Veggie-Plauderthread

Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
Es geht auch anders. Ich war in Neuseeland. Einer der größten Fleischlieferanten. Die Farmen sind unglaublich groß, die Tiere leben halbwild. Keine Fleischproduzierenden Maschinen, sondern glückliche Kühe und Schafe. Aber so eine Haltung ist aufgrund von Platzproblemen nicht überall möglich. Daher stimme ich ja mit Euch úberein, dass wenn jeder seinen Fleischkonsum auch nur um die Hälfte reduziert und bereit ist, mehr zu zahlen für bessere Qualität, könnte ökologische Tierhaltung
durchaus funktionieren.

Wusste nicht, was an Gülle als natürliches Düngemittel so schlecht sein soll. In unseren Gärten düngen wir ja auch
Mit Pferde- oder Schafsmist, wenn man das Glück hat, einen Bauern zu kennen, der einem damit beliefert.

Bei den Arbeitsplätzen denke ich vor allem an Gegenden wie Galicien, wo 80 % der Menschen vom Fischfang leben. Dort dreht sich alles, aber auch alles um Fisch und Meeresfrüchte. Die Existenz fast aller Bewohner dort basiert auf dem Fischfang. Und solche Gegenden gibt es viele in Europa.

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Zitat: Sevens Vorgehen gegenüber dem veganen Jungen finde ich z.B. durchaus militant, denn sie drängt der Familie ihre eigene Meinung auf, während die Familie selbst den Veganismus scheinbar nur für sich selbst lebt - zumindest gehe ich davon aus, dass Seven es durchaus erwähnt hätte, wenn die Mutter verlangt hätte, dass das Milchtrinken in der Klasse komplett abgeschafft wird. Zitatende

Seven hat hier lediglich um Hilfe und Tipps gebeten, ihr Vorgehen finde ich nicht im Geringsten militant. Der Junge bekommt ja nur Milch, wenn er sie alle 3 Monate mal bei einer Verlosung gewinnt, und scheinbar wird ihm die Milch nicht aufgedrängt, ganz im Gegenteil. Ich verstehe wirklich nicht, wieso Seven so dermaßen von Euch verrissen wurde. Und genau DAS fand ich geht in die Richtung “militant”
 
Nienor

Nienor

04.11.2008
17.471
Wusste nicht, was an Gülle als natürliches Düngemittel so schlecht sein soll.
Das Problem ist die Menge. Durch die Massentierhaltung gibt es schlicht zu viel Gülle, der Boden kann diese nicht aufnehmen und z.B. Nitrat landet dann im Grundwasser.
Mal ganz davon abgesehen, dass die Überdüngung die Artenvielfalt reduziert.
Ein weiteres Problem, wenn wir schon bei Gülle und Nährstoffen sind: Durch den ganzen Futtermittelimport entziehen wir den Böden z.B. in Südamerika die Nährstoffe. Eigentlich müsste man Gülle zurück in die Länder exportieren, aus denen das Futter kommt. Das ist mit ein Grund, warum ein Steak aus Argentinien nachhaltiger sein kann als eines aus Deutschland - obwohl es um die halbe Welt verschifft wurde.

Bei den Arbeitsplätzen denke ich vor allem an Gegenden wie Galicien, wo 80 % der Menschen vom Fischfang leben. Dort dreht sich alles, aber auch alles um Fisch und Meeresfrüchte. Die Existenz fast aller Bewohner dort basiert auf dem Fischfang. Und solche Gegenden gibt es viele in Europa.
Wenn das Meer leergefischt ist, wird es für diese Leute eh keine Arbeit mehr geben.
 
Seraph

Seraph

20.07.2010
323
S ganz theoretisch, wenn das Fleisch wegfällt, braucht man mehr Obst und Gemüse, sowie Getreide... ein Teil kann zwar von den Futtermitteln genommen werden, aber das reicht sicher nicht. Also kann der "Kuhbauer" statt Fleisch doch demnächst umschwenken und Grünzeug anbauen. Problem gelöst ;)
 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
Und wenn keine Fische mehr gefangen werden, kommt es im Meer zu Überbevölkerung
 
Daisy&Crystal

Daisy&Crystal

17.10.2010
369
Und wenn keine Fische mehr gefangen werden, kommt es im Meer zu Überbevölkerung
Weil Ökosysteme ohne menschliche Einwirkung ja partout nicht überlebensfähig sind...ach ne, Moment mal.
Der Feind der Fischer sind by the way auch eher das industrielle Hochseefischen, als die Veganer.

Ich kann deine Position in gewisser Weise nachvollziehen - einen Lebensstil vorgeschrieben zu bekommen, ist nicht das non plus ultra. Aber deine Argumente sind nunmal eher lückenhaft, insbesondere das Letzte.

Ich persönlich bin auch die Letzte, die irgendjemand missioniert und halte auch grundsätzlich einen omnivoren Lebensstil nicht für absolut verwerflich - nur die aktuelle Umsetzung ist eine Katastrophe.
Letztes Jahr in Lappland - also eine eher fleischbasierte Ernährung, allein aus verfügungstechnischen Gründen - wurde mir z.B. selbst gejagtes Ren angeboten - ich habe es nicht gegessen, aber dagegen ist m.M.n. per se erstmal nichts einzuwenden, wenn die Jagd vernünftig war.
ABER, und das ist der entscheidende Punkt und das gesellschaftspolitische Hauptproblem, vollkommen unabhängig von der moralischen Frage, ob Fleisch generell gegessen werden sollte: Diese Art von Fleisch kann in den aktuellen Ausmaßen des Fleischkonsums nicht für jeden verfügbar sein, abgesehen davon dass der massive Fleischkonsum aus weltbevölkerungsernährungstechnischer Sicht eine pure Energieverschwendung ist, und gerade mit immer größer werdendem Bedarf - das kann und wird nicht ewig gut gehen, mal vollkommen abgesehen von der Qualität des Fleischs.
Und auch mit extensiver Biotierhaltung ließen sich Existenzen sichern - sofern die Nachfrage da ist, und das ist ganz sicher nicht der hauptsächlich zu beachtende Faktor.

Wenn man also Fleisch konsumiert, dann sollte das in Maßen sein und mit Bewusstsein, was dahinter steckt, und es ist nicht zu leugnen, dass eine drastische bis komplette Reduktion der Umwelt massiv zu Gute kommen würde.

Um noch kurz auf das Artensterbenargument einzugehen:
Bevor ich Regenwald abholze, um die hochgezüchteten Tiere zu ernähren und mit Monokulturen auch noch die heimische Flora und Fauna zerstöre, reduziere ich doch lieber den Bestand an hochgezüchteten Tieren...
 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
Siehst du, Daisy, das kann ich eigentlich voll und ganz unterschreiben. 😀
 
andie

andie

07.08.2008
4.334
Was mich stört, ist diese Militanz, die ich bei einigen Veganern beobachte. Ich als Allesesser (ok, Fisch mag ich leider nicht so sehr, da haben mich meine Eltern falsch erzogen) kann sowohl bei Vegetariern als auch Veganern die Beweggründe vollkommen nachvollziehen und lasse mich auch sehr gerne durch vegane Rezepte inspirieren, habe den Fleischkonsum ziemlich reduziert. Aber andersrum sehe ich so manches Mal eine absolut fehlende Toleranz. Lasst doch jeden sein wie er will, mit Missionieren kommt man eh nicht weit. Leben und leben lassen. Aber nicht immer gleich auf die Pauke hauen.
Sorry, aber: dein Ernst? Du schreibst in einen Veggie-Thread, fängst eine Diskussion an und dann sind es die Vegetarier/Veganer, die missionieren, weil sie darauf antworten? :eusa_think:
Ich habe da in den letzten Jahren eher andere Erfahrungen gemacht. Ich binde niemandem auf die Nase, dass ich Vegetarier bin, mich interessiert auch nicht, ob die Leute in meinem Umfeld Fleisch essen oder nicht, aber es sind (in meinem Umfeld) IMMER die Omnivoren, die die Diskussionen anzetteln (eben, weil ichs nicht mach), mir ihre Meinung dazu präsentieren (als hätt ich danach gefragt) und dann auch noch mit irgendwelchem Halbwissen daherkommen, dass vegetarische/vegane Ernährung ja sooo ungesund wäre und Fleischkonsum das non-plus-ultra :roll:

Seven hat hier lediglich um Hilfe und Tipps gebeten, ihr Vorgehen finde ich nicht im Geringsten militant. Der Junge bekommt ja nur Milch, wenn er sie alle 3 Monate mal bei einer Verlosung gewinnt, und scheinbar wird ihm die Milch nicht aufgedrängt, ganz im Gegenteil. Ich verstehe wirklich nicht, wieso Seven so dermaßen von Euch verrissen wurde. Und genau DAS fand ich geht in die Richtung “militant”
Es ist trotzdem nicht okay, einem Kind, ohne es mit den Eltern vorher abzuklären, einfach ein Nahrungsmittel anzubieten, bei dem man weiß, dass das Kind das daheim nicht bekommt, ohne zu wissen, warum. Wie gesagt wäre es durchaus möglich, dass das Kind Milch nicht verträgt (Allergie, Laktoseintoleranz, etc.). Abgesehen davon ist es ein Eingriff ins Leben der Familie, auf den eine Lehrerin meiner Meinung nach kein Recht hat.
 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
Sorry, aber ICH hab hier keine Diskussion angezettelt. Seven hat höflich nach Rat gefragt und etliche sind dann über sie hergefallen. So ging das Ganze los.

Bei einmaligem Milchgenuss alle X Wochen mal kann kein Kind chronisch erkranken, so ein Blödsinn. Dass das Kind auf andere Nahrungsmittel, mit großer Wahrscheinlichkeit Getreide, allergisch reagiert, diese Möglichkeit zieht ihr hier schon gar nicht in Betracht. Es ist IMMER die Laktose die Böse, Gluten vertragen alle Veganer, dafür leider ja kein Tier. Stimmt’s?
 
ShiGi

ShiGi

18.02.2008
1.162
Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, weil mich die Diskussion gerade etwas nervt und ich nicht pampig werden will aber jetzt muss ich trotzdem nochmal.

Sorry, aber ICH hab hier keine Diskussion angezettelt. Seven hat höflich nach Rat gefragt und etliche sind dann über sie hergefallen. So ging das Ganze los.
:shock: Also sorry, aber nach sevens Frage haben alle höflich ihre Meinung dargelegt. Etwas schlechte Laune kam erst auf als klar wurde dass seven nur ihre Vorurteile bestätigt bekommen wollte. Denn wenn man sich die Mühe macht zu antworten und zu erklären ist sowas enttäuschend und wir hätten uns die Mühe zu antworten alle sparen können.
(Kennt man ja auch aus den Tierbereichen. Man schreibt und erklärt und gibt sich Mühe und der Tierhalter antwortet "Mir doch egal, ich mach das seit 50 Jahre so, ich mach das so weiter". Da kommt nunmal etwas schlechte Stimmung und Unverständnis auf)

Und KEINER hat behauptet dass der Junge eine Laktoseunverträglichkeit hat. Niemand hat irgendwelche Vermutungen darüber angestellt, was sein Problem sein könnte.
Es wurde lediglich erwähnt, dass es unverantwortlich ist, einem Kind, von dem man nicht wissen kann, ob es Milch verträgt, weil es sie nie trinkt, Milch (gegen den Willen der Eltern) zu geben.
Milch ist nunmal ein Nahrungsmittel das relativ häufig Unverträglichkeiten auslöst und der Körper gewöhnt sich eben auch an Nahrungsmittel. Das heißt wenn der Junge zu Hause nie Milch trinkt, ist der Körper nicht daran gewöhnt und verträgt sie dementsprechend schlechter.
Das ist alles worauf hingewiesen wurde. Niemand hat behauptet, dass es so sein muss, oder das eine Unverträglichkeit gegenüber Milch häufiger vorkommt als gegenüber anderen Nahrungsmitteln. Und niemand hat seven die Schuld für die ständigen gesundheitlichen Probleme des Jungen gegeben.
 
Troublechen

Troublechen

26.01.2011
1.562
Sorry, aber es ist nicht immer die „böse Laktose“ und auch nicht zwangsläufig Gluten.
Es gibt heutzutage so viele Kinder, die zig Lebensmittel-Allergien haben, ich hab selbst zwei solche Exemplare. Und ganz ehrlich, wenn ich mitbekommen würde, dass eine Aufsichtsperson ihnen in der Schule Milch/Kakao gibt, während ich zuhause die teure Spezialmilch aus der Apotheke verwenden muss, um Beschwerden zu vermeiden, ja da wäre ich gehörig grantig.
Meine Jungs sind allergisch gegen Eier, Weizen/Dinkel und Kuhmilch (was jede andere tierische Milch erstmal mit einschließt). Ich muss so genau darauf achten, dass sie nicht versehentlich was falsches essen. Und da müssen eben alle verantwortlichen Personen an einem Strang ziehen.
 
