mir schmeckt stutenmilch z.b gar nicht ^^ viel zu süß (und wenn die dann noch warm ist kommt mir wie bei jeder milch das würgen)
naja, dann überlegen wir mal was man so zur zucht braucht:
.) land: ein riesiges grundstück mit einem Hof, einem gebäude für die boxen, einem wohngebäude, weiden, einem gebäude für stoh, heu, einstreu und co, einen sterilen raum (gefliest), vielleicht noch eine reithalle, einen platz, roundpen und noch ne führanlage,...
.) zeit: man lebt für die zucht, ich kenne keinen züchter der nebenbei noch irgendwas arbeitet. der partner vielleicht noch, aber dann braucht man angestellte
.) geld: alles will bezahlt werden, man bekommt nix geschenkt. allein das grundstück mitsamt allen nötigen gebäuden (oder einem passenden umbau) dürfte sich in der millionen-gegend befinden. wenn ich mir die qm-preise so anschaue. zudem kommen angestellte, lieferanten (oder einen eigenen bauernhof um das nötige futter zu produzieren), tierarzt und co. von den anschaffungskosten für die pferde rede ich mal gar nicht, gegen den rest dürften das peanuts sein.
.) nerven: die pferde werden mal krank, oder verletzen sich, pferde sterben, fohlen überleben nicht immer die geburt, genauso wie die stuten. da braucht man ein verdammt dickes fell.
.) die richtigen kontakte: erstens um an ordentliche elterntiere heranzukommen (ein züchter verkauft seine besten tiere nicht an irgendwen), man muss wissen wo man sich präsentieren muss, wie, mit dem man reden sollte um bekannter zu werden,...
.) das wissen: klar lernt man nicht aus, aber allein das managen eines großen hofen mit mehreren zuchttieren ist schwer. dazu kommt das wissen um die stammbäume der tiere, und die genetik (pferd X ist die tochter von pferd Y und pferd Z- doch wer sind Y und Z? was haben die geleistet, sind die auch gut genug gewesen um mit diesem Tier zu züchten?)
.) erfolge: kein züchter kauft nur gute Tiere an und verkauft seine fohlen dann zu superpreisen. man muss auch nachwuchs behalten, diesen zureiten, kören lassen, und das pferd MUSS erfolge vorzuzeigen haben. wenn man nicht selber ein super turnierreiter ist (und man hat selber zu 99% keine Zeit für so was) braucht man reiter für die Tiere. die wollen aber ein stück vom kuchen abhaben. Dazu kommen noch bereiter und co, die nur zureiten oder die pferde auch nur bewegen. da sind reitschüler aber nix, man braucht leute die gut reiten können.
alles in allem ist gerade die pferdezucht sicher nichts wovon man leben kann, jedenfalls nicht die ersten 10 jahre. da steckt man nur geld, zeit und energie rein, aber schwarze zahlen sind lange zeit unrealistisch.