Trotz-Markieren abgewöhnen ...

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  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #1
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Sarabiki

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Hallo zusammen!

Ich hab ein kleines Problem mit meinem Katerchen und zwar arbeite ich seit einiger Zeit recht viel und er fühlt sich vernachlässigt. Zweite Katze ist bei ihm nichts, weil er die tage- und wochenlang nur anschreit (richtig schreit - das muss man mal hören) und kratzt und faucht, obwohl er bei mir der liebste Schmusekater ist. Bei Freunden in der Wohnung reagiert er übrigens genauso - er schreit, ist aber frech und kommt immer wieder zu ihnen. Wirkt einfach total eifersüchtig.

Jedenfalls ... das eigentliche Problem ist, dass er jedesmal, wenn ihm langeweilig ist irgendwohin markiert - heute sogar AUF mich. Ich dachte, ich spinne. Er hat sich neben mich hingestellt und mich richtig anmarkiert.

Meine Frage jetzt: Wie gewöhn ich ihm das ab?
Ich hab schon auf mehreren Seiten gelesen, dass man die Katze in ihre eigene Pisse tauchen soll, aber da ich doch viel mit ihm schmuse und er sich ja gerade am Kopfbereich nicht gerade gründlich putzen kann, ist mir das ehrlich zu eklig ...
Gibt's vielleicht irgendwelche Gerüche, die Katzen hassen, ihnen aber sonst nichts ausmachen, die ich ihm nach soetwas aufs Fell träufeln kann? Oder habt ihr andere Vorschläge?

Noch paar Dinge:
Ich arbeite von zuhause aus, also bin ich den ganzen Tag bei ihm - wirklich alleine ist er fast nie.
Er ist noch nicht kastiert, das wird aber nächstes Monat gemacht (ich hoffe ja, dass es dann überhaupt aus ist damit).
Er geht normalerweise brav aufs Kisterl, das macht er wirklich nur, wenn ihm was nicht passt ...

Vielen Dank schonmal!
Sarabiki
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #2
Zweite Katze ist bei ihm nichts, weil er die tage- und wochenlang nur anschreit (richtig schreit - das muss man mal hören) und kratzt und faucht, obwohl er bei mir der liebste Schmusekater ist. Bei Freunden in der Wohnung reagiert er übrigens genauso - er schreit, ist aber frech und kommt immer wieder zu ihnen. Wirkt einfach total eifersüchtig.
Gab es schon mal Vergesselschftungsversuche? Wenn ja wie wurden die durchgeführt, wie lange dauerten sie?

Ich hab schon auf mehreren Seiten gelesen, dass man die Katze in ihre eigene Pisse tauchen soll,
Das ist schlicht und einfach Tierquälerei.

Das beste Mittel gegen ein Pinkelproblem ist es die Ursache raus zu finden.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #3
Zu deinem Glueck wirkt eine Kastration der Statistik zufolge bei Spaetkastraten (das trifft auf deinen zu, da er schon markiert) 80 % relativ sofort und 90 % spaeter. Mit 10 % Wahrscheinlichkeit kannst du aber damit rechnen, dass das Verhalten bleibt.
Neben der Kastration, waere Ursachensuche und Bekaempfung ein wichtiger Ansatz zur Behebung dieses Symptoms.
Harnmarkierung sind nicht selten, wenn eine Katze nicht nach ihren Sozialbeduerfnissen gehalten wird, ein passender Sozialpartner kann Abhilfe schaffen, wenn du einen Sozial-Typ hast, der nur vereinsamt, weil er keinen Katzenpartner hat.

Ist er reiner Wohnungskater ? Wurde er auch so aufgezogen ? Manche Katzen markieren, weil sie einfach wieder raus in die Freiheit wollen, die sie frueher gekannt haben. Reine Wohnungshaltung bietet einfach zu wenig Stimuli, die das Tier natuerlich vermisst. Gerade, wenn er sonst mehr Aufmerksamkeit vom Halter bekommen hat.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #4
Er markiert viel weniger aus Protest, sondern einfach weil geschlechtsreife unkastrierte Kater eben markieren, Das ist also ganz alleine Deine Schuld, weil Du nicht rechtzeitig an die Kastration gedacht hast.

