Narkosemittel?

Diskutiere Narkosemittel? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; first Das macht Joy auch manchmal:shock:, dabei röchelt sie auch noch ein bisschen, aber kommt das jetzt von der chronischen Mandelentzündung...
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Chari

Chari

Registriert seit
08.04.2010
Beiträge
761
Reaktionen
0
Off-Topic

Sie macht einen Buckel und pumpt mit dem ganzen Körper, es hört sich an, als ob sie etwas im Hals stecken hat.
Das macht Joy auch manchmal:shock:, dabei röchelt sie auch noch ein bisschen, aber kommt das jetzt von der chronischen Mandelentzündung oder vom Gaumensegel?
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Ich glaube nicht, dass Hanna eine chronische Mandelentzündung hat, es reicht aber schon, wenn der Rachen etwas angeschwollen ist und das passiert, laut meinem TA, in vielen Situationen. Zum Beispiel schwillt der Rachen nach einer Zeit an, wenn der Hund besonders viel hechelt, sprich im Sommer oder bei Aufregung, oder einfach nach vielem Rennen. Es kann auch durch eine leichte Halsentzündung passieren.
Dadurch das Hannas Gaumensegel leicht zu lang ist, bleibt es "stecken" sobald sie falsch liegt, oder der Rachen schwillt (Vermutung des TAs).
Das passiert eben vor allem bei kleinen Hunden, weil da auch die Anatomie natürlich anders ist, als bei einem großen Hund und das wird auch Hannas Problem sein. Die Luftröhre an sich kann zu eng sein, oder sie wird durch das Drumherum ein wenig eingeengt, sodass das auch schon dieses Röcheln verstärken kann.
Es geht also eins ins andere.

Bei Joy könnte es sein, dass es sich noch auswächst, sie ist ja bei weitem noch nicht fertig. Aber es ist nicht gefährlich. Erst recht nicht, wenn die Anfälle nicht mindestens über 30 Sekunden gehen und sie wirklich kurz vorm Ersticken ist.

Hanna pumpt bissi mehr, als der Hund in dem Video und bei ihr hört es sich auch eher danach als, als ob es durch die Nase geht, eher so ein Grunzen, bei Chi klang es ein wenig anders. Aber kann jetzt auch an der Aufnahme liegen.
Allerdings macht Hanna keine Pausen, die Anfälle hat sie am Stück, sie zieht dann auch richtig den Kopf hoch und runter und steht leicht starr. Ein wenig, wie der Chi am Schluss.

Schau mal, reicht dir das? Sonst mache ich morgen nochmal ein Bild, will die Maus nach dem schweren Tag nicht mehr wecken ;)

 
nudl

nudl

Registriert seit
10.10.2009
Beiträge
11.207
Reaktionen
0
mit Hannas Mähne kann man natürlich nicht so viel erkennen:lol:

Aber es könnte am Stop liegen. Bei chis sollte der winkel ja bei 90° liegen. Bei Hanna sieht es auch ziemlich "steil" aus.
Dadurch sind die Atemwege verängt und schon bei einer leichten verstopfung kommt es dann zu so einem Anfall.

Da äußert sich auch von Hund zu Hund verschieden.

Hier ein Papi

[YOUTUBE]49reeHmFel4[/YOUTUBE]
 
DyingDream

DyingDream

Registriert seit
01.04.2007
Beiträge
12.892
Reaktionen
2
...

Wobei ich bei solchen 'rückwärts niesen' ja auch immer ein wenig an Zwingerhusten und Herzprobleme denken muss.

Zumindest haben meine beiden so 'gepumpt' (ähnlich wie auf dem Video) und da war es in erster Linie dann Zwingerhusten ohne weitere sichtbarer Symtome.
~§~
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Ja, genau so hört es sich bei Hanna an, wenn es ein schlimmerer Anfall ist. Die pumpt auch genau so. Da bist du schon in Erklärungsnot, wenn das mal ein Fremder sieht.

Stimmt, mit Hannas Fell ist es echt ein wenig schwierig. Vielleicht krieg ich morgen ein gutes hin, dann versuch ich mal sie "aerodynamisch" zu machen :lol:

Ich glaube, für Zwingerhusten hat sie es zu selten. Teilweise hat sie es ja Monate gar nicht und dann zwischendurch mal wieder. Dann müsste sich auch Jerry irgendwann sicherlich mal angesteckt haben, denn er hat so ein Husten nicht. Aufs Herz wird sie auch bei jedem TA- Besuch untersucht (allerdings keine haargenauen Tests).
Aber gut, an und für sich kann es das immer sein. Wäre bei Joy vielleicht sogar wahrscheinlicher als das Rückwärtsniesen, Joy ist ja eigentlich nicht die typische "Rasse" dafür :eusa_think:
 
nudl

nudl

Registriert seit
10.10.2009
Beiträge
11.207
Reaktionen
0
ich vermute ja immer noch, dass bei hanna auch ein malteser mitgemischt hat. Die haben das wohl auch recht häufig.

