- Zweithund-Mitjäger? Beitrag #1
Jackminchen
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Hallo,
nach längerer Abwesenheit meld ich mich mal wieder zurück
Ich wünsche mir schon lange einen Zweithund und jetzt ist es soweit, das ich mir darüber konkrete Gedanken machen kann, weil mein Umfeld stimmt und alle damit einverstanden sind.
Nun hab ich ja schon ne Menge gelesen und hab noch ein paar Unklarheiten, die ich euch jetzt mal vorlegen möchte.
Ich lese immer wieder den Satz; erst die Baustellen vom Ersthund beseitigen, sonst wirds zu hart..
Abby hat eigentlich nur eine Baustelle, dafür ist die verdammt groß und, möcht ich meinen, nicht abstellbar.
Sie jagt. Aber wie!!!!
Dieser Hund jagt nicht zum Spaß oder aus Rennleidenschaft, sondern weil sie töten will. Ich hab sowas noch nie gesehen, und schon gar nicht bei einer französischen Bulldogge. Sobald sie ein Tier sichtet, sei das Reh, Huhn, Kanichen oder sonstwas dann gibt es kein Halten mehr, sie ist akut nicht ansprechbar und schon gar nicht abrufbar. Ich kann einfach nicht mehr ohne Schleppleine mit ihr gehen, weil sie sobald sie was sichtet völlig ausser Kontrolle ist.
Also nicht falsch verstehen; sie ist bestrebt zu gefallen, tanzt prima nach meiner Pfeife, ist auch im Spiel mit anderen Hunden abrufbar etc...Aber sobald sie etwas sichtet was man ihrer Meinung nach jagen und töten kann, ist es mit allem vorbei.
Sie hat beim Spazierengehen zum Glück noch nie was erwischt, aber bei uns im Garten laufen die Hühner frei rum und da hat sie letztes Jahr eins getötet und eins tödlich verwundet. (Sie war beide Male an der Schleppleine und ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich einfach nicht schnell genug reagieren konnte.Und ja die Hühner taten mir echt leid!) Bei beiden Malen hat sie sofort als ich sie vom Huhn runtergezogen hatte den Arsch versohlt bekommen, ich war einfach so ausser mir, aber das hat sie nicht mal wahrgenommen, weil sie so voller Adrenalin war. In ihren Augen war nur Gier, das ist der Wahnsinn echt.
Seit diesen Vorfällen bin ich im Garten extrem vorsichtig, habe ein schönes Stück abgezäunt, wo sie sich aufhalten kann ohne das die Hühner da rein kommen. (Anmerkung; die Hühner gehören nicht uns, sondern den Nachbarn, drum kann ich sie auch nicht abschaffen)
Draussen hetzt sie jedem Stück Wild nach das sie sieht. Wir trainieren so, so, so viel und trotzdem setzt alles aus sobald sowas passiert.
Also Abby wird ihr Leben draussen an de Schleppleine verbringen müssen. Das ist ihre große Baustelle.
Wieder zum Thema Zweithund;
Warum; ich hätte gerne einen Hund, der sportlich ist, gern mit mir läuft, mit dem ich arbeiten kann. Natürlich hoffe ich auch das es für Abby ein Plus ist, denn immer wenn wir hier Hunde zur Pflege haben, freut sie sich wie Bolle und ist sehr geknickt wenn der Hund wieder wegmuss.
Was; ich möchte einen Hund aus dem Tierschutz, so zwischen 1-3 Jahre, kastr. Rüde (ich denke das ist ne gute Kombi zu Abby), und ich hoffe ich finde einen der keinen Drang zum Jagen hat, oder zumindest trainierbar auf Abruf in Jagdsituation ist.
Frage;
Ich weiß das sich der Zweite viel vom Ersten abschauen wird.
Ich habe sowieso vor, ganz viel Einzeltraining mit beiden zu machen. Aber ich möchte ja auch mal mit beiden zusammen rausgehen, und ich möchte nicht permanent zwei angeleinte Hunde mit mir rumschleppen, an Orten wo Hunde eigentlich laufen könnten. Ich hoffe ich drück das hier grad nicht zu blöd aus.
Also wenn ich den Zweiten nach gewisser Zeit gehorsam habe und mit beiden unterwegs bin (das wird grad mal ein fiktives Szenario
) Abby an der Schlep, der Zweite frei und ein Reh kreuzt das Blickfeld der Hunde. Wird der andere automatisch zum Jäger weil er die Mordlust in Abbys Augen sieht?
Ich weiß da die Frage total bescheuert klingt, aber ich mal mir einfach immer die schlimmsten Sachen aus, um vorbereitet zu sein..
Ich möchte keine zwei Hunde haben die ich nicht mehr laufen lassen kann.