Also das richtige Lebewesen zum in die Pisse tauchen wärst Du, nicht der Kater, der nur seinen Hormonen folgt.

mit etwas glück legt es sich nach der Kastration recht schnell wieder, aber eben nicht immer.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #5
Er markiert viel weniger aus Protest, sondern einfach weil geschlechtsreife unkastrierte Kater eben markieren, Das ist also ganz alleine Deine Schuld, weil Du nicht rechtzeitig an die Kastration gedacht hast.

Also das richtige Lebewesen zum in die Pisse tauchen wärst Du, nicht der Kater, der nur seinen Hormonen folgt.

mit etwas glück legt es sich nach der Kastration recht schnell wieder, aber eben nicht immer.

Ja geht's bei dir noch?
Erstens hab ich das mit ihm nie gemacht und zweitens gehen die Meinungen sehr auseinander WANN man kastrieren soll und ich bin der Ansicht, dass man damit warten muss bis er geschlechtsreif ist. Er ist bei Weitem nicht mein erster Kater so nebenbei.
Der Ton mancher Leute ist echt unglaublich - vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sie scheinbar nicht mal genau lesen können.

@Nienor:
Er ist ein sehr eigener Fall ...
Seine Mutter hatte zwei Jungen zur Welt gebracht, eines war Todgeburt, das zweite starb innerhalb weniger Stunden. Da sie noch dick war, haben wir sie zum TA gebracht und der meinte dann, dass da noch ein Junge im Bauch wäre, das wohl auch tot wäre. Wir haben sie dann natürlich sofort operieren lassen und siehe da - nicht tot, sondern quicklebendig :) Nur leider wollte die Mama absolut nichts von ihm wissen. :(
Er wurde dann von meiner Mum und mir mit Fläschchen, Wärmenestchen etc. großgezogen und hat sich trotz der vom Arzt gepredigten geringen Überlebenschance super entwickelt :D
Er ist aber gerade dadurch total "vermenschlicht". Wir haben ihn sehr lange mit den anderen Katzen (wir haben sieben weitere) zusammenführen wollen, aber selbst nach zwei Monaten war da nur Geschrei, Gepfauche und sogar gelegentliche bösere Kratzer, weil er absolut an Menschen hängt, aber nicht an anderen Katzen :(

Ich wollte ohnehin eine Katze in meiner Wohnung (er war zuhause auch nur im Haus, also nie Freigänger), also habe ich ihn dann mitgenommen, wo er jetzt auch schon neun Monate wohnt und bislang war er immer total süß, keinerlei Probleme, munter, verspielt, neugierig etc.
Und seit zwei Wochen jetzt macht er die Zicken :(
Ich hab seit Monatsanfang projektbedingt (bin selbständig) sehr viel zu tun, aber langsam wird es echt extrem mit ihm. Ich spiel mit ihm, sobald ich abends fertig bin, aber ich kann ihn eben nicht den ganzen Tag hochhalten (was ihm das liebste wäre ...)
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #6
Lass ihn schnellstmöglich kastrieren und dann kannst Du nur hoffen das das markieren aufhört.
Zu einer 2. Katze brauch ich ja nichts mehr zu sagen, das haben meine Vorredner schon getan. Naja, oder doch. Ich denke trotzdem das er einen Katzenkumpel braucht. Habt ihr ihn denn während der Aufzucht isoliert von den anderen Katzen? Wenn ihr 8 Katzen habt, hätte er doch mit den anderen zusammen leben können, oder?
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #7
Lass ihn schnellstmöglich kastrieren und dann kannst Du nur hoffen das das markieren aufhört.
Zu einer 2. Katze brauch ich ja nichts mehr zu sagen, das haben meine Vorredner schon getan. Naja, oder doch. Ich denke trotzdem das er einen Katzenkumpel braucht. Habt ihr ihn denn während der Aufzucht isoliert von den anderen Katzen? Wenn ihr 8 Katzen habt, hätte er doch mit den anderen zusammen leben können, oder?

Nachdem er die ersten Wochen ja in einem Wärmenestchen verbracht hat, war er da natürlich nicht bei ihnen. Danach war er natürlich bei den anderen, aber die wollte er wie gesagt nicht. Er hat höllisches Geschrei gemacht, wenn die nur in seine Nähe kamen, rannte immer zu uns, wollte hochgehoben werden, hat sich verkrochen und am ganzen Körper gezittert ... und das wie gesagt nicht bloß tage-, sondern wochenlang. Ihn dortzulassen wäre viel mehr Quälerei gewesen, als ihm keinen Gefährten zu geben. Ich glaube nicht, dass dieser Kater über die Gesellschaft anderer Katzen glücklich ist :(
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #8
wurde der kater denn mal von ta durchgecheckt ob er
vllt ein problem mit den harnwegen hat ?

(wobei ich eigentlich auch an markieren denke)

genauso eklig wie du den gedanken findest seinen in
urin getauchten kopf zu steicheln findet er es in urin getunkt
zu werden. und würde dir wenn du es tatsächlich mal machen
würdest vllt "zum dank" erstrecht die bude vollpinkeln oder
sich noch andere "nettigkeiten" ausdenken.

vielleicht versuchst du nochmal zu vergesellschaften.
mit unterstützung durch bachblüten zb.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #9
Die Erfolgschancen einer VG mit einem Kater, der absolut keine guten Erfahrungen mit Artgenossen (wenn ueberhaupt) waehrend der sensiblen Sozialisationsphase gemacht hat, sind verschwindend gering. Vielleicht hat man Glueck, da er sehr jung zu sein scheint, aber es ist gut moeglich, dass die Handaufzucht ihn ein Leben lang gepraegt hat, sodass er kein Katzen typisches Verhalten mehr zeigen kann. Wichtig ist in einem solchen Fall, dass sich der Haushalt nahezu ausschliesslich um ihn dreht, damit er genug sozialen Kontakt hat, wenn auch nur zum Menschen, aber auf diesen wurde er gepraegt. Stell dich darauf ein, dass dein Kater immer anders sein wird, aber versuch ihn so normal wie nur moeglich zu behandeln, aber so speziell wie noetig.

Das Kitten haette damals zu einer Amme gemusst, alleine ohne Mutter und Geschwister gross gezogen, da kann man einfach mit Verhaltensstoerungen rechnen :/
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #10
Ja, wurde er. Er ist kerngesund laut TA, nur super anhänglich.
Er hat bei der Behandlung auch Mords-Trara gemacht mit Jammern und Klagen, bis ich ihn gehalten habe, dann hat er sich alles machen lassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich hab sowas echt noch nie gesehen, aber der Kater ist wie ein Baby.

Und wegen Eintauchen nochmal: Genau deshalb hab ich das nie gemacht, nicht nur meinetwegen. Gibt's doch nicht, dass das so schwer zu verstehen ist und man hier für was angefeindet wird, das man nie machen würde.