Also ich glaube wirklich, dass es rückwärtsniesen ist. Dass sie es nur ab und zu hat spricht auch dafür. Hat dann aber auch nichts mit Mandeln und Gaumensegel zu tun...

Bei Kati ist es manchmal richtig schlimm und als ich nocht nicht wusste,, wie ich helfen kann gingen die anfälle mitunter minutenlang.

Bei Kati ist der stop aber auch richtig eingedrückt.



Miro hatte es nur, als er erkältet war.
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Bei Hanna hat nichts reinrassiges mitgespielt ;) Papa war ja ein Straßenhund, da hat ja 10 Generationen zuvor schon kein Rassehund mehr mitgemischt *g* Die konnte da nur einen Parson erkennen, aber muss ja auch nix heißen. Viele tippen bei Hanna auf einen reinrassigen Australien Terrier, dabei sieht sie denen höchstens ähnlich.
Hannas Mama war aber ein Yorki- Mix, die haben das auch gerne, von daher könnte sie es auch durch die Mama mitbekommen haben.

Das Gaumensegel ist auf jedenfall ein Stück zu lang, das konnte der TA sagen, aber muss ja an sich auch nicht viel heißen. Eigentlich kann man nur spekulieren und da Hanna niemals in Narkose gelegt wird, wenn es nicht unbedingt nötig ist, werd ich auch nichts machen. Aber nur so könnte ich es herausfinden...
Auf jedenfall spekulierten beide TAs auf einen geschwollenen Rachen indem sich das Gaumensegel festsetzt, aber da ich auch ihnen nie vorspielen konnte, wie Hanna sich anhört, kann ich ihnen ja keinen Vorwurf machen, dass sie nur spekulieren.

Erst war Verdacht auf eine Allergie, aber das konnten wir relativ schnell ausschließen, wir haben zich Situationen probiert.

Mehrere Minuten sind natürlich heftig. Ich glaube das längste waren bei Hanna 25 Sekunden und da hat sie auch arg gepumpt. Da wusste ich leider auch noch nicht, wie man es schnell in den Griff bekommt.
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

Registriert seit
04.01.2009
Beiträge
13.194
Reaktionen
0
was macht man denn dagegen?
 
nudl

nudl

Registriert seit
10.10.2009
Beiträge
11.207
Reaktionen
0
hmm also ich wollte es eigendlich nicht so sgen, weil es eigendlich schon recht eklig ist.:D
aber wenn es bei kati schlimm wird, schnapp ich sie mir und puste abwechselnd 1x in jedes Nasenloch.
Das ist das einzige, das bei ihr schnell und effektiv hilft.
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

Registriert seit
04.01.2009
Beiträge
13.194
Reaktionen
0
also...wenn ich fame so sehen würd,würd ich das auch tun..;) keine angst,ich finds nicht eklig..
gottseidank ist fame so "behindert",weil er tränt nicht,er hat kein rückwärtsniesen...puuuh
uuund er fährt kein schlitten ;)
okay,das hat nix mit der nase zu tun xD :D
 
nudl

nudl

Registriert seit
10.10.2009
Beiträge
11.207
Reaktionen
0
miro hats auch nur, wenn er eh schon krank ist (verstopfte nase).
Schlittenfahren tut keiner der beiden, außer sie haben würmer:|
 
hasenhoernchen

hasenhoernchen

Registriert seit
04.01.2009
Beiträge
13.194
Reaktionen
0
wurgs..
naja,fame hat das ja nicht,sollte ich zufällig ma wieder einen bei meiner mum erwischen,werd ich vllt mal pusten :D
oder gibts da noch nen anderen tipp?
 
Chari

Chari

Registriert seit
08.04.2010
Beiträge
761
Reaktionen
0
Off-Topic

Am Freitag sind wir mit Joy beim TA, der soll sich das mal anschauen.
 
