- Martin Rütter...? Beitrag #81
Pewee
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Das würde mich ja nerven wie sonstwas, wenn ich was brauche, was mir permament posend entgegenzickt
So hat jeder sein Steckenpferd, was Hunde angeht *g* Für mich sind so Zipfelrock-Hunde auch nichts. Ich mag diese Situationen einfach zu gerne, wo meine Hunde auch mal mit mir diskutieren. Wenn das so Kleinigkeiten, wie "ich schlawenzel mal um den Dummy und bring ihn dir 20 Sekunden später als ich eigentlich könnte" sind, dann kann ich damit gut leben und finds auch mal ganz lustig. Solange sie die Grundregeln beherrschen ist alles ok. Manchmal rufe ich Hanna im Haus zu mir und sie guckt mich an nach dem Motto "komm du doch her!". Manchmal nervts, aber ich lach auch mal drüber. Draußen hört sie aber wie eine 1 und das muss sie auch, weil sie weiß, dass ich nicht umsonst rufe. Würde sie da mit Spielchen anfangen, würde ich direkt mit der Schleppi winken.
Ja, guckt man sich dann mal an, was gemacht wird und wie, dann wundert man sich nicht mehr... Alles komplett falsch umgesetzt!
Da muss ich so an jemanden aus entfernter Familie denken. Sie haben die Rütteldose für sich entdeckt, weil einer der Hunde zu oft bellt. Der Hammer, ich hab mir das mal angeschaut: Der Hund bellt, Halterin schickt ihr Kind, um die Rütteldose zu holen. Der Hund hat längst aufgehört zu bellen und nach ca. 20 Sekunden fällt die Rütteldose und der Hund hat keinen Plan, was genau jetzt eigentlich das Problem ist und wieso so eine Dose neben ihm liegt :eusa_doh:
Bücher ersetzen auch einfach nicht alles. Manches muss man gezeigt bekommen oder selbst erfahren. Man muss sich vor allem die Zeit nehmen und den eigenen Hund beobachten. Da scheiterts ja schon bei vielen. Ich kann auch nicht alles umsetzen, was in den Büchern so steht, was teilweise daran liegt, dass mein Vermögen dazu noch nicht ganz ausgereift ist oder, dass ich manchmal einfach nicht weiß, wie ich das umsetzen soll. Beispiel: Mehrere Hundetrainer/Bücher sagen "bei Angsthunden, sollte alles vorsichtig angesetzt werden. Führen Sie den Hund langsam heran und wenn es zu nah war, gehen Sie einen Schritt zurück oder gehen dem Ärgernis aus dem Weg." Gut, denke ich mir. Kein Ding. Ich sehe mit Hanna einen Hund, ab einer gewissen Distanz war Hanna nicht mehr glücklich, ich hole sie aus der Situation raus. Leider hat uns in diesem Moment der andere Hund schon gesehen, Halter meilenweit nicht zu entdecken und der Hund kommt auf uns zugeschossen. So. Hanna aus der Situation rauszuholen ist kaum möglich, wenn da andere Halter nicht mitspielen, indem sie ihre nicht hörenden Hund von Anfang an an der Leine halten. Und ich bin nunmal leider kein Milan oder Rütter, der sich einfach vor den Hund stellt und der Hund gibt keinen Mucks mehr von sich oder geht weg. Da haperts noch an meiner Körpersprache offensichtlich :lol: