- wichtige Kontrollen contra Zahm werden Beitrag #1
FeivelHazel
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Hallo!
Bin neu hier, hab aber schon viel gelesen, nur noch nicht das Passende auf meine Frage gefunden. Ich finde, es gibt viele Tipps, die einen zum Zähmen, die anderen zu irgendwas anderem, oft Gesundheit, die aber dann den not-to-do-Vorschriften zum Zähmen widersprechen.
Ich habe seit 4 Wochen zwei Zwergwidder, die inzwischen 14 Wochen alt sind.
Einerseits soll ich die Kaninchen die ersten Tage zunächst in Ruhe lassen, still beobachten, vorsichtig mit ihnen reden und sie füttern, damit sie sich vom Transport erholen können. Nach einer Woche wollte ich sie saubermachen, dafür musste ich sie dann rausnehmen, weil sie nicht von selbst aus der Unterschale rausgehüpft sind. Als ich fertig war, hab ich die eine (Feivel), die sich unter dem Sessel verkrochen hatte, hochgenommen und noch ein bisschen gestreichelt, damit sie merkt, dass ich sie nicht fressen will. Die andere (Hazel) rannte munter im Wohnzimmer rum. Irgendwann wollte ich dann aber doch schlafen gehen und hab sie nicht gejagt, musste sie aber in eine Ecke bugsieren, damit ich sie dann (langsam, aber bestimmt) hochnehmen konnte. Das war zwar nicht so vertrauensfördernd, aber nun mal notwendig, sie war schon ne ganze Weile draußen. Um den Stress zu vermeiden hab ich dann bis zum nächsten Auslauf ein paar Tage gewartet. Auch nicht gut, aber wie gesagt, ich wollte ihnen den Stress ersparen.
Inzwischen kommen sie allein rein und raus. Während des Auslaufs trauen sie sich aber noch nicht an mich ran, ich übe noch mit der flauch-auf-dem-Boden-liege-Nummer.
Wenn ich die beiden hochnehme (was ja nun mal auch manchmal nötig ist, setz ich sie mir immer noch auf den Schoß und streichel sie. Feivel ist das nicht ganz geheuer, sie sitzt dann ganz ruhig da, um nicht aufzufallen. Hazel zappelt wie wild, sobald unter ihren Pfötchen Boden spürt. Wiegen geht bei ihr auch gar nicht (sie ist allerdings auch größer und kräftiger als ihre Schwester), da schlitzt sie mir die Hände auf vor Zappeln und ich hab Mühe, sie festzuhalten.
Beim Auslauf dürfen sie auch überall hin, manchmal muss ich aber mal klatschen, um sie davon abzuhalten, meine Couch oder (gerade besonders lecker) den Weihnachtsbaum aufzufuttern. Ist auch nicht so vertrauenserweckend.
Im Käfig lässt sich dann aber Hazel lieber streicheln, wobei Feivel dann wieder ganz vorn dabei ist, wenn ich was Leckeres durch die vordere Käfigtür halte.
In der Zoohandlung hat mir die Verkäuferin (die selber Kaninchen hat) gesagt, ich soll in den ersten Wochen kein Häuschen reinstellen, damit die lernen, dass man nicht vor allem flüchten muss. Seitdem es drin steht, sind sie aber schon recht oft drin.
Ich finde also, manche Dinge sind notwendig, sind aber nicht gerade dazu geeignet, die Tierchen zahm zu bekommen. Habe also das Gefühl, dass ich immer kleine Rückschritte mache, wenn ich sie mal stören muss. Dabei will ich ihnen doch zeigen, dass ich eigentlich ganz nett bin.
Bin neu hier, hab aber schon viel gelesen, nur noch nicht das Passende auf meine Frage gefunden. Ich finde, es gibt viele Tipps, die einen zum Zähmen, die anderen zu irgendwas anderem, oft Gesundheit, die aber dann den not-to-do-Vorschriften zum Zähmen widersprechen.
Ich habe seit 4 Wochen zwei Zwergwidder, die inzwischen 14 Wochen alt sind.
Einerseits soll ich die Kaninchen die ersten Tage zunächst in Ruhe lassen, still beobachten, vorsichtig mit ihnen reden und sie füttern, damit sie sich vom Transport erholen können. Nach einer Woche wollte ich sie saubermachen, dafür musste ich sie dann rausnehmen, weil sie nicht von selbst aus der Unterschale rausgehüpft sind. Als ich fertig war, hab ich die eine (Feivel), die sich unter dem Sessel verkrochen hatte, hochgenommen und noch ein bisschen gestreichelt, damit sie merkt, dass ich sie nicht fressen will. Die andere (Hazel) rannte munter im Wohnzimmer rum. Irgendwann wollte ich dann aber doch schlafen gehen und hab sie nicht gejagt, musste sie aber in eine Ecke bugsieren, damit ich sie dann (langsam, aber bestimmt) hochnehmen konnte. Das war zwar nicht so vertrauensfördernd, aber nun mal notwendig, sie war schon ne ganze Weile draußen. Um den Stress zu vermeiden hab ich dann bis zum nächsten Auslauf ein paar Tage gewartet. Auch nicht gut, aber wie gesagt, ich wollte ihnen den Stress ersparen.
Inzwischen kommen sie allein rein und raus. Während des Auslaufs trauen sie sich aber noch nicht an mich ran, ich übe noch mit der flauch-auf-dem-Boden-liege-Nummer.
Wenn ich die beiden hochnehme (was ja nun mal auch manchmal nötig ist, setz ich sie mir immer noch auf den Schoß und streichel sie. Feivel ist das nicht ganz geheuer, sie sitzt dann ganz ruhig da, um nicht aufzufallen. Hazel zappelt wie wild, sobald unter ihren Pfötchen Boden spürt. Wiegen geht bei ihr auch gar nicht (sie ist allerdings auch größer und kräftiger als ihre Schwester), da schlitzt sie mir die Hände auf vor Zappeln und ich hab Mühe, sie festzuhalten.
Beim Auslauf dürfen sie auch überall hin, manchmal muss ich aber mal klatschen, um sie davon abzuhalten, meine Couch oder (gerade besonders lecker) den Weihnachtsbaum aufzufuttern. Ist auch nicht so vertrauenserweckend.
Im Käfig lässt sich dann aber Hazel lieber streicheln, wobei Feivel dann wieder ganz vorn dabei ist, wenn ich was Leckeres durch die vordere Käfigtür halte.
In der Zoohandlung hat mir die Verkäuferin (die selber Kaninchen hat) gesagt, ich soll in den ersten Wochen kein Häuschen reinstellen, damit die lernen, dass man nicht vor allem flüchten muss. Seitdem es drin steht, sind sie aber schon recht oft drin.
Ich finde also, manche Dinge sind notwendig, sind aber nicht gerade dazu geeignet, die Tierchen zahm zu bekommen. Habe also das Gefühl, dass ich immer kleine Rückschritte mache, wenn ich sie mal stören muss. Dabei will ich ihnen doch zeigen, dass ich eigentlich ganz nett bin.
Wie ist da der Mittelweg bzw. wie funktioniert das bei Euch? Füttern, wenn ich sie auf dem Arm hab, klappt nicht, weil sie dann nichts futtern.
Bin mal gespannt auf Eure Antworten!