Chiari

Chiari

Registriert seit
30.10.2009
Beiträge
1.334
Reaktionen
0
sehr schön, freut mich das nicht operiert wird :)
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Kommt sicher drauf an, wodurch der Hund es hat. Bei Kati und Miro ist es ja sinnvoll, wenn sie es durch eine Erkältung haben. Bei Hanna hilft es, wenn ich den Hals massiere, sodass ein Schluckreflex ausgelöst wird. Oder man nimmt den Hund mit beiden Händen seitlich an der Brust und hebt sie leicht hoch, das hilft aber bei Hanna nicht mehr gut, wenn der Anfall etwas stärker ist.
Mit der "Massage" hab ich bessere Quoten.

Ich freu mich auch sehr, dass Hanna vorerst nicht operiert werden muss :) Meine Mutter will jetzt auch einen Schal stricken, weil der TA dazu rät, damit der Hals mehr geschützt ist, oder eben eine Jacke kaufen "wenn so etwas für mich ok ist". Er wüsste ja, wie empfindlich da manche Hundehalter sind, aber er befürwortet es ja bei kleinen Hunden *lach*

Ich würde Joy auch mal testen lassen. Bei einer Freundin dachten sie auch erst, es wäre Rückwärtsniesen, da es aber bei einem Setter auch eher ungewöhnlich ist, waren sie beim TA und der stellte auch Zwingerhusten fest, trotz Impfung, wovon deren TA ja so überzeugt war :roll:
 
Michelis82

Michelis82

Registriert seit
25.01.2009
Beiträge
349
Reaktionen
0
Hallo,

ich habe mal einen Hund mit Erstickungsanfall durch (deutlich) zu langes Gaumensegel erlebt. Der war nicht nur in absoluter Todesangst, sondern wurde vor allem auch binnen kürzester Zeit blau. Gott sei Dank ist das in einer TA-Praxis passiert. Der TA hat ihn in Narkose gelgt. Beim Aufwachen war dann alles wieder gut. Er hat mir erklärt, dass der Hund in der steigenden Panik kaum noch eine Chance gehabt hätte, da von allein wieder rauszukommen. War absolut schrecklich anzusehen.
Er ist dann eine Woche später operiert worden. Das ging ganz normal mit Isofluoran-Beatmungsnarkose. Er war am nächsten Tag schon wieder ziemlich fit.

Aber wenn es bei Hannah so leicht und schnell wieder weg geht und die TÄ meinen, es müsse nicht operiert werden, ist ja alles gut. Drücke Euch die Daumen, dass das so bleibt!
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Hey das klingt ja interessant. Aber wie konnte sie den Hund dort operieren mit Schlauch im Maul?

Werd ich mir auf jedenfall merken, dass sie jetzt nicht operiert wird schließt es ja leider nicht für die folgenden Jahre aus.
 
Michelis82

Michelis82

Registriert seit
25.01.2009
Beiträge
349
Reaktionen
0
Der Hund wurde ganz normal intubiert. Dann wurde der Tubus statt wie meistens am Oberkiefer halt am Unterkiefer festgebunden. Der Hnd wurde mit überstrecktem Kopf in Rückenlage gelagert. Während der OP musste die TA-Helferin den Tubus dann mal in die eine und mal in die andere Richtung zur Seite drücken. Damit keine übermäßigen Wundschmerzen und Narbenbildung auftreten wurde die komplette OP nur mit der Elektrochirurgie gemacht. Der Jund hat nach der OP noch ein paar Tage Hustensaft gegen Reizhusten bekommen. Dann ist da nie mehr was nachgekommen.