J

Jessica91

09.03.2012
988
Hallo zusammen.
Ich melde mich mal kurz zurück.
Nur eine kleine Anmerkung zur Diskussion: ich habe zwar keine eigenen Kinder, finde es aber recht unverantwortlich, wenn eine Betreuungsperson einem Kind etwas zu essen/trinken gibt, von dem die Person weiß, dass diese Lebensmittel für das Kind eigentlich tabu sind. Sei es aus ethischen oder aus gesundheitlichen Gründen. Wenn ich freigängerkatzen hätte will ich ja auch nicht, dass die von jedem mit irgendwas gefüttert werden, weil sie vielleicht dünn aussehen oder einen verhungerten Eindruck machen etc.
Und jetzt bräuchte ich mal euer geballtes Schwarmwissen: Seit Oktober studiere ich, momentan habe ich wegen Testaten und Prüfungen wenig Zeit und generell als Studentin wenig Geld zur Verfügung. Deswegen such ich jetzt vegane Rezepte, Tipps und Infos, mit denen ich mich wieder ausgewogener ernähren kann. Die fertigen Gemüsegerichte hängen mir langsam zum Hals raus. Eine Zeit lange habe ich mir immer mein Brot selbst gebacken. Hat mir besser geschmeckt und ich hatte dann auch keine harten Brotreste, die in der Mülltonne gelandet sind.
Und warum frage ich hier und nicht Tante Google? Mit Google finde ich nur Rezepte mit haufenweise Ersatzprodukte. Selbst die finde ich in meiner momentanen Situation zu teuer und möchte gerne weitestgehend darauf verzichten.
Ganz liebe Grüße
Jessica
 
Seraph

Seraph

20.07.2010
323
Rezepte mit Hülsenfrüchten (die getrockneten sind ja meist viel günstiger als die Dose) sättigen doch meist gut und sind variabel. Oder Kartoffeln. Momentan bekommt man ja auch noch Gemüse wie Brokkoli recht günstig. Ich würde versuchen saisonal einzukaufen und einfach ein bisschen experimentieren. Reis und Nudeln sind auch günstig. Es braucht ja keine superfoods um sich gut zu ernähren
 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
Mal Tipps aus der spanischen Küche:

Pisto Manchego
1 Gemüsezwiebel
1 grüne Paprika
1 rote Paprika
1 Zucchini
1-2 Tomaten
3-4 Esslöffel Tomatenpürree (Konserve oder selbstgemacht)
Olivenöl
Salz
Prise Zucker

Zuerst die Zwiebel klein würfeln, in Öl anschwitzen. Dann die kleingewürfelten Paprikas dazu, wenn beides halbwegs weich ist, kleingewürfelte Zucchini dazu. Wer will, kann danach auch etwas gewürfelte Aubergine mit braten. Mit Salz abschmecken. Kleingewüfelte Tomaten reingeben und eine Prise Zucker. Das ganze bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mit Tomatenpürree in der Ofannw vermischen und nochmal etwas köcheln lassen.
Schmeckt warm mit Weißbrot, als Beilage, oder auch tags drauf kalt auf Weissbrotschnittchen. Wer’s nicht ganz so vegan will, kann gekochtes Ei untermischen oder Thunfisch aus der Dose.

- - - Aktualisiert - - -

Knoblauchsuppe (Sopa de Ajo)
Olivenöl
4 Knoblauchzehen
Weißbrot vom Tag davor
1 Liter Gemüsebrühe
2 Eier - ich nehme an, es gibt veganen Ersatz für Eierstich
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Muskat

Knoblauchzehen in Scheibchen schneiden und im Olivenöl anschwitzen. Nicht dunkel werden lassen, dann werden sie bitter. Knoblauch aus ddm Öl nehmen und reservieren. Weissbrotscheiben in dem Öl von beiden Seiten knusprig braten. Mit Paprika bestreuen. Dann die Brühe angießen. Die Knoblauscscheiben wieder reingeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 10 Minuten leicht köcheln lassen, bis das Brot zerfällt. Eierstich reingeben, mit der Gabel gut vermischen, servieren.
 
ShiGi

ShiGi

18.02.2008
1.162
Mein Lieblingsgericht, wenn ich wenig Zeit oder Lust hab (und auch sonst), sind Ofenkartoffeln. Da brauche ich nicht mal eine Beilage, aber ich bin auch ein Kartoffel-Junkie :lol:
Ansonsten geht immer Gemüse in verschiedenen Saucen: Aus Mandelmus, Kokosmilch, Sojasahne, Tomatensauce. Und dazu eben variierend Reis, Nudeln, Kartoffeln (gekocht, gebraten, gebacken, als Püree), hin und wieder auch Couscous, Polenta o.ä. Wahlweise kann man Hülsenfrüchte einfach dazu schmeißen, oder auch z.B. was Linsen-Dhal artiges machen. Da kann man den Flüssigkeitsanteil auch verschieden aufbauen, mal aus Kokosmilch, mal mit Tomatenmark usw.
Das geht alles relativ schnell und man kann ein bisschen abwechseln, während die Grundidee immer die selbe bleibt und man nicht besonders kreativ sein muss.
Nahrhaftere Salate, wie z.B. Couscous-Salat oder Linsen-Reis-Salat sind auch sehr praktisch, weil man sie vorbereiten und später kalt essen kann. Deshalb auch super zum in die Uni mitnehmen.
 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
Gazpacho
1 kg Reife Tomaten
1 Zwiebel
1 kleine Gemüsegurke
1 rote und 1 grüne Paprika (klein oder je eine halbe)
Salz
Prise Kümmel
60 ml gutes Olivenöl
Kaltes Wasser oder Eiswürfel