@Nienor:
Ja, ich denke, das ist der Fall.
Ich finde seine "Verhaltensstörungen" normalerweise auch überhaupt nicht schlimm - im Gegenteil find ich's toll, dass er so auf mich eingeschossen ist und ich vernachlässige ihn auch gewöhnlich auf keinen Fall, aber die Markiererei ist furchtbar :/
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #11
Er hätte schon mit 6 oder 7 Monaten kastriert werden können. Deshalb lass es so schnell wie möglich machen, umso schneller hört er damit auf (oder eben nicht, wenn Du Pech hast). Abgewöhnen kannst Du es ihm nicht. Das ist ein Urinstinkt!
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #12
Die Erfolgschancen einer VG mit einem Kater, der absolut keine guten Erfahrungen mit Artgenossen (wenn ueberhaupt) waehrend der sensiblen Sozialisationsphase gemacht hat, sind verschwindend gering.
Das unterschreibe ich nicht!;)
Meinen allerersten Kater hatte damals vor 25 Jahren mein Hund während eines Spaziergangs im Gebüsch gefunden und ich hab ihn völlig unwissend und von Katzenhaltung null Ahnung mit nach Hause geschleppt. Ich habe ihn dann mit der Flasche aufgepäppelt und er lebte leider dank meiner Dusseligkeit 3 Jahre ohne kätzische Gesellschaft:eusa_doh:Aber trotzdem wurde er 18 1/2 und hat hier jeden kätzischen Neuzugang freudig begrüsst. Sogar als 17-jähriger Senior noch mein kleines Moritz-Kitten, mit dem er richtig schön gespielt und getobt hat:D

Ich empfehle hier als erstes die Kastra und dann unbedingt einen Spielgefährten! Hab noch nie eine Katze erlebt, die "wochenlang" nur geschrieen hat, wenn sie mit Artgenossen zusammentraf...:? Da stimmt was nicht.

Was machst Du denn in so einem Fall Sarabiki? Den kleinen auf den Arm nehmen und "beschützen"? Das ist grundverkehrt.;) Lass die Katzen einfach machen und sich kennenlernen! Auch mit Gefauche und Geknurre! Das klappt schon bei so Junghüpfern!
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #13
Was machst Du denn in so einem Fall Sarabiki? Den kleinen auf den Arm nehmen und "beschützen"? Das ist grundverkehrt.;) Lass die Katzen einfach machen und sich kennenlernen! Auch mit Gefauche und Geknurre! Das klappt schon bei so Junghüpfern!

Danke für die Antwort!
Nein, er war zwei Monate mit den anderen Katzen im normalen Wohnraum, aber immer, wenn einer der anderen in seine Nähe ist, hat er angefangen wie irre zu schreien und wenn wir ins Zimmer gekommen sind, dann hat er sich sofort zu uns "geflüchtet" und ist am Hosenbein hoch, auf die Schultern gesprungen etc.
Ich glaub auch, dass das vermehrte "Schreien" daher rührt, dass er generell viel "Sprache" benutzt. Ich rede schon seit jeher viel mit ihm und er verständigt sich auch zu sicher 50% mit Lauten, die auch unterschiedlich klingen, je nachdem, was los ist - ist sehr lustig ... und praktisch :)
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #14
Nein, er war zwei Monate mit den anderen Katzen im normalen Wohnraum, aber immer, wenn einer der anderen in seine Nähe ist, hat er angefangen wie irre zu schreien und wenn wir ins Zimmer gekommen sind, dann hat er sich sofort zu uns "geflüchtet" und ist am Hosenbein hoch, auf die Schultern gesprungen etc.
Ich glaube das genau hier die Antwort und auch die Lösung verborgen liegt. Er ist kein Einzelgänger. Ihr seit bei jedem Pip von ihm sofort angerannt gekommen und habt ihm geholfen. Er musste sich niemals wirklich mit den anderen beschäftigen. Er macht jetzt einfach noch das selbe wie als er klein war.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #15
ja, ein ewiges Baby, noch dazu eines, das sich eher vermenschlicht verhält indem er eben "spricht".

Ist sicher für den Halter was total tolles (wenn er ausreichend zeit hat ihn entsprechend viel zu bespaßen), aber ist es das richtige für den kater?

und nachdem er ja gute Chancen hat noch 15 Jahre oder länger zu leben: wie sieht deine langfristige Lebensplanung aus? wirst Du die ganze Zeit über die Möglichkeit haben, dich uneingeschränkt um ihn zu kümmern? oder willst Du vielleicht mal eigene Kinder, auf die er dann entsetzlich Eifersüchtig reagieren würde? einen Mann, der es etwas befremdlich finden würde, wenn ein fauchender Kater zwischen euch auf dem Sofa sitzt, damit er dir nicht zu nahe kommt? doch mal nicht nur von zuhause aus arbeiten?