Narkoseablauf ist bei unserem TA immer:
Vorsedierung falls der Hund nicht von sich aus sehr ruhig und entspannt ist. Die wird in den Muskel an der Hinterhand gegeben und die meisten Hunde (von Schäferhunden mal abgesehen) scheinen die gar nicht zu merken.
Narkose-Einleitung mit Propofol über die Braunüle. Bis auf den Pieks zum Schieben der Braunüle hat da auch noch nie ein Hund was zu gesagt. Das Propofol finden manche TÄ zu riskant, weil es schnell zur Atemdepression kommt (siehe M.Jackson). Aber es wird z.B. auch in der Kinder-Kardiologie für Kurzzeitnarkosen eingesetzt, weil es sehr schnell verstoffwechselt wird. Der TA muss halt damit umgehen können und ein Narkosegerät mit Beatmung haben. Aber viele TÄ lassen die Hunde während der OP selber atmen und sorgen nur dafür, dass sie halt Narkosegas atmen. Solche Narkosegeräte sind halt billiger.
Sobald der Hund "weg ist", wird intubiert und der Hund wird während der kompletten Narkose mit Sauerstoff/Isofluoran-Mischung beatmet. Dabei wird die ganze Zeit Sauerstoffsättigung, Körpertemperatur und EKG überwacht. Da das Narkosegerät den Gasgehalt der Ausatemluft misst und dieses rückfiltert, kann mit minimalem Gasverbrauch gearbeitet werden. Seit er das Gerät hat, brauchen die Hunde nach Abdrehen des Narkosegases nur 2-5 Minuten um das erste Mal wach zu werden. Danach schlafen sie meist noch mal ein bissi, sind aber in der Regel ne halbe Stunde später wieder so bei sich, dass sie aufstehen können. Ne Zeit später können sie dann selbständig zum Auto laufen und haben in der Regel auch keine Nachwirkungen mehr. Kommt dann halt auch ein Bisschen darauf an, was gemacht wurde (bei OPs mit viel Blutverlust, z.B. Milzruptur oder OPs am offenen Thorax braucht der Kreislauf natürlich etwas länger), wie lange der Hund in Narkose war (hatten ne Hündin, die über 7h operiert wurde, die brauchte dann schon etwas länger) und wie der Hund sonst zurecht ist (im Alter oder bei Leberproblemen brauchen sie halt was länger um alles zu verstoffwechseln).
 
L

LiebesGrisu112

Registriert seit
05.01.2011
Beiträge
6
Reaktionen
0
Welche Narkosemittel --> Folgende

Das die Nakosespritze Brennt stimmt allerdings.
Nicht alle Narkosemittel brennen!

Ich kann zwar jetzt nur von der Humanmedizin reden, aber die verwenden die gleichen Narkosemittel wie die Tierärzte (oder umgekehrt) ;)

Viele (Tier)ärzte arbeiten mit einer Kombination aus Beruhigungsmittel & Narkosemittel. So nimmt man dem Pat. die Angst vor dem bevorstehendem Eingriff.

Möglichkeit 1:

Beruhigungsmittel: Midazolam (Dormicum) oder Diazepam (Valium)
Narkosemittel: Ketanest (S) = Ketamin

Möglichkeit 2:

besagte Inhalationsnarkose, wobei auch da vorher meist ein Beruhigungsmittel gegeben wird

Möglichkeit 3:

Propofol, meist gemischt mit Xylocain.
Das ist das Narkosemittel (sieht aus wie eine Milch), dass - wenn es ohne Xylocain gegeben wird - in den Venen wirklich grausam brennt

Möglichkeit 4:

Etomidate, brennt auch gut in den Venen. Da weiss ich aber nicht, ob es in der Veterinärmedizin verwendet wird!
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

Registriert seit
14.08.2008
Beiträge
3.967
Reaktionen
0
Ich bin jetzt leicht irritiert wegen dem Rückwärtsniesen.

Amy hat das auch gemacht, inzwischen GsD nicht mehr da es sich ausgewachsen hat.

Laut Tierklinik in die wir immer gehen, bekommen Junghunde das oft und wächst sich in der Regel zwischen dem 7 Monat und einem Jahr wieder aus. Sollte es länger bleiben dann wäre es krankhaft und man müsse etwas tun.

Bei Amy hat es schon früher wieder aufgehört. Bei ihr war es so das ich darauf achten sollte ob dabei das Herz rasen würde (spräche für eine neurologische Störung, Epilepsie, Herz- oder Lungenleiden), wenn dem so sei, sollte ich gleich nach so einem "Anfall" vorbeikommen und dann wäre zunächst ein Echo gemacht worden. Ihr Herz raste aber nie.

Helfen konnte ich ihr, indem ich entweder kurz auf den Nasenrücken gedrückt habe (nur für den Bruchteil einer Sekunde), den Schluckreflex auslöste (Kopf etwas in den Nacken legen und über den Hals streichen) oder wie Pewee schon schrieb den Brustkorb mit beiden Händen seitlich etwas andrücken.

Amy hatte mit etwas über vier Monaten damit begonnen und mit etwa dem sechten Monat war der Spuk dann ganz plötzlich vorbei, nachdem die "Anfälle" immer seltener wurden.

Im Übrigen nieste sie bei Aufregung oder nach einem wilden Spiel auch häufiger.

Das auch erwachsene Hunde unter dem Rückwärtsniesen leiden können ist mir daher wirklich neu. Gibt es irgendwo Berichte darüber? Würde mich echt interessieren.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema:

Narkosemittel?