Tumore!!!!

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  • Tumore!!!! Beitrag #1
netti00

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hallo mein hund bandit 10jh wir in den nächsten 2monat sterben sein körper ist voller tumore kann mir einer sagen woran ich merke das er sterben tut ich war bis jetzt noch nicht in der situation da meine hündin damal eingeschläffert werden musste und nu weiss ich nicht wo drauf ich achten muss da mir der th gesagt hatt das wenn er hustet ich sofort kommen müsste kann mir einer der das schon erlebt hatt sagen was icht machen soll bzw was mein hund macht woch ich drauf achten muss ich bin immo nicht in der lage denn th alles zu fragen weil ich nur flenend zusammen brech na ja würde mich über antworten freun thx
 
  • Tumore!!!! Beitrag #2
Hallo netti,

ich habe eine Bitte an dich, auch wenns angsichts der Gesundheit deines Hundes blöd klingt, aber würdest du bitte Satzzeichen benutzen? Es ist extrem schwierig sich durch deinen Text durchzulesen, da jeder Satz quasi in den anderen übergeht. Danke! :p

Ich wüsste jetzt auch nicht, worauf du besonders achten müsstest. Wo hat dein Hund die Tumore? Bekommt er noch Medikamente?

Du solltest ihn halt einfach gut beobachten, dass er, wenn er Anzeichen von starken Schmerzen zeigt (hächeln, winseln, unruhig liegen, extrem speicheln, husten) sofort zum TA fährst.

LG und Kopf hoch!
 
  • Tumore!!!! Beitrag #3
ja einmal Metacam und dann noch Marbocyl.
die tumore, sind im ganzen körper,
in der lunge,herz,magen ,knochen.einfach überal.
und nu wünsch ich mir nur noch ein wunder,das ihm helfen könnte,
kennt ihr keinns?
 
  • Tumore!!!! Beitrag #4
Also bei so einem Krebsbefall hilft wirklich nur ein Wunder. Und ich hoffe euch passiert eins.

Ich bin nicht einerlei mit Euthanasie, denn ich denke, dass man da über den Kopf des Hundes hinweg entscheidet, aber sobald die Lebensqualität stark eingeschränkt ist durch den Krebs solltet ihr anfangen, darüber nachzudenken.

LG
 
  • Tumore!!!! Beitrag #5
darum auch meine frage!
ich weis einfach nicht wo drauf ich jetzt achten muss.
ich denke auch da ich jetzt auf jedes bissle achte ,sehe ich vor lauter bäumen den wald nichtmehr.
 
  • Tumore!!!! Beitrag #6
Hallo Netti
Ich denke du solltest mit deinem Hund so normal wie möglich umgehen und einfach die Zeit geniessen die euch noch bleibt. Wenn dein Hund Probleme bekommt wirst du das merken. Ich drück dir die Daumen das dir dein Hund noch lange erhalten bleib, aber bitte, laß ihn nicht Leiden.
 
  • Tumore!!!! Beitrag #7
Heyho!!

Also erst mal find ichs voll schade das dein HUnd sterben muss...mein Beileid!!

Ich weiß auch nicht so genau wie du merkst das er stirbt...aber wenn er zum Beispiel zuckt oder sowas ( wie Sweetroke schon sagte) dann fahr schnell zum TA !!

Und mach schnell denn du willst ja auch nicht das er noch unnötige Schmerzen hat....du tust ihm keinen Gefallen wenn du um ihn heulst wenn er sich quält!

VG
 
  • Tumore!!!! Beitrag #8
Hallo Netti,

tut mir leid, das Dein Hund diese Tumore hat. Aber wie die anderen schon geschrieben haben, beobachte Deinen Hund. Bei meinen Tieren, habe ich eigentlich immer gemerkt, wann der Zeitpunkt zum Abschied nehmen da war. Die Tiere zeigen das. Es sind nicht nur die Anzeichen der Krankheit an denen man merkt, das es zu Ende geht. Manchmal ist es schon der Blick des Tieres. Wenn Du Deinen Hund kennst, wirst Du den richtigen Moment erkennen. Ich wünsche Dir noch eine lange und gute Zeit mit Deinem Bandit.