Du hast ja jetzt gesehen was passiert. Und wenn du ihn dann abgibst bringst Du ihn um, weil er ja vollständig auf Dich gepolt ist und sich sicher sehr schwer tut, sich an andere MEnschen zu gewöhnen.

Also wenn du nicht vorhast, als alte Jungfer zu enden, die jeden Tag mindestens 20 Stunden daheim rumsitzt mit dem Kater auf dem Schoß, würde ich versuchen, ihn zwangsweise zu vergesellschaften, und ihm eben nicht zu helfen. sonst sehe ich es echt als unzumutbr an, wenn Du mal öfter keine Zeit hast. für euch beide.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #16
Ich glaube das genau hier die Antwort und auch die Lösung verborgen liegt. Er ist kein Einzelgänger. Ihr seit bei jedem Pip von ihm sofort angerannt gekommen und habt ihm geholfen. Er musste sich niemals wirklich mit den anderen beschäftigen. Er macht jetzt einfach noch das selbe wie als er klein war.

Das hab ich nicht geschrieben :)
Er war wie gesagt zwei Monate mit den anderen zusammen und wir sind allesamt berufstätig bzw. hab ich zu der Zeit gar nicht in dem selben Haus gewohnt, also war er mehr oder minder 8-10 Stunden täglich alleine mit den anderen und auch teilweise ziemlich lange abends, weil wir eben NICHT immer gleich rein sind.
In unser Wohnzimmer dürfen die Katzen nicht, weil dort ein Käfig mit Vögeln und ein Aquarium steht, und wir sind abends allerdings meistens dort.
Wir haben nur durch die Tür das Geschrei gehört.

und @Susanne:
Spar dir die Mühe, sofern du nichts Konstruktives zu sagen hast, sondern nur deine sehr verblendete Meinung zum Besten geben willst.
Ich würde ihn NIE abgeben, egal was er für Spinnereien entwickelt, und wenn jemand hier einzieht, dann muss er sich halt an ihn gewöhnen, aber ich muss ihm ja nichts antun, was nicht sein muss, oder bist du da anderer Meinung? Katzen haben auch unterschiedliche Persönlichkeiten (ich hatte in meinem Leben schon rund 20, ich weiß, wovon ich spreche) und jede war komplett anders. Bei meinen Eltern lebt zB eine alte Katzendame mit 16 Jahren, die zwar mit den anderen klarkommt, generell aber mind. zwei Meter Abstand zu ihnen hält und sie anfaucht, wenn sie es wagen, näher zu kommen. Die würde die Gesellschaft wohl auch nicht vermissen, kommt aber damit klar.
Und ich bin KEIN Freund von Einzelhaltung, ich hab nur bei diesem Kater gesehen, dass es ihn permanent stresst. Ihm ist das Fell ausgegangen, er hatte Durchfall und hat gezittert. Das kann nicht gesund sein.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #17
Ich glaube das genau hier die Antwort und auch die Lösung verborgen liegt. Er ist kein Einzelgänger. Ihr seit bei jedem Pip von ihm sofort angerannt gekommen und habt ihm geholfen. Er musste sich niemals wirklich mit den anderen beschäftigen. Er macht jetzt einfach noch das selbe wie als er klein war.

So ist es. Ehrlichgesagt würde ich ihm einfach einen Kumpel vor die Nase setzen und mich erstmal entspannt aufs Sofa zurückziehen und mich überhaupt nicht einmischen;)

Dann gibt es 2 völlig verunsicherte Katzen, die sich schon bald zusammenraufen. Garantiert!
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #18
Das unterschreibe ich nicht!;)
Meinen allerersten Kater hatte damals vor 25 Jahren mein Hund während eines Spaziergangs im Gebüsch gefunden und ich hab ihn völlig unwissend und von Katzenhaltung null Ahnung mit nach Hause geschleppt. Ich habe ihn dann mit der Flasche aufgepäppelt und er lebte leider dank meiner Dusseligkeit 3 Jahre ohne kätzische Gesellschaft:eusa_doh:Aber trotzdem wurde er 18 1/2 und hat hier jeden kätzischen Neuzugang freudig begrüsst. Sogar als 17-jähriger Senior noch mein kleines Moritz-Kitten, mit dem er richtig schön gespielt und getobt hat:D

Ich empfehle hier als erstes die Kastra und dann unbedingt einen Spielgefährten! Hab noch nie eine Katze erlebt, die "wochenlang" nur geschrieen hat, wenn sie mit Artgenossen zusammentraf...:? Da stimmt was nicht.

Was machst Du denn in so einem Fall Sarabiki? Den kleinen auf den Arm nehmen und "beschützen"? Das ist grundverkehrt.;) Lass die Katzen einfach machen und sich kennenlernen! Auch mit Gefauche und Geknurre! Das klappt schon bei so Junghüpfern!

Weiterlesen schadet nichts ;)

Dass sie es nicht versuchen soll, habe ich nicht geschrieben ..

Vielleicht hat man Glueck, da er sehr jung zu sein scheint, aber es ist gut moeglich, dass die Handaufzucht ihn ein Leben lang gepraegt hat, sodass er kein Katzen typisches Verhalten mehr zeigen kann.

Aber dass es moeglich ist, dass es nicht klappt, weil der Kater nicht auf andere Katzen sozialisiert wurde, kein Katzenverhalten erlernen konnte und somit auch vollkommen falsch reagieren kann, dazu kommt noch die Angst. Wenn es klappt, umso besser, wenn nicht, soll man das Tier nicht monatelang in einer Stresssituation lassen, nur damit er einen Partner hat. Manchmal ist der Zug abgefahren.
Ausnahmen gibt es immer wieder, genauso wie nicht auf Menschen sozialisierte Strassenkatzen zahm werden koennen. Aber eine solche Katze wuerde niemand hier zum Kontakt zu Menschen zwingen, aber den Kontakt zu Artgenossen wuerde man dem kleinen fehlgepraegten Kater um jeden Preis aufzwingen. Man muss schauen, was fuer das Tier das beste ist. Wenn es bei der naechsten VG wieder wochenlang nicht klappt, sollte man sich eingestehen, dass man das als Mensch im Kittenalter verbockt hat und das beste aus der Situation machen und dem Kater eine Rund-um-die-Uhr-Bespassung sein ganzen Leben lang goennen.

Aber erstmal sollte die Kastra ins Auge gefasst werden, wenn der Hormonspiegel sich gefangen und eingependelt hat, kann man ihm eine ruhige und soziale Katze vor die Nase setzen und schauen, wie es laeuft.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #19
Ja die Kastration ist jetzt erst mal am wichtigsten, um erst mal das Pinkel-Problem zu
lösen. Nicht immer klappt es.
 
  • Trotz-Markieren abgewöhnen ... Beitrag #20
ich hab nur bei diesem Kater gesehen, dass es ihn permanent stresst. Ihm ist das Fell ausgegangen, er hatte Durchfall und hat gezittert. Das kann nicht gesund sein.

Das lese ich ja jetzt erst:uups:
Bist Du sicher, dass er ganz gesund ist? Wurde er wirklich mal von Kopf bis Pfote untersucht? Mit Kot, Blutbild und allem drum und dran? Wenn Katzen was fehlt, sind sie ja meistens auch "unleidlich". Meine Mini hat hier damals sämtliche Katzen "verprügelt" und alle angefaucht, als sie eine Blasenentzündung hatte...:eusa_think:
 
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