Hilfsmittel), der muss erst gar nicht anfangen, mit Wurfkette oder anderen zu arbeiten. Der Hund würde nur lachen. Nutzt ja auch nichts, dem Hund die Kette noch brüllend nachzuwerfen, wenn er schon 50 m entfernt übers Feld davon rennt... :roll:
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #75
Konsequenz ist das absolute Schlüsselwort - das gilt bei Hunden und bei Kindern...
Unserer landete damals wohl im TH, weil die Besitzer eben nicht bereit waren, mit ihm zu trainieren oder weil sie festgestellt haben, daß dahinter tatsächlich Arbeit steckt.
Wenn mein Partner nicht Hundeerfahren gewesen wäre, hätten wir ihn auch nicht genommen (also den Blanco, nicht den Partner).
Ich als absoluter Hunde-Neuling habe mir dann natürlich die Sendungen von Cesar und Rütter angeschaut, um mir ein bisschen was abzugucken.
Dazu gab es dann noch Stunden bei einer Trainerin, die mir bzw. uns erklärte, worauf wir achten müssen usw.
Das hat uns super geholfen - und auch dem Hund.
Er hat so tolle Fortschritte gemacht, dass man es kaum glauben könnte.
Ab und an kommt halt der Dickschädel raus - ein paar kleinere Baustellen hat er noch, aber es wird - wir bleiben dran :)
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #76
super, das klingt gut. :clap:

Es ist eben schon erstaunlich: manche Leute können gewisse Dinge total schnell umsetzen. Ich hab hier Leute, die haben schon 20 halbwegs gute Bücher gelesen, hatten aber dennoch Probleme mit den Hunden.
Sie kamen zu mir, ich habe ihnen einige Dinge aus den Büchern nochmals erklärt und vielleicht auch an meinen eigenen Hunden gezeigt, da machte es KLICK, irgend ein Knoten ging auf, seit dem klappt es! Seitdem verstehen die ihre Hunde, es macht echt Spass. Man redet auf der gleichen Ebene.
Das finde ich irrsinnig toll! :clap: :)

Aber warum sind diese Leute so selten? :roll:
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #78
ja, oder es sind solche wie die alten Eheleute des einen Gassihundes von mir. Super nette Leute, wirklich, haben aber schon 40 Jahre Hunde und machen halt alles noch, wie vor 40 Jahren.
Den Hund seinen Futter erarbeiten lassen. Neeee, Kinderkram. Wenn es nach denen ginge, hätten sie den Hund wohl heute noch am liebsten draussen im Zwinger---was nicht heisst, das sie den Hund nicht gerne haben. :?
Denen kann ich NICHTS sagen, selbst wenn sie total begeistert sind, wie toll meine Hunde sind.
Ihr Hund ist bei mir im grossen und ganzen zuckersüss und die Probleme, die sie haben, die habe ich wirklich nicht. Aber Hilfe annehmen, sich zeigen lassen, wie ich es mache? Neeeee.
Die gucken sich sogar den Rütter im Fernsehen an und finden, das sei Kinderkram, der würde ja nur mit den Hunden rumblödeln... :lol:
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #79
oh,solche leute liebe ich ja :roll:

mein vater: dermaßen unbelehrbar.
futter gibts aus der schüssel, geistige auslastung was ein quatsch.
leinenruck --> richtungswechsel ist nämlich käse :) usw, usf

der möchte auch NICHTS annehmen.

ich werde mir mein training jetzt aus rütter und millan zusammenbasteln.
also auch hübsch nett mit dem dummy wedeln, aber auch mal meine energie walten lassen, wenn sie nicht spuren :mrgreen:
 
  • Martin Rütter...? Beitrag #80
Hörnchen, damit die Mischung noch etwas spannender wird, nimm noch eine Prise Jan Nijboer. :004: Dann bist Du bald bei der gleichen Suppe wie ich. :lol:
 
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