Das ganze mit einem starken Mixstab oder Mixbecher pürieren, eventuell nochmal durch ein Sieb streichen. Ideal: mit Thermomix unschlagbar gut.
In den Kühlschrank und eiskalt servieren (ist was für den Somner)

Für die Rezepte braucht man weder teure noch schwer zugängliche Zutaten. Viel Spaß beim Nachkochen
 
J

Jessica91

09.03.2012
988
Super, danke für die Tipps.
Gazpacho ist so gar nicht mein Fall (bin auch kein großer Fan von rohem Gemüse, außer es ist eine ordentliche Portion leckere Salatsoße dabei), aber das andere werde ich mal probieren.
Für morgen hab ich mich spontan für eine Hirsepfanne entschieden :)
 
Die Ente :)

Die Ente :)

Moderator
14.03.2012
1.213
Was ich auch empfehlen kann ist Suppe. Ich liebe Creme-Suppen und man kann einfach alles an Gemüse reinschmeißen:eusa_shhh: Deshalb sind Suppen auch total variabel und am Schluss schmeckts immer gut Außerdem kann man Suppe super einfrieren. Einfach leich eine große Menge kochen und man hat für lange Zeit immer ein schnelles Essen parat.

Also Grundrezept:
Gemüse nach Wahl kleinschnippeln
in einen Topf mit Gemüsebrühe schmeißen
matschig kochen
mit einem Pürierstap zehexeln
eventuell nachwürzen
aufpeppen (zb mit Kokosmilch, Krutons, Pinienkerne, Kürbiskerne etcpp.)
Aufessen und sich auf eine gesunde Verdauung freuen^^
 
Elkecita

Elkecita

03.09.2013
766
Ich freu mich wieder auf den Sommer und auf Gazpacho und Salmorejo (nur Tomaten, Knoblauch, Brot und Olivenöl). Das mach ich im Sommer täglich. Wir kaufen Tomaten kistenweise im Sommer, und essen jeden Tag 1 Kilo davon :mrgreen:. Herrlich. Wo ich mich noch nicht dran getraut habe ist Ajoblanco, auch eine typisch spanische kalte Suppe. Ich werds mal per TM ausprobieren und bei Gefallen hier posten.
 
Ina4482

Ina4482

Moderator
09.09.2008
9.797
Ansonsten geht immer Gemüse in verschiedenen Saucen: Aus Mandelmus, Kokosmilch, Sojasahne, Tomatensauce. Und dazu eben variierend Reis, Nudeln, Kartoffeln (gekocht, gebraten, gebacken, als Püree), hin und wieder auch Couscous, Polenta o.ä. Wahlweise kann man Hülsenfrüchte einfach dazu schmeißen, oder auch z.B. was Linsen-Dhal artiges machen. Da kann man den Flüssigkeitsanteil auch verschieden aufbauen, mal aus Kokosmilch, mal mit Tomatenmark usw.
Das geht alles relativ schnell und man kann ein bisschen abwechseln, während die Grundidee immer die selbe bleibt und man nicht besonders kreativ sein muss.
Genauso koche ich hier fast immer ;). Ersatzprodukte gibt es bei mir auch nicht so viele. Klar, Milch wird ersetzt, ab und an Joghurt und ich nutze auch mal fertiges Tofu-Hack oder Räuchertofu, aber gerade Tofu sehe ich nicht als Ersatz :roll:.
 
ShiGi

ShiGi

18.02.2008
1.162
Ja sowas wie Pflanzenmilch sehe ich persönlich auch nicht als Ersatzprodukt. Auch veganer Joghurt wird ja wie "normaler" Joghurt von den entsprechenden Bakterienkulturen hergestellt. Da finde ich das eine nicht verwerflicher als das andere.
Und selbst bei klassischen Ersatzprodukten wie veganen Würstchen verstehe ich die Aufregung nicht. In "echter" Wurst sind auch nicht unbedingt weniger Zusatzstoffe drin.
Man braucht Ersatzprodukte zwar nicht für eine vernünftige Ernährung, aber wenn es mal schnell gehen soll und man Lust auf sowas hat, warum nicht?