- Grundausbildung einer 8-jährigen Isistute Beitrag #1
Tiger_09
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Hallo ihr Lieben,
Wie im Titel schon geschrieben, bin ich im Begriff mich einer Isistute anzunehmen, die noch keinerlei Erziehung bzw. Ausbildung erfahren hat.
Der Grund dafür ist ihre teilweise absolut unberechenbare Art und Aggression dem Menschen gegenüber. Woher diese kommt, kann keiner nachvollziehen, es ist aber bekannt, dass ihr Vater nach dem 7. Fohlen gelegt wurde, da wohl all seine Nachkommen große Schwierigkeiten während der Ausbildung gemacht haben.
Seit sie geboren wurde steht sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zusammen auf der Weide und führt ein absolut glückliches Pferdeleben. "Eigentlich" gäbe es aktuell keinen Anlass warum man gerade jetzt das scheinbar Unmögliche noch einmal versuchen sollte. Doch drängt sich immer öfter die Frage auf: Was wenn mal der Schmied oder Tierarzt an sie ran müsste?
Momentan wäre das absolut undenkbar.
So wie ich sie die letzten Jahre erlebt habe, bin ich wahrscheinlich absolut überfordert mit der Aufgabe, möchte es aber dennoch nicht unversucht lassen. Was mich hoffen lässt, ist ihr Verhalten in den letzten Monaten, wenn jemand die 3 anderen Damen betüddelt und sie unbeachtet am Rand steht und zuschauen muss.
Dieses Jahr hat sie die ersten Anzeichen gezeigt, dass sie bereit ist auf den Menschen zuzugehen. Sie drängelt sich auch schon mal dazwischen und das ganz ohne Aggression, was früher nie denkbar gewesen wäre.
Mein Vorteil ist, dass ich jegliche Zeit der Welt habe und für mich rein Ihr Nutzen aus dem Ganzen im Vordergrund steht. Ich möchte ihr helfen den Umgang mit dem Menschen als angenehm zu empfinden.
Optimal wäre, wenn sie irgendwann halfterführig wäre und wir soweit kommen, dass sie sich die Hufe machen lässt.
An mehr will ich jetzt noch gar nicht denken. Zumal ich absolut nicht einschätzen kann, ob ich das Ganze nicht nach 3 Wochen abbreche. Ich bin hochmotiviert und weiß dass es sehr schwer wird, aber ich will ihr diese Chance geben. Ich weiß nicht ob sie sonst noch eine in ihrem Leben bekommt.
Da es mir sehr wichtig ist von Anfang an keine grundlegenden Fehler zu machen, freue ich mich auf all eure Tipps, Ratschläge und Ideen wie ich ihr das Lernen so angenehm und interessant wie möglich gestalten kann.
Wie gesagt, im Vordergrund steht keineswegs der reine Erfolg. Jeden Schritt den sie auf den Menschen zu macht, ist Gold wert!
Ich werde natürlich gerne in den nächsten Wochen berichten wie es läuft und hoffe, dass ich bald mehr Aussagen zu ihrem Verhalten treffen kann. Momentan kann ich noch nicht all zu viel zu den Gründen ihrer Aggression sagen. Ich hoffe das es einen Grund gibt und es nicht nur erblich bedingt ist :roll:
Ich freue mich auf all eure Antworten!
Liebe Grüße
Jenny
Wie im Titel schon geschrieben, bin ich im Begriff mich einer Isistute anzunehmen, die noch keinerlei Erziehung bzw. Ausbildung erfahren hat.
Der Grund dafür ist ihre teilweise absolut unberechenbare Art und Aggression dem Menschen gegenüber. Woher diese kommt, kann keiner nachvollziehen, es ist aber bekannt, dass ihr Vater nach dem 7. Fohlen gelegt wurde, da wohl all seine Nachkommen große Schwierigkeiten während der Ausbildung gemacht haben.
Seit sie geboren wurde steht sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zusammen auf der Weide und führt ein absolut glückliches Pferdeleben. "Eigentlich" gäbe es aktuell keinen Anlass warum man gerade jetzt das scheinbar Unmögliche noch einmal versuchen sollte. Doch drängt sich immer öfter die Frage auf: Was wenn mal der Schmied oder Tierarzt an sie ran müsste?
Momentan wäre das absolut undenkbar.
So wie ich sie die letzten Jahre erlebt habe, bin ich wahrscheinlich absolut überfordert mit der Aufgabe, möchte es aber dennoch nicht unversucht lassen. Was mich hoffen lässt, ist ihr Verhalten in den letzten Monaten, wenn jemand die 3 anderen Damen betüddelt und sie unbeachtet am Rand steht und zuschauen muss.
Dieses Jahr hat sie die ersten Anzeichen gezeigt, dass sie bereit ist auf den Menschen zuzugehen. Sie drängelt sich auch schon mal dazwischen und das ganz ohne Aggression, was früher nie denkbar gewesen wäre.
Mein Vorteil ist, dass ich jegliche Zeit der Welt habe und für mich rein Ihr Nutzen aus dem Ganzen im Vordergrund steht. Ich möchte ihr helfen den Umgang mit dem Menschen als angenehm zu empfinden.
Optimal wäre, wenn sie irgendwann halfterführig wäre und wir soweit kommen, dass sie sich die Hufe machen lässt.
An mehr will ich jetzt noch gar nicht denken. Zumal ich absolut nicht einschätzen kann, ob ich das Ganze nicht nach 3 Wochen abbreche. Ich bin hochmotiviert und weiß dass es sehr schwer wird, aber ich will ihr diese Chance geben. Ich weiß nicht ob sie sonst noch eine in ihrem Leben bekommt.
Da es mir sehr wichtig ist von Anfang an keine grundlegenden Fehler zu machen, freue ich mich auf all eure Tipps, Ratschläge und Ideen wie ich ihr das Lernen so angenehm und interessant wie möglich gestalten kann.
Wie gesagt, im Vordergrund steht keineswegs der reine Erfolg. Jeden Schritt den sie auf den Menschen zu macht, ist Gold wert!
Ich werde natürlich gerne in den nächsten Wochen berichten wie es läuft und hoffe, dass ich bald mehr Aussagen zu ihrem Verhalten treffen kann. Momentan kann ich noch nicht all zu viel zu den Gründen ihrer Aggression sagen. Ich hoffe das es einen Grund gibt und es nicht nur erblich bedingt ist :roll:
Ich freue mich auf all eure Antworten!
Liebe Grüße
Jenny