LG Simone
 
  • Tumore!!!! Beitrag #9
Ist echt traurig zu lesen dass es zu Ende geht mit dein Schatz.
Du solltest dir ein Gefallen tun und wirklich auf jeden Pups achten.
Leider übersieht man gern was weil man es nicht wahr haben möchte wenns dem Hund schlechter geht.
Wünsch euch alles Gute
 
  • Tumore!!!! Beitrag #10
Also heute Nacht ist er denn leider gestorben.
Aber von vorzeichen,also wirklichen anzeichen das es zu ende ging war nichts zu bemerken.
Allerdings hat laut aussage von meiner Frau (ich bin nur der Mann) unser anderer Hund gegen mitternacht (da war es ca. soweit aufgrund der Leichenstarre die schon um 4 Uhr als meine Mutter ihn fand eingesetzt war/ist) sehr unruhig war und immer hin und her lief.

Naja,letztendlich wird er an einer lungenembolie gestorben sein,da ihm vor zwei tagen das Bein stark angeschwollen ist.(nicht das erste mal,und nicht das erste Bein das anschwellte)

Vor allem bin ich sehr froh darüber das er selbst gestorben ist,also ich meine ohne Spritze.Denn das war ein thema das mir sehr viel Kummer machte.
Ihr und überall lese bzw. höre ich das sei das beste ect.
Aber ich finde viele machen es sich mit dem Einschläfern zu leicht.Bei uns z.B. wurde vorher gesagt,das wenn er Hustet,sich erbricht z.B. es eigentlich recht schnell geht,also geschätzt wurden da Stunden bis Tage.
Unser Bandit hatte bis zuletzt einen guten Überlebenswillen und auch Freude an allem was er erleben durfte und ich habe keinen Moment ernsthaft gedacht das es eine Quälerei wäre,sicher haben Tiere durch solche oder auch andere Krankheiten beschwerden,die das Tier oft auch stark behindern aber nicht so Quälen wie man sich das vielleicht gerne einreden möchte.
Bei Bandit z.B. ist ab und zu ein Bein angeschwollen und hat sich mit Wasser gefüllt.das war auch die letzten zwei-drei tage so und er konnte kaum laufen,vor allem die Treppe und Stufen überhaupt bewältigte er nur unsicher und langsam.Meiner Mutter hat sich jedesmal der Magen zusammen gezogen weil sie es nicht ertragen konnte.
Trotzdem war es eben so das Bandit bis abends kam und Schwanzwedelnd nach leckerli "Fragte" oder auf die Couch wollte (er brauchte ja Hilfe).
Also was sollte da schwerer wiegen?
Mein Leiden es weil ich es nicht ertragen will ihn so zu sehen?Oder seine "schmerzen" die ich nur waage beurteilen kann?
Oder das das er eben immer noch lebensfreude genug hatte?

Gerade bei Hunden,die ja eigentlich nur für die Bezugsperson leben,finde ich kann es kaum etwas schöneres geben als sie bei eben dieser Person sterben zu lassen,und zwar so wie es die Natur vorgesehen hat.

Allerdings habe ich bis heute keine wirklichen erfahrungen mit dem Thema machen müssen,weiss also auch nicht ob viele Tiere so einen Lebenswillen haben oder wie sich das alles Verhält.
 
  • Tumore!!!! Beitrag #11
Guten Morgen,
ein herzliches Beileid von mir dass der Hund nicht mehr unter uns weilt. Jedoch muss man sagen dass die Zeit wirklich reif war um zu gehen. ich musste die erfahrung machen mit dem Tod des Hundes durch eine Spritze. Er hatte auch Tumore, jedoch ließen sie ihn leiden. Er hate schmerzen. ihm fiel das Fell aus, er konnte kaum laufen, gerschweige davon das Bein heben, er hat sich von der aussenwelt isoliert. Am ende war er dann nur noch scheu. Wir entschlossen das ganze ein Ende nehmen zu lassen.:cry::cry::cry::cry::cry:
Er war ja auch schon 14 Jahre alt. Das schlimmste war zu zusehen wir er an der Giftspritze stirbt. Erst wurde ihm eine Narkose verpasst damit er nichts davon mitbekam. Dann kam die Todesspritze in die Zunge und der Hund zuckte und zappelte. Er wollte noch gar nicht gehen. Er hat gekämpft aber diesen Kampf konnte er nicht gewinnen. Er hat noch 10 min gekämpft bis er los lassen konnte. Wir waren alle am ende. Aber bis heute seh ich das Bild noch vor mir wie er da auf den Tisch lag und gekämpft hatte.

Ich wünsche euch viel Kraft
 
  • Tumore!!!! Beitrag #12
Ja,das musste meine Frau auch ansehen bei ihrem Hund damals.
Darum wunder ich mich immer das kaum einer etwas gegen die Spritze hat,denn meine Frau dachte vor der Spritze sie würde das richtige tun,als sie dann sah wie ihre Vera dann dagegen ankämpfte,es aber zu spät war,hat sich das schnell geändert.
Nun macht sie sich da immer noch Vorwürfe das es eben doch zu früh war,bzw. falsch war der Natur vor zu greifen.
 
  • Tumore!!!! Beitrag #13
Hallo,

das mit eurem Hund tut mir leid. Aber es ist gut, das er so gestorben ist, wie ihr es euch vorgestellt habt. Aber Du schreibst, das es sich viele Leute zu leicht machen mit dem Einschläfern. Das finde ich nicht. Das ist ganz sicher die schwerste Entscheidung die man treffen muss. Aber wenn man sieht, das ein Tier keinen Lebenswillen mehr hat, nicht mehr frisst und es einfach keine Hoffnung mehr gibt, ist es für mich der größte Liebesbeweis, den es gibt, dieses Tier zu erlösen. Sicher kann ich auch warten, bis das Tier irgendwie alleine stirbt. Aber ob das letzten Endes Human ist, sei dahingestellt. Und "die letzte" Spritze habe ich noch nie so erlebt, wie ihr es beschreibt. Meine Tiere wurden Betäubt und sind dann friedlich eingeschlafen. In meinen Armen. Das war für mich wichtig, das sie in diesem Moment nicht alleine waren.

LG Simone
 
  • Tumore!!!! Beitrag #14
so ,wie ich gelesen habe hatt mein mann schon einige beiträge geschrieben aber .
meine scheferhündienhabe ich damals einschläfern lassen und das ist eins der dinge die ich am schlimmsten bereue!
sie hatt erst die beruhigunsspritze bekommen also narkose und dann die überdosis ebenfals narkose da tiere NICHT mit gift sondern mit einer überdosis narkose getötet werden aber zum tehma zurück meine hündin hat die spritze bekommen und ist aufgesprunge hatt gejault und gewimmert ich wollte handel ich wollte schrein ich hette am liebsten der ärztin eine rein gehaun aber ich war selber wie beteubt,im schock,oder in trans ich konnt halt nicht eingreifen .
aber wo drum es mir geht wenn ich die ganze zeit die heuchlerische art hir höre bzw mir durchlese "ja quell ihn nicht lass ihn lieber einschlafen" ect und vieles mehr!
woher wohlt ihr wiessen das der hund leidet natürlich sag ich selbst das es manchmal einfach nicht mehr geht und man doch mit der spritze nachhelfen muss aber mitlaweile geben die leute viele von denen ihrem haustiert die spritze um sich selbst zu elösen na ja das ist arselig ich zumindestens werde mir selber nie wieder nach der aktion von meiner hündie einreden das die spritze achhhhsoooooooo erlösend sei das ist sie nicht es sollte die letzte möglichkeit sein die man in ewegung zieht und nicht die erste wie es bei manschen halt so ist man mus halt sich die mühe machen und sein haustier so lang es geht auf seinem weg begleiten und selber die kraft haben durchzuhalten ich würde meine mutter oder meine kinder auch nicht aufgeben und ich sehe das so ein tier was bei mir ist was ich mir zulege gehört voll und ganz dazu und nicht nur solange er gesund ist es ist für mich ein familien mitglied
wen meine oma im sterben liegt und schmerzen hat na ja ich halte ihr die hand und bin für sie da aber mit sicherheit drück ich ihr kein kissen ins gesicht um sie zu ERLÖSEN
danke !!!
 