Also, langer Text ..tut mir leid, aber vielleicht macht ihr euch die Mühe zu lesen, durch mein Gedanken-Chaos durchzusteigen und mir zu antworten..das wäre super
nach längerer Abwesenheit meld ich mich mal wieder zurück
Ich wünsche mir schon lange einen Zweithund und jetzt ist es soweit, das ich mir darüber konkrete Gedanken machen kann, weil mein Umfeld stimmt und alle damit einverstanden sind.
Nun hab ich ja schon ne Menge gelesen und hab noch ein paar Unklarheiten, die ich euch jetzt mal vorlegen möchte.
Ich lese immer wieder den Satz; erst die Baustellen vom Ersthund beseitigen, sonst wirds zu hart..
Abby hat eigentlich nur eine Baustelle, dafür ist die verdammt groß und, möcht ich meinen, nicht abstellbar.
Sie jagt. Aber wie!!!!
Dieser Hund jagt nicht zum Spaß oder aus Rennleidenschaft, sondern weil sie töten will. Ich hab sowas noch nie gesehen, und schon gar nicht bei einer französischen Bulldogge. Sobald sie ein Tier sichtet, sei das Reh, Huhn, Kanichen oder sonstwas dann gibt es kein Halten mehr, sie ist akut nicht ansprechbar und schon gar nicht abrufbar. Ich kann einfach nicht mehr ohne Schleppleine mit ihr gehen, weil sie sobald sie was sichtet völlig ausser Kontrolle ist.
Also nicht falsch verstehen; sie ist bestrebt zu gefallen, tanzt prima nach meiner Pfeife, ist auch im Spiel mit anderen Hunden abrufbar etc...Aber sobald sie etwas sichtet was man ihrer Meinung nach jagen und töten kann, ist es mit allem vorbei.
Sie hat beim Spazierengehen zum Glück noch nie was erwischt, aber bei uns im Garten laufen die Hühner frei rum und da hat sie letztes Jahr eins getötet und eins tödlich verwundet. (Sie war beide Male an der Schleppleine und ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich einfach nicht schnell genug reagieren konnte.Und ja die Hühner taten mir echt leid!) Bei beiden Malen hat sie sofort als ich sie vom Huhn runtergezogen hatte den Arsch versohlt bekommen, ich war einfach so ausser mir, aber das hat sie nicht mal wahrgenommen, weil sie so voller Adrenalin war. In ihren Augen war nur Gier, das ist der Wahnsinn echt.
Seit diesen Vorfällen bin ich im Garten extrem vorsichtig, habe ein schönes Stück abgezäunt, wo sie sich aufhalten kann ohne das die Hühner da rein kommen. (Anmerkung; die Hühner gehören nicht uns, sondern den Nachbarn, drum kann ich sie auch nicht abschaffen)
Draussen hetzt sie jedem Stück Wild nach das sie sieht. Wir trainieren so, so, so viel und trotzdem setzt alles aus sobald sowas passiert.
Also Abby wird ihr Leben draussen an de Schleppleine verbringen müssen. Das ist ihre große Baustelle.
Wieder zum Thema Zweithund;
Warum; ich hätte gerne einen Hund, der sportlich ist, gern mit mir läuft, mit dem ich arbeiten kann. Natürlich hoffe ich auch das es für Abby ein Plus ist, denn immer wenn wir hier Hunde zur Pflege haben, freut sie sich wie Bolle und ist sehr geknickt wenn der Hund wieder wegmuss.
Was; ich möchte einen Hund aus dem Tierschutz, so zwischen 1-3 Jahre, kastr. Rüde (ich denke das ist ne gute Kombi zu Abby), und ich hoffe ich finde einen der keinen Drang zum Jagen hat, oder zumindest trainierbar auf Abruf in Jagdsituation ist.
Frage;
Ich weiß das sich der Zweite viel vom Ersten abschauen wird.
Ich habe sowieso vor, ganz viel Einzeltraining mit beiden zu machen. Aber ich möchte ja auch mal mit beiden zusammen rausgehen, und ich möchte nicht permanent zwei angeleinte Hunde mit mir rumschleppen, an Orten wo Hunde eigentlich laufen könnten. Ich hoffe ich drück das hier grad nicht zu blöd aus.
Also wenn ich den Zweiten nach gewisser Zeit gehorsam habe und mit beiden unterwegs bin (das wird grad mal ein fiktives Szenario
Ich weiß da die Frage total bescheuert klingt, aber ich mal mir einfach immer die schlimmsten Sachen aus, um vorbereitet zu sein..
Ich möchte keine zwei Hunde haben die ich nicht mehr laufen lassen kann.
Also, langer Text ..tut mir leid, aber vielleicht macht ihr euch die Mühe zu lesen, durch mein Gedanken-Chaos durchzusteigen und mir zu antworten..das wäre super