  • Tumore!!!! Beitrag #15
Ganz genau, ich begleite mein Tier so lange es geht, solange es nicht leidet und keine Schmerzen hat. Und ich danke der Tiermedizin, das es die Möglichkeit gibt, ein Tier zu erlösen, wenn es nötig ist. Ich habe keine Ahnung, ob Du das, was Du beschreibst, schonmal selbst erlebt hast. Ich habe meine Mutter Jahrelang leiden und sterben sehen. Und ganz ehrlich? Ich habe mir so manches mal, wenn ich an ihrem Bett gesessen habe, gewünscht, das es eine Möglichkeit gibt, sie zu erlösen. Und ich weiss, das es vielen so geht.
Auch wenn ich Dir im Moment zugestehe, das Dein Hund gerade gestorben ist, finde ich es ziemlich derb, die Leute hier als Heuchler zu betiteln.

Simone
 
  • Tumore!!!! Beitrag #16
Ich ließ meinen Schäferhund zuhause einschläfern, auf seinem Lager. Er bekam von mir Schlaftabletten und als er fest schlief, kam der TA, den er nicht mehr bemerkte und dann bekam er die Spritze und schlief einfach weiter - und ein. Es war schrecklich für mich, aber gelitten hat er nicht, denn er bekam Null mit. Bloß ich, hatte 2 Tage einen Vollrausch.
Gruß HelgaK
 
  • Tumore!!!! Beitrag #17
Und ich danke der Tiermedizin, das es die Möglichkeit gibt, ein Tier zu erlösen, wenn es nötig ist.
Naja,Prinzipiell hat also jeder Mensch das recht ein kleines bisschen Gott zu spielen und mal selbst zu entscheiden wer die Erlösung wann nötig hat ;)

Und selbst wenn man nicht Religiös ist (wie ich persönlich) frage ich mich immer wieder wie man als einfach geborener Mensch zu der Fähigkeit kommt über anderer Wesen leben zu entscheiden ^^

Und damit meine ich sicherlich und bestimmt nicht das Gedruckte Zeugs vom Staat.Gesetze genannt,denn diese Staatlichen bestimmungen werden doch nur dann als Argument benutzt wenn sie jemandem in den Kram passen.

Naja,da es eh nichts ändern wird ob,wann und wie heftig wir hier Diskutieren lassen wir das besser.

Zum "heuchler" von Anette kann ich nur die frage stellen wie du den beweis führen willst das es für dein Tier das beste ist?Nur weil es ihm schlecht geht und es Stirbt muss es nicht das beste sein.
Und bitte komme mir keiner mit sowas wie:"Artgerechtes Leben ect." allein ein Tier in einen Menschlichen Haushalt aufzunehmen kann nicht Artgerecht sein,also braucht man sich am ende dieses Lebens auch nicht mehr darauf berufen.
Naja,jedenfalls bleibt die aussage:
Das ist ganz sicher die schwerste Entscheidung die man treffen muss. Aber wenn man sieht, das ein Tier keinen Lebenswillen mehr hat, nicht mehr frisst und es einfach keine Hoffnung mehr gibt, ist es für mich der größte Liebesbeweis, den es gibt, dieses Tier zu erlösen.
Lediglich ein miserabler Versuch sich den Tod eines Tieres leichter zu machen.

Kurz gesagt,sich einen gewissen seelischen frieden zu erfinden :)
(das war gar nicht kurz :( )
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Aaber,was ich vergessen habe:
Sicherlich mag es situationen geben in denen ein Tier getötet werden sollte.Aber diese eben richtig einzuschätzen sollte nicht jedermanns recht sein.
Selbst Tierärzte übertreiben es mit dem Thema schamlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tumore!!!! Beitrag #18
Eine Diskussion über das Thema wird eh nichts bringen. Lass Du Deine Tiere sterben, ich lasse meine erlösen, wenn ich der Meinung bin, das es kein Lebenswertes Leben mehr für das Tier ist. Vielleicht spiele ich Gott und beruhige mein Gewissen wie Du es nennst. Aber ich weiss in dem Moment, das mein Tier nicht mehr Leiden muss. Weisst Du, ob Dein Hund friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen ist?

Simone
 
  • Tumore!!!! Beitrag #19
Das Leben und auch der Tod geht eben nicht immer schmerzlos zu.Sich deshalb anmaßen ein kleines Erlöserli zu spielen ist deshalb nicht richtig.
Denn darum geht es,das wir als Menschen das richtige tun.

Und Nein,ich bezweifel sogar das mein Hund keine schmerzen hatte.Aber ich habe ihn wenigstens keine einzige seiner Guten und Schlechten momente geraubt weil ich eben genanntes Erlöserli spielen wollte.
Also töte deine Tiere weiter,es steht dir doch niemand im weg.
 
  • Tumore!!!! Beitrag #20
@ netti00,

vorab...
Dass dein Hund gestorben ist tut mir zwar leid, aber nun muss er nicht mehr leiden. Doch dazu später mehr.

Erlöserli !...???
Und wie bezeichnest du das Gegenteil davon?
Menschlicher „Zwinger“ Leid zu ertragen... fällt mir dazu spontan ein.

Im einzelnen:
Wir müssen in unserer Praxis des öfteren Tiere euthanasieren.

Der ärztliche Kodex... auch der tierärztliche verbietet aber "Gott" zu spielen und ein Tier mal eben so einzuschläfern - es ist also, wenn er das macht, auch indiziert.
Spielst nicht du hingegen "Teufel", (die Religion hast du ins Thema gebracht),wenn du ein Tier leiden lässt, obwohl die Möglichkeit besteht, dagegen etwas zu tun? Ist das nicht evtl. "schamlos"?

Und wie man beurteilen kann, ob ein Tier Schmerzen hat?!
Das ist nun wahrlich nicht schwer.

Bsp:
Von einem verkürzten Lauf abgesehen, wird ein Hund nicht humpeln, wenn ihm nichts weh tut.
Erfahrungsberichte von schwer kranken Menschen, (denen Gott nun mal die Möglichkeit der Kommunikation mit dem Arzt gegeben hat), schildern doch sehr gut und genau, wie stark die Schmerzen sind, sofern sie nicht mit Medikamenten vollgepumpt werden. Und nicht wenige Mediziner erleiden selbst Krankheiten, die starke Schmerzen nach sich ziehen, sodass sie somit am eigenen Körper erfahren, wovon sie reden (können) und das auch oft dokumentieren. Bestimmte pathologische Veränderungen haben nun mal eine ausgeprägte Schmerzsymptomatik. Medikamente gegen Schmerzen sind nicht frei von Nebenwirkungen...nur mal so.
Also kann auch so ein Tierarzt sehr gut wissen, was ein Tier bei bestimmten Erkrankungen empfinden muss. Tiere ebenso wie Menschen haben ein zentrales Nervensystem und viele Erkrankungen aus dem Humanbereich finden sich im Veterinärbereich eben auch wieder. Ein Tier jammert vielleicht nur weniger. Aber glaube bloß nicht, dass es weniger Schmerzen hat.

Noch eines sollte dir zu denken geben:
Ein Tierarzt würde zweifellos mehr an weiteren (zwecklosen) Maßnahmen verdienen, als an einer Euthanasie.

Ich finde es viel eher schamlos, die Verzweiflung und/oder Gutgläubigkeit der Besitzer auszunutzen und munter weiter zu "therapieren", wo nichts mehr zu therapieren ist.
In der Regel geschieht das aber auf ausdrücklichen Wunsch des Patientenbesitzers.

Natürlich gibt es auch Tierbesitzer, die es etwas eilig haben ihr Tier los zu werden, da sie weitere Behandlungskosten oder Folgeerscheinungen wie beispeilsweise Kot/Urin durch Inkontinenz bei fortgeschrittenem Krankheitsprozess, scheuen.
Aber diese Spezies "Mensch" ist doch eher selten und hier im Forum bestimmt nicht zu finden.
Viel häufiger treffen wir in der Praxis auf Menschen, die sich den Trennungsschmerz auf Kosten des leidenden Tieres ersparen wollen.

Die hier beschriebenen Todeskrämpfe beim euthanasieren sind mir fremd. Ich habe sie weder in der Praxis erlebt, noch bei meinen eigenen Hunden und Katzen....und ich hatte schon einige.

So wie Simone es beschreibt, finde ich es vollkommen in Ordnung. Ich würde sie nicht „Erlöserli“ nennen, sondern sehe sie als vernünftig handelnder Wegbegleiter ihrer Tiere.

Bettina